Medizinwitz des Tages 28. April 2021

52 % der im Jahr 2020 in Deutschlands Apotheken verkauften Medikamente waren nicht verschreibungspflichtig.

BPI am 28.04.2021

Infografik: BPI

Die ältesten und am besten erprobten Medikamente gegen Bluthochdruck sind Diuretika. Diese wassertreibenden Mittel bewirken aber auch, dass der Körper mit dem Urin Mineralstoffe verliert. Gerade bei Senioren kann das zu Problemen führen.

Deutsches Herzzentrum München am 28.04.2021

Einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von Bluthochdruck haben Betablocker. Diese Präparate beeinflussen jedoch den Fettstoffwechsel, erhöhen das Risiko für Diabetes Typ 2 und führen nicht selten zu mehr Gewicht. Allerdings haben sie den Vorteil, dass sie den Körper vor Stresshormonen wie Adrenalin und Noradrenalin abschirmen, die den Blutdruck in die Höhe treiben.

Deutsches Herzzentrum München am 28.04.2021

Nur die Impfung schützt wirklich vor Covid-19 – darin sind sich die Präsidenten der Landesärztekammern Österreichs einig.

Österreichische Ärztekammer am 28.04.2021

Asthma ist nicht gleich Asthma.

GlaxoSmithKline Pharma GmbH am 28.04.2021

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der Österreicher. Asthma ist oft schwer von anderen Erkrankungen abzugrenzen, die auch mit Atemnot einhergehen, wie z.B. COPD, aber auch Herzerkrankungen. Die genetischen Hintergründe der Erkrankung sind noch nicht ganz geklärt.

GlaxoSmithKline Pharma GmbH am 28.04.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Der springende Punkt jeder Heilung

… ist Bewegung. Tägliche Bewegung als Nadelöhr, wenn Sie so wollen. Doch als ich begonnen hatte, dieses sehr einfache Rezept jedem (!) Patienten zu verkünden, haben viele den Kopf geschüttelt. Denn auch jeder Sportwissenschaftler hatte selbstverständlich gewusst (tatsächlich ?), dass 2-3 Trainingseinheiten pro Woche völlig ausreichend wären. Nun: Heute proklamiert auch das US-Gesundheitsministerium, dass Bewegung täglich stattfinden sollte.

Bewegung jeden Tag !

Und heute weiß man auch, warum das so sein soll. Grund ist der

Genschalter mRNA.

Der stellt sich durch Bewegung um auf „gesund“. Was dann passiert ? Zellen für das Immunsystem bilden sich öfter und schneller. Und die Enzyme, die hinter Entzündungsreaktionen stehen, die werden weniger.

Bewegung wirkt also an der Basis, direkt an den Genen.

Und dabei ist es ganz egal, ob man gegen den Krebs kämpft oder ob man seltener Schnupfen haben will. Bewegung … in der richtigen Dosis … legt den Genschalter um auf Heilung !

Und wo passiert das alles ? In den Muskeln ! Also im Oberschenkel, im Oberarm, im Rücken etc.. Muskeln sind ausschlaggebend für ein starkes Immunsystem. Werden diesbezüglich aber völlig unterschätzt. Die Muskulatur ist keinesfalls nur dummes Gewebe, sondern vielmehr ein sehr aktiver Hormonproduzent:

Interleukin-6 und Interleukin-15

heißen die Botenstoffe, die der bewegte Muskel massiv ansteigen lässt. Es ist vor allem Interleukin-6, das gesund macht, indem es Botschaften von einer Immunzelle zur anderen trägt. Ohne diesen Kurierdienst gäbe es keine Reaktion des Immunsystems. Keinen erfolgreichen Kampf gegen Bakterien, Viren oder Krebszellen. Interleukin-6 und Interleukin 15 stimulieren übrigens auch den Fettabbau. Das macht dann schön !

Muskeln schützen vor Bluthochdruck, Zucker- und Herzkrankheit – den 3 Rachegeistern des Wohlstands. Muskeln schützen aber auch vor Brust- und Darmkrebs, vor Osteoporose, Depression, Demenz und Alzheimer.

Bewegte Muskeln sind das Urgeheimnis von Gesundheit genauso wie von Lebensglück ! Man muss sich anfangs nur trauen. Schmerzen aber lassen den Menschen leider immobil werden. Eine völlig verständliche Reaktion, aber trotzdem falsch.

Medizinwitz des Tages 12. Februar 2021

Deutlich wird in Deutschland, dass für die meisten der betrachteten Erkrankungen gilt: Je älter die Menschen werden, desto höher ist auch deren Erkrankungsrisiko. Steigt die Krankheitshäufigkeit für die meisten Erkrankungen zunächst mit dem Alter moderat an, beschleunigt sich diese Entwicklung ab etwa 65 Jahren deutlich. Die Auswertungen zeigen, dass im Berichtsjahr 2017 etwa 7,5 Mio. (9,0 %) Deutsche von Depressionen betroffen waren, 7,1 Mio. (8,6 %) von Diabetes Typ 2 und etwa 4,9 Millionen (5,9 %) von der koronaren Herzkrankheit.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 12.02.2021

Neue Webseite www.krankheitslage-deutschland.de des WIdO. (Bild: MHJ)

Dieses Muster lässt sich auch für einzelne Erkrankungen nachvollziehen: So liegt die Erkrankungshäufigkeit bei der koronaren Herzkrankheit zwischen 45-59 Jahren noch bei 3,1 % und steigt kontinuierlich auf mehr als 34,2 % bei Personen ab 85 Jahren an. Bei den Männern liegt der Anteil in dieser Altersgruppe sogar bei 43,2 %, bei den Frauen bei 30,1 %. Die koronare Herzkrankheit, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, die letztlich zu Herzinsuffizienz oder zum Herzinfarkt führen kann, betrifft Männer mit 6,9 % häufiger als Frauen mit 5,0 %. Die Herzinfarktrate liegt mit 305 Fällen je 100.000 Personenjahre bei den Männern sogar mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern mit einer größeren Betroffenheit bei Männern zeigt sich bei allen kardiovaskulären Krankheiten. Bei Frauen werden dagegen häufiger psychische Erkrankungen diagnostiziert. In der Zusammenfassung der 18 betrachteten Erkrankungen zeigt sich bei Männern ein höheres Erkrankungsrisiko.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 12.02.2021

Dispersionszahl, Mutanten, asymptomatisch Erkrankte? Seit Beginn der Pandemie hantiert die Republik ganz selbstverständlich mit dem Vokabular von Epidemiologen und Virologen. Auch Abkürzungen wie R-Wert und PCR-Test benutzen wir zwar, jedoch erschließen sich deren Bedeutungen nicht unmittelbar. Das Corona-ABC der Apotheken Umschau mit 42 relevanten Begriffen bringt Licht ins Dunkel und trägt alle relevanten Begriffe übersichtlich zusammen.

Apotheken Umschau am 12.02.2021

Dass ganz Deutschland sich an ein komplett neues Vokabular gewöhnt hat, verdeutlicht der Umstand, dass “Corona-Pandemie” von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres 2020 gekürt wurde und “Lockdown” (Platz 2), “AHA” (Platz 5) und “Triage” (Platz 7) ebenfalls vordere Ränge belegten.

Apotheken Umschau am 12.02.2021

Im EU-Vergleich ist die Gesundheitskompetenz in Österreich nur wenig ausgeprägt — nicht nur bei Erwachsenen, sondern insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen.

Praevenire Gesellschaft am 12.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Q10 wird unterschätzt

Von Q10 heißt der aktive Teil “Ubiquinol”. Und der wurde auch von mir jahrelang unterschätzt. Warum denn das ? Na, weil (1.) der Körper Q10 selbst herstellen kann und (2.) man Q10 im Blut messen kann. Das habe ich routinemäßig bei Ihnen gemacht. Und siehe da, Ihre Q10-Werte waren in der Regel völlig in Ordnung. Ubiquinol kommt auch im ganzen Körper vor … einverstanden. So what ?

Übersehen habe ich dabei aber, dass der Q10-Wert, also Ubiquinol und Ubiquinon zusammen, zwar völlig in Ordnung sein kann, aber dennoch ein relativer Mangel an (aktivem) Ubiquinol möglich ist. Und das – auch für mich neu – ist weit häufiger der Fall, als man denkt !

Der Beweis ist ganz einfach: Man schlucke als gesunder Mensch Q10, oder noch besser das aktive Ubiquinol, und … erlebt einen recht plötzlichen Energieschub. Den spürt man. So etwas kann man sich nicht einbilden. Spätestens dann versteht man auch, dass offenbar ein (relativer) Mangel an Ubiquinol vorgelegen haben muss, der ausgeglichen wurde …

Nun, was genau kann Ubiquinol ?

ENERGIE: Hauptwirkung von Ubiquinol ist die Erzeugung von ATP, also der konzentrierten Energie in den Körperzellen. ATP ist nicht umsonst das zentrale Geheimnis des Lebens: Tag für Tag werden so etwa 75 kg dieses Moleküls „umgesetzt“. Also Ihr gesamtes Körpergewicht. ATP scheint also enorm wichtig zu sein und wird durch die sog. Atmungskette generiert. Und einer der vielen Bausteine dieser Atmungskette ist Q10 bzw. (noch besser) Ubiquinol.

ENTZÜNDUNG: Ubiquinol ist zusätzlich ein fettlösliches Antioxidans. Das einzige, das, wie gesagt, im Körper selbst hergestellt wird. Kann insbesondere Vitamin E – aufgebraucht – wieder regenerieren. Und Vitamin E ist bekanntlich ein Meilenstein in der Erforschung der Herz-Krankheiten. Mit genügend Vitamin E bekommt man zu 77 % weniger Herzinfarkt. Ergab die CHAOS-Studie. Solche wirklichen Sensationen gehen heutzutage medial leider völlig unter. Zudem ist Vitamin E nicht patentierbar …

STRESS: Erhöhter oxidativer Stress senkt Ubiquinol. Findet man beim Diabestes Typ II, bei Hepatitis, bei Leberzirrhose, aber auch generell beim Alterungsprozess. Der kundige Arzt wird also Ubiquinol massiv einsetzen.

NERVEN: Nerven sind von einer fetthaltigen Hülle umgeben. Darum wird bei einer Nervenentzündung auch eine spezielle Form von fettlöslichem Vitamin C eingesetzt. Und eine der schwierigsten Erkrankungen, was Nerven und Gehirn betrifft, ist wohl Parkinson. Ubiquinol schützt (im Tierversuch) genau die Zellen der substantia nigra, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren. Und ein Dopamin-Mangel ist genau das Kennzeichen von Parkinson. Wird dann zumeist mit Tabletten ausgeglichen. Mit mäßigem Erfolg …

HERZ: Da hat man einmal nachgedacht und gefunden, dass Patienten mit einer hochgradigen Verengung der Herzkranzgefäße deutlich weniger Ubiquinol im Blut haben als Patienten mit nur einer geringen Verengung. Klingt auch logisch. Jedenfalls aber hat sich Quotient Ubiquinol/Blutfett – neu – als „bedeutsamer Faktor“ bei der Feststellung fortschreitender Verkalkung der Herzkranzgefäße herausgestellt.

Nun interessieren mich als Frohmediziner all die Krankheiten eigentlich weniger. Jedoch hellhörig werde ich immer beim Wort „Energie“, denn

Energie ist wichtiger als jedes Wissen.

Man kann noch so klug und belesen sein, ohne Lebensenergie … was macht man dann in der Umsetzung ? Und in dem Punkt kennen Sie mich: Ich probiere ab jetzt gleich 4 Wochen lang Ubiquinol aus – in hoher Dosis ! Warum denn nicht ?

Bleiben auch Sie neugierig !

Dem Corona Virus davonlaufen …

Weil sie von elementarer Wichtigkeit sind, da es nicht nur um das Corona Virus geht, sondern um das ganze Leben (bis zum 95. Geburtstag ?), möchte ich in diesen News einige angenehme Sätze eines Spezialisten zitieren. Gemeint ist Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger. Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn. Und erschienen ist das alles in “Die Naturheilkunde” 2/2020, S. 7. Dort sagt er u.a. folgendes:

  • Wenn es zu einer Infektion kommt, dann ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein.

Klingt banal, doch wird von der Mehrzahl der deutschen Bevölkerung nicht beachtet. Verstanden schon gar nicht. Gucken wir uns nur so manche (Gesundheits-)Minister bestimmter Länder an …. Doch weiter mit Reinsberger:

  • Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell – in Zeiten der Corona-Krise mehr denn je.

Fällt Ihnen auf, dass hier „körperliche Leistungsfähigkeit“ und „Immunsystem“ verknüpft sind ? Der Wissenschaftler rät dann zu Ausdaueraktivitäten wie das Laufen:

  • Eine moderate Intensität beim Jogging ist besonders zu empfehlen. Dabei wird das Immunsystem vermutlich am besten aktiviert.

Das Wort „vermutlich“ allerdings nehme ich dem Herrn Universitätsprofessor übel. Wie kann man eine so wesentliche Tatsache, eine über Leben und Tod entscheidende Tatsache so vernebeln ? Ein Professor eben. Darf sich (wissenschaftlich) nicht festlegen … Muss Raum für weitere Forschungsarbeiten lassen. Dabei ist das Alles doch längst bewiesen und in vielen Büchern festgehalten. Allerdings:

  • Die positiven Effekte von Ausdauersport auf das Herzkreislaufsystem … wie insbesondere die Lunge sind durch die medizinische Forschung bestätigt.

Genau ! Da haben wir’s. Die trainierte Lunge … gegen das Corona Virus. Und weiter im Text:

  • Der Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und dem Verlauf schwerer Erkrankungen ist in der Medizin zunehmend in den Fokus gerückt.

Ist das wirklich so ? Wieso haben wir dann eigentlich die Corona-Katastrophe ? Und warum Katastrophe ? Für Jugendliche ist das doch nur wie ein Schnupfenvirus ! Und die Corona-Katastrophe betraf in Deutschland durchschnittlich 82-jährige Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Die waren genau das Gegenteil von fit, sondern in der Mehrzahl deutlich übergewichtig. Hatten Bluthochdruck und waren herzkrank.

Da kann Herr Prof. Dr. Dr. Reinsberger wohl nur „in den Fokus von Medizin-Kongressen“ gemeint haben. Lehrbücher wohl noch nicht ! Beim Volk ist dieser Fokus leider auch noch nicht erkennbar. Woran das liegt ? Das kann ich Ihnen, verehrte Leser, schon erklären: Wer von diesen Damen und Herren Schulmedizinern nimmt seine Patienten tatsächlich an der Hand – so wie ich damals – und begleitet sie eigenhändig auf den Jogging-Pfad ?

In kurzen Worten … einer der Gründe für das Versagen der Schulmedizin !