Medizinwitz des Tages 17. Dezember 2019

Prävention ist den deutschen Bürgern besonders wichtig und ein Gesundheitswesen, das nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern auf das Gemeinwohl. Bei der Gesundheitsversorgung wünschen sich die Bürger auch mehr Qualität.

Robert Bosch Stiftung GmbH am 17.12.2019

Viele, wenn nicht sogar alle Entscheidungen im Gesundheitswesen werden letztlich für die Patienten getroffen.

Pharmig am 17.12.2019

Wegen der langen Ausbildung zum Arzt ist es gut nachvollziehbar, dass diese Berufsgruppe auch mit hohen Gehältern am Markt rechnen kann.

StepStone Österreich GmbH am 17.12.2019

Gegen Rückenschmerzen können neben der Behandlung durch Ärzte und Physiotherapeuten auch mehr Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht helfen.

Wissenschaftlichen Instituts der AOK am 17.12.2019

Schon die medikamentöse Therapie der prostatabedingten Miktionsbeschwerden kann die Sexualität beeinträchtigen: Die Alpha-Reduktasehemmer (Finasterid, Dutasterid) führen oft zu “sexueller Lustlosigkeit”. Und die sog. Alpha-Blocker führen fast immer zu einem “trockenen Samenerguss”. Das bedeutet, dass Sperma beim männlichen Orgasmus nicht nach vorne über den Penis nach außen tritt, sondern retrograd in die Blase gelangt und erst beim nächsten Wasserlassen ausgeschieden wird.

Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg am 17.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 4. Dezember 2019

Auch wenn man sich mit 50 Jahren und darüber noch so fit fühlt wie mit 30, eines lässt sich nicht leugnen: Das Immunsystem wird schwächer und chronische Krankheiten nehmen zu. … 55 % der Österreicher ab 60 Jahren leiden an mindestens einer chronischen Erkrankung.

Sanofi Aventis GmbH am 04.12.2019

Angesichts der Gewinnmaximierungsstrategien der Pharmakonzerne müssen marktwirtschaftliche Ansätze regulatorisch überarbeitet werden. Die Konzentration auf gewinnträchtige neue Wirkstoffe zur Behandlung von Orphan Diseases sowie die erkennbare Marktsegmentaufteilung zwischen Konkurrenten sind ein internationales Problem, dass nicht allein auf nationaler Ebene gelöst werden kann.

IKK am 04.12.2019

Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass es bei Diabetes Typ 2 vier Untergruppen gibt: Die 1. Gruppe hat einen leichten altersbedingten Diabetes, die 2. Gruppe eine milde, durch Übergewicht geprägte Form. Die 3. Gruppe hat eine schwere Insulinresistenz und die 4. Gruppe fällt durch Insulinmangel auf.

Diabetes Ratgeber am 04.12.2019

Mit gefälschten, minderwertigen und illegalen Medikamenten werden weltweit jährlich Umsätze von bis zu 430 Mrd. $ erzielt.

Südwestrundfunk am 04.12.2019

Abrechnungsbetrug, Urkundenfälschung und Bestechung bringen die gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen in Deutschland und damit letztlich auch die Beitragszahler jährlich um etwa 20-50 Mrd. €. … In der ambulanten Pflege kommt es vor allem zu 3 Ausprägungen des Abrechnungsbetrugs: Es werden tatsächlich nicht erbrachte Leistungen (1.) abgerechnet, (2.) in ihrem Umfang erhöht und (3.) von nicht ausreichend qualifiziertem Personal durchgeführt.

BKK Mobil Oil am 04.12.2019

Immer mehr Frauen erkennen die zahlreichen Vorteile von Brustimplantaten.

International Society of Aesthetic Plastic Surgery am 04.12.2019

Fast wie selbstverständlich wird heutzutage mit Stammzellen und Organoiden gearbeitet, an CAR-T Zell- und Immuntherapien geforscht sowie die Onkologie durch aktuelle Entwicklungen rund um Checkpoint-Inhibitoren revolutioniert.

IST Austria am 04.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 13. Juli 2019

Müssen Patienten in Österreich um ihr Leben bangen, weil dem Medikamentengroßhandel Gewinnmaximierung wichtiger ist als die Versorgung des heimischen Marktes ? Patientenanwalt Gerald Bachinger will Hinweise auf eine “künstliche Verknappung” erhalten haben und fordert größtmögliche Transparenz.

Kurier.at am 13.07.2019

Die Versorgung des österreichischen Marktes mit Medikamenten hat immer Vorrang gegenüber den Marktchancen in anderen Ländern.

Phago am 13.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

66 % der Deutschen sind mit der ärztlichen Behandlung unzufrieden

Dass 2 Drittel der Patienten in Deutschland mit der ärztlichen Behandlung unzufrieden sind, das sagen nicht wir vom Molner Health Center, sondern ist ein Ergebnis des PwC Healthcare Barometer 2018. Und das auch nicht, weil die Kompetenz der Mediziner angezweifelt würde, sondern weil nach Meinung von fast der Hälfte der Patienten das Gespräch mit dem Arzt zu kurz ist. Privatversicherte sind übrigens nur zu 26 % verärgert.

Infografik: obs / PwC Deutschland

Weitere Kritikpunkte sind mit jeweils 20 % die Öffnungszeiten der Praxen und, man höre und staune, das Gefühl, vom Arzt und seinen Angestellten nicht ernst genommen zu werden. “Der mündige Patient ist Wirklichkeit geworden”, sagt Michael Burkhart, Leiter von Gesundheit & Pharma bei PwC Deutschland. “Die Versicherten heute wünschen sich mit dem Arzt ein Miteinander auf Augenhöhe.“

Umso wichtiger sei es, so der Experte, dass Ärzte (1.) die Zeit, die sie durch den Einsatz innovativer Technologien gewinnen, in das Patientengespräch investieren. (2.) Den Kontakt auch über digitale Schnittstellen pflegen und (3.) auch ihren Service ausbauen. Der Wunsch der Patienten nach mehr Zeit erfordert laut Burkhart aber ebenso ein Umdenken im Gesundheitssystem: „Patientengespräche sollten bei der Honorierung von Ärzten stärker berücksichtigt werden.”

Pharmafirmen unbeliebt

Im Krankenhaus fühlen 53 % der Deutschen gut behandelt und sogar 77 % sind mit den Leistungen ihrer Krankenkasse zufrieden. Hingegen weiterhin sehr schlecht ist das Image der Pharmakonzerne. So meinen gar 72 % der Deutschen, dass es sich dabei um “auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Unternehmen“ handelt, „die zu Lasten der Sozialkassen wirtschaften”. Jedoch wichtiger als günstige Preise durch Generika ist der Bevölkerung „die Hoffnung auf Heilung“ …