Medizinwitz des Tages 7. Juli 2020

Es ist ein Armutszeugnis für die österreichische Gesundheitspolitik, die Polizei mit medizinischen Aufgaben zu betrauen.

Österreichische Ärztekammer am 07.07.2020

Europa braucht bei Medikamenten einen starken “Patenschutz”, der Sicherheit und Vorhersehbarkeit für Investoren und Innovatoren bietet und dadurch Investitionen in die Entwicklung künftiger Therapien anzieht.

Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs am 07.07.2020

2019 erhielt die Deutsche Krebshilfe rund 71,7 Mio. € aus Nachlässen. Zudem spendeten über 365.000 Privatpersonen und fast 7.000 Firmen insgesamt rund 31,1 Mio. €.

Deutsche Krebshilfe am 07.07.2020

Die Visiten der Rote Nasen Klinik-Clowns sind ein essentielles “must have” in der Kindermedizin.

Charité Universitätsmedizin Berlin am 07.07.2020

Die sog. CAR-T-Zelltherapie ist eine vielversprechende Option für rund 20 % der Patienten in Österreich, die jährlich am diffus großzelligen B-Zelllymphom oder an akuter lymphoblastischer Leukämie (ALL) leiden.

MedUni Wien am 07.07.2020

Zecken sind winzige, lautlose und gefährliche Plagegeister. Als Überträger von FSME – einer gefährlichen Form der Gehirnhautentzündung – und Borreliose stellen sie ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gesundheit des Menschen dar. Eine gezielte Zeckensuche nach einem Aufenthalt im Freien hilft, die lästigen Blutsauger zu finden und rasch zu entfernen.

HUK-Coburg am 07.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. September 2019

Neue, innovative und erfolgreiche Behandlungsmethoden, besonders in der Krebsforschung, steigern die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Österreicher. Diese Fortschritte machen es aber auch notwendig, dass entsprechend mehr Geld ins heimische Gesundheitssystem fließt.

Österreichische Ärztekammer am 10.09.2019

Österreich hat ein solidarisches Gesundheitssystem, das seine Patienten auf hohem Niveau versorgen kann. … Eine noch bessere Finanzierung wäre daher ganz im Sinne der Patienten und des österreichischen Gesundheitssystems.

Pharmig am 10.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages am 23. August 2019

Innovationen benötigen Zeit. In der Entwicklung eines neuen Arzneimittels stecken durchschnittlich 12 Jahre Forschung und ein Investment von bis zu 2,2 Mrd. €.

Pharmig am 23.08.2019

Jede Apotheke in Österreich hat im Schnitt 48 Stunden pro Woche geöffnet. Ärzte kommen mit ihrer Ordination nicht einmal auf die Hälfte dieser Zeit.

Österreichischer Apothekerverband am 23.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 21. August 2019

Der finanzielle und personelle Druck im deutschen Gesundheitssystem nimmt Jahr für Jahr zu. In der wachsenden und alternden Bevölkerung steigt die Inzidenz chronischer Krankheiten. Hinzu kommt eine zunehmende Komplexität in der Medizin durch immer mehr Klassifikationen, Richtlinien und die nötige Personalisierung der Leistungserbringung. Der heute schon spürbare Mangel an medizinischem Personal tut dabei sein Übriges. Angesichts dieser Gemengelage wird es für Ärzte immer schwieriger, den medizinischen Anforderungen gerecht zu werden. Was fehlt, sind Werkzeuge, die die Produktivität und Effizienz steigern sowie Qualität sichern und verbessern.

Smart Reporting GmbH am 21.08.2019

Im internationalen Vergleich berichten deutschsprachige Medien am wenigsten über die Potenzprobleme der Männer. Erektionsstörungen wurden in den letzten 2 Jahren trotz 8 Mio. Betroffener in Deutschland von den Medien nur 171 Mal thematisiert.

Direct Health Services GmbH am 21.08.2019

Von der pharmapolitischen Seite her hat man es mit 2 Paradoxien zu tun: Auf der einen Seite stehen innovative und für viele Patienten nicht mehr leistbare Medikamente zur Verfügung und auf der anderen Seite gibt es die Generika zu sehr günstigen Preisen. Die haben jedoch zur Folge, dass es seitens der Pharmaindustrie keine wirtschaftlichen Anreize gibt, Generika herzustellen.

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit am 21.08.2019

36 % der Arbeitszeit von Pflegekräften in Deutschland geht für die Bürokratie und Dokumentation drauf. Damit arbeiten sie umgerechnet auf das Jahr theoretisch ab dem 22. August nur mehr für die Schublade.

Asklepios Kliniken am 21.08.2019

Auf den Geschmack von Fleisch soll keiner verzichten müssen, nur weil sein Burger nicht vom Rind stammt, sondern aus Erbsen und Rote Bete hergestellt wurde.

ZDF am 21.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 20. August 2019

Eine Preisdifferenzierung bei Medikamenten nach der Wirtschaftskraft bzw. Zahlungsfähigkeit eines Staates gewährleistet, dass kein Land wegen zu hoher Preise vom therapeutischen Fortschritt ausgeschlossen wird. Sie gilt von daher international als den Wohlstand fördernd. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind europaweit einheitliche Arzneimittelpreise wenig erstrebenswert.

Universität Duisburg-Essen am 20.08.2019

In Österreich wird der Finanzbedarf der Spitäler bis 2030 von derzeit 12,8 Mrd. € auf 24,6 Mrd. € ansteigen und sich damit verdoppeln. Pro Kopf heißt das, dass die Spitalskosten von 1.452 € auf 2.780 € anwachsen werden.

Philips Austria GmbH am 20.08.2019

Das sog. AMNOG-Paradoxon in Deutschland beschreibt folgenden Teufelskreis: Je erfolgreicher der Versuch ist, die Kosten von Arzneimittel-Innovationen durch Preisregulierung zu dämpfen, desto höher werden die Preise der nachfolgenden Produktgeneration sein, die daraufhin gesundheitspolitisch mit einer noch strengeren Regulierung beantwortet werden und somit paradoxerweise den nächsten Preisschub auslösen. Das Problem dabei ist, dass das nicht ohne reale Konsequenzen bleibt. Denn die auf Kostendämpfung zielenden Preisregulierungen können entsprechende Kürzungen bei den Forschungsetats nach sich ziehen und so eine nachlassende Innovationsdynamik provozieren. Das wiederum würde bedeuten, dass arzneimittel-therapeutische Fortschritte ausbleiben oder sich verzögern.

Universität Duisburg-Essen am 20.08.2019

Dass einige wenige Arzneimittel in Österreich nicht ausreichend zur Verfügung stehen, liegt häufig an den sog. Parallelexporten. Es ist leider gängige Praxis, für den österreichischen Markt bestimmte und hierzulande günstigere Medikamente in höher preisliche Märkte wie Deutschland zu exportieren. Diese Art der Geschäftemacherei auf Kosten heimischer Patienten gehört dringend abgestellt. Die Hersteller produzieren ausreichend Arzneimittel für den heimischen Markt. Engpässe dürfte es eigentlich gar nicht geben.

Fachverband der Chemischen Industrie am 20.08.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …