LV 1871: Österreicher riskieren beim Sport ihre Gesundheit

Um sich fit zu halten für das Alter, setzen mehr als die Hälfte der Österreicher auf einen Mix aus Sport, Ernährung und Entspannung. Also die Frohmedizin – man höre und staune! Das ergab eine Umfrage der Versicherungsplattform livv.at, einer Tochter der LV 1871, zum Weltgesundheitstag 2018. Die Sache habe allerdings einen Haken: Beim Sport wiederum riskieren 64 % ihre Gesundheit, während fast 18 % gar keinen Sport treiben würden.

Infografik: livv.at

Besonders hoch sei das Gesundheitsbewusstsein bei den 20- bis 40-jährigen Österreichern, wobei insbesondere Frauen auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen würden. Zwei Drittel dieses Alters würden auch regelmäßig Sport treiben und dabei laut Umfrage auch gefährliche Sportarten ausüben. Dazu zählen u.a. der Berg- und Wintersport sowie der Motorsport und das Tauchen. „An die Absicherung der Familie usw. z.B. durch eine Ablebensversicherung denkt aber nur die Hälfte aller Österreicher“, wundert sich deshalb Hermann Schrögenauer von livv.at.

Das grenze seiner Meinung nach „an Fahrlässigkeit“, denn gerade in diesem Alter schaffe man sich oft mit einem Partner die Basis für die weiteren Lebensjahre. „Wenn da einer ausfällt, brechen in kürzester Zeit ganze Existenzen zusammen”, weiß Schrögenauer. Während also doch immerhin 51 % der Österreicher eine Ablebensversicherung hätten, so verlasse sich die andere Hälfte leichtsinniger Weise auf Sparguthaben (40 %), Immobilien (25 %), die Unterstützung durch die Familie (19 %) oder auf Wertpapiere (11 %).

Gesundheit ist 31 % der Deutschen „sehr wichtig“

Ein gesundheitsbewusstes Leben ist 31 % der Deutschen „sehr wichtig“, ergab eine Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Weiteren 60 % ist die Gesundheit „wichtig“, wobei die Frauen mit insgesamt 37 % die Männer mit nur 26 % klar übertreffen. Die Aufteilung zwischen Ost und West ist mit 24 zu 33 % ähnlich. Am meisten gesundheitsbewusst ist übrigens die Generation der 56-66-Jährigen mit 39 % und die Jugend von 18-29 Jahren mit 34 %.

Namens des Versicherungskonzerns erinnerte Silke Barth daran, dass der gleichbleibende Lebensstandard im Alter jedoch nur genossen werden kann, wenn man sich auch finanziell abgesichert habe.