Hat Eiweiß Kalorien ?

Eine überaus spannende Frage: “Enthält“ Eiweiß Kalorien ? Die wurde vor über 100 Jahren von dem US-Wissenschaftler Wilbur O. Atwarter gelöst. Der hatte im Vakuum einzelne Nährstoffe verbrannt und die entstehende Wärme gemessen. Das Ergebnis:

1 Gramm Kohlenhydrate … 4 Kalorien
1 Gramm Fett ………………….. 9 Kalorien
1 Gramm Eiweiß ……………… 4 Kalorien

Doch was hat man davon ? Nichts, wenn man einmal aufhört, auf Laborwerte zu starren und einfach nur lebt. Dann nämlich hätte

1 Gramm Eiweiß … 0 Kalorien.

Null. Also keine. Weil der Körper aus Eiweiß keine Energie beziehen kann. Auch keine Wärme. Er kann Eiweiß auch nicht als Fett ablagern. Ist chemisch unmöglich. Heißt ganz praktisch: All die Nährwert-Tabellen, die per Gesetz auf den Lebensmitteln draufstehen, sind falsch ! Beruhen auf Unwissen. Eigentlich merkwürdig, denn dahinter stehen ganz sicherlich sehr gescheite Leute. Nur: Kennen die

  • den Citrat-Zyklus,
  • die Atmungskette ?

Die biochemische Beschreibung der Energiegewinnung im Menschen kann man ganz einfach zusammenfassen: In den Mitochondrien kommen vorne Kohlenhydrate oder Fett rein und hinten Energie (ATP) raus. Das war‘s auch schon !

Wenn man jetzt allerdings nach Citrat-Zyklus und Atmungskette im Internet sucht, dann steht dort neben Kohlenhydraten und Fett auch Eiweiß. Ohh ! Ist wissenschaftlich auch korrekt, denn Eiweiß kann in „Notfällen“ manchmal zu einer Spur Zucker umgewandelt werden. Manchmal. In Notzeiten. Bei höchster Anstrengung oder auch beim Verhungern.

Kommt jedoch beim Otto-Normalverbraucher nie vor. Und das sollte man, wenn man anständig mit Menschen umgehen möchte, auch dazusagen.

Beim Normalmenschen wird aus Eiweiß nie und nimmer mehr Energie gewonnen !

Spätestens jetzt versteht man auch, warum der Ernährungsspezialist Prof. Dr. Hans Ditschuneit (Universität Ulm) den wunderschönen Satz formulierte:

Die intelligenteste Nulldiät ist Eiweißpulver plus Vitamine.

Nulldiät ! Wird zumeist mit Fasten übersetzt. Doch wer kann schon 4 Wochen lang fasten ? Aber … mit Eiweißpulver geht das ! Schon mal probiert ? 5 gehäufte Esslöffel in Wasser anrühren und runter damit ! Danach werden Sie viele Stunden nichts mehr essen … können. Herrlich, nicht wahr ?

PS: Das wäre – nur so nebenbei – indirekt auch die Lösung des Corona-Problems. Schlanke, fitte 90-Jährige werden an Covid-19 ganz sicher nicht sterben.

Medizinwitz des Tages 13. September 2020

Allgemein wird zwar eine Schrittzahl von 10.000 pro Tag empfohlen, aber so viele müssen es gar nicht sein: Krankheitsanfälligkeit und Sterblichkeitsrate sinken schon bei 6.000 bis 8.000 Schritten deutlich. Bei älteren Menschen genügen laut Harvard Medical School auch schon 5.500 Schritte, um diese Wirkung zu erreichen.

Sporthochschule Köln am 13.09.2020

Von 100 Pulsmessungen einer sog. Smart Watch am Handgelenk sind 5-10 fehlerhaft. Auch sollte man sich nicht voll und ganz auf die digitale Kalorienzählung verlassen, denn dort liegt die Fehlerquote bei 30-40 %.

Sporthochschule Köln am 13.09.2020

Mangels Eichung und gültiger Standards bergen die PCR-Tests, mit denen die Covid-19 Infektionen erhoben werden, ein großes Manipulationspotential.

Cyber Cryptic UG am 13.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Covid-19: Man stirbt nicht so einfach

… an einem Schnupfenvirus. Selbst als über 90-Jähriger nicht ! Und selbstverständlich sind manche Artikel im von mir oft kritisierten SPIEGEL sehr lesenswert. Liegt dann meistens an vorzüglichen Autoren. Wie z.B. Jörg Blech. Ein studierter Biologe und Buchautor, wie Sie vielleicht wissen. Sein Enthüllungsbuch „Die Krankheitserfinder“ provozierte unzählige Diskussionen über das Ausufern der Schulmedizin.

Und dieser Herr Blech fasste jüngst im SPIEGEL (Nr. 25 am 13.06. 2020, S. 100) kurz und bündig zusammen:

  • Warum bestimmte Leute am Corona-Virus sterben.
  • Wie man das verhindern kann.

Interessiert sicher die Meisten unter uns. Ich zitiere darum ich einfach die wesentlichen Abschnitte der Reihe nach:

… legen mehrere Forschungsarbeiten nahe“, dass es „auch entscheidend sei, die Abwehrkräfte zu stärken.

Au weia ! Eine doch sehr schwache Einleitung. Mehrere Forschungsarbeiten ? Dabei lässt die Natur den Menschen – schon seit einigen Millionen Jahren – doch nur dank des Immunsystems überleben – auch in Zeiten sog. Pandemien. Aber weiter im Artikel:

Die schwersten Verläufe von Covid-19 sehen wir bei untrainierten, fettleibigen Menschen, die hohen Blutdruck und Diabetes Typ II haben. Das ist ein Weckruf an die Welt, sich darum zu kümmern, schlanker und fitter zu werden.

Das stimmt, doch auch das mit dem „schlanker und fitter“ ist schon ein uralter Hut. Als ob das nicht schon jeder, wirklich jeder Deutsche wüsste. Nur, das wird einem leider nicht „überzeugend und anschaulich“ erklärt wie es denn ginge. Wir tun’s hiermit wieder und empfehlen „forever young – Das Erfolgsprogramm“ von 2014.

Ratschläge, Fettsucht und Diabetes mellitus Typ II zu vermeiden, rieselten bisher auf uns ein und wurden nicht immer ernst genommen. Covid-19 ist da eine Mahnung, den persönlichen Lebensstil tatsächlich zu ändern.

Das meint der Sportbiologe Prof. Dr. Henning Wackerhage von der TUM. Der auch schon mal von München aus kurz mit dem Rennrad um dem Chiemsee fährt. Der kann Lebensstil (wenigstens) veranschaulichen.

Sämtliche Todesopfer durch Covid-19 waren zum Zeitpunkt der Infektion mit dem Corona-Virus schon krank. Sie hatten Bluthochdruck, verkalkte Herzkranzgefäße, Übergewicht oder Diabetes Typ II. Viele von Ihnen waren auch Raucher und hatten vorgeschädigte Lungen.

Eine Feststellung, die ich hier in den News ebenfalls schon besprochen habe. Wie gesagt, man stirbt nicht so einfach an einem Schnupfenvirus, auch als über 90-Jähriger nicht. Einer neuen Studie zufolge erlaubt auch das Körpergewicht eine Prognose über den Verlauf von Covid-19: Die Fettleibigen (BMI über 30) … haben demzufolge eine mindestens doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, als jede mit einem niedrigeren BMI.

Von einer maßvollen Kalorienaufnahme mal abgesehen, gibt es sehr wohl ein natürliches Rezept gegen die gesundheitsschädliche Zuckerkrankheit: Bewegung ! Denn sobald man seine Muskeln einsetzt, beginnen die den Zucker aus dem Blut zu fischen. In Studien hat sich immer wieder bestätigt: Der Muskeleinsatz bei Diabetes mellitus Typ II kann Medikamente überflüssig machen.

Na ja, Herr Blech. Nicht kann, sondern macht er tatsächlich. Nur, man muss den Muskel auch wirklich „einsetzen“. Ein biochemisches Gesetz einfach …

Die Heilkraft der Bewegung reduziert aber nicht nur die Risikofaktoren für Covid-19, sondern verjüngt offenbar auch das Immunsystem.

Wunderschön formuliert. „Forever young“ gilt also auch für das Immunsystem. Dass „forever young“ zudem auch das Gehirn verjüngen kann, hat uns auch schon der Neurophysiologe Prof. Dr. Ulf Eysel erläutert.

… bestimmte Areale des Fettgewebes nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Dadurch sterben ständig Fettzellen ab, deren Überreste von Immunzellen beseitigt werden müssen. Dieser Job bindet einen Teil der Abwehrkraft – Erreger wie das Corona-Virus haben auch dadurch leichteres Spiel.

Ja ja, Fettzellen hängen nicht einfach faul herum, wie man meinen könnte, sondern sind ganz im Gegenteil hochaktiv. Entzünden permanent den Körper und überfordern sogar das Immunsystem dann, wenn sie absterben.

Die Skelettmuskulatur ist ein bedeutendes Organ der Immunregulation und produziert eine Reihe von Proteinen, Myokine genannt, die gegen Entzündungen helfen und das Immunsystem schützen.

Die Muskeln also. Heißt entweder zu Hause die 7 magischen Gymnastikübungen (News 16.03.2017) zu machen oder eben dann im Fitnesscenter. Dabei zählt jeder Tag ! Also auch heute. Schließlich leben Sie schon, hier und jetzt. Nicht erst ab morgen 7 Uhr.

Medizinwitz des Tages 5. März 2020

Das durchschnittliche Alter, bei dem in Österreich die ersten chronischen Krankheiten auftreten, liegt bei 57 Jahren.

MedUni Wien am 05.03.2020

Unerwünschte Stoffe gelangen in Deutschland unbeabsichtigt in Lebensmittel. Das heißt, niemand tut sie absichtlich hinein, niemand will sie in Lebensmitteln haben, aber sie sind trotzdem drin, weil sie, wie z.B. Dioxine, Quecksilber, Arsen oder Pyrrolizidinalkaloide, in der Umwelt vorkommen. Wenn es um Kontaminanten geht, dann sitzen alle Hersteller in einem Boot, Hersteller konventionell produzierter Lebensmittel ebenso wie Hersteller ökologischer Lebensmittel und Hersteller von Babynahrung. … Lebensmittelsicherheit ist nicht dann, wenn der Grenzwert bei null ist. Das muss allen klar sein.

Lebensmittelverband Deutschland am 05.03.2020

Süßstoffe sind zwar kalorienfrei, aber beim Abnehmen helfen sie kaum.

Diabetes Ratgeber am 05.03.2020

Grundsätzlich muss zwischen Impfschaden und Impfnebenwirkungen unterschieden werden.

Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährung (AGES) am 05.08.2020

77 % der Männer in Österreich und 41 % der Frauen trinken regelmäßig Bier.

Brau Union Österreich AG am 05.03.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 21. Oktober 2019

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Wie diese Tumorart genau entsteht, ist noch weitgehend unbekannt.

Deutsche Krebshilfe am 21.10.2019

Blut enthält viele verschiedene Immunzellen, die den Körper in ihrer Gesamtheit effektiv vor Krankheiten schützen.  Aber welche Rolle spielt das Abwehrsystem bei der Entstehung von Brustkrebs? Wir vermuten, dass sich die Zusammensetzung der Immunzellen von Frau zu Frau unterscheidet. Frauen mit einer insgesamt schwächeren Abwehr haben möglicherweise ein höheres Erkrankungsrisiko.

Deutsches Krebsforschungszentrum am 21.10.2019

Ärzte berücksichtigen beim Verschreiben von Medikamenten nur zu 50-60 % deren Wirksamkeit, Sicherheit und Nebenwirkungen. Zu 40-50 % beeinflussen die Erfahrungen des Mediziners und seiner Patienten die Entscheidung.

Bain & Company am 21.10.2019

Synthetische Süßstoffe wie Aspartam, Cyclamat oder Saccharin enthalten zwar keine Kalorien, verursachen keinen Karies und lassen den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen. Doch es gibt Hinweise dafür, dass auch Süßstoffe die Freisetzung von Insulin anregen. Und dieses Zucker senkende Hormon ist maßgeblich für die Einlagerung von Fett im Körper verantwortlich. Zudem zeigen Studien, dass Süßstoffe den Appetit anregen, Heißhunger auf Süßes wecken und langfristig sogar eine Gewichtszunahme begünstigen.

Apotheken Umschau am 21.10.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …