Medizinwitz des Tages 17. September 2020

Die Liefer- und Versorgungsengpässe bei Medikamenten sind leider kein Problem einzelner EU-Staaten, sondern betreffen viele Millionen Menschen in ganz Europa.

ABDA am 17.09.2020

Die Antibiotikaverschreibungen in Deutschland sind immer noch so zahlreich wie vor 20 Jahren.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 17.09.2020

Bei den erwachsenen Deutschen sind durchschnittlich 11 Zähne von Karies befallen, haben eine Zahnfüllung oder sind überkront. Dabei halten 34 % der Befragten Karies bei sich selbst für unwahrscheinlich.

Clark GmbH am 17.09.2020

2019 gab es in Deutschland 34 Mio. Verschreibungen von Antibiotika im Gesamtwert von 766 Mio. €. Davon waren 53 % sog. Reserveantibiotika, die eigentlich nur zum Einsatz kommen sollten, wenn Standardantibiotika wie z.B. Penicilline nicht mehr helfen.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 17.09.2020

In Europa kommt es jedes Jahr zu fast 4 Mio. Infektionen durch sog. Krankenhauskeime wie z. B. der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus oder auch multiresistente gramnegative Keime. Die Folgekosten davon betragen rund 7 Mrd € jedes Jahr – davon allein in Deutschland 1,3 Mrd. €. Vom vermeidbaren Leid der Patienten durch Lungenentzündungen, Blutvergiftungen, Harnwegs- und Wundinfektionen sowie auch vom Imageschaden für das Gesundheitswesen ganz zu schweigen. … In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 600.000 Menschen an einer Infektion durch Krankenhauskeime, wodurch rund 20.000 auch sterben.

Paul Hartmann AG am 17.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 15. September 2020

Fast 60 % der leitenden Krankenhausärzte in Deutschland bewerten die finanzielle Situation ihrer Klinik als kritisch. Sie gebe dadurch einen erhöhten wirtschaftlichen Druck auf medizinische Entscheidungen.

Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands am 15.09.2020

Gegen Impfungen sprechen oft mögliche Nebenwirkungen. Und in der Tat können Impfungen Nebenwirkungen haben. Manche davon treten sogar häufig auf, wie etwa eine Rötung, Schwellung oder Schmerzen an der Einstichstelle. Auch Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit sind nicht selten.

Apotheken Umschau am 15.09.2020

Krebserkrankungen und die damit verbundenen Therapien können das Immunsystem der Betroffenen angreifen. So kann eine Immunschwäche bzw. ein erworbener Immundefekt entstehen. Dieser macht sich durch wiederkehrende und/oder schwere Infekte bemerkbar.

CSL Behring GmbH am 15.09.2020

Bei Multiple Sklerose handelt es sich um eine chronische Erkrankung mit fortschreitender Verschlechterung. Mittlerweile stehen auch zahlreiche medikamentöse Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf modifizieren, aber die Krankheit nicht heilen können.

Österreichische Multiple Sklerose Gesellschaft am 15.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 13. September 2020

Allgemein wird zwar eine Schrittzahl von 10.000 pro Tag empfohlen, aber so viele müssen es gar nicht sein: Krankheitsanfälligkeit und Sterblichkeitsrate sinken schon bei 6.000 bis 8.000 Schritten deutlich. Bei älteren Menschen genügen laut Harvard Medical School auch schon 5.500 Schritte, um diese Wirkung zu erreichen.

Sporthochschule Köln am 13.09.2020

Von 100 Pulsmessungen einer sog. Smart Watch am Handgelenk sind 5-10 fehlerhaft. Auch sollte man sich nicht voll und ganz auf die digitale Kalorienzählung verlassen, denn dort liegt die Fehlerquote bei 30-40 %.

Sporthochschule Köln am 13.09.2020

Mangels Eichung und gültiger Standards bergen die PCR-Tests, mit denen die Covid-19 Infektionen erhoben werden, ein großes Manipulationspotential.

Cyber Cryptic UG am 13.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Juli 2020

Die SARS-CoV-2-Epidemie gefährdet die medizinische Versorgung von Millionen Menschen mit HIV in der Welt. Die Anstrengungen gegen HIV bzw. Aids könnten dadurch um mehr als 10 Jahre zurückgeworfen zu werden.

Deutsche Aids-Hilfe am 10.07.2020

“Ich würde vermuten, dass wir in Deutschland Tote hätten verhindern können”, sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach mit Blick auf die späte Empfehlung von Schutzmasken durch das Robert Koch Institut. “Es wäre sehr hilfreich, wenn RKI und WHO eingestehen würden, dass sie da einen Fehler gemacht haben.”

Prof. Dr. Karl Lauterbach am 10.07.2020

Der Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler empfiehlt Patienten vor einer Urlaubsreise ins Ausland zu prüfen, ob es sich bei ihren ärztlich verschriebenen Medikamenten um “suchtmittelhaltige” Arzneimittel handelt, denn diese unterliegen besonderen Regelungen. Das betrifft u.a. eine breite Palette an stark wirksamen Schmerzmitteln (z.B. opioidhaltige Schmerzpflaster oder Medikamente) sowie psychotrope Arzneimittel (Opiate, Cannabinoide sowie bestimmte Beruhigungs- und Schlafmittel).

Phago am 10.07.2020

In Österreich liefert der Vollgroßhandel pro Jahr über 10 Mio. Packungen suchtmittelhaltiger Arzneimittel an die Apotheken aus.

Phago am 10.07.2020

Weltweit sterben bereits jedes Jahr bis zu 700.000 Menschen an den Folgen antibiotikaresistenter Infektionen. Wird die global voranschreitende Antibiotikaresistenz nicht eingedämmt, könnten es laut der AMR Industry Alliance bis 2050 sogar 10 Mio. Menschen sein – auch mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen. Der weltweite Bedarf an neuen Antibiotika ist daher alarmierend hoch.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 10.07.2020

Die sparsame Anwendung von Antibiotika trägt zwar einerseits dazu bei, Resistenzen zu vermeiden, bedeutet andererseits aber eine enorme Herausforderung für die Refinanzierung der kostenintensiven Erforschung und Entwicklung durch pharmazeutische Unternehmen.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 10.07.2020

Zusammen mit 20 weiteren führenden Pharmaunternehmen und Partnern hat Johnson & Johnson den “AMR Action Fund” ins Leben gerufen. Dessen Ziel ist, bis 2030 zwei bis vier neue und dringend benötigte Antibiotika zur Verfügung zu stellen, um der steigenden Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen (AMR) zu begegnen. Die teilnehmenden Firmen investieren dazu insgesamt rund 1 Mrd. Dollar.

Janssen-Cilag GmbH am 10.07.2020

Mund-Nasen-Bedeckungen oder “Community-Masken” gehören in der Corona-Krise zum Alltag. Doch wie werden sie richtig getragen ? Personen, die zu einer Risikogruppe gehören oder gesundheitlich vorbelastet sind, können das Für und Wider mit ihrem Arzt oder dem Betriebsarzt besprechen.

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am 10.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Also doch Vitamin C ?

Das Corona-Virus hat spannende Zeiten eingeläutet. Hat das Denken vieler Menschen verändert. Hat viele Menschen sehr kritisch gemacht. Auch im hintersten Winkel der Erde hat man verstanden, dass die Schulmedizin dort ist, wo sie eigentlich immer war: Am Ende !

Doch Halt: Warten wir nicht schon alle sehr gespannt auf einen Impfstoff …  ? Das ist doch was oder etwa nicht ? Gemach, gemach: Viel, viel weniger als die Menschheit erwartet. Der Impfstoff nämlich wirkt genau bei den Älteren wahrscheinlich gar nicht. Und hilft auch den Übergewichtigen nur wenig …

Plötzlich (?) wird also die Hilflosigkeit der Schulmedizin sehr offensichtlich, obwohl der Zustand schon seit Jahrzehnten besteht. Und zwar am Geldbeutel ganz besonders: Da werden Milliarden an Forschungsgeldern eingesetzt, Millionen für neue Arbeitslose nötig, ganze Industriezweige müssen wirtschaftlich am Leben erhalten werden und und und. Aber genau DAS zählt bei den Menschen. Nicht die Tatsache, dass hauptsächlich 80-Jährige (Schwerkranke) verfrüht sterben … So traurig das auch immer sein mag.

Covid-19 hat aber auch die Ärzteschaft zum Umdenken eingeladen. Die Schwätzer mit Ihren unaussprechbaren Fachbegriffen verstummen. Namen verkneife ich mir. So heißt es plötzlich ganz banal:

Die Corona-Pandemie scheint die Stunde der Erforschung von hochdosiertem intravenösem Vitamin C zu sein.

Und man staunt tatsächlich:

  • Da werden aktuelle Übersichtsarbeiten herausgekramt, welche die Wirkung von Vitamin C–Infusionen bei Infekten, Krebs und Schmerzzuständen belegen. (CARR 2017, 2017, 2018)
  • Ganz neue Studien würden zeigen, wie gefährlich ein Vitamin C-Mangel bei Krebs ist. Der Vitamin C-Mangel sei nicht nur Schuld an vielen Beschwerden, sondern auch an einer deutlich schlechteren Prognose. Man stürbe früher und häufiger. (Campell 2019)
  • Spannend sei auch der Einsatz von Vitamin C-Infusionen im intensivmedizinischen Bereich. (Byerly 2020, Fowler 2019, Marik 2018)

Und deshalb werden aktuell wieder die Effekte von Vitamin-C-Infusionen – nunmehr bei Covid-19 – intensiv erforscht: Von 01.02. – 01.05.2020 wurden dazu gleich 7 Studien bei der „National Library of Medicine“ der USA gemeldet. Der Gedanke dahinter ist klar:

Vitamin C greift Viren direkt an.

Längst bewiesen auch für das viel gefährlichere Polio-Virus, für Ebola, für das HIV-Virus. (News vom 30.10.2014) Und schützt gleichzeitig die Lunge und Gefäße vor dem sog. Zytokinsturm, einer sich rasch ausbreitenden Entzündung. Denn nach neuesten Studien (VARG 2020) zerstört SARS-CoV-2 nicht nur die Lunge, sondern löst auch eine systemische Gefäßentzündung im ganzen Körper aus. Schädigt damit Herz-Hirn-Lungen-Darm-Nierengefäße. Mündet in Multi-Organ-Versagen. Von diesen Toten wird dann berichtet !

Jetzt kommt’s:

Im Gegensatz zu anderen biologischen Antioxidantien kann Vitamin C als Infusion bei älteren Patienten mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes, Rauchen solch zerstörte Gefäßinnenwände AKUT wiederherstellen (bekannt bereits seit 2013). Es tut sich also was. In der Not !

Die Menschen werden scheinbar jetzt erst wach und kümmern sich um das „körpereigene“ Immunsystem. Ja, so was gibt es tatsächlich ! Jeder kann sich diesbezüglich denkbar einfach informieren. Und tut das – zu meiner Überraschung – auch. Woher ich das weiß ? Nun, mein kürzlich erschienenes Buch „Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem“ erscheint mittlerweile in 4. Auflage …

Das freut mich natürlich !

QUELLE:  „Die Naturheilkunde“ 3/2020, Forum Immunologie S. 7