Medizinwitz des Tages 3. Februar 2020

Die Errungenschaften in der Krebsforschung haben sich in den letzten Jahren überschlagen. Viele führende Forscher und Onkologen sprechen von einem Paradigmenwechsel in der Behandlung. Die Hoffnung, dass Krebs zur chronischen Erkrankung werden könnte, ist berechtigter denn je.

AstraZeneca Österreich GmbH am 03.02.2020

Die Überlebens- und die Heilungsraten von Krebs haben sich durch neue, innovative Behandlungen teilweise enorm erhöht. Dennoch verlaufen viele Krebsarten weiterhin tödlich.

AstraZeneca Österreich GmbH am 03.02.2020

Wie die meisten Krebstherapien kann auch die CAR-T-Zell-Therapie schwere Nebenwirkungen verursachen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen ist das Zytokin-Freisetzungssyndrom. Dabei kommt es durch den massiven Zerfall der Krebszellen zu teils lebensbedrohlichen Nebenwirkungen mit Fieber, Schüttelfrost, Atembeschwerden und Hautausschlägen.

Ordensklinikum Linz – Barmherzige Schwestern Elisabethinen am 03.02.2020

Die internationale Krebsforschungsagentur IARC der WHO stuft sowohl die natürliche UV-Strahlung der Sonne als auch die künstlich Erzeugte in Solarien in die höchste Risikogruppe der krebsauslösenden Faktoren ein.

Deutsche Krebshilfe am 03.02.2020

Seit einem Jahrzehnt sind Solarien als eindeutig krebserregend eingestuft.

Deutsche Krebshilfe am 03.02.2020

Welch ein wahnwitziger Trugschluss, dass gebräunte Haut immer noch als gesund und schön gilt. Der Bräunungsprozess ist immer ein Hilfeschrei der Haut. Jede Solariennutzung führt zu gesundheitlichen Schäden.

ARGE Dermatologische Prävention am 03.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 2. Juli 2019

Die Verfügbarkeit von Arzneimitteln ist im aller höchsten Interesse der Pharmaindustrie. In Österreich gibt es einen Arzneimittelschatz von über 13.000 Produkten, von denen über 99 % lieferbar sind. Aber natürlich will der Pharmig eine vollständige Lieferbarkeit.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 02.07.2019

Eine kleine Raupe kann starken Juckreiz auslösen: Im Sommer macht der Eichenprozessionsspinner besonders häufig Probleme, wobei das Risiko je nach Region unterschiedlich ist. Die Raupen sind übersäht von mehreren 100.000 Brennhärchen. Kommen Menschen mit diesen Härchen in Kontakt, treten Juckreiz, Quaddeln oder Hautausschläge auf. Werden die Härchen eingeatmet, kann es zu Atembeschwerden kommen. Gelangen sie ins Auge, ist oft eine Bindehautentzündung die Folge. Auch generalisierte Beschwerden, etwa Schwindel, Übelkeit, Fieber oder Schüttelfrost, wurden beschrieben. Die Symptome treten oft erst über Nacht auf.

Als 1. Hilfe werden kühle Umschläge empfohlen. Bei starkem Juckreiz können rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke schnell helfen wie etwa eine Creme oder Gel mit Kortison und zusätzlich Antihistaminika in Tablettenform. Wenn Probleme beim Atmen oder im Auge auftreten, ist das kein Fall mehr für die Selbstmedikation. Dann verweisen Apotheker auf einen Arzt. Die Krankheitsdauer liegt oft bei 1-2 Wochen. Um sich zu schützen, sollte man befallene Bäume (oft Eichen) oder Waldgebiete möglichst meiden. Ist das nicht möglich, sollte man möglichst viel Haut bedecken. Nach einem möglichen Kontakt mit den Raupenhaaren sollte man duschen, sich die Haare waschen und am besten mit einem Haarfön trocknen. Die Kleidung sollte umgehend gewechselt und bei 60 Grad gewaschen werden. Auch Autos, die in der Nähe eines befallenen Baums standen, sollten sorgfältig innen und außen gereinigt werden.

ABDA am 02.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Zucker und Kohlenhydrate sind Gift

Fortwährend werden Studien publiziert, die immer mehr das Zitat von Professor Robert Lustig bestätigen, dem berühmten Kinderarzt in den USA:

Zucker ist Gift

Zunehmend, also praktisch jeden Tag, erscheinen in der medizinischen Literatur Studien, die einem Arzt keine andere Wahl lassen als

Kohlenhydrate sind Gift.

Ein verantwortungsvoller Arzt muss also von „no carb“ reden, über Ketose und darf sich eben nicht auf „low carb“, also selbst geringe Mengen Kohlenhydrate, einlassen. Dieser oft propagierte „vernünftige“ Ansatz, nämlich künstliche Kohlenhydrate (Zucker und Mehl) sehr wohl im täglichen Leben zu erlauben, dieser „Kompromiss“ wird immer weniger haltbar !

Erst recht beim sitzenden Menschen. Also beim „Normalmenschen“. Allerdings jenen, für die die schulmedizinischen Lehrbücher gedacht sind. Fängt der Mensch nämlich an zu laufen, Sport zu treiben, wie es die Evolution vorsieht, dann stimmt das Alles natürlich nicht mehr. Dann nämlich werden Kohlenhydrate gegessen und sofort verbrannt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte, wie Sie wissen.

Die aber leider nie in der ärztlichen Praxis auftaucht. Der Arzt muss „no carb“ sagen. Biologen, Ernährungsberater uvm. können Kohlenhydrate erlauben. Die haben auch keinen Eid geschworen !

Verstehen Sie also bitte die Lage des verantwortungsvollen Arztes !

Mir z.B. sitzen sie eben täglich gegenüber, die Krebskranken, die MS-Kranken, die Depressiven, die Übergewichtigen, die Diabetiker usw. Wenn ich denen Kohlenhydrate erlaube, verletze ich mein Gelöbnis. Das darf ich nicht. Ein Arzt muss da „schwarz-weiß“ sprechen.

Das klang jetzt alles so ernst. Also lassen Sie mich wieder ein bisschen zum Geschichtenerzähler werden. Lassen Sie mich Ihr Interesse wecken. Da erzähle ich Ihnen doch einfach einmal etwas sehr Spannendes über

Windpocken, Gürtelrose, Herzinfarkt und Zucker.

Eine Kausalkette. Sie alle kennen Windpocken. Eine sehr ansteckende Infektionskrankheit mit typischem Hautausschlag. Viele von Ihnen kennen auch Gürtelrose. Eine Viruserkrankung an den Nervenfasern, die in die Haut einwandern und dort die typischen Blasen erzeugen. Sehr schmerzhaft. Wussten Sie, dass das der gleiche Virus ist? Ein Virus, der bei geschwächter Abwehr leichtes Spiel hat …

Hab ich persönlich natürlich auch schon mitgemacht. Und jetzt kommt’s: Gürtelrose entwickeln besonders gerne Menschen mit verkalkten Blutgefäßen. Tja, was hat das miteinander zu tun?

Ich hatte ich Ihnen in den News 10.08.2017 erzählt, dass es im Körper so Fresszellen (Makrophagen) gibt, die eigentlich die Fettablagerungen an den Blutgefäßen wegfressen sollen. Die haben aber leider selbst die höchst unangenehme Eigenschaft, massiv freie Radikale zu erzeugen. Und dadurch die Blutgefäße schädigen, so dass sich dort wieder neues Fett ablagern kann. Ein Teufelskreis …

Diese unerwünschte Hyperaktivität der Fresszellen war verursacht durch ein Zuviel an Zucker. Nennt man Epigenetik. Zucker bedeutet metabolischen Stress für die Zellen und verändert deren biochemisches Profil. Die produzieren plötzlich doppelt so viel freie Radikale ! Und nun zu den Folgen für das Immunsystem …

Die hat sich eine Forschergruppe angeschaut und herausgefunden,

  • dass die mit Zucker vollgestopften Fresszellen einen hemmenden Effekt auf andere Immunzellen (T-Zellen) haben. T-Zellen sollten Windpocken-Erreger im Schach halten.
  • Bei Gürtelrose-Patienten fahren die überfütterten Fresszellen die Produktion eines Moleküls (PD-L1) hoch, das die T-Zellen lahmlegt.
  • So wird die Abwehr von Erregern, auch von Tumorzellen, durch diese entarteten, zuckergefütterten Fresszellen blockiert.

Das FAZIT der Forscher: Ein ungünstiger Lebensstil – hier zu viel Zucker – schwächt das Immunsystem. Mit all den bekannten negativen Folgen.

Warum ich diese Arbeit referiere? Sie sollten das Wort Zucker, das Wort Kohlenhydrate viel viel ernster nehmen. Und sich nicht so flapsig Ihre 100 oder 200 g am Tag gönnen. Das dürfen Sie allenfalls als Sportler. Als „Normalmensch“ produzieren Sie mit tödlicher Sicherheit entartete Fresszellen. Mit all den bekannten Folgen !!

QUELLE: J Clin Invest, Online 12.06.2017