Zitat Dr. Strunz am 8. März 2021

Die Schulmedizin untersucht sozusagen die Hardware des Körpers. Und das kann sie wirklich ! Jedoch hat sie in der Regel wenig Ahnung von der Software. Also vom Funktionieren des Körpers und seiner Organe. Der Biochemie oder auch der Molekularmedizin, wenn man so will.

Nehmen wir z.B. Vorhofflimmern. Was werden da von der Schulmedizin für schwere Geschütze aufgefahren: Betablocker, Blutverdünnung (Eliquis, Pradaxa, Marcumar), Ablation (kleine Operation). Was macht der Molekularmediziner ? Der sorgt beim Patienten für die richtigen Blutwerte (Kalium > 5,0 mmol/l, Magnesium > 1,0 mmol/l, Omega-3-Quotient bei 12 %, Arginin bei 180 µmol/l) und hat damit fast immer Erfolg.

Originalbeitrag:  Herzrhythmusstörung

Medizinwitz des Tages 4. März 2021

Jedes 2. Medikament, das in einer deutschen Apotheke verkauft wird, ist nicht rezeptpflichtig. Somit ist die Selbstmedikation die 2. Säule im Gesundheitssystem.

BPI am 04.03.2021

Bild: BPI

Nur 43 % der Deutschen mit einer chronischen oder schweren Erkrankung sagt, hilfreiche Informationen oder Angebote für den Umgang mit der Erkrankung bekommen zu haben. 22 % erhielten zwar Informationen, empfanden diese aber als nicht hilfreich. 27 % der Erkrankten bekamen überhaupt keine Informationen zur Verfügung gestellt. Diese Daten zeigen, dass Aufklärung im Krankheitsfall nicht genügend an den Bedürfnissen der Patienten orientiert ist.

SBK – Siemens-Betriebskrankenkasse

Infografik: SBK

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung hält fit und gesund: Sie versorgt den Körper mit lebenswichtigen Nährstoffen und trägt dazu bei, ein normales Körpergewicht zu halten.

Deutsche Krebshilfe am 04.03.2021

Rotes Fleisch vom Rind, Schwein oder Lamm ist wahrscheinlich krebserregend.

Deutsche Krebshilfe am 04.03.2021

Um bei chronischen Schlafstörungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach 14 Tagen täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden. Ein plötzliches Absetzen kann erneut zu Schlafstörungen führen, was einen Teufelskreis auslösen könnte.

ABDA am 04.03.2021

Rezeptfrei heißt nicht harmlos ! Wer älter als 65 Jahre ist und synthetische Schlafmittel aus der Gruppe der Antihistaminika einnimmt, riskiert schwerwiegende Nebenwirkungen. Beobachtet wurden z.B. Sehstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder Stürze.

ABDA am 04.03.2021

Die Wirkung der beiden synthetischen Wirkstoffe Diphenhydramin und Doxylamin hält etwa 8 Stunden lang an. Zu spät am Abend eingenommen, können diese am nächsten Morgen zu einem “Hang-over” mit Müdigkeit und eingeschränkter Reaktionsfähigkeit führen.

ABDA am 04.03.2021

Die Kooperation zwischen Novartis und Curevac in Österreich zeigt die Lösungskompetenz der Pharmaindustrie. Die Vereinbarung zur gemeinsamen Impfstoffproduktion am Standort Kundl in Tirol wirft ein neuerliches Schlaglicht auf die Höchstleistungen, welche die österreichische Pharmaindustrie im Kampf gegen Covid-19 erbringt.

Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs am 04.03.2021

Logopäden sollten den Nutzen ihrer Therapie für Patienten endlich messen und klar kommunizieren.

Ute Wagner Logopädie und Mentoring am 04.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Omega-3 wirkt Wunder

Omega-3 macht das Blut geschmeidig, hilft damit dem Blutdruck und verhindert Entzündungen an der Innenseite der Blutgefäße. In weiterer Folge den Herzinfarkt. Wenn das bis jetzt neu war für Sie, dann lesen Sie bitte unbedingt weiter, denn es kommt noch besser !

Omega-3 ist bekanntlich einer der 47 lebenswichtigen Nährstoffe. Hat man davon zu wenig, insbesondere im Gehirn, dann ist man sozusagen halb tot. Vornehmer gesagt, nur ein halber Mensch. Quasi nur halb bei Verstand …

Und jetzt stellen Sie sich bitte all die Menschen in der Öffentlichkeit vor, denen man so begegnet. Wundert Sie dann noch irgendetwas ? Deren schlechte Laune bis hin zur Aggression, deren latente Müdigkeit bis hin zu Traurigkeit ? Oder deren regelmäßige Arztbesuche, deren Schlaganfall dermaleinst.

Hinter jeder Krankheit, die man so kennt, steckt auch ein Mangel an Omega-3 !

Denn Omega 3 wirkt antiinflammatorisch – also gegen Entzündungen. Es wirkt neurotrop – also positiv auf das Nervenkostüm. Fehlt Omega-3 im Körper, dann kommt, was kommen muss:

  • Chronische entzündliche Erkrankungen (Rheuma, Asthma, Neurodermitis, Hashimoto)
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen (Depression, Ängste, PTBS, ADHS, Schlafstörungen)
  • Neurologische Erkrankungen (Schmerzen, Multiple Sklerose, Demenz, Migräne)
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (Hypertonie, Hyperlipidämie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen)

Und es geht noch weiter: Wenn dem Körper nicht nur Omega-3 fehlt, sondern auch noch Vitamin D, dann produziert er zu wenig Serotonin. Sie wissen, das Glückshormon. Das Chefhormon. Das Hormon, das souverän macht, Distanz schafft … zum Stress, zur Angst. Ja sogar die Panikattacken abstellt.

Also bitte Schluss mit der Abneigung gegen Omega-3, vor dem „fischigen Nachgeschmack“. Auf zur Liebenswürdigkeit der Natur, die uns mit solch grandiosen Nährstoffen reichlich verwöhnt wie

Fische, Krebse, Algen.

Verstehen Sie die täglich notwendigen Kapseln doch als … Verwöhnung. Schließlich hilft Omega-3 nicht umsonst der Psyche, den Nerven, dem Herzen, ja dem ganzen Körper. Oder ganz einfach gesagt:

Omega-3 macht glücklich !

QUELLE: der strunz-kalender 2020, S. 44. Der mit dem hübschen Bändchen …

Frohmedizin ist ganzheitliche Medizin

Ein steter Vorwurf an die Schulmedizin lautet, sie würde den Menschen nicht im Ganzen sehen, sondern in einzelne Abschnitte unterteilen. Würde also das Herz behandeln oder die Galle oder die Lunge oder den Darm usw.. Dabei steckt doch hinter jedem Organ ein Mensch, den man zumindest mitbehandeln müsste. Müsste !

Nehmen wir Herzrhythmusstörungen. Was tut die Schulmedizin (dagegen) ? Die durchtrennt ein Nervenbündel oder pflanzt einen Schrittmacher ein (News 29.03.2019). Dabei spinnt das Herz vielleicht nur, weil es vom Zwerchfell hochgequetscht wird. Durch – na, raten Sie mal – 30 kg Bauchspeck.

Müsste man also nur zum Abspecken raten, oder ? Oder das Herz ist einfach zu wenig ausdauertrainiert. Ist zu schwach, dadurch anfällig für Rhythmusstörungen. Müsste man Marathonlaufen empfehlen, oder ? Oder der Mensch hat zu viel Stress. Regt sich darum auf, produziert zu viel Adrenalin und das wiederum bewirkt Herzrhythmusstörungen. Müsste man Entspannungstechniken vermitteln, oder?

Alles völlig richtige Ideen. Oft genug von Ihnen als Vorwurf an die Kollegen geäußert: Die fehlende ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Da denk ich mir dann immer: Erklären Sie bitte ein Mal einem übergewichtigen Menschen mit Herzrhythmusstörungen, dass die wahrscheinlich verschwinden würden, wenn er nur abspecken würde. Da will der plötzlich gar nichts mehr hören von „ganzheitlich“. Der will lieber eine Tablette haben … Zur Medizin gehören also immer 2.

Sehen Sie, das ist das Neue, das Überwältigende, gleichzeitig Elegante bei der

molekularmedizinischen Betrachtung des Menschen.

Bei der Vorstellung, dass der Mensch aus Molekülen besteht. Und sind diese Moleküle perfekt angeordnet, dann geht es ihm oder ihr gut. Man braucht sich folglich nur um Moleküle kümmern. Und die kann man messen, wie Sie wissen. Im Blut ! Heißt übersetzt: Bitte bringen Sie Ihre Blutwerte in Ordnung und der Körper wird sich selbst heilen.

Das ist das ganze Geheimnis.

Beispiel Tryptophan. Haben Sie zu wenig davon, so verschreibe ich es Ihnen. Dann aber rufen Sie in der Praxis an.  Sie seien weder depressiv, noch hätten Sie eine Schlafstörung. Warum dann Tryptophan ? Nun, man kann mit Tryptophan auch den Darm heilen (News 01.05.2019).

Als Frohmediziner muss man sich also gar nicht um die einzelnen Störungen kümmern, sondern kann gleich den zentralen Punkt ins Visier nehmen:

Die Optimierung der Blutwerte.

Dann wird, egal welche Beschwerden man hat, sich der Körper selbst heilen (können).

Ein wunderschöner Beweis dessen, der mich seit einigen Monaten strahlen lässt, ist der Nobelpreis Medizin 2018. Da wurde behauptet und bewiesen, dass Krebs durch ein sehr, sehr starkes Immunsystem geheilt werden kann !

Und was messen wir in meiner Praxis ?

Ganz sicher erstmalig und möglicherweise noch immer einmalig in Deutschland … das menschliche Immunsystem. Und zwar ganz präzise die Aminosäuren in einem Aminogramm ! Bekanntlich besteht das menschliche Immunsystem nur aus 1,5 kg Eiweiß und nichts sonst. Das braucht zum Funktionieren die Vitamine & Co. Als Katalysatoren. Die messen wir dazu !

Und wenn sogar nobelpreisgekrönt gezeigt wurde, dass selbst Krebs entscheidend vom menschlichen Immunsystem beeinflusst wird, dann wird das wohl für praktisch jede andere Erkrankung auch gelten. Meiner Meinung nach wohl auch für Autoimmun-Erkrankungen (News 20.05.2019 „Gedanken zu Autoimmun“)

Die Frohmedizin hat mit der Molekularmedizin also die effektivste Möglichkeit, das beste Wirkprinzip von Gesundheit in der Hand. Und es ist auch kein Wunder, dass diese noch immer geheimnisvolle Medizin auf knochentrockener Naturwissenschaft beruht. Auf der Messung im Blut. Die damit der üblichen Rate- oder Reparaturmedizin weit, weit überlegen ist.

Auch an wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit !!!

Magnesium im Vollblut

Die Werte der Blutanalyse werden (fast) alle im Serum bestimmt. Das heißt, die roten Blutkörperchen werden abzentrifugiert und der Überstand, das Serum verwertet. Natürlich könnte man die Werte auch im Vollblut bestimmen. Bei den Mineralien wäre das sogar von Vorteil. In den roten Blutkörperchen seien nämlich höhere Konzentrationen von z.B. Magnesium oder Kalzium enthalten. Man könnte auch eine größere Menge Mineralien in der Blutprobe messen. Dadurch würde die Messung auch genauer.

Nur: Es fehlen die großen Vergleichsstudien. Praktisch die ganze Welt misst die Blutwerte im Serum. Also sind fast alle Studien auf den Serumwerten aufgebaut. Dort kennt man sich also aus und hat Vergleichswerte. Das hingegen kann man von Vollblut nicht sagen.

Dennoch möchte ich Ihnen hier – aus gegebenen Anlass – ein Hinweis geben, wie ein Vergleich der beiden Methoden aussehen könnte. Gezeigt am Beispiel

Magnesium

  • Im Serum ist normal 0,7 – 1,1 mmol/l.
  • Im Vollblut ist normal 1,3 – 1,8 mmol/l.

Entspricht für Magnesium:

Serum (mmol/l)                                                                    Vollblut (mmol/l)

0,7                                                                                                 1,3

0,8                                                                                            1,425

0,9                                                                                               1,55

1,0                                                                                            1,675

1,1                                                                                                  1,8

Nehmen wir nun als Beispiel einen Magnesiumwert von 1,48 mmol/l im Vollblut. Der ist nicht etwa hoch, sondern ausgesprochen tief, wie man an der Tabelle ablesen kann. Denn Sie wissen:

Für mich fängt das Leben ab 1,0 mmol/l Magnesium (im Serum) an !

Für diese Erkenntnis, für diese Erfahrung habe ich viele, viele Jahre gebraucht. Habe die Blutwerte von Tausenden Patienten mit ihrem Befinden und/oder ihren Beschwerden verglichen. Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass Magnesium-Mangelzustände wie Migräne, Tinnitus, Gehörsturz, kalte Hände, nervöses Herz, Herzrhythmusstörungen in der Regel ab 1,0 mmol/l verschwinden. Das hieße

Magnesium im Vollblut also über 1,675 mmol/l !

Kurz und gut:

Serum ist 60 % des gesamten Vollblutes. Wir finden im Serum als Höchstwert ein 1,1 mmol/l. Vollblut ist Serum plus Blutkörperchen, also 100 % Blut. Dort findet man als Höchstwert 1,8 mmol/l. Das heißt: Die Blutzellen im Vollblut steigern die Gesamt-Magnesium-Konzentration von max. 1,1 auf max. 1,8. Vollblut enthält also – grob gesagt – doppelt so viel Magnesium wie das Serum.

Und wegen dieses „doppelt“ (ist Faktor 2) die ganze Aufregung ? Ja, wenn es der Faktor 10 oder 20 wäre, dann ok. Aber so, nein, danke !

Wir messen weiterhin im Serum …