Das typische Frühstück der Deutschen …

Der Mehrzahl der Deutschen trinkt Kaffee zum Frühstück, isst dazu Brot mit Butter, Marmelade oder Wurst und nimmt sich dafür wochentags 25 Minuten Zeit. Am Wochenende 35 Minuten! Das ergab eine Umfrage von Bärenmarke. Demnach werde bei der 1. Mahlzeit des Tages auch einem fixen Ritual gefolgt. So frühstücken 52 % der Deutschen immer nach dem gleichen Muster und für 60 % ist das Frühstück sogar ein “Muss”, um gut in den Tag zu starten.

Infografik: obs / Bärenmarke Vertrieb GmbH

Für den Idealfall halten 78 % der Befragten ein Frühstück in Gemeinschaft, tatsächlich aber tun es 43 % allein und 51 % sogar mit dem Smartphone in der Hand …

Milch und Milchprodukte

Ob man Milch trinken darf, fragen Sie mich schon über ein Jahrzehnt lang. (News vom 10.05.2007) Und mit der Antwort zögere ich dann meistens, obwohl sie eindeutig ist.  Denn wie sehr darf oder soll ich in Ihr Leben eingreifen? Ich mache mir darüber sehr wohl Gedanken. Andererseits beantwortet die eingangs erwähnte Frage ohnehin die Natur:  Milch gehört nicht zur genetischen korrekten Kost ! Kein Lebewesen trinkt nach dem Säuglingsalter noch Milch. Nur wir Menschen …

Das war eigentlich die Antwort. Und stimmt so dennoch nicht ganz: 80 % der Weltbevölkerung trinken keine Milch. Nur 20 % nämlich haben im Darm ein Enzym, das den Milchzucker verwertbar macht. Also die eindeutige Minderheit. Laktoseintoleranz ist der gesunde Normalzustand bei Erwachsenen. Das wird zumeist vergessen. Nun gut.

Bleiben noch Milchprodukte wie Quark oder Käse. Da ist die Laktose weitgehend weg. Werden daher eher vertragen. Und gibt’s gegen diese 2 hoch wertvollen Eiweiße auch etwas einzuwenden? Da kennt jeder Arzt in Deutschland die immer gleiche Geschichte: Kaum werden Milch und Milchprodukte abgesetzt, ist die Krankheit geheilt. Ob nun Neurodermitis, Ekzem, chronische Müdigkeit, Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen. Alles weg. Und kein Arzt in Deutschland weiß vom Gegenteil zu berichten. Die Sprache der Evolution ist also eindeutig !

Und einigen gewieften Leserinnen und Lesern ist mittlerweile aufgefallen, dass es zwischen diesen News hier und meinen Büchern einen (gewissen) Unterschied gibt. In meinen Büchern versuche ich Kompromisse einzugehen. Die Menschen abzuholen dort, wo sie stehen. Nehme also Rücksicht als Arzt, will mitmenschlich sein. Und da werden Milchprodukte oft genug erlaubt.

Ich esse manche sogar selbst (außer Milch), trotz meiner Laktoseintoleranz. Und nun sollte ich sie meinen Mitmenschen verbieten? Also kurz gesagt:  Wer an Milch & Co gewöhnt ist, wem sie gut tun und wer sich dabei wohlfühlt, der oder die kann ruhig so weitermachen. Weil wer so gegen die Vorschriften der Evolution verstößt, hat vielleicht ein paar Prozent weniger Lebensenergie. So what? Und damit kommen wir auch zum Kernpunkt:

Meine sehr strengen Vorschläge wie z.B. Ketose, null Milchprodukte usw.  sind für (die) Extremfälle unter uns gedacht.

Z.B. für Olympiasieger, die mit nur mehr einer Bronzemedaille nicht zufrieden sind. Oder für tatsächlich kranke Leute mit Krebs, Multipler Sklerose, Autoimmunkrankheiten usw.. Wer also aus bestimmten Gründen ganz optimal leben muss oder möchte, wird das Verbot von Milch und Milchprodukten auch einhalten. Zumindest für eine bestimmte Zeit … Dahinter steckt immer die gleiche Absicht: Bleiben wir menschlich! Suchen wir gangbare Kompromisse.

Und eines noch:  Die Wortwahl in meinen Büchern richtet sich an ein Millionen-Publikum. Hier in den täglichen News wende ich mich an die Insider, an Kenner und Könner. Die darf ich direkter ansprechen. Ein wohlüberlegter Unterschied …

Wollen Sie jünger werden ?

Früher war Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge von zu viel Fett oder zu viel Stress. Heute ist das anders. Heute läuft eine schon neunjährige Studie (EPIC) mit über 15.000 gesunden Frauen. Eine Zwischenauswertung dieser Studie zeigt uns,

  • dass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sinkt mit Gemüse, Fisch, Eiern, Fleisch, Nüssen, Käse.
  • dass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt mit Brot, Nudeln, Kartoffeln, Zucker und Süßigkeiten.

Quintessenz: Künstliche Kohlenhydrate gibt es erst rund 10.000 Jahre. Die haben uns krank gemacht. Nennt man dann so schön „Zivilisationskrankheiten“. Davor gab’s nur Gemüse. Das hat uns gesund erhalten. Sie haben also täglich die Wahl:

In die Bäckerei oder rein ins volle (fröhliche) Leben ?

Dazu passt geradezu, dass mittlerweile jeder 2. Deutsche an seinen schlechten Blutgefäßen stirbt, an Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen, an Herzinfarkt und Schlaganfall. Oft, nachdem man jahrelang Tabletten geschluckt und gelitten hat.

Es geht aber natürlich auch anders. An der Universitätsklinik Barcelona wurden 9.000 Übergewichtige mit erhöhtem Cholesterin, Zucker, Blutdruck einmal nicht mit Tabletten behandeln, sondern delikat ernährt: Mit frischem Fisch, bunten Salaten, Olivenöl, Walnüssen und Grapefruits.

Resultat nach 3 Monaten: Signifikant gesunken waren Körpergewicht, Cholesterin, Triglyceride, Blutzucker und Blutdruck. Univ.-Prof. Emilio Ros wörtlich: „Das Risiko für Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen lässt sich bei diesen Patienten um die Hälfte reduzieren.“ Das schafft übrigens kein Medikament dieser Welt.

Die Entscheidung liegt einzig und allein bei Ihnen.

Hallo! Aufgewacht, liebe Leser ! Haben Sie den Punkt soeben mitbekommen? Das zentrales Geheimnis der Menschheit erfahren? Ein wörtliches wie präzises Rezept zur „ewigen Jugend“. Ein Rezept, was Ihre Blutgefäße von starr auf elastisch zurückverwandeln kann. Denn noch immer stimmt der Grundsatz:

Der Mensch ist so jung oder so alt wie seine Blutgefäße !

Ihnen wird er soeben auf dem Präsentierteller serviert und Sie haben’s einfach nur überflogen … Die 5 entscheidenden Worte. Und bitte erlauben sie mir die Bemerkung: Nach 45 Jahren ärztlicher Tätigkeit weiß ich, dass Sie diese Zeilen vielleicht vergnügt lesen, aber das Rezept dann doch nicht umsetzen.

Der Mensch will gar nicht jünger werden …

Dschingis Khan und die schwedischen Frauen

Der Mongolenführer Dschingis Khan eroberte und organisierte eines der größten Weltreiche der Geschichte. Mit Ausnahme seiner Millionen (!) mehr oder weniger direkten Nachkommen haben bis heute vor allem seine Reiterhorden einen schrecklichen Ruf: Unbezwingbar hatten sie ganze Länder überrollt, Schlacht um Schlacht gewonnen. Weshalb die so unbezwingbar waren, anderen so überlegen, erklärt beispielsweise der bekannte Ernährungsforscher Dr. Michael Eades und zitiert aus einer Biografie von Dschingis Khan:

Dschingis Khan hatte die Mongolei erobert, wurde jedoch vom Herrscher Chinas aufgefordert, sich ihm zu unterwerfen. Daraufhin beschloss Dschingis Khan lieber anzugreifen statt nachzugeben und marschierte mit seinen Truppen gegen Peking. Und Jetzt kommt’s:

Die Chinesen mussten erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass die mongolischen Krieger lange Zeit mit nur wenig Essen und Wasser auskamen. Die gesamte mongolische Armee konnte lagern ohne auch nur ein bisschen Rauch zu produzieren: Sie brauchten kein Kochfeuer!

Und im Vergleich zu den chinesischen Soldaten waren die Mongolen sehr viel gesünder und stärker. Sie ernährten sich nämlich von

Fleisch
Milch
Joghurt und Käse.

Während also die Chinesen von Getreidebrei lebten, verhinderte gerade diese „Diät“ die gesunde Entwicklung von Knochen und Zähnen, schwächte die Chinesen und machte sie krankheitsanfälliger. Im Gegensatz dazu ernährte sich auch der ärmste mongolische Soldat fast nur von Eiweiß. Resultat: Starke Knochen und Zähne, weniger Krankheiten. Für die Mongolen waren sogar auch 1-2 Tage ohne Essen möglich!

Doktor Eades, der hier aus einer Biografie von Dschingis Khan zitiert, schließt ab mit einer goldenen Erkenntnis:

„Man lernt über Ernährung sehr viel mehr aus anthropologischen Daten als aus der gigantischen Menge medizinischer Studien.“

Liegt vor mir eine Studie, in welcher an 43.396 schwedischen Frauen bewiesen wurde, dass „wenig Kohlenhydrate und viel Eiweiß“ mehr Herzinfarkte verursachen. Und wie entstand die Studie? Von einem Studenten wurde ein Fragebogen ausgeteilt und die Ernährung abgefragt. 16 Jahre später wurden dann von den damals befragten Personen die Krankenakten studiert und Schlüsse gezogen. Aber glaubt wirklich jemand, dass die betroffenen Damen 16 Jahre lang das Gleiche gegessen haben ?

Verstehen Sie nun, warum ich so häufig von Rehen oder Affen spreche? Die wissen wirklich Bescheid … !

Essen Sie genetisch korrekt ?!

Nirgendwo sonst werden laut Dr. Ulrich Strunz so viele Mythen und Märchen verbreitet als in der Ernährungsmedizin. Nahezu jeder Blödsinn findet seine Anhänger. (2012) Auf die Frage, was soll ich essen, gebe es nämlich genau nur 1 Antwort: Das, was Ihre Gene möchten! (2013) Wenn man also seine somatische Intelligenz wiedererlangen will, müsse man, so der Mediziner, “daneben zielen”. Heißt auf deutsch: “Bewegen Sie sich täglich und Sie ernähren sich richtig. Ganz automatisch!” (2007)

Individualität und 47 Lebensnährstoffe

Streng genommen gibt es sogar ein nur “individuell richtiges Essen”, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und Defizite. Diese müsse man laut Strunz eben durch Messungen im Blut herausfinden (Stichwort Bluttuning). (2009) Entscheidend sei einzig und allein die Tatsache, dass der Körper (nachweislich) alle 47 lebensnotwendigen Nährstoffe in ausreichender Form erhält. (2016) So ist etwa auch “Höchstleistung” durchaus essbar (siehe Bild):

Original forever young Ernährungspyramide von Dr. Strunz. (Bild: strunz.com)
Original forever young Ernährungspyramide von Dr. Strunz. (Bild: strunz.com)

Kohlenhydrate oder auch ein “Vitamin-Mobbing” gehören ganz sicher nicht zu einer gesunden Ernährung! Auch ist, so Prof. Karlheinz Schmidt, die andauernde Empfehlung einer “ausgewogenen Ernährung” in der heutigen Zeit “völlig unrealistisch”. Sogenannte gleichwie lebensnotwendige Nahrungsergänzungsmittel würden von vielen Seiten sogar und “nach Art eines Kreuzzuges grundsätzlich” verdammt. Selbst Medien würden regelmäßig solche völlig falschen Studien aufgreifen … (2013)

Wer länger lebt hat recht! Und das längste Leben haben übrigens Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von 20-24. Das ist laut Dr. Strunz ohnehin ein recht weiter Bereich: Bei einer Größe von z.B. 176 cm zwischen 62 und 74 kg. “Also zu dünn ist genauso falsch wie zu dick!” (2011) Apropos dick: Ein gesunder Mensch hat zu jedem beliebigen Zeitpunkt weniger als 1 Teelöffel Zucker im Blut. Dieser “Blutzucker” ist quasi flüssiger Zucker “und bringt uns um” (Stichwort AGEs)!

Zucker ist, wenn nicht Gift so zumindest eine Droge. (Infografik: obs / dpa-infografik GmbH)
Zucker ist, wenn nicht Gift, so zumindest eine Droge. (Infografik: obs / dpa-infografik GmbH)

Dr. Ron Rosedale sagt über Gesundheit und ein langes Leben: “Beide sind bestimmt durch das Verhältnis Fett zu Zucker, das sie zeitlebens verbrennen. Je mehr Fett jemand als Treibstoff verbrennt, desto besser. Je mehr Zucker jemand verbrennt, desto schlechter für ein langes und gesundes Leben!” (2013) Auch für Prof. Robert Lustig ist Zucker (Kohlenhydrate) das Gift Nummer 1 in der Ernährung, denn Kohlenhydrate (u.a. Apfelsaft, Wein) stoppen die Fettverbrennung – sofort! (2008)

Die ideale Ernährung, um Leben optimal entstehen zu lassen, erfahren wir aus der Natur – und das ganz konkret am Beispiel Hühnerei. Ein abgeschlossener Raum, in dem Leben heranwächst. Es muss in sich also optimal zusammengesetzt sein: Und, siehe da, besteht aus 6,7 g Eiweiß, 6,2 g Fett und lediglich 0,3 g (!) Kohlenhydrate. Dieses Nährstoffverhältnis kann also auch für den Alltag so falsch nicht sein – oder? (2010) Und hier gerne noch ein Ernährungstipp: die Paleo-Diät.

Ernährungstypen … (Infografik: obs / nu3 GmbH)

Deren Prinzip heißt naturbelassene Kost, saisonal und frisch geerntet, also nichts aus fernen Ländern Importiertes, nichts Konserviertes und auch nichts Gefärbtes. Und natürlich in einer Zusammensetzung, die dem Körper alle 47 essentiellen Nährstoffe zuführt. Das kann laut Dr. Strunz individuell durchaus ganz unterschiedlich sein. (2016) Und eine so genannte Anti-Schmerz-Diät, die es wirklich gibt, besteht aus Fisch, weißem Fleisch, Eiern, Käse, Gemüse, Salat und Olivenöl … (2013)

 Umstellung dauert 1 Woche …

Abnehmen und schlank bleiben ist übrigens ganz einfach. Schwieriger wird es da schon beim Zulegen an Gewicht. Aber es gibt sie schon, die Menschen, die sich bereits richtig ernähren! Genetisch korrekt mit Salat, Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier und dazu NEM. Für alle Anderen hier ein entscheidender Trick, nämlich die schlichte Erkenntnis, dass der Mensch einen eingebauten Fettverbrennungsmotor hat! Den er aber leider ausgeschalten. Man müsste ihn nur wieder einschalten. Und wie geht das? Indem man “von Carb auf No Carb” umstellt … (2016)

Falls Sie also ab jetzt sofort fröhlich und energiegeladen länger gesund leben wollen, so geht es dennoch zuerst bergab (mit Ihnen). Genau gesagt: Wenn Sie aufhören, Ihre Gene mit sozusagen Müll zuzuschütten, dann entziehen Sie Ihrem Körper quasi Drogen. Nichts anderes sind Kohlenhydrate und Zucker nämlich. Sie sind also auf Entzug und da frägt man sich natürlich, wie lange? Laut Dr. Stephen Pinney ist der besagte Umstellungsprozess innerhalb einer Woche “überstanden” – bewiesen am Fahrradergometer. (2013)

Veganer oder Paleo ? (Infografik: obs / nu3 GmbH)