Medizinische Befunde für Patienten schwer verständlich

Medizinische Befunde, insbesondere der Radiologie, Inneren Medizin, Onkologie, Orthopädie, Neurologie und Chirurgie, sind für Patienten nur schwer verständlich. Dies ergab eine Dokumentenauswertung von Was hab’ ich? in der Schweiz. Die große Nachfrage nach diesem „Übersetzungsdienst“ zeige zudem, dass bei der Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten noch viel Verbesserungspotenzial besteht.

Unverständliche Medizinbefunde … (Infografik: Stiftung für Konsumentenschutz / SKS)

Die meisten von www.washabich.ch erklärten medizinischen Befunde stammen mit 44 % aus der Radiologie. Auch Befunde der Inneren Medizin (13 %) sowie der Onkologie und Orthopädie mit je 10,5 % würden für viele offene Fragen sorgen. „Patienten schicken uns allerlei medizinische Berichte. Unserer Erfahrung nach werden so gut wie alle davon nicht verstanden“, weiß Ansgar Jonietz, Mitgründer von „Was hab‘ ich?“.

Da heiße es dann oft von Patientenseite: „Erst dank Ihrer Ausführungen konnte ich den Arztbefund richtig verstehen. Und obwohl der Chirurg ebenfalls auf alle meine Fragen einging, kamen zu viele Informationen auf ein Mal. Ohne medizinische Grundkenntnisse ist es schwierig, die richtigen Fragen zu stellen.“ Verständnisprobleme würden sich laut der Erhebung also auch bei mündlicher Unterweisung durch den Arzt ergeben.

Schulmedizin schnell abschaffen

1945 zogen meine Großmutter und 2 ihrer Töchter einen hölzernen Leiterwagen von Görlitz nach Erlangen. Also fast 400 km. Darauf deren gesamter Besitz und 4 Kleinkinder. Das waren ich, meine 2 Brüder und unser Cousin Detlev. Prof. Dr. med. Detlev Thilo-Körner war der Jüngste von uns und ist dieser Tage verstorben. Den herzbewegenden Nachruf hat Ralf Kollinger verfasst. Daraus nun hier einige Passagen über den Gründer des „Frankfurter Consilium“:

  • Die einseitigen Denkstrukturen festgefahrener Onkologen bestärkten ihn bei der Suche nach anderen Therapiestrategien. Während das Volk nach immer mehr Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin ruft, bekämpft man selbige mit Spott und angeblich fehlenden wissenschaftlichen Nachweisen.
  • Allein, dass den meisten Schulmedizinern die Grundkenntnisse der orthomolekularen Medizin fehlen, ließ ihn hellhörig werden. Dass die Regulationsmedizin kein Gehör findet und stattdessen mit mehr Giften und Nebenwirkungen gearbeitet wird, war Anlass genug, der Sache auf den Grund zu gehen.
  • Die Reisen quer durch Deutschland und Österreich, verbunden mit tausenden Interviews mit Professoren, Ärzten, Naturheilkundlern und Ganzheitsmedizinern machten ihm deutlich, dass so gut wie kein Kommunikationsfluss unter den Therapeuten stattfand. Die Notwendigkeit, Plattformen und Vernetzungen zu schaffen, lag somit auf der Hand.
  • Dies war die Geburt des „Frankfurter Consiliums“, welches Thilo-Körner gründete. Dort treffen sich seit Jahren 30-50 naturheilkundlich (medizinisch ganzheitlich) ausgerichtete Ärzte und Therapeuten zum Wissensaustausch.

In einer Zeit, in der die Form und nicht der Inhalt zählt, hat sich die Schulmedizin an vielen Stellen zu einer reinen „Patientenverwaltung“ verändert, statt sich um das jeweilige Wohlergehen zu sorgen. Die Schulmedizin ist in der Tat zu einer reinen Patientenverwaltung geworden, wie auch ich finde. Für die Patientenbetreuung bleibt kaum Zeit. Auch ich war Teil der Schulmedizin und habe geschuftet, das glauben Sie nicht. Und das tun die meisten Klinikärzte noch immer. Übrigens auch die meisten Fachärzte und Ihr Hausarzt … Was für ein System !

Schnell abschaffen ? Das darf man nur fordern, wenn man eine Alternative anbieten kann. Und die haben wir:  Nennt sich Epigenetik !

Man muss gar nicht Frohmedizin sagen. Das wusste auch mein Cousin Detlef und erforschte als Prof. Dr. med. insbesondere Selen. Tatsächlich eine Hauptwaffe gegen Krebs. Sie können ruhig einmal im Internet nachschauen: Es gibt weit über 20.000 Artikel zu diesem Thema.

Detlev war einer von uns Vieren damals auf dem Leiterwagen. Der Jüngste. Musste das sein ?