Medizinwitz des Tages 31. Dezember 2019

Die Jodversorgung in Deutschland gilt wieder als kritisch.

Baby und Familie am 31.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Mineralien machen basisch

2008 hatte ich mich noch gewundert. Ja, über Sie, lieber Leser. Über Sie alle, die Sie das Buch “mineralien – das erfolgsprogramm” nicht regelmäßig und immer wieder studieren. Das verstand ich wirklich nicht, denn es ist spannend. Welches Medizinbuch kann das noch von sich behaupten? Es ist auch unterhaltsam und zugleich lernt man außergewöhnlich viel. Das lässt sich dann auch gleich im täglichen Leben ein- und umsetzen. Kurz gesagt:

Das Buch motiviert sein Leben zu ändern.

Lesen Sie bitte nur mal die faszinierende Statistik über Selen. Der Beweis, dass Selen vor Krebs schützt. Wer das einmal verstanden hat …

Doch nunmehr ist das Werk von Andreas Joop und meiner Wenigkeit in der 9. Auflage erschienen. Es scheint also doch sehr beliebt geworden zu sein ! Auch zum in die Hand nehmen. Ein sog. haptisches Vergnügen. Das liegt auch an dem farbenfrohen Umschlag samt fester, wasserabweisender Folie. Als würde man einen Kinderpopo streicheln. Bitte, verstehen Sie mich richtig !

Und, was man so gerne anfasst, will man auch aufmachen. Heißt bei Büchern aufschlagen … und kann dann u.a. lesen: Macht Übersäuerung wirklich krank ? Die klare Antwort: Nein !

Es sind die fehlenden Mineralstoffe, die uns krank machen.

Alle industriell hergestellten Nahrungsmittel mit wenig Mineralien „übersäuern“ den Körper, weil sie keine Säurepuffer mitbringen. Selbst Eiweiß wird von mancher Seite zu einem Säuren-Sündenbock gemacht. Dabei übersäuert das lebenswichtige Eiweiß überhaupt nicht, wenn man genügend Obst und Gemüse isst und damit „mineralstoffgepuffert“ ist. Der Steinzeitmensch aß viel Fleisch, aber eben auch noch viele mineralstoffreiche Pflanzen zum Abpuffern.

Eine klare Aussage: Mineralien machen den Körper basisch.

Sich entsäuern kann man in wenigen Stunden !

Und genau von denen handelt das erwähnte Buch. Da findet man dann auch 2 so (seltsame) Sätze wie:

  • Mineralstoffe entsorgen schädliches Blei, Kadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle aus dem Körper. Das heißt: Man kann auf die risikoreiche Chelat-Therapie verzichten.
  • Jeder 3. Deutsche hat einen Kropf. Der Jodmangel in Deutschland kostet 1 Mrd. € pro Jahr. Macht aber nichts oder ?

“mineralien – das erfolgsprogramm” gibt’s nun also in der 9. Auflage. Bei HEYNE. Wann greifen Sie zu ?

Der 1. Deutsche Jod Kongress

Findet am 3. März 2018 in Düsseldorf statt. Warum Sie das wissen sollten? Warum Sie dort hingehen sollten? Weil Sie dort

zum 1. Mal

in Deutschland wirklich über Jod informiert werden. Hier geht’s noch zur Anmeldung. Ich übrigens nehme nun schon seit einem Jahr die tausendfache Überdosis Jod. Da haben mich die Japaner überzeugt. Und ich lebe noch … !

Beim 1. Deutschen Jod Kongress werden Sie in ein heute noch großes Geheimnis eingeweiht. Jod wird in Deutschland nämlich erst entdeckt. Obwohl es auch schon jodiertes Speisesalz gibt. Aber die wahre Bedeutung von Jod … wird noch völlig unterschätzt. Vitamin D, dem spät entdeckten Hormon, war es auch so ergangen …

In Sachen Jod führend ist in Deutschland Frau Kyra D. Kauffmann (früher Hoffmann). Ihr Buch sollten Sie schon kennen (News 28.07.2017). Der 1. Deutsche Jod-Kongress war auch die Idee dieser bemerkenswerten Dame. Die Heilpraktikerin wird dann auch durch den Kongresstag führen.

Um Ihnen Appetit darauf zu machen, drucke ich Ihnen das Kongressprogramm einfach ab. Und die Experten unter Ihnen freuen sich auch sicher schon auf so berühmte Namen wie Prof. Dr. med. Spitz oder Frau Dipl. oec. troph. Gonder. Übrigens 2 sehr kluge Menschen, die sich das Motto von Hippokrates (Ernährung ist unser Heilmittel) zur Lebensaufgabe gemacht haben. Also dann mal los:

1. Deutscher Jod Kongress

3. März 2018 in Düsseldorf

P R O G R A M M

  • Begrüßung und Einführung (Frau Kyra D. Kauffmann)
  • Was Jodkritiker sagen und was aus medizinischer Sicht davon zu halten ist? (Prof. Dr. med. Roland Gärtner, Endokrinologe, Uni München)
  • Die Diagnostik des Jodmangels – Neue Möglichkeiten (Dr. med. Firoz Sojitrawalla, Nuklearmediziner)
  • Jod – Mehr als nur Schilddrüse (Dr. rer. nat. Adriana Radler-Pohl, Biologin)
  • Bedeutung des molekularen Jods in der Prävention und Therapie bösartiger Erkrankungen (Dr. med. Elio Torremante, Jod-Forscher, Gynäkologe)
  • Meeresalgen, Brustkrebs, mastopathiewissenschaftliche Daten und klinische Ergebnisse (Frau Dr. med. Bettina Hees, Ernährungsmedizinerin, Algologin)
  • Jod, Umwelt und Evolution (Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Ernährungs- und Präventionsmedizin)
  • Jod und seine Aufgaben im Gehirn (Ulrike Gonder, Ernährungswissenschaftlerin)
  • Welche Faktoren regulieren den Natrium–Jod–Symporter? (Dr. rer. nat. Jens Pohl, Biologe)

Zur Einstimmung oder zum Nachlesen, ganz wie Sie mögen, hier noch 2 News: Jodmangel (28.07.2017), Jod tötet Krebszellen (08.08.2017)

Jod tötet Krebszellen

Jod ist essentiell. Über Jodmangel, seine Ursache und seine Folgen habe ich Ihnen kürzlich in den News 28.07.2017 berichtet. Nun haben uns ebenfalls Jod betreffend 2 deutsche Forscher an der Uni Hohenheim (ein Gynäkologe, der das Leid der Frauen mit Brustkrebs nicht mehr erträgt, und ein Mikrobiologe, damit es schön wissenschaftlich wird) ein Überraschungsei ins Nest gelegt. Die haben an diversen Krebszellenlinien, also an einigen Krebszellenarten im Reagenzglas gezeigt, dass

Jod in hoher Konzentration (20 µM) verschiedene Tumorzellen zum Absterben bringt.

Sie können sogar den Pathomechanismus aufzeigen. Es sind wieder die Mitochondrien, es ist wieder die durch Mitochondrien eingeleitete Apoptose, also Selbstmord der Krebszelle.

Das besonders Schöne: Sie hatten früher schon molekulares Jod verwandt. Diesmal haben sie getestet einen besseren Haushaltsartikel, nämlich Povidone-Jodine (PVP-I), also genau das Antiseptikum, das in der Chirurgie nach Tumoroperation auf die Wundränder geschmiert wird. Reichlich. Sie kennen die Farbe.

Und dieses Allzweck-Jod tötet

Zellen vom schwarzen Hautkrebs,
Zellen vom Lungenkarzinom,
Zellen vom Bronchialkarzinom,
Zellen vom Brustkarzinom.

Mitgeteilt hat mir das die Herrscherin über die Jod–Szene in Deutschland, Frau Kyra Hoffmann. Kennen Sie inzwischen von 3 Büchern:

  • Jod. Schlüssel zur Gesundheit
  • Die Anti-Stress-Ernährung – Mehr Power für die Körperzellen
  • Der Burnout-Irrtum – Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel – Burnout fängt in der Körperzelle an

Die ihre begleitende E-Mail schließt mit der rührenden Aufforderung:

„Jod heilt Krebs und keiner weiß es. Bitte ändern Sie das !“

Dem sei hiermit entsprochen. Jetzt wissen es mindestens 4 von 5 Lesern dieser News …

Der springende Punkt übrigens ist das gleiche Problem wie bei Vitamin C. Das in Zellkulturen eindeutig Krebszellen abtötet, gesunde Zellen aber in Ruhe lässt. In der „Kultur“ stimmt’s. Und im menschlichen Körper? Stellen Sie sich einen faustgroßen Tumor vor. Im Reagenzglas ist jede Tumorzelle umspült von Jod. Da stirbt sie schnell.

Im Körper sind die Zellen in Nestern zusammengebacken. Jod kann da nur diffundieren, in winzigen Spuren dorthin gelangen. Es stellen sich dann Fragen nach der Konzentration, der Dauer usw.. Sie verstehen den Unterschied: Man müsste die Krebsnester in seinem Körper tagelang, vielleicht sogar wochenlang in Jod buchstäblich baden, um den bewiesenen Erfolg auch wirklich auskosten zu können.

Jodmangel

Ob Sie sich rastlos, überreizt oder schlapp und leer fühlen, fast immer hat die Schilddrüse, unsere Energiezentrale, ihre Finger mit im Spiel. Mit hochwirksamen Schilddrüsenhormonen reguliert sie das Energieniveau jeder Zelle. Jod ist der zentrale Baustein dieser Hormone. Unser Leben könnte so einfach energiereicher sein, wenn wir uns nur genügend Spurenelemente einschließlich Jod gönnen würden. Doch allen Aufklärungskampagnen zum Trotz isst kaum ein Deutscher genug von diesem Zündbotenstoff.

Sie erinnern sich vielleicht an die News vom 18.06.2016. Dort stand, dass manche Völker tausendmal mehr Jod zu sich nehmen als wir. Heißt also 50 mg Jod täglich. Derweilen haben 90 % von uns einen Jodmangel. Soll an den ausgelaugten Böden liegen – zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darum gab’s dort auch lange Zeit ein sogenanntes Kropfband. Ein geschmücktes Halsband also, was den Kropf verdecken soll. Und Kropf nennt man die geschwollene Schilddrüse …

Der Körper bekommt zu wenig Jod und produziert zu wenig Schilddrüsenhormon. Schreit dann die Schilddrüse an und die vergrößert sich, um so wenigstens noch ein bisschen mehr zu produzieren. Eine solche Unterfunktion der Schilddrüse, so lese ich, haben 20 Mio. Deutsche. Ist also Alltag.

Jodmangel führt aber auch zu

  • Schlafstörungen,
  • depressiver Stimmung,
  • andauernder Erschöpfung,
  • Antriebslosigkeit,
  • Haarausfall,
  • unerfülltem Kinderwunsch,
  • Regelschmerzen sowie
  • Brustzysten.

Und man liest mit Staunen, dass etwa in Japan die tausendfache Menge Jod konsumiert wird. Spätestens hier bin auch ich aufgewacht. Habe mich mit Jod ganz anders beschäftigt und griff natürlich auch zu Kyra Hoffmanns inzwischen berühmten Jodbuch. Was man da alles lernen kann. Scheint unglaublich!

Dieses Jod-Kochbuch ist eine gar elegante Lösung um mehr Jod zu essen. Mit delikaten Mahlzeiten. Das Rezeptbuch überzeugt. Wir sollten wirklich der Natur (normalem Essen) den Vorzug geben vor neuen Tabletten, auch wenn es NEM sind. Diese sollten eigentlich und ursprünglich die Nahrung auch nur ergänzen, nicht ersetzen.