Medizinwitz des Tages 17. Juni 2020

94 % der Spanier, 88 % der Italiener und 82 % der Deutschen würden eine gesetzliche Impfpflicht begrüßen.

Stada Arzneimittel AG am 17.06.2020

Inkontinenz ist nicht gleich Inkontinenz: Zwar ist die Dranginkontinenz am häufigsten, daneben gibt es aber auch noch die Belastungsinkontinenz und in Kombination der beiden Formen die sog. Mischinkontinenz.

Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich am 17.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Sinnlose Tatsachen … der Corona Krise

Je gefährlicher man eine Lage darstellt, einen Virus, desto wichtiger wird nicht nur das jeweilige Fachgebiet, sondern man auch als Experte selbst. Und natürlich gibt es Virologen, denen die Corona Krise als Gunst der Stunde erscheint, die es zu nutzen gelte. Schließlich oder noch dazu fließen derzeit Fördermittel viel deutlicher und schneller denn je. Wer an einem Impfstoff gegen das Corona Virus forscht, bekommt plötzlich Millionen € von der jeweiligen Bundesregierung !

Doch deshalb muss man nicht gleich zu Verschwörungstheorien greifen: Virologen machen dies oder jenes und verdienen damit viel Geld usw.. Man kann – das kann man immer – die Fakten so deuten, aber der Virologe X oder der Virologe Y ist für sich genommen gewiss ein anständiger Wissenschaftler. Das kann man auch belegen, denn es gibt nämlich sehr wohl auch andere Stimmen, die im Fernsehen, in den Nachrichten der Massenmedien nicht vorkommen. Man fragt sich, warum eigentlich nicht ?

Darum hier ein paar solcher Zitate bekannter Virologen (Quelle s. unten):

  • Der Immunologe Prof. Stefan Hockertz (ehemals Uni Hamburg) erklärt in einem Radiobeitrag, dass Covid-19 nicht gefährlicher sei als Influenza und die politisch gesetzten Maßnahmen daher völlig überzogen. Die Bilder aus Italien und Spanien seien dem besonderen Blick auf ein ohnehin marodes Gesundheitssystem geschuldet.
  • Prof. Hendrik Streeck, leitender Virologe der Uniklinik Bonn (News vom 24.03.2020), meint, dass die Sterblichkeit nach Ende der Infektionswelle nicht höher als in den vergangenen Jahren liegen könnte. Bei SternTV sagte er: „Einige Experten zeichnen Horrorszenarien, andere sehen das mit kühlem Kopf. Wäre das Virus nicht aufgefallen, hätte man vielleicht gesagt, wir haben dieses Jahr eine schwerere Grippewelle.
  • Prof. Sucharit Bhakdi forschte und lehrte bis 2012 am Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Uni Mainz. Das vorhergesagte Horrorszenario um Covid-19 hält der thailändische Mediziner für falsch. Die aktuellen Maßnahmen seien grotesk, überbordend und gefährlich. Gesellschaftlich gesehen würden diese einem kollektiven Selbstmord gleichen.
  • Die Virologin Prof. Karin Mölling vom Max-Planck-Institut Berlin warnt bei Phönix vor Panikmache und hält die aktuellen Maßnahmen nicht für verhältnismäßig.
  • Der Gesundheitswissenschaftler Prof. John Ioannidis (Uni Stanford) erklärt, dass sowohl die Einschätzung zur Verbreitung des Virus als auch die jetzt beschlossenen Gegenmaßnahmen auf nicht verlässlichen Daten und Evidenz beruhen. Seiner Meinung nach habe man sich durch den sog. Shutdown entschieden, von einer Klippe zu springen, ohne zu wissen, ob das eine rationale Handlung ist und die Landung sicher.
  • Der bekannte Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer (Uni Potsdam) denkt, dass man sich mit dem Corona Virus ziemlich sicher vor dem Falschen fürchtet. Der Gründer des Institutes „Simply Rational“ frägt sich, warum die Gesellschaft aus der falschen Panik vor der Schweinegrippe nichts gelernt habe.
  • Und last but not least mahnt die Ökonomin Prof. Margit Osterloh (Uni Basel) die Notwendigkeit von Vergleichen ein. Die Medien sollten die beinahe stündlichen Corona-Meldungen nicht ohne entsprechende Vergleiche mit den Todesfällen bei früheren Epidemien veröffentlichen. Nur so sei eine realistische Risikoeinschätzung möglich.

Gerade zur Abschätzung solcher Pandemien wurde 2008 das europaweite Projekt

euroMOMO

(European monitoring of excess mortality for public health action) gestartet. Dessen Ziel ist, in ECHTZEIT standardisierte Gesamtmortalität in Europa darzustellen. Bis zur Woche 11/2020 war weder auf europäischer Ebene, noch in Italien eine besondere Erhöhung der Todeszahlen messbar. Selbst leichte Ausschläge wie in früheren Jahren, die durch mehr Grippetote in den Wintermonaten ausgelöst wurden, sind auf der besagten gesamteuropäischen Ebene nicht sichtbar.

Das sind ein paar Tatsachen, jedoch sinnlos !

Das sind so Tatsachen wie „Leere Kohlenhydrate machen krank“. Sinnlos ! Oder so Tatsachen wie: „Am Corona Virus sterben nur Alte mit schweren Vorerkrankungen“. Sinnlos. Noch sinnloser: Deren „Vorerkrankungen“ könnten auch eine Folge von „Übergewicht“ sein ….

(Massen-)Panik folgt ganz offensichtlich anderen Gesetzen !

QUELLE:  praxiskollektiv.de (MVZ praxiskollektiv reiche 121 e.G.)

Corona Virus: Mein Dank an Alle !

Sie erinnern sich: Der 1. Corona-Tote in Europa war 80 Jahre alt. Die 1. tote Italienerin 78 Jahre. Die ersten 2 deutschen Corona-Toten 78 und 89 Jahre. Die 1. Tote in Bayern 80 Jahre. Soeben höre ich von 3 Corona-Toten in Würzburg: alle 3 lebten im Altersheim. Waren ebenfalls jenseits der 80.

Betrifft das Corona-Virus also nur so Alte wie mich und die Uralten ?

Warum werden dann Kitas und Schulen geschlossen? Wegen der möglichen Übertragung durch Kinder ? Also zum Schutz von Opa und Oma ? Warum schließt dann die gesamte Autoindustrie in Deutschland ? Langsam werde ich hellhörig und informiere mich. Und zwar bei Institutionen, die den größten Überblick haben.

Uns ist davon zugänglich das Italienische Nationale Gesundheitsinstitut ISS. Da konnte man am 06.03.2020 das Folgendes lesen:

  • Das Durchschnittsalter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien liegt bei 81 Jahren. (Anmerkung: Am 13.03.20 und 1.016 lag es bei 80 Jahren).
  • 42,2 % der Verstorbenen waren 80–89 Jahre alt.
  • 32,4 % der Verstorbenen waren 70–79 Jahre alt.
  • Nur noch 8,4 % der Verstorbenen waren 60–69 Jahre alt.
  • 80 % der Verstorbenen hatten 2 oder mehr chronische Vorerkrankungen (u.a. Herzkreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs).
  • Weniger als 1 % der Verstorbenen waren zuvor völlig gesund.

Oh ! Noch einmal: oh ! Wie wäre es mit ein bisschen Vernunft ? Noch ein paar kleine Gedankensplitter gefällig ? Ich lese viel, wie Sie wissen …

  • So z.B. ein wissenschaftliches Papier vom 05.03.2020 über die Nachweismethode des Corona Virus: Da misst man mit dem Active Nucleic Acid Test die DNA, also genetisches (!) Material, nicht etwa Antikörper. Findet also immer sofort ein Ergebnis, muss nicht erst auf die Bildung von Antikörpern warten. In dem Paper steht, dass „Menschen in engem Kontakt mit Covid-19-Patienten“ zur Hälfte oder mehr falsch-positiv getestet werden. Steht da. “falsch-positiv” !!
  • Und inzwischen denkt auch das ISS darüber nach, in “verstorben durch das” und “verstorben mit dem” Corona-Virus zu trennen.

Lassen Sie mich bitte anmerken, dass ich den Politikern selbstverständlich dankbar bin. Obwohl sie gegenwärtig die gesamte Wirtschaft – nicht nur in Deutschland – lahmlegen. Die eigentliche Katastrophe ?? Dankbar deshalb, weil man offenbar uns Alte mit größtem Aufwand schützen möchte !

Und genauso dankbar bin ich Ihnen allen, liebe Mitmenschen, dass Sie die nunmehr außergewöhnlichen Belastungen auf sich nehmen, nur um so alte Tattergreise wie mich vor einem Schnupfenvirus (!) zu schützen. Danke, danke, danke !

Quelle 1:  https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/
Quelle 2:  https://www.ilpost.it/2020/03/06/morti-coronavirus-iss/

Covid-19: In Wahrheit …

Manchmal wissen Politiker sehr wohl, wovon sie sprechen. Manchmal. Ein Beispiel kommt jetzt vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg. Der Mediziner saß auch im Europarat und lehrt seit 2011 wieder an der Universität. Der hat sein Handwerkszeug auch gelernt: Internist, außerdem Lungenfacharzt. War Hafenarzt in Hamburg und Amtsarzt in Schleswig-Holstein. Der gute Mann vereint also Politik mit beruflicher Praxis und ist noch dazu ein Experte mit Fachgebiet Seuchenbekämpfung. Und dieser Dr. Wolfgang Wodrag sagt zur Corona-Krise nun das Folgende:

Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche MEDIZINISCHE Gefahr zu Grunde.

Die Bilder in den Medien sind beängstigend und den Verkehr in den Städten Chinas regelt das Fieberthermometer. Der Karneval in Venedig wurde abgesagt, nachdem bei einem älteren sterbenden Klinikpatienten der Test positiv ausfiel. Als eine Handvoll Menschen in Oberitalien auch positiv getestet wurde, machte Österreich vorübergehend den Brenner-Pass dicht. Auf Teneriffa durften wegen eines Corona-Verdachtsfalls über 1.000 Menschen ihr Hotel nicht mehr verlassen. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ konnten 3.700 Passagiere nicht von Bord. Andererseits wurden Anfang Februar 126 Menschen aus Wuhan per Flugzeug nach Deutschland gebracht und blieben dort kerngesund über 2 Wochen in Quarantäne. Nur bei 2 der Gesunden wurden Coronaviren nachgewiesen.

Ähnliche Horrorszenarien gab es in den letzten 20 Jahren immer wieder. Doch die „Schweinegrippe“ der WHO war in Wirklichkeit eine der mildesten Grippewellen in der Geschichte und auf die „Vogelgrippe“ wartet man noch heute. WIR MESSEN DERZEIT NICHT DIE INZIDENZ VON CORONAVIRUS-ERKRANKUNGEN, SONDERN DIE AKTIVITÄT DER NACH IHNEN SUCHENDEN SPEZIALISTEN. Alle Institutionen, die jetzt wieder zur Vorsicht mahnen, haben uns schon mehrfach im Stich gelassen und versagt.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder „Grippe-Welle“ auch immer 7-15 % der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend adaptierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich ! Allein dadurch, dass bei der Entdeckung einer Coronavirus-Infektion in deren Umgebung besonders intensiv gesucht wird, lassen sich viele „regionale“ Häufungen bereits erklären.

DIE HORRORMELDUNGEN AUS WUHAN WAREN ETWAS, WORAUF VIROLOGEN IN ALLER WELT AUF DER LAUER LIEGEN: Sogleich wurden die in den jeweiligen Kühlschränken vorhandenen Virusstämme gescannt und mit den gemeldeten Neulingen (aus Wuhan) verglichen. Ein Labor an der Berliner Charité gewann das Wettrennen bei der WHO und durfte seine Inhouse-Tests weltweit zu einem Mehrfachen des üblichen Preises vermarkten !

Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht laut mehrjährigen Untersuchungen in Schottland (2005-2013) ein Risiko von 7-15 %, dass Coronaviren nachgewiesen werden.

Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. Es ist lediglich einer von mehreren Namen für die akuten Atemwegserkrankungen (ARE), die in jedem Winter bei uns 20-40 % aller Menschen vorübergehend mehr oder weniger außer Gefecht setzen.

Es gibt jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten – auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran.

Soweit also Dr. Wolfgang Wodarg.

Aber selbstverständlich muss jeder Arzt Coronavirus-Erkrankungen ernst nehmen. Nur, man kennt die Schulmedizin und man kennt die Frohmedizin: Die (drohende) Schulmedizin erleben wir gerade: Ländergrenzen werden gesperrt, Veranstaltungen abgesagt, ganze Dörfer unter Quarantäne gestellt. Gerade die wirtschaftliche Katastrophe ist überhaupt noch nicht absehbar … !!

Frohmediziner hingegen denken anders:

Der 1. Corona-Tote in Europa war ein chinesischer Tourist mit 80 Jahren. Die 1. tote Europäerin war eine Italienerin mit 78. Die ersten 2 in Deutschland verstorbenen Deutschen waren 78 und 89 Jahre alt. Alles klar ?

Die 20- bis 40-jährigen Sportfans … in den Stadien … würden einen Schnupfenvirus wohl überleben. Solche Menschenansammlungen hätten auch den Riesenvorteil eines Impfeffektes (gehabt). Den Riesenvorteil einer Entwicklung von Antikörpern. Auch stille Feiung genannt. Hätten also genau das gehabt, was jeder Epidemiologe doch als Idealzustand anstrebt.

Aber was kann man gegen eine (Massen-)Hysterie, gegen eine (Massen-)Panik schon tun ? Wenn jemand weiß, dass man da mit Vernunft gar nichts erreicht, dann sind es wir Ärzte …

Schulmedizin aktuell am 9. Dezember 2019

Deutschland

Die Situation ist für die hochgradig innovative pharmazeutische Industrie Deutschlands seit Jahren unverändert schwierig. Die aktuell schon sehr hohe Regulierungsdichte wird durch eine Vielzahl von neuen Gesetzen weiter zugespitzt und die steigenden finanziellen Belastungen durch Abschläge, Festbeträge, Rabatte und Moratorien machen es pharmazeutischen Unternehmen zunehmend schwer, Patienten bestmöglich mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen. Denn das Zusammenspiel von verschiedenen regulatorischen Eingriffen senkt immer mehr die Chancen, die wachsende Zahl an Aufgaben und Ausgaben refinanzieren zu können. (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, 09.12.2020)

Infografik: BPI

Ein gesundes Immunsystem reagiert auf Schadstoffe und Keime mit einer Entzündung. Diese klingt ab, sobald die Eindringlinge vernichtet sind. Bei atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis ist das anders: Das überaktive Immunsystem löst auch dann Entzündungen aus, wenn es zum Schutz des Körpers gar nicht nötig ist – etwa bei einem Kältereiz oder wenn Allergene wie z.B. Pollen auf die Haut treffen. Dies macht sich durch Rötungen, Ekzeme und Hautjucken bemerkbar. Das Tückische daran: Auch wenn die Hauterscheinungen verschwunden sind, läuft die Entzündung auf kleiner Flamme weiter und es werden weiterhin juckreizfördernde Botenstoffe freigesetzt. Daher juckt die Haut, auch wenn sie gesund aussieht. Kratzen verschlimmert die Krankheit, weil es die ohnehin geschädigte Hautbarriere zusätzlich beeinträchtigt. Reizstoffe, Allergene und Keime können leichter eindringen und die Entzündungsvorgänge weiter schüren. Ein Teufelskreis beginnt. Doch sog. Biologika können die Entzündung unterbrechen, indem sie die Wirkung zweier entscheidender Botenstoffe hemmen. (Deutsche Haut- und Allergiehilfe, 09.12.2019)

Der Mensch ist eigentlich ein “Vielfresser”. Nicht im Sinne von Menge, sondern hinsichtlich der Nahrungsvielfalt. Saisonales Obst, Gemüse, Nüsse, Beeren und Meerestiere standen auf den Speiseplänen unserer Vorfahren. Über Millionen Jahre hat sich die gemeinsame Evolution von Pflanzen, Tieren und Menschen in unseren Genen verankert. Der menschliche Körper erkennt ein Nahrungsmittel auch erst nach etwa 120.000 Jahren als artgerecht an. Die Folgen heutiger, oft stark verarbeiteter und nährstoffarmer Nahrung zeigen sich im Darm: Die Verdauung kommt ins Stocken und Nährstoffe können nicht optimal aufgespaltet werden. (artgerecht GmbH, 09.12.2019)

Rund 20 % der erwachsenen Deutschen leidet an Zähneknirschen, dem sog. Bruxismus. Dabei werden die Zähne regelrecht abgekaut und sind extrem empfindlich. Die Betroffenen schädigen aber nicht nur ihre Zähne, sondern leiden oft auch unter Kiefer- und Kopfschmerzen. Manchmal verursacht die starke Anspannung der Kiefermuskeln auch Druck auf den Ohren, Tinnitus oder Nackenschmerzen. Viele Patienten bringen diese Symptome gar nicht mit dem Zähneknirschen in Verbindung, sondern wundern sich, dass sie morgens verspannt und müde aufwachen. In vielen Fällen wird nämlich unbewusst und in der Nacht geknirscht. Fest steht jedenfalls: Bruxismus ist keine Krankheit, sondern eher eine schlechte Angewohnheit. Die lässt sich besonders gut abgewöhnen mit der Biofeedback-Schiene bruXane mit einem integrierten Drucksensor. (bruXane, 09.12.2019)

Model mit bruXane Biofeedback-Schiene gegen Bruxismus. (Foto: bruXane)

Diese Art Knirschschiene beginnt zu vibrieren und sendet einen Summton, sobald der Träger zubeißt. So erfolgt gleichzeitig ein haptischer und akustischer Hinweis auf das Zähneknirschen. Sobald der Kaudruck nachlässt, stoppen die Signale, so dass der Träger der Oberkieferschiene unterbewusst darauf konditioniert wird, weniger und kürzer zu Knirschen. Der Schlaf wird dadurch nicht gestört und der Patient wacht erholter auf. Die Schiene ist wahlweise mit einem Speichermodul ausgestattet, das die Knirsch-Aktivität aufzeichnet. Die auslesbaren Daten liefern wertvolle Hinweise auf die Ursachen für das nächtliche Knirschen. So kann der Patient genau nachvollziehen, welche aktuellen Lebensumstände sein Knirschen beeinflussen. Experten sind sich einig, dass zunehmend psychologische Faktoren wie emotionaler Stress, Angststörungen und Schlafstörungen der Grund für das Knirschen sind. Das Zusammenpressen der Zähne dient dabei unbewusst als Stressabbau. (bruXane, 09.12.2019)

Spätestens nach 30 Minuten Singen produziert der Körper weniger Stresshormon Adrenalin, dafür mehr Glückshormone. Die Botenstoffe Dopamin und Serotonin fluten das Gehirn und steigern das Wohlbefinden. Singen kann folglich ein Hochgefühl auslösen wie das von Langstreckenläufern auslösen. Das macht es zu einer tiefen, beglückenden Erfahrung. Darüber hinaus baut Singen Stress ab und stärkt das Immunsystem. Speichelproben von Chorsängern wiesen nach einer Stunde Gesang einen höheren Gehalt des Abwehrstoffs Immunglobulin A auf als die einer Vergleichsgruppe, die nur Musik gehört hatte. Singen kann auch als Vehikel dienen, um das Ausatmen zu verlängern und mehr Luft aus der Lunge zu entlassen. Dieser verlängerte Atemzyklus bringt ebenfalls Entspannungseffekte mit sich. (Senioren Ratgeber, 09.12.2019)

Italien

Menarini Ricerche S.p.A. schreitet mit der klinischen Entwicklung von SEL24/Men1703 voran. Die CLI24-001 (Diamond-01)-Studie testet SEL24/Men1703, einen erstklassigen, oralen dualen PIM/FLT3-Inhibitor, der von Ryvu Therapeutics einlizenziert wurde. Das Hauptziel der Studie, die derzeit an neu diagnostizierten, rezidivierten oder refraktären AML-Patienten (mit Ausnahme der akuten promyelozytären Leukämie) durchgeführt wird, die für eine intensive Chemotherapie ungeeignet sind, besteht darin, die empfohlene Phase-2-Dosis von SEL24/Men1703 als Einzelmittel zu identifizieren. Darüber hinaus wird in einem 2. Abstract über die Identifizierung eines pharmakodynamischen Biomarkers für SEL24/Men1703 und dessen Implementierung in der Diamond-01-Studie berichtet. Dies wurde von ASH als E-Publikation veröffentlicht und ist in einer speziellen, ausschließlich online verfügbaren Ausgabe des ASH-Amtsblattes – Blood (2019) 134 (Supplement 1): 5087- erhältlich. (Menarini Ricerche S.p.A., 09.12.2019)

Österreich

Über 95 % der Einflussfaktoren auf die Gesundheit liegen außerhalb des Gesundheitssystems, also im Körper selbst. … Tägliche Bewegung nützt nicht nur bei ernsten Krankheiten, sondern wirkt tatsächlich verjüngend. Altwerden ist vielmehr ein Muskelkraftverlust, hilfreich deshalb eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Bewegung ist die beste Medizin. (Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligung und Management GmbH, 09.12.2019)

2 Mio. Österreicher nehmen regelmäßig 5 oder mehr Medikamente ein. Unerwünschte Wechselwirkungen sind dabei ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Dank der nunmehr flächendeckenden e‑Medikation jedoch können unerwünschte Wechselwirkungen und Mehrfachverschreibungen von Medikamenten vermieden werden. (Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger, 09.12.2019)

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie begrüßt das in Deutschland beschlossene neue Psychotherapiegesetz, welches ein eigenes Studium für Psychotherapie festschreibt. (ÖBPV, 09.12.2019)

Die Krankenhausseelsorge in Österreich steht vor dem Aus. Hauptgrund ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), in deren Folge von den Spitälern kaum mehr Patientendaten an die Kirchen weitergegeben werden. Die Kirchen werden nur mehr informiert, wenn Patienten ausdrücklich ein Seelsorgegespräch wünschen. (Evangelischer Pressedienst für Österreich (epdÖ), 09.12.2019)

In der Schmerztherapie wird es künftig immer mehr um die individuelle Dosierung und Wirkdauer von Medikamenten gehen. So beschäftigen sich Forscher bereits mit nach Bedarf freigesetzten Medikamenten. Dabei wird das Lokalanästhetikum an den Nerv gespritzt und erst durch einen äußeren Impuls wie etwa Ultraschall freigesetzt. (Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligung und Management GmbH, 09.12.2019)

Es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit. Eine Forderung des BÖP lautet daher: Klinisch-psychologische Behandlung als Kassenleistung zu ermöglichen. (Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen, 09.12.2019)