Medizinwitz des Tages 14. Januar 2021

10-15 % der Prostata- und Eierstockkrebsfälle sind erblich bedingt. Verantwortlich dafür sind Veränderungen in einem der beiden Gene BRCA1 oder BRCA2, die sowohl Frauen als auch Männer in sich tragen können.

AstraZeneca Österreich GmbH am 14.01.2021

Die Kampagne “Neuer Alltag, gleicher Krebs” möchte das Bewusstsein für fortlaufende Krebsbehandlungen schärfen … (Bild: AstraZeneca)

Das Wissen über eine in der Familie vorliegende Genveränderung ist einerseits von Bedeutung, um entsprechend vorsorgen zu können und somit das Risiko an Krebs zu erkranken zu senken. Andererseits ist es bei der Wahl der Therapie entscheidend, vor allem, wenn der Krebs bereits diagnostiziert ist.

AstraZeneca Österreich GmbH am 14.01.2021

Als Risikofaktoren für Prostatakrebs gelten das Alter sowie genetische und hormonelle Veränderungen. So haben etwa 12 % der Betroffenen eine BRCA1/2-Genmutation.

AstraZeneca Österreich GmbH am 14.01.2021

Weltweit sind im Internet über 45 Mio. medizinische Bilddateien – darunter Röntgen-, CT- und MRT-Scans – auf ungeschützten Servern für jedermann frei zugänglich. Allein in Deutschland fanden Analysten auf 251 Servern exakt 39.204 frei zugängliche DICOM-Aufnahmen. Diese ließen sich problemlos ohne Benutzernamen oder Passwort abrufen und enthielten bis zu 200 Zeilen Metadaten mit persönlichen Informationen, die eine zweifelsfreie Identifizierung der betroffenen Patienten ermöglichten.

CybelAngel am 14.01.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Selen, Zink und Spermien

Im SPIEGEL (Nr. 38, 12.09.2020, S. 93) standen kürzlich nicht besonders erfreuliche Nachrichten: Nahezu jedes 10. Paar in Deutschland, das sich ein Kind wünscht, kann es auf natürlichem Wege nicht mehr zeugen. Das Leid dahinter, kann wohl nur ein Arzt und das Ehepaar selbst ermessen. Geht es doch um in uns allen verankerte, archetypische Vorstellungen. Denn

die Evolution kennt nur ein Ziel: die Fortpflanzung !

Alles Andere ist nebensächlich. Also sollte man sich (zumindest) fortpflanzen können ! Und darum liest man in dem genannten Artikel auch sehr viel über schwindendes Selbstwertgefühl bis hin zur Depression. Nachvollziehbares Leid. Deren Hauptursache sei neben genetischen und organisch-mechanischen Hinderungsgründen die

sinkende Spermienkonzentration des (westlichen) Mannes.

1973 befanden sich in 1 ml Ejakulat noch 99 Mio. Spermien, 2011 waren es nur noch 47 Mio. Laut WHO werden zwar 15 Mio. Spermien pro Milliliter noch toleriert, kritisch würde es aber bei nur mehr 2 Mio. Und das könnte in Europa schon 2034 der Fall sein, wenn die Entwicklung so weitergeht.

Also, was tun ?

Nun, die Wissenschaft sucht nach Gründen. Findet sie hauptsächlich in unseren Umweltbedingungen. Also Pestiziden, Mastmittel und Antibiotika. Aber natürlich auch der Monat für Monat millionenfach geschluckten Antibabypille. Deren Hormone gelangen letztlich ins Trinkwasser und von dort wohl auch in die Männer von heute. Und so forscht man und forscht und forscht !

Doch auf die Idee, die gleiche Energie dafür zu verwenden, die Männern wieder zeugungsfähiger zu machen, also deren Spermienzahl zu erhöhen, auf diese Idee kommt niemand. NIEMAND ! Da ist es wie bei Covid-19. Es wird am Virus herumgeforscht, an Impfstoffen, an entzündungshemmenden Medikamenten, anstatt mit der gleichen Energie sich um das abwehrstarke Immunsystem des Menschen zu kümmern. Das würde wohl die Lösung des Problems bedeuten. Doch will die überhaupt wer ? (News 14.09.2020)

Kann man Ehepaaren mit Kinderwunsch helfen ?

Ja selbstverständlich, kann das jeder Molekularmediziner. Man muss sich nur mit der Software des Körpers auskennen. Oder anders gesagt, man braucht halt ein paar biochemische, von mir aus physikalische Kenntnisse. Und so ein biochemisch angehauchter „Heiler“ erlebt dann folgendes:

Kommt ein junger Mann zu mir in die Praxis, dessen Frau gesund sei. Dennoch bekämen sie keine Kinder, weil er (schuldig !) nur noch 3 Mio. Spermien pro ml hätte. Also viel zu wenig ! Der fragte, ob ich ihm helfen könne. Und meine Antwort kennen Sie: Selbstverständlich ! Denn, wenn im Körper die Moleküle stimmen, dann ist auch die Spermienproduktion in Ordnung. Danach haben wir im Blut nachgemessen. Und gefunden siehe da, viel

zu wenig Selen und Zink. Typisch bei unerfülltem Kinderwunsch !

Das weiß zwar jeder Tierarzt, auch jeder Bauer, aber sog. Humanmediziner …? Doch entscheidend freilich war wieder einmal das Aminogramm. Die essentiellen Aminosäuren. Der junge Mann hat das alles verstanden und geändert. Nach längerer Zeit kam die Info, dass er nunmehr sogar mit

1 Milliarde Spermien pro ml

herumlaufe. So deutlich hätte selbst ich das nicht erwartet ! Aber wir lernen wieder einmal: Die Natur folgt einfachen Regeln. Und ein mitdenkender Arzt, idealiter ein Frohmediziner, kann wirklich helfen. Also warum müssen Journalisten, warum muss der SPIEGEL immer nur solchen mutlos machenden, negativ eingefärbten Mist veröffentlichen ? Wollen die gar nicht wissen, dass das Leben sehr wohl schön sein kann ?

Zum Nachlesen:  Mehr Spermien (News 17.08.2019)

Zitat Dr. Strunz am 18. Oktober 2020

Das Aminogramm als naturwissenschaftliche Methode ist ein Juwel. Nichts sonst gibt derart tiefen Einblick in den Hormonstatus einer Person, in das so entscheidende Immunsystem, in das Ausmaß des täglichen Stresspegels. Nichts sonst zeigt derart genau an (eigentlich gnadenlos an), ob man im Gleichgewicht lebt oder nicht.

Ohne ein perfektes Aminogramm ist Gesundheit oder besser noch Heilung einfach nicht möglich. Hinter dieser Einsicht steht die Biochemie und eine sehr einfache Logik: Von nichts kommt nichts !

Originalbeitrag:  Glück ist immer noch messbar

Medizinwitz des Tages 7. Oktober 2020

80 % der erwachsenen Deutschen leiden an Rückenschmerzen.

Swiss Life Deutschland GmbH am 07.10.2020

Über Covid-19 erschienen bis September 2020 rund 60.000 wissenschaftliche Arbeiten. Die eindrucksvolle Studien-Evidenz zu Vitamin D aber wird in den Medien kaum thematisiert oder man sorgt mit Vergiftungswarnungen für Verunsicherung. Dabei haben 88 % der Deutschen keine guten Blutwert von über 75 nmol/l.

Dr. Jacobs Institut am 07.10.2020

Die Kritik an der Antibabypille wird lauter, was sich auch in den Verordnungs- und Umsatzzahlen niederschlägt. … Zunehmend werden auch ihre Risiken und Nebenwirkungen wie Thrombosen und Embolien diskutiert. Wirtschaftlich hat das Folgen: In einem prosperierenden Markt der verschreibungspflichtigen Arzneimittel sind in den letzten 10 Jahren in Deutschland die Verordnungen der Krankenkassen im Markt der hormonellen Kontrazeptiva zur systemischen Anwendung um 15,6 % zurückgegangen.

Insight Health am 07.10.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Der Keto-Gewinn

Zucker, das haben wir alle längst verstanden, brauchen die Kraftwerke in den Körperzellen nicht. Auch das Gehirn (praktisch) nicht. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln also … braucht kein Mensch. Auch, weil es da noch ein 2. Prinzip gibt, noch andere geheimnisvolle Stoffe, nämlich die Ketone.

Die, so man Büchern und dem Internet glauben kann, das Leben sehr sehr zum Positiven verändern können. Nicht nur den Geist schärfen, sondern den Körper unendlich ausdauernd werden lassen ! Gemeint ist damit sehr wohl auch der Arbeitsalltag, der sich dank Ketone auf 18 Stunden ausdehnen ließe. Manche hätten das gerne oder brauchen es sogar.

Bild: www.strunz.com

NUR: Wer schafft das ? Vielen scheint schon der Einstieg scheint unmöglich. All die vielen Vorschriften. Und dann noch messen. Doch dabei wird zumeist übersehen, dass Ihr jetzigen Essen, Ihren täglichen Mahlzeiten ohnehin der sprichwörtlich rote Faden fehlt ! Nach welchem Prinzip wählen Sie Ihr Essen aus ? Und warum konsumieren Sie jeden Tag auch Gifte wie Schwermetalle, Farbstoffe, Konservierungsmittel ?

Jetzt trinken Sie vielleicht zuerst mal einen Espresso und dann gestalten wir diese News wie einen Vortrag. Denken Sie sich, da steht so ein Arzt vorn auf der Bühne, strahlend, dynamisch und hämmert jetzt Satz für Satz in Ihr Gedächtnis. Der spricht über den

KETO-GEWINN.

  • Sie entschlacken und verlieren überflüssiges Gewebewasser
  • Sie entgiften – der Körper recycelt Abfall-Eiweiß
  • Sie kommen in den Genuss einer beschleunigten Fettverbrennung
  • Hormonelle und enzymatische Veränderungen machen Sie langfristig schlank
  • Sie spüren, wie gut es tut, wenn Sie genetisch korrekt leben
  • Sie entlasten spürbar die Leber, wachen auf
  • Sie verändern die Darmflora in Richtung gesunder Besiedelung
  • Blutzucker- und Blutfettwerte verbessern sich
  • Sie bauen eine Insulinresistenz ab und senken Ihr Diabetes- und Herzinfarktrisiko
  • Sie stärken Ihre Abwehrkräfte
  • Sie fühlen sich energetisch aufgeladen
  • Sie kennen keinen Heißhunger
  • Sie lindern Entzündungsreaktion im Körper
    Arthroseschmerzen verklingen
  • Manchmal wird man sogar sein Rheuma oder die Migräne los
  • Man sieht jünger aus, die Haut wird besser durchflutet
  • Das Gehirn wacht auf, die Konzentration und Denkleistung steigen an
  • Man ist viel besser drauf
  • Dumm wie Brot – gilt künftig für andere, Sie beugen Alzheimer und Demenz vor
  • Sie beugen Krebs vor
  • Wer unter Krebs leidet, kann mit der Keto-Diät das Voranschreiten verzögern
  • Die ketogene Diät heilt – verbessert nachweislich Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Schlaganfall, Gehirntrauma, Depression, ALS

Beim für die meisten Menschen wohl wichtigsten Sätzchen hat es hoffentlich klick gemacht. „Man sieht jünger aus.“ Wie wichtig diese Veränderung sein kann, das schreiben Sie mir nämlich täglich. Einverstanden. Ich persönlich würde allerdings lieber 100 km unter 8 Stunden laufen können. Suum cuique, wie der Lateiner sagt. Jedem das Seine !

QUELLE: Das neue Strunz-Buch „no carb smothies“, erschienen bei HEYNE