Lithium

Das Spurenelement ist einer der 47 Vitalstoffe, die Sie täglich brauchen. Also lebenswichtig. Das Problem bei Lithium aber ist dessen genaue Messung im Blut, denn die geht fast nicht. Man kann bei der Behandlung von Lithium zwar therapeutische Dosen ermitteln, nicht aber den für den normalen Menschen nötigen Wert. Wir haben das dann mit einer längeren Messreihe in einem Speziallabor gelöst und herausgefunden, dass täglich 2-3 Flaschen sog. Heilwässer (Lithium enthaltend) ausreichen.

Ausreichen für ein aufgewecktes, fröhliches Leben. (News vom 22.02.2013) Dazu können genannt werden: Heppinger Heilwasser, Staatl. Fachingen und noch besser Hirschquelle Heilwasser.

Lithium ist auch ein außerordentlich überzeugendes Anti-Aging-Mittel. Das wissen wir von Prof. Michael Ristow (Uni Jena). Meine Neugier dieses banale Spurenelement betreffend halten aber auch Sie wach, liebe Leser, betreten Sie doch regelmäßig mit zu niedrigem Lithiumwert meine Arztpraxis. Konkret: 1,2, oder 3 ug/l (normal sind 2-30). Und in meinem persönlichen Laborbogen steht sogar 72.

Sollte es da einen Unterschied geben zwischen Ihnen und mir? Also habe ich mich ein bisschen belesen. Und siehe da eine Studie gefunden (Lancet), wonach

Lithium das natürliche Schrumpfen des Gehirnes stoppen kann.

Bitte kurz nachdenken: Dort wird berichtet, dass Lithium Gehirnzellen nicht nur schützt, sondern sogar erneuert. Genauer gesagt: 8 von 10 Probanden

vergrößerten mit Lithium ihr Gehirn um 3 % in nur 4 Wochen …

Und was hieße das für 1 Jahr? Und in 5 Jahren? Bekannt ist allerdings, dass Lithium fast ein Wundermittel bei der Behandlung manisch depressiver Menschen ist. Schon seit den 1950er Jahren.

Dass Lithium aber auch bei Fibromyalgie hilft,

also wenn die Gelenke, wenn die Muskeln im ganzen Körper mal hier, mal da schmerzen, überrascht. Man in der Regel aber als Spinner abgestempelt wird und Psychopharmaka bekommt – Lithium scheint da zu helfen.

Und kennen Sie das Horton-Syndrom? Sind die stärksten Migränekopfschmerzen, halten oft wochenlang an und machen dann wieder Pause: Lithium half 12 von 19 solcher bemittleidenswerten Schmerzpatienten überzeugend (85-100 % Heilung) !

Weiters scheint Lithium Viren zu bekämpfen, zu hemmen und zwar ausdrücklich Herpes, Adenoviren (Grippe), das Epstein Barr Virus (EBV) und Masern. Gerade Leistungssportler sind davon häufiger betroffen als Normalmenschen.

Lithium verschreibe ich jedoch nicht. Ich überlasse das ausdrücklich den Neurologen. Ich sage aber jedem von Ihnen mit niedrigem Lithiumwert, wie ich eine Verbesserung geschafft habe:

Das Trinkwasser wechseln !

Es gibt sogar Heilwässer mit sehr viel mehr Lithium als üblich. Und seit ich mich praktisch von „Heppinger“ ernähre (kennen Sie den Flüssigkeitsbedarf eines wirklich bewegten Menschen? Nein, kennen Sie nicht …) darf ich auf die Zahl 72 ug/l verweisen, mein Lithiumwert.

Dahinter steckt das Ihnen bereits bekannte Prinzip: Schütze Dich rechtzeitig! Warte nicht, bis Du die Fibromyalgie kriegst oder die quälende Horton-Migräne …

Die Psychiatrie und Psychotherapie erlebten ihr Waterloo 1949, als der australische Psychiater Dr. John Cade einen 51‐jährigen Patienten (aus völlig anderen Gründen) 5 Tage lang mit Lithium fütterte. Nur 5 Tage. Der Patient war manisch depressiv, unkontrollierbar und deswegen schon seit 20 Jahren weggesperrt. Dank Lithium jedoch wurde dieser Geisteskranke ab dem 6. Tag wieder „normal“ und 3 Monate später sogar nach Hause entlassen.

Auf die Idee, dass auch das Gehirn – genau wie der Körper – einen Stoffwechsel hat und darum auf bestimmte Substanzen und Moleküle angewiesen ist, wenn es funktionieren soll, darauf muss man erst mal kommen …

Das 1 x 1 der Depression

Depression ist eine Stoffwechselerkrankung. Eine Störung des Gehirnstoffwechsels. Stand schon in den News vom 23.11.2009. Dabei geht es um 2 fehlende Botenstoffe: Noradrenalin (Antrieb) und Serotonin (Glück, Freude). Und wie Sie als geschulte Forever young-Leser wissen, entstehen Beide aus essentiellen Aminosäuren: Noradrenalin aus Phenylalanin und Serotonin aus Tryptophan. Natürlichen Stoffen. Die müsste man halt essen und nicht Depression mit „Chemie“ behandeln oder in einer Psychotherapie “besprechen”.

Wenn da nicht die Biochemie zu beachten wäre, die nach genügend Zink verlangt. Aus Tryptophan wird nämlich erst dann Serotonin, wenn genügend Zink da ist. Haben Sie sehr wahrscheinlich zu wenig. Sollten Zink daher auffüllen … Und wenn man mit der Zufuhr der 2 lebenswichtigen Aminosäuren Erfolg haben möchte, muss zugleich der Depressionsauslöser Cortisol beseitigt werden. Sonst kommt man aus dem Teufelskreis ja nicht heraus. (News vom 24.11.2009)

Ob man allerdings tatsächlich depressiv ist (Stichwort Herbst-Winter-Depression), lässt sich relativ einfach und zuverlässig feststellen … mittels 9 Fragen, welche die WHO vom Max Planck Institut (München) erarbeiten ließ. Also bitte weiterlesen und ggf. Zutreffendes ankreuzen:

  1. Fühlen Sie sich durchgängig traurig, niedergeschlagen oder hoffnungslos?
  2. Haben Sie so gut wie jedes Interesse an fast allen Dingen verloren, empfinden Sie keine Freude mehr?
  3. Haben Sie keinen Appetit mehr oder erheblich an Gewicht verloren?
  4. Leiden Sie fast täglich unter Schlafstörungen?
  5. Sprechen und bewegen Sie sich langsamer als sonst? Oder leiden Sie im Gegenteil an einer inneren Unruhe, so dass Sie auf und ab gehen müssen?
  6. Hat sich Ihr sexuelles Verlangen vermindert oder ist es gar nicht mehr vorhanden?
  7. Haben Sie kein Selbstvertrauen mehr? Fühlen Sie sich wertlos oder machen Sie sich viele Selbstvorwürfe?
  8. Haben Sie Schwierigkeiten sich Dinge zu merken oder fallen Ihnen sogar ganz alltägliche Entscheidungen schwer?
  9. Denken Sie häufig über den Tod nach oder sogar an Selbstmord?

Und jetzt bitte ausatmen: Erst, wenn Sie mehr als 4 Mal „ja“ gesagt haben, ist laut WHO eine echte Depression anzunehmen. Und dann? Ausweg wie besprochen! Dieser hilft natürlich auch, wenn Sie nur 2 Fragen bejaht haben.

PS: Und wer aus 1 + 1 gleich 3 machen möchte, dem sei verraten: Die stärkste Waffe gegen Depression ist Ausdauersport … Wieder einmal.