Medizinwitz des Tages 22. Oktober 2020

Es ist bislang weitgehend unbekannt, welche Faktoren für ein hohes persönliches Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung verantwortlich sind. Das persönliche Risiko für eine tödliche Covid-19- Erkrankung von vermutlich nur 0,3 % der Infizierten jedenfalls ist unter den Bedingungen eines funktionierenden Gesundheitssystems für die Gesamtbevölkerung gering.

Österreichs Medizinische Universitäten am 22.10.2020

Laut Schätzungen der WHO waren bislang höchstens 10 % der Weltbevölkerung dem SARS-CoV2-Virus ausgesetzt, sodass nach wie vor die große Mehrheit der Bevölkerung anfällig für eine Covid-19-Erkrankung ist.

Österreichs Medizinische Universitäten am 22.10.2020

Es gilt die Dinge zu tun, von denen wir wissen, dass sie gegen das Coronavirus helfen: Die sog. AHA-C-L-Regeln umfassen Abstand halten, Lüften, Händewaschen und das Meiden von Menschenansammlungen !

Bundesärztekammer am 22.10.2020

In Europa sterben jährlich rund 215.000 Menschen an Darmkrebs.

MedUni Wien am 22.10.2020

Rund 10 % der Deutschen haben Schlafprobleme. Und obwohl die Behandlungsleitlinien in Europa und den USA zur Erstbehandlung eindeutig eine kognitive Verhaltenstherapie vorsehen, wird in der Versorgungsrealität deutlich häufiger auf Medikamente gesetzt. Mit den entsprechenden Risiken: Neben Gewöhnungen oder gar Abhängigkeiten können bestimmte Wirkstoffe gerade bei älteren Patienten Verwirrtheit oder gar Stürze zur Folge haben.

Mementor DE GmbH am 22.10.2020

Beim Wechsel von Knieprothesen zeigen sich – wie auch bei den anderen planbaren chirurgischen Eingriffen – deutliche Unterschiede in der Behandlungsqualität zwischen den einzelnen Krankenhäusern in Deutschland. Im Schnitt kommt es bei 8 % der Patienten zu Komplikationen. Der Wechseleingriff am Kniegelenk ist somit komplikationsträchtiger als die Erstimplantation eines künstlichen Knies. Mögliche Komplikationen sind z.B. eine fehlerhafte Lage des Implantats oder das Entstehen von Wundinfektionen. Als Folge davon müssen im Schnitt 7,6 % der Patienten auch innerhalb eines Jahres nach dem Prothesenwechsel erneut operiert werden.

AOK-Bundesverband am 22.10.2020

Als Intervallkarzinome werden kolorektale Karzinome bezeichnet, die nach einer Vorsorgekoloskopie und vor der geplanten Nachsorgekoloskopie entstehen. Diese Karzinome sind wahrscheinlich häufiger als vermutet und können trotz einer Vorsorgekoloskopie insbesondere bei Hochrisikopatienten entstehen, bei denen bereits ein – zunächst gutartiges, jedoch fortgeschrittenes Adenom entdeckt wurde.

MedUni Wien am 22.10.2020

EMDR ist eine Therapieform, welche den meisten von einem Trauma belasteten Menschen helfen kann. Der Patient spricht dabei über das ihn belastende Erlebnis und folgt zugleich mit den Augen den Fingerbewegungen des Therapeuten. … Die Wirksamkeit dieser Methode wurde schon durch viele wissenschaftliche Studien belegt, der eigentliche Wirkmechanismus hingegen konnte bislang noch nicht definitiv erklärt werden.

Pro Psychotherapie e.V. am 22.10.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Richtig laufen

… ist eine hohe Kunst. Kann scheinbar nicht jeder, wenn man den vielen Laufbüchern glaubt. In denen seitenlang die vermeintlich richtige Lauftechnik ausgeführt wird. Angefangen beim Schuhkauf und dem optimalen Schuh, über das Abrollverhalten (!) des Fußes bis hin zur optimalen Armstellung. Doch glauben Sie mir: Alles Schnickschnack.

Richtig Laufen ist kinderleicht !

Ich zitiere dazu aus dem Buch „laufend gesund“ von 2012:

Gucken Sie einmal Kindern beim Spielen zu, wenn sie barfuß herumtoben. Dann beugen die den Oberkörper leicht nach vorne und man ahnt, dass der Mensch eigentlich hinfällt. Hinfallen würde, würde er nicht den Fuß unter den Schwerpunkt des Körpers schieben. Und da schieben Kinder nicht die Ferse drunter, sondern den Vorfuß. Der Vorfußlauf ist dem Menschen angeboren. Der Vorfußlauf ist seine natürliche Bewegungsart.

Das kann man auch akademischer ausdrücken (S. 174):

Laufschuhe schaden Ihnen … So lautet das Fazit einer Studie an der University of Virginia. Dort hat Prof. Daniel J. M. Keenan 68 gesunde Sportler auf das Laufband geschickt: Zuerst mit Schuhen, dann barfuß.
Das Ergebnis: Mit Schuhen traten höhere Belastungen an den Hüftgelenken auf, an den Kniegelenken und an den Fußgelenken. In Zahlen:

Die Hüfte wird durch Laufschuhe um 54 % stärker belastet und die Knie um 36 %.

Verglichen mit dem Barfußlauf. Also dem Vorfußlauf. Und diese merkwürdige Studie erklärt sich so: Nicht die Schuhe schaden, sondern der durch die Schuhe aufgezwungene unnatürliche Laufstil. Doch was die Wissenschaftler (scheinbar) bis heute noch nicht wissen:

Doch selbstverständlich kann man auch mit Laufschuhen natürlich laufen !

Das Schlagwort heute lautet “natural running”. Oder noch einmal ganz deutlich: Natürliches Vorfußlaufen ist ein federnd gedämpftes Laufen ohne Belastung der Gelenke. Das geht in Schuhen genauso gut wie im Naturzustand, also barfuß. Allerdings nur, wenn man es kann. Das ist der springende Punkt.

Buch “laufend gesund” von Dr. Ulrich Strunz. (Bild: www.strunz.com)

Dem Läufer, der Läuferin schaden also nicht die Laufschuhe, sondern der durch die irrwitzige Schuhkonstruktionen aufgezwungene, falsche Laufstil. Genauer gesagt, das Aufdonnern mit der Ferse. Sollte dann künstlich durch die massive Dämpfung wieder kompensiert werden.

Frage: Warum nicht gleich gedämpft auffedern ?

Dazu meinte Prof. Daniel Liebermann, ein wirklicher Fachmann, 2011 im Ersten Deutschen Fernsehen:

  • Der Aufprall mit der Ferse ist Gift für die Füße.
  • Laufschuhe sind nur deshalb bequem, weil sich der darin verpackte Muskel nicht mehr anstrengen muss.
  • Der Muskel verkümmert in Laufschuhen, weil er ruhiggestellt wird.

Doch bitte Vorsicht ! Folgendes stimmt auch. Steht z.B. im meistgelesenen Laufbuch Deutschlands „Das Leicht-Lauf-Programm“ (erschienen 2000 bei GU):

Ungewohntes Vorfußlaufen strapaziert Achillessehne und Wade. Das merkt man auch sehr, sehr schnell. Daher empfehle ich Ihnen zur Vorbereitung folgendes Übungsprogramm:

  • Laufen Sie auf dem Vorfuß 1 Minute täglich. Das 1 Woche lang.
  • Laufen Sie auf dem Vorfuß 2 Minuten täglich. Das in der 2. Woche.
  • Laufen Sie auf dem Vorfuß 3 Minuten täglich. Das in der 3. Woche.
    Usw.

Sie verstehen … Nach 52 Wochen können Sie 52 Minuten beschwerdefrei am Vorfuß laufen. Locker, leicht und sogar lächelnd. Genau darum geht es !

Mit 70 … wie ein junger Gott

Hier wieder das tägliche Wunder aus der Arztpraxis Dr. Strunz in Roth … Die E-Mail von heute umfasst ein ganzes Leben. Macht Mut ! Zeigt – wie schon so oft an dieser Stelle – dass einem auch ganz tief unten das Licht der Hoffnung, der Heilung immer noch leuchtet. Man muss es nur SEHEN (können): Ein kleines bisschen muss man sich schon bemühen, herumfragen, lesen. Und von mir bekommen Sie ohnehin

jeden Tag die GEWISSHEIT, dass es eine Lösung gibt. Immer !!!

Für diese Behauptung habe ich 47 Jahre gebraucht und das Ergebnis selbstverständlich auch persönlich erlebt.

Doch nun zur „körperlichen Hölle“ des eingangs erwähnten Patienten und dem späteren Wunder: Der Patient hatte Prostatakrebs. Operation. Entzündung. 6 Wochen kein Urinieren möglich. Grauenhafte Schmerzen, konnte weder gehen noch sitzen. Bekam Morphium, war bei 20 Ärzten in 10 Spitälern. Suchte verzweifelt nach Hilfe !!

Kennen Sie das ? Oder etwas Ähnliches ? Die Gelenkschmerzen waren so stark, dass man ihm 2 neue Knie „schenken“ wollte. Und so ein geplagter Mensch, noch dazu Unternehmer mit vielen Angestellten, schreibt mir heute doch tatsächlich folgendes:

Guten Tag, sehr verehrter Herr Dr. Strunz ! Ich habe inzwischen alle „lebenslänglich“ verordneten Medikamente (Blutdrucksenker, Cholesterinsenker usw.) abgesetzt. Nach einer m.E. sinnlosen OP des Prostatakrebs … wird mein Körper immer gesünder. Dank Ihrer Hilfe und einer punktgenauen Ernährung fühle ich mich inzwischen wieder so gut wie vor der OP.
Z.B. bin ich gestern, inzwischen 70 Jahre alt, die Treppe hoch gesprintet wie ein junger Gott. Vielen Dank für Ihre Behandlung und Ihren Mut, sich gegen Missstände in der Medizin zu wenden ! Ohne Ihre Hilfe würde ich heute wahrscheinlich mit neuen Kniegelenken in einer Schar von Rollatoren täglich meine Runde drehen von der Arztpraxis über die Apotheken in die Jammercafés.

Das alles trifft’s haargenau ! Finden Sie nicht auch ? Der Herr hat offenbar Erfahrung, schon viel gesehen … Und dann die Behauptung „wie ein junger Gott“ eigentlich mit völlig kaputten Knien. Was war da passiert ?

Erlauben Sie mir nur den 1. knappen Hinweis – für jede Universitätsklinik absolut geheimnisvoll: Das Aminogramm war anfangs mangelhaft, dann schlussendlich “praktisch perfekt”. Und den 2. Hinweis:

Die Trockensubstanz des Körpers besteht zu 80 % aus Eiweiß !!

Bitte glauben Sie es endlich:

Eiweiß und Aminogramm sind nicht nur wichtig, sondern sogar lebensentscheidend. Wenn jemand mit 70 Jahren wie ein junger Gott die Treppe hoch sprintet, dann hat die Frohmedizin einfach Recht.

Zum Nachlesen: 300 Gramm Eiweiß pro Tag (News 23.12.2017)

Einen Schutzwall des Wissens

Die Hauptwirkung der Dr. Strunz News wie auch der Lektüre meiner Bücher sollen nicht die Einnahme-Empfehlungen einzelner Substanzen sein oder irgendwelche goldenen Regeln der Gesundheit, sondern die Möglichkeit, dass Sie sich einen (persönlichen) Schutzwall bauen … können. Einen Schutzwall des Wissens ! Der Ihnen den Weg zu immer währender Gesundheit bahnt und Sie Ihr ganzes Leben begleiten sollte.

Genau das entnehme ich der heutigen E-Mail des Tages. Wo 2 Menschen sich bedanken und – aus der Sicht von uns Ärzten – in wenigen Worten „Ungeheuerliches“ mitteilen. Wieder einmal die gesamte Schulmedizin mit nur ein paar Sätzen auf den Kopf stellen. Mit wenigen Worten ganze Kongresse (der Psychiater, der Orthopäden) ins Lächerliche ziehen. Aber lesen Sie doch einfach selbst:

Vielen Dank für Ihre tägliche Motivation und Ihre Informationen, für die mehrfache Hilfe, für das neue Lebensgefühl und die Macht des Wissens, die wir durch Sie, Herr Dr. Strunz, erreicht haben.

  • Mit Omega-3, den B-Vitaminen, Magnesium und die täglichen Nüsse mit Obst konnten wir die schweren Depressionen meines Mannes nach mehreren Jahren unwirksamer Antidepressiva (mit schlimmen Nebenwirkungen) ENDGÜLTIG in den Griff bekommen!
  • Meine Kniegelenke, die nach mehrfachen Operationen für künstliche Gelenke vorgeschlagen waren, sind wieder wie neu. Mit Vitamin D3, Vitamin E, Omega-3, Multivitaminen und Eiweiß laufe ich wie geschmiert, als ob da nie etwas gewesen wäre …
  • Über Grippe-Impfungen können wir nur lachen …
  • Als wir kürzlich bei einer Internistin waren, hatte sie mir wegen Cholesterin 229 gleich Aspirin und Statine verordnen wollen, obwohl ich super HDL-Werte habe. Da war mir klar, wie überlegen wir uns fühlen können mit der Macht des Wissens, die Sie uns täglich vermitteln …

Herzlichste Grüße von einer der Millionen, denen Sie ein neues Leben geschenkt haben !!

Ich zitiere das gerne und freue ich mich natürlich riesig über so ein Ergebnis. Oder wie kürzlich mal erwähnt, Ihnen so “immer selbstverständlichere” Wunder. Aber ich weiß auch ganz genau, dass dabei Neuland betreten wird. Dass man davon an der Universität nichts lehrt und lernt. Neuland jedoch, in dem sich jeder von Ihnen sehr wohlfühlen könnte und das auch sollte !

PS: Gleichzeitig wiederhole ich es nur ungern, aber ohne (Lebens-)Energie nützt Ihnen auch alles Wissen nichts. War übrigens das Thema der News vom 08.04.2018 .