Medizinwitz des Tages 15. Oktober 2020

Das Robert Koch Institut kann sich in Deutschland eine Abriegelung von Risikogebieten vorstellen, um das aktuelle Corona-Virus unter Kontrolle zu halten. Wenn die Maßnahmen nicht verschärft werden, werden die Infektionszahlen weiter ansteigen.

Phoenix TV am 15.10.2020

Welt-Psoriasis-Tag am 29. Okt. 2020: Erscheinungsfreiheit ist das neue Behandlungsziel bei Schuppenflechte.

Berufsverband der Deutschen Dermatologen am 15.10.2020

Für die Behandlung der Psoriasis und Psoriasis-Arthritis steht Hautärzten heute eine ganze Palette an zugelassenen Arzneimitteln zur Verfügung, neben topischen zurzeit allein 31 systemische Therapien, zu denen auch Biologika und Biosimilars zählen. Diese Vielfalt überblicken oft nur spezialisierte Dermatologen.

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf am 15.10.2020

 

Seltene Erkrankungen kommen, wie der Name schon sagt, nicht häufig vor.

Medical Relations GmbH am 15.10.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 7. August 2019

Bis zu 25 % der Österreicher leiden an Verstopfung, davon bis zu 15 % sogar chronisch.

Institut Allergosan pharmazeutische Produkte Forschung und Vertrieb GmbH am 07.08.2019

Es mag zwar so sein, wie der Wiener Gesundheitsstadtrat behauptet, dass es noch nie so viele Ärztinnen und Ärzte gegeben hat wie heutzutage. Nur gilt das vermutlich für sehr viele Berufsgruppen.

Ärztekammer Wien am 07.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

GDI: Kommt die Pflegegesellschaft oder doch „Big Doctor“ ?

Geht es nach dem Schweizer Gottlieb Duttweiler Institute (GDI), dann steht die Pflegebranche vielerorts vor einer Revolution. Kurz gesagt: Aus einem angebotzentrierten System weniger (staatlicher) Anbieter wird ein nachfrageorientiertes (individuelles) System vieler (privater) Anbieter. Allein die Schweiz benötigt bis 2020 an die 17.000 zusätzliche Pflegekräfte.

SZENARIOStatus Quo PlusPflege-
bedarf
Care
Convenience
Big
Doctor
Wer pflegt ?Hauptsächlich professionelle PflegekräfteJeder jedenPlattform-
betreiber
bringen
Angebot und Nachfrage zusammen
Hausarzt, Technik
samt Algorithmus
Wo wird gepflegt ?mehr ambulant, weniger stationärin der Nachbar-schaft (geo-
grafisch oder kommunikativ bestimmt)
wo auch immerwo sich Person
aufhält
Wann wird gepflegt ?möglichst oft nach Bedarfimmerwann auch immerdigital: rund
um die Uhr
analog: before demand
Wie wird die Pflege organisiert ?Plege-Management, Best-Practice-Orientierungkleinräumig, auf kommunaler Ebenestaatliche Regulierung definiert den Rahmen für kommerzielle PlattformenEinigung auf von Mensch und Maschine zu respek-
tierende Werte

Auf jeden Fall werde das Geschäftsmodell bisheriger Anbieter von Betreuungsleistungen, ob Unternehmen oder Institutionen, in Frage gestellt, denn in einem nachfrageorientierten System würden zwar die direkt erbrachten Leistungen bezahlt, jedoch nicht die vom Anbieter aufgebauten Kapazitäten und Infrastrukturen. Demnach ergeben sich laut GDI für die Pflegeeinrichtungen folgende 4 Szenarien (s. Tabelle): Status quo plus, die Pflegegesellschaft, Care-Convenience (mit viel Potenzial für PPP-Modelle) und die „Big Doctor“ Lösung.

Während in einer Pflegegesellschaft die soziale Zuwendung dominiert, rückt „Big Doctor“ die Gesundheit des Menschen in den Mittelpunkt. Dabei werden digitale Diagnose-Systeme eine zentrale Rolle spielen und den Körper wie das Verhalten des Pflegebedürftigen überwachen. Dazu werden „Before-Demand-Lösungen“ insofern entscheidend beitragen, als sie aus den Körperdaten bevorstehende Komplikationen herauslesen können; etwa Herzinfarkt, Schlaganfall oder Über- bzw. Unterzuckerung. Durch ein rechtzeitiges Warnsignal sollte es dann gar nicht zum Ernstfall kommen !

EU will bessere und billigere Medikamente

Weil die derzeitigen Preissteigerungen bei neuen Medikamenten langfristig nicht finanzierbar sind, hat das sog. Expert Panel für effektive Investitionen in der Gesundheitsversorgung, das die EU in Fragen der Erhaltung und Finanzierung der öffentlichen Gesundheitssysteme berät, dazu 8 neue Vorschläge präsentiert. Demnach könnten an neue Medikamente auch höhere Anforderungen bei der Zulassung durch die EMA gestellt werden.

Empfehlungen 1-3

Laut der österreichischen Expertin Claudia Wild, Leiterin Ludwig Boltzmann Institute, seien auch striktere Kontrollen bis hin zum Lizenzentzug vorstellbar, wenn Medikamente die in sie gesetzten Erwartungen dann in der Praxis nicht erfüllen. Die neuen gesundheitspolitischen Steuerungsinstrumente sollen mittelfristig zu besseren (innovativeren) Medikamenten führen, die einen größeren Nutzen für Patienten haben und das zu sozial verträglicheren Preisen.

Zudem wird im Bericht die Rolle von Forschung und Entwicklung im Pharmabereich neu gedacht und der Patentschutz in seiner jetzigen Form hinterfragt. Konkret wurden folgende „8 Prinzipien“ formuliert: (1) Die Offenlegung der tatsächlichen Entwicklungskosten von Medikamenten (2) Unterschiedliche Anreize für echte Innovation (z.B. veränderter Patentschutz) (3) Verbesserte Methoden zur Bewertung des gesellschaftlichen Nutzens von Medikamenten

Empfehlungen 4-8

(4) Gemeinsame Politik(en) zur Stärkung der Position in Preisverhandlungen (5) Belohnung von Zusatznutzen und bedarfsorientierter Innovation von Medikamenten (6) Kostenerstattung von Sozialversicherungsträgern für Behandlung und Ergebnis statt nur für Medikamente (7) Die Erprobung und Evaluierung neuartiger Rückerstattungen (8) Die Gründung von gemeinsamen Plattformen zur Diskursmöglichkeit aller Beteiligten

Weltbild Krankenhaus

Sie haben die News vom 01.11.2017 gelesen und sind ausgeglichen, beruhigt und mit sich im Reinen? Dann kann ich nur sagen: Kompliment, Sie sind weiter als ich! Andererseits: Da lesen Sie nicht nur über das Versagen der Schulmedizin, sondern auch über das Elend dahinter: Das Leid der Patienten. Die verzweifeln. Was glauben Sie, wie viele Menschen diese News betroffen haben? 100.000 ? 500.000 ? Regt Sie gar nichts mehr auf?

Menschen mit Schizophrenie, Panikattacken, Depression? Um alle diese Patienten in Deutschland kümmern sich Fachleute. Fachärzte. Und das Resultat – häufig genug haben Sie es gelesen: Es geht einem nicht besser, sondern immer schlechter. Aber warum nur ? Glasklare Antwort: Es liegt am

System Schulmedizin.

Kommen Sie mit Depression zum Psychiater, behandelt sie der nach seinen Leitlinien. Allein schon aus rechtlichen Gründen. Und da zählen hauptsächlich Medikamente und das therapeutische Gespräch. Und wenn er damit bei Ihnen nicht weiterkommt, wenn er (selbst) verzweifelt, dann bleibt nur noch eines:

Marsch in die Klinik

Dort kann man sich täglich um den Patienten kümmern. Dort fühlt man sich aufgehoben. In seinem Leid nahezu bestätigt. Ist auch nur von anderen Kranken umgeben. Daran gewöhnt man sich. Das kann zum Weltbild werden so ein Krankenhaus. Und langsam langsam besteht die ganze Welt nun einmal aus psychisch Kranken! Man wird dann auch zum wiederholten Klinikgänger. Der Weg dorthin fast Alltag …

Aber regt Sie denn gar nichts mehr auf? Das sind doch unsere Mitmenschen! Psychiater, Fachärzte, Professoren kommen scheinbar nicht und niemals auf die Idee, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist mit solchen „seelischen Verirrungen“. Und mit solchen Kliniken. Tiere sind doch auch lebendige Wesen. Auch Säugetiere. Brauchen die jemals einen Psychiater? Die kriegen z.B. auch niemals Krebs. Niemals. Fällt das niemandem auf?

Kann es nicht viel mehr so sein, verehrte Damen und Herrn Universitätsprofessoren, dass Schizophrenie, Angstzustände, Panikattacken oder Depressionen der völlig logische Zustand, der Normalzustand eines KRANKEN KÖRPERS SIND ? Dass die Biologie eines solchen Körpers nicht stimmen könnte? Solche Gedanken stammen übrigens vom Psychiater Prof. Dr. Dr. Florian Holsboer, dem ehemaligen Direktor vom Max-Planck-Institut München.

Gedanken, die mein ärztliches Wirken nun schon seit Jahrzehnten prägen. Niedergeschrieben das erste Mal 1999 als Buch forever young. Das Erfolgsprogramm. Es ist die Biologie, es ist der Lebensstil, es ist die Epigenetik, die auch seelische Krankheiten heilen kann. Heilen !

Betrifft einige 100.000 seelisch kranke Mitmenschen allein in Deutschland, die man dadurch erlösen könnte. Heilen könnte. Nachweislich. Und was passiert ?