Medizinwitz des Tages 25. Februar 2021

Rund 8.000 Seltene Erkrankungen sind derzeit bekannt. Es ist daher kaum zu glauben, dass im Schnitt 6-8 Jahre vergehen, bis Menschen mit einer Seltenen Erkrankung die richtige Diagnose und dann Zugang zu einer angemessenen Therapie erhalten. Bis dahin suchen sie typischerweise mehr als 7 Ärzte auf und rund 40 % der Patienten erhalten in dieser Zeit sogar mindestens 1 Fehldiagnose.

PTC Therapeutics Germany GmbH am 25.02.2021

Für 160 der 8.000 Seltenen Erkrankungen gibt es mittlerweile ursächlich wirkende Therapien.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 25.02.2021

Es ist erfreulich, dass es mittlerweile Arzneimittel gegen viele Seltene Krankheiten gibt. Das zeigt: Die Anreize für deren Entwicklung funktionieren.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 25.02.2021

Die Ursachen für viele chronisch-entzündliche Krankheiten sind noch nicht endgültig geklärt. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken und neben der genetischen Veranlagung auch verschiedene Umweltfaktoren zum Ausbruch solcher Erkrankungen beitragen könnten. Eine große Mehrheit der Bevölkerung sieht daher einen Bedarf für Ursachenforschung und hofft auf Fortschritte in der medizinischen Forschung.

Amgen GmbH am 25.02.2021

Infografik: Amgen GmbH

Bei einer Autoimmunerkrankung machen 32 % der befragten Deutschen fälschlicherweise (!) einen ungesunden Lebensstil und 27 % psychische Ursachen für die Erkrankung verantwortlich. Die meisten chronisch-entzündlichen Krankheiten sind jedoch genetisch bedingt. Das wissen ebenfalls nur 32 % der Deutschen.

Amgen GmbH am 25.02.2021

Die Art und Anzahl der unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe entsprechen bisher den Erfahrungen, die man aus den Zulassungsstudien gewonnen hat. Die häufigsten Impfreaktionen waren Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Kopfweh und Schmerzen an der Injektionsstelle.

AGES Medizinmarktaufsicht am 25.02.2021

Im Durchschnitt dauert es 12 Jahre, bis ein Arzneimittel ausreichend erforscht ist und auf den Markt gebracht werden kann. Bis dahin fließen bis zu 2,6 Mrd. US-Dollar in derartige Projekte. Dabei ist der Erfolg gar nicht garantiert, ganz im Gegenteil. So passiert es leider “sehr oft” so, dass Forschungsprojekte auf den letzten Metern abgebrochen werden müssen, weil sich ein Wirkstoff letztendlich als doch nicht so wirkungsvoll erweist. Oder es treten ernsthafte Nebenwirkungen auf, die eine breite Anwendung nicht rechtfertigen würden. Bei der Entwicklung von Medikamenten ist ein enorm hohes Risiko zu scheitern im Spiel.

Pharmig am 25.02.2021

Weltweit sind 2,1 Mrd. Menschen übergewichtig. Gemessen an einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 kg/m² haben 671 Mio. davon bereits Adipositas.

MedUni Wien am 25.02.2021

Die bariatrische Operationsmethode dient der nachhaltigen Gewichtsreduktion und ist in vielen Fällen die beste Wahl, um den Übergewichtigen zu helfen. Die Operation zeigt auch nachhaltig positive Folgen: Langzeiteffekte machen den Magenbypass zur effektivsten Behandlung der höhergradigen Adipositas. Selbst 10 Jahre nach dem Eingriff sind die meisten Patienten deutlich leichter als vor der Operation.

MedUni Wien / AKH Wien am 25.02.2021

Versorgungssicherheit und Umweltschutz waren 2 Gründe, warum die AOK-Gemeinschaft 2020 fünf Antibiotika-Wirkstoffe erstmals gesondert ausgeschrieben hatte. Nicht nur der Preis sollte eine Rolle spielen, sondern auch die Lieferkette sowie der Umwelt- und Arbeitsschutz. Doch mehrere Pharmakonzerne gingen rechtlich gegen die Ausschreibung vor und erhielten vor der Vergabekammer des Bundes vorerst sogar Recht.

AOK-Bundesverband am 25.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 14. Dezember 2020

In Deutschland erkranken jeden Tag rund 1.400 Menschen neu an Krebs.

Deutsche Krebshilfe am 14.12.2020

Eine Ernährung auf Basis von Vollkorn hilft dabei, Diabetes bis hin zu Herz-Kreislauf-Krankheiten zu vermeiden. Zudem schützt der Verzehr von Vollkornbrot den Darm vor Dickdarmkrebs.

Apotheken Umschau am 14.12.2020

Das heurige Weihnachtsfest droht zum “Superspreader Event” zu werden.

Universitätsklinikum Essen am 14.12.2020

Intensivmediziner aus der Anästhesie in Deutschland hoffen auf die Wirkung des Lockdowns.

DGAI am 14.12.2020

Die Zahl der Herzinfarkte ist in Deutschland an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester am höchsten.

Bundesverband Niedergelassene Kardiologen am 14.12.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 8. Dezember 2020

52 % der Deutschen verfügen nur über eine eingeschränkte digitale Gesundheitskompetenz und 48 % fällt es schwer zu beurteilen, ob Informationen zuverlässig sind oder nicht. 40 % davon finden es zudem “schwierig”, herauszufinden, ob hinter Gesundheitsinformationen kommerzielle Interessen stehen.

AOK Bundesverband am 08.12.2020

Laut der aktuellen Studie “Mythos Inkontinenz” ist das Wissen über Inkontinenz in Deutschland nach wie vor sehr lückenhaft. So wissen z.B. 31 % der Befragten (darunter 43 % der Männer) nicht, was der Beckenboden ist.

Ontex Healthcare Deutschland GmbH am 08.12.2020

34 % der Männer hoffen durch eine Sterilisation (Vasektomie) in der Partnerschaft auf Kondome verzichten zu können.

Infografik: JOYclub

JOYclub am 08.12.2020

Wer sich aus einer Depression oder anderen psychischen Störungen mit einer Prise Selbstironie herausarbeitet, findet auf diesem Weg auch seinen Humor und sein Lachen wieder.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 08.12.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Zinkmangel und Covid-19

Weltweite Pandemien gibt es, seit es die Menschheit gibt. Örtlich begrenzte Epidemien übrigens auch. Und dass Viren dabei Menschen mit geschwächtem Immunsystem – hauptsächlich Alte und bereits Kranke – vorzeitig sterben lassen, ist selbstverständlicher medizinischer Alltag !

So denke ich täglich daran, dass vor 2 Jahren – laut RKI – ganze 25.100 Deutsche an einem Grippevirus verstarben. Trotz Impfstoffes, wohlgemerkt, und binnen weniger Monate. Haben Sie damals die Aufschreie (der Politik ?) gehört ? Ich auch nicht. Ok, behandelt wurde ja. Was will man mehr ?

Zum Vergleich: Derzeit wegen Covid-19 in Deutschland ca. 10.200 Tote. Aber nicht nur ich knüpfe an dieses „gemeine“ Virus dennoch eine große Hoffnung: Möge der weltweite Schock doch bitte ein kleines bisschen Vernunft, ein Aufwachen unter den Ärzten bewirken.

Ein Erkennen vielleicht, dass die Natur dieser ach so gepeinigten Menschheit sehr wohl ausreichend Waffen zur Verteidigung längst längst geliefert hat !!

Und tatsächlich scheint sich diesbezüglich etwas zu bewegen. Wird mir soeben ein Zeitungsartikel zugeschickt. Aus der Westdeutschen Zeitung vom 09.10.2020. Und der handelt doch tatsächlich einmal nicht von Schutzmasken, Sicherheitsabstand, fehlenden Impfstoffen, sondern beschäftigt sich mit sofortiger wie direkter Hilfe. Kurz gesagt: Dabei geht es um

Zink.

Bezieht sich auf ein internationales Forscherteam um die Immunologin Inga Wessels von der RWTH Aachen. Schon der Titel ist einladend: „Zink macht Viren mürbe und träge“. Und dort lesen wir weiter:

  • Es besteht eine Korrelation zwischen den Risikogruppen von Covid-19 und Zinkmangel. Der Zusammenhang ist laut Frau Dr. Wessels „wirklich beeindruckend“.
  • Zinkmangel scheint die Sterblichkeit bei Covid-19-Patienten zu erhöhen: Corona-Tote hatten einen durchschnittlichen Zink-Wert von 43 mcg/dl, Corona-Überlebende 63 mcg/dl.
  • Bei einem Zink-Wert unter 50 mcg/dl besteht für Covid-19-Patienten ein 2,3-fach erhöhtes Sterberisiko.
  • Zink macht die Atemschleimhäute „dichter“ und schützt damit vor dem Eindringen des Virus.
  • Zink lässt das sog. Flimmerepithel, also jene feinen Härchen, die mit ihren Bewegungen die Keime wegtransportieren, mit größerer Frequenz (schneller) schlagen. Diese Härchen werden sogar länger und damit effektiver.

Die Haupterkenntnis aber lautet:

  • Zink scheint die Virus-Hülle aufzuweichen und den Zugang zur Wirtszelle zu blockieren.

Alles wichtige Erkenntnisse, wenngleich Molekularmedizinern längst bekannt. Ich erinnere nur an News „Zink gegen Viren“ (17.05.2020). Wir wissen längst, dass

  • Viruserkrankte immer einen auffälligen Zink-Mangel haben.
  • die hochdosierte Gabe von Zink (gemessen !) die Krankheitsdauer verkürzt.

Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch noch eine ganz entscheidende Eigenschaft von Zink. Dieses Mineral braucht der Körper unbedingt für das Zusammenfügen einzelner Aminosäuren zu einem Eiweißmolekül. Und woraus besteht das Immunsystem ? … Wie recht Sie doch haben !

Covid-19 und die Resignationsmedizin

Geht Ihnen die Corona-Krise auch schon auf die Nerven ? Haben Sie die Nase auch schon voll von unserer Schulmedizin. Der Drohmedizin. Der Resignationsmedizin, die sich (nur) auf das Leid und den Tod konzentriert. Den Menschen Angst macht. Sie in Schrecken versetzt. Dadurch das natürliche Immunsystem stört oder gar zerstört und so die Menschen nur noch kränker macht. Wie gesagt, Drohmedizin !

Doch erinnern wir uns an den Nobelpreis 2018:

Stärkt man das Immunsystem, kann man sogar Krebs besiegen.

Wenn Sie diesen Satz kurz bedenken, dann können Sie Resignationsmedizin als genau das einordnen, was sie tatsächlich ist: eine Sünde am Menschen !!

Ganz anders hingegen operiert die Frohmedizin. Die macht Mut und Hoffnung. Die sieht sehr wohl auch das Leid, die Krankheiten und den Tod auf dieser Welt, versucht aber Auswege zu finden. Die möchte das Licht am Ende des Tunnels sein, ein Gegenpol. Frohmedizin überragt damit die drohende Medizin bei weitem !

Denn seit der Psycho-Neuro-Immunologie weiß man auch, dass positive Gedanken das Immunsystem stärken können. Und Frohmediziner wirken dann gleich zweifach gegen böse Erkrankungen, natürlich auch gegen Covid-19 usw.. Einerseits durch

  • die Molekularmedizin und
  • das positive Denken andererseits.

Nach dieser Einleitung möchte ich nur noch zitieren – und zwar aus einer dpa-Meldung vom 28.05.2020. Dort äußert sich der uns bereits bekannte Prof. Klaus Püschel. Der als Rechtsmediziner ausdrücklich GEGEN die Anweisung des Robert-Koch-Institutes in Berlin gehandelt hat und Corona-Tote seziert hat. Also tatsächlich gemessen hat, was Sache ist. Und der nunmehr viel mehr weiß als die herumratenden Drohmediziner …

Nun heißt es dort:

Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel wünscht sich einen rationaleren Umgang mit Corona. “Wir als Gesellschaft stellen diese Toten gerade derart in den Mittelpunkt, dass jeder Angst bekommt. Alle denken: Corona ist ein Killervirus ! Man liest die nackten Zahlen, über 8.000 Tote, und denkt: Als Nächstes bin wohl ich dran”, sagt Püschel.

Besonders störe ihn, wie mit den Senioren umgegangen wird. “Alte Menschen brauchen ihre Familie. Direkt an ihrem Bett, anwesend, gerade die Schwerkranken !” Püschel hat bislang alle 200 Verstorbenen in Hamburg, die mit “Sars-CoV-2” infiziert waren, obduziert. Ohne Ausnahme hätten die schwerwiegende Vorerkrankungen gehabt, die ihre Lebenserwartung stark eingeschränkt hätten.

Corona-Virus: Rechtsmediziner sagt, was ihn stört

“Wenn dieses Virus in ein Pflegeheim mit sehr alten, sehr kranken Menschen kommt, dann gibt es Tote. Ja“, so Püschel. “Aber selbst dort überleben die meisten davon. Mich stört, dass immer nur die schlimme Seite erzählt wird und nicht auch, dass die Sache gut ausgehen kann.“ Der 68-Jährige plädiert viel mehr für einen selbstbestimmteren Umgang mit dem Risiko. “Vernünftig wäre, die Pandemie einfach einzuordnen unter die vielen Gefahren und Krankheiten, die es im Leben und auf der Welt gibt.”

Haben Sie’s gelesen ?

„Selbstbestimmteren Umgang“. Heißt Eigenverantwortung. Und: Nur die schlimme Seite würde erzählt, nicht auch, wie es gut ausgehen könnte. Der typische Unterschied also zwischen Resignationsmedizin und Frohmedizin !!

Erlauben Sie mir bitte abschließend noch eine unhöfliche, jedoch sehr persönliche Bemerkung: Ich habe von all diesen Resignationsmedizinern die Nase aber so was von voll ! Wie können die nur … ? Mein Eid und meine Ethik jedenfalls verbieten mir so ein destruktives Denken.