Medizinwitz des Tages 10. März 2020

Die Neuerkrankungen bei Krebs nehmen in allen EU-Ländern zu. Im Schnitt sogar um 50 %, wenn man die Jahre 1995 und 2017 vergleicht. Auch die Sterberate an Krebs nimmt im Durchschnitt um 20 % zu.

Pharmig am 10.03.2020

Bei Krebs wären rund 40 % aller Neuerkrankungen vermeidbar.

The Swedish Institute for Health Economics am 10.03.2020

In Österreich entfallen 6 % der Gesundheitsausgaben auf Krebsbehandlungen und das schon seit vielen Jahren.

Pharmig am 10.03.2020

Bei der Volkskrankheit Depression zeigen bewährte Therapiemethoden nicht immer Wirkung. Können neue Ansätze wie Ketamin-Behandlungen, Online-Therapien und Urban Gardening depressiven Menschen helfen ?

ZDF am 10.03.2020

In der Regel besuchen die Österreicher 4 Mal im Jahr einen Hausarzt.

Marketagent.com online reSEARCH GmbH am 10.03.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 14. Januar 2020

92 % der Deutschen wünschen sich, dass Journalisten und Unternehmen medizinische Zusammenhänge verständlicher darstellen.

Amgen GmbH am 14.01.2020

Geld ist die Grundvoraussetzung. Die ÖÄK hat schon oft betont, dass es mehr Geld im österreichischen Gesundheitssystem brauchen wird, um den Herausforderungen der Zukunft angemessen begegnen zu können. Wir vermissen ein klares Bekenntnis der neuen Regierung, in diesen zentralen Bereich unserer Gesellschaft zu investieren. In Österreich stagnieren die Gesundheitsausgaben gemessen am BIP ohnehin schon lange genug.

Österreichische Ärztekammer am 14.01.2020

Kürzere Arbeitszeiten dienen dem Schutz der Patientinnen und Patienten in Österreich und dem Schutz von Ärztinnen und Ärzten.

Österreichische Ärztekammer am 14.01.2020

1970 konnten sich Hausärzte im Schnitt noch 45 Minuten Zeit für ihre Patienten nehmen. Heute sind es nur noch rund 7 Minuten.

Dr. Gerd Wirtz am 14.01.2020

Deutsche Krankenhauspatienten bekommen nicht das Essen, das ihr Körper bräuchte. Vitamine und andere Nährstoffe sind nicht ausreichend vorhanden, der Salzgehalt viel zu hoch.

Rundfunk Berlin-Brandenburg am 14.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 9. Januar 2020

Was der Österreichischen Ärztekammer im Programm der neuen Bundesregierung noch fehlt, ist ein klares Bekenntnis der Bereitschaft, zusätzliches Geld in die Gesundheitsversorgung zu investieren. Österreich müsste bei den Gesundheitsausgaben zumindest anteilig mit Deutschland gleichziehen.

Österreichische Ärztekammer am 09.01.2020

Wer einen Erkältungstag vor dem Fernseher verbringt, verbraucht 0,735 kWh Strom. Durch den erhöhten Medienkonsum von erkälteten Deutschen ergeben sich dann pro Jahr zusätzliche Stromkosten von 54,6 Mio €. 

E.ON Energie Deutschland GmbH am 09.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 23. Oktober 2019

Die Tatsache, dass vielen Patienten unnötig Schaden zugefügt und damit zugleich eine Menge Geld verschwendet worden ist, wurde früher einfach verdrängt. Doch im Durchschnitt erfahren bei einer Behandlung bis zu 17 % der Patienten ein unerwünschtes Ereignis. Davon wäre aber sogar die Hälfte vermeidbar. Die finanzielle Last der direkten Kosten dieser Ereignisse liegt für die öffentlichen Gesundheitssysteme aller EU-Mitgliedsstaaten bei etwa 21 Mrd. € oder 1,5 % der Gesundheitsausgaben 2014.

Krankenhaus Hietzing am 23.10.2019

Bei der Erarbeitung des Weißbuches “Zukunft der Gesundheitsversorgung in Österreich” kristallisieren sich folgende 10 Thesen heraus: (1) Der Patient muss in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems gestellt werden. (2) Die Gesundheitskompetenz der Menschen soll gestärkt werden und Prävention gefördert.

Praevenire – Gesellschaft zur Optimierung der solidarischen Gesundheitsversorgung am 23.10.2019

Neue Ergebnisse der MedUni Wien zeigen, dass ein Protein namens mTORC2, gegen das gerade neuartige Krebsmedikamente entwickelt werden, bei Darmkrebs gar nicht aktiv ist. Eine Aktivität von mTORC2 gab es nur in gewissen Immunzellen, die dieses Protein sogar zur Bekämpfung von Krebszellen benötigen.

MedUni Wien am 23.10.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Demografie nicht Schuld an steigenden Gesundheitsausgaben

Mit einem Studienergebnis völlig entgegen der immer wieder kolportierten Ansicht, dass die längere Lebenszeit der Bevölkerung Schuld sei an den ständig steigenden Gesundheitsausgaben, lassen dieser Tage die AOK Niedersachsen und die Medizinische Hochschule Hannover aufhorchen. Demnach sei die Demografie nur zu 17 % für die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen verantwortlich.

Nur 17 %

Während ein gesetzlich Versicherter 2004 in Deutschland noch durchschnittliche Ausgaben von 1.722 € verursachte, waren es 2015 schon 2.656 € – also 54 % mehr. “Hätte sich die Altersstruktur der Versichertengemeinschaft nicht verändert, wäre der Ausgabenanstieg nur unwesentlich geringer gewesen”, erklärt Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen. Es ließen sich nämlich nur 17 % des Kostenanstiegs in der gesetzlichen Krankenversicherung auf die Alterung der Versichertengemeinschaft zurückführen.

„Es sind vielmehr der medizinische Fortschritt und insbesondere neue, teure Produkte für den Kostenanstieg verantwortlich”, so der Experte. Um die Beitragssätze stabil zu halten sei es also wichtig, „dass an anderer Stelle für Entlastung gesorgt wird“. Peter plädiert dabei „unbedingt“ für eine Regulierung der oft extrem hohen Preise für neue Arzneimittel, neue Medizinprodukte oder andere technische Neuerungen im Gesundheitswesen. Entscheidend sei dabei „eine konsequente Kosten-Nutzen-Bewertung“.