Zitat Dr. Strunz am 23. November 2020

Ein paar sichere Weisheiten hat uns die Schulmedizin schon zu bieten. Da wären z.B: So mit 80 Jahren sollte man entweder sitzen oder sich nur ganz vorsichtig bewegen. Man wisse schließlich um die Osteoporose, die leichte Herzschwäche, der schweren Atmung schon nach 3 Treppenstufen, dem üblichen Muskelschwund samt deutlich reduzierter Koordination (Sturzgefahr) und den verlangsamten Reflexen.

Ganz anders hingegen sieht das die Frohmedizin. Dort gilt: Epigenetik wirkt völlig unabhängig vom Alter !

Originalbeitrag:  Eine Uralt-Gruftin

Bei 80 % verschlossener Halsschlagader reicht die Sauerstoffversorgung des Gehirnes immer noch aus, um ein deutsches Ministeramt zu bekleiden. Erst bei 90 % wird operiert – auch wieder typisch Schulmedizin !

Deutsche Onkologen stehen weit über Nobelpreisträgern …

Vitamin K2 lässt sich erst seit kurzer Zeit messen und kann folglich auch gezielt verwenden, um Kalk von den Blutgefäßen in den Knochen zu transportieren.

Originalbeitrag:  Kein Arzt hielt das für möglich

Zitat Dr. Strunz am 7. November 2020

Glück und Zufriedenheit muss man nicht in der Chemie suchen. Die kann man essen, wenn man das Richtige isst.

Aus Tryptophan, der wertvollsten Aminosäure, sollte der Mensch das Glückshormon Serotonin herstellen. Doch leider wird Tryptophan im Blut immer von 7 anderen Aminosäuren in Schach gehalten. Daher kommt nie genügend Tryptophan in das Gehirn, außer man hebt in diesem Moment den Insulinspiegel an.

Originalbeitrag:  Der Wolfsbarsch und das unvergessene Glück

Mehr Magnesium … mehr Rückenwind

Wollen Sie BIOLOGISCHEN Rückenwind nützen ? Angetrieben und getragen werden von innerer Dynamik ? Dann müssen Sie das Geheimnis Magnesium verstehen ! Das ist bekanntlich das „Salz der inneren Ruhe“, das Salz der Belastbarkeit. Magnesium steuert in den Körperzellen direkt die Herstellung der Kraftwerke, unserer geliebten Mitochondrien.

Mitochondrien erneuern sich alle 10 Tage und sind erstaunlicherweise nicht an den genetischen Code gekoppelt ! Bekommen also keinen Erneuerungsimpuls von den Chromosomen – so wie alle übrigen Körperzellen. Demnach erneuern sich Mitochondrien ständig – und diese Erneuerung wird von Magnesium sozusagen gesteuert:

  • Je mehr Magnesium da ist, desto mehr Mitochondrien laufen.
  • Je mehr Magnesium da ist, desto mehr Dynamik, desto mehr Lebensenergie, desto mehr biologischen Rückenwind gibt es.
  • Heißt als Blutwert … über 1 mmol/l !!

Kümmern Sie sich also um den Magnesiumgehalt in Ihrem Körper ! Machen Sie sich den Rückenwind einfach selbst und warten Sie erst gar nicht darauf: Magnesium messen, Magnesium auffüllen und losfliegen … Und es bläst sogar noch sehr viel stärker dann, wenn man seine Mitochondrien noch dazu mit Aminosäuren aufgefüllt hat. Aus denen bestehen sie nämlich !

Selbst chronische Erkrankungen des Gehirns gehen fast immer mit einer mitochondrialen Dysfunktion einher. Wissen wir aus den News vom 16.04.2020. In den Mitochondrien werden die Energiemoleküle ATP (Adenosintriphosphat) hergestellt. Alle Abläufe im Körper sind auf diese Energiemoleküle angewiesen !

Mitochondriale Dysfunktionen und Entzündungsreaktionen treten auch nahezu immer gemeinsam auf. Stimmt etwas mit den Mitochondrien in den Nervenzellen nicht, erkrankt selbst das Gehirn. Die mitochondriale Dysfunktion zeigt sich dann u.a. durch Leistungsabfall, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder Gewichtsprobleme. Und während diese oft auf das Alter geschoben wird, sage ich Ihnen:

NEIN, es ist nicht das Alter, es sind die Mitochondrien. Und die brauchen was genau ?

Zum Nachlesen: Sind wird auf Überanstrengung programmiert ? (News 05.09.2018)

Adrenalin

Es gab einmal die News 24.02.2013. Da ging es um das Prinzip der Mantra-Meditation, wodurch einem Erfolge gleichsam „zufallen“ würden. Kämpfen jedenfalls solle man keinesfalls, denn das sog. Kampfhormon Adrenalin schlägt einem Kerben in die Blutgefäße. Darum würde man verlieren, selbst wenn man den Kampf gewänne !

Vor langer langer Zeit wiederum konnte man nichts ahnend auf sehr wilde Tiere treffen. Dann hatte man ebenfalls eine maximale Adrenalinausschüttung, weil maximalen Stress. Doch genau dieses Adrenalin verlieh einem dann Flügel – auf der Flucht ! Natürlich rannte man vor einem Säbelzahntiger davon. Drei Kilometer volles Tempo, wenn’s sein musste.

Und jetzt kommt’s:

Auf dieser Flucht wurde das zuvor im Körper ausgeschüttete Adrenalin wieder verbrannt. “Verrannt”, wenn man so will. Man wurde es jedenfalls wieder los ! Und dieser Reflex würde heute noch genauso funktionieren: Da kommt plötzlich der Chef ums Eck oder auch eine bildhübsche Dame (News 09.07.2017) und man hat eine maximale Ausschüttung Adrenalin,

BLEIBT JEDOCH SITZEN.

Ein tödlicher Fehler. Denn das im Körper ausgeschüttete Adrenalin müsste nun „verrannt“ oder wieder abgebaut werden, zirkuliert aber so in Blutgefäßen. Zirkuliert und zirkuliert und zirkuliert. Und – siehe oben – macht die spiegelglatte (!) Gefäßinnenwand rau.

Die Folge: Das Adrenalin lässt die Zellen der Gefäßinnenhaut anschwellen, wodurch die Oberfläche Risse bekommt. Und in diesen Poren lagert sich dann das Cholesterin ab. Kurz gesagt:

Adrenalin schlägt Kerben in die Blutgefäße. Dann beginnt Arteriosklerose !

Dieser böse Umstand erklärt nicht nur den Herztod von Verantwortungsträgern in jungen Jahren, sondern auch die Vergesslichkeit schon mit 30. Stichwort Einkaufszettel. Stichwort To-do-Liste. Alles eine Folge des nicht abgebauten, nicht verrannten Adrenalins. Das schlägt Kerben auch in Gehirngefäße, die daraufhin langsam verfetten, zusehends enger werden und letztlich keinen Sauerstoff mehr ins Gehirn lassen.

Stress macht auf Dauer blöd !

Nun weiß man aber, und Sie sollten es auch längst wissen, dass Stresshormone, die im Blut zirkulieren, durch Laufen verbrannt werden. Somit wird man durch das Laufen cool und entspannt. Das ist umso wichtiger, weil Stress auch abstumpft. Das Gehirn verbraucht dann seine Denkenergie im Kampf gegen den Stress. Ohne Stress, also als Läufer, hat man wieder Ideen. Kommt auf Neues drauf !

Darum auch mein Rat an Sie, täglich – und ich meine wirklich täglich – zu laufen. Oder haben Sie etwa keinen Stress ?

QUELLE: Mein Lieblingsbüchlein. Kennen Sie längst, haben es nur leider nicht …

Bild: www.strunz.com

Ketone zum Schlucken

Erreicht mich heute eine E-Mail, die mein Verständnis von Medizin im Sinne von HILFE wieder ein bisschen erweitert. Betrifft Ketonkörper:

Propionat und Butyrat

Das sind Ketone, die man schlucken kann. Die der Körper nicht erst durch ketogene Ernährung – ist für viele mühsam – erzeugen muss ! Und da schreibt der Leser folgendes:

Zu Ihrer Begeisterung über Propionat und Butyrat (News 03.10.2020) möchte ich noch etwas hinzufügen. Die können noch mehr !

Dazu die Erklärung:

Ich hatte eine lange Odyssee durch die Schulmedizin, am Ende schwerste Depressionen und Ängste, MCAS … usw.. Für die Schulmedizin alles rein psychisch, aber ich wusste, dass da etwas Anderes nicht stimmt. … Ich gab aber trotzdem nicht auf und fing klein an, Dinge nach und nach hinzuzunehmen. Hatte auch Rückschläge, jedoch ein Jahr später gibt es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und das ohne Medikamente !

Und nun zu Ihren News über Propionat und Butyrat. Die waren sehr wichtige Bausteine für mich. Hatte damals auch den folgenden Artikel der Uni Regensburg gefunden:

Gehen Depressionen durch den Magen ?

Kurz gesagt: Das Antibiotikum Minozyklin verändert das Mikrobiom scheinbar dahingehend, dass mehr Butyrate produziert werden. Das wiederum vermindert die Aktivität der Mikroglia und der entzündlichen Prozesse im Gehirn. Somit lassen sich Depressionen verbessern. Super ! Nur warum nimmt man nicht Butyrate direkt ein, warum ein Antibiotikum ?

Ich dachte mir: „Ok, Histamin hat dir dein Gehirn gegrillt, jetzt musst du halt die Neuroinflammation in den Griff kriegen.“ Also habe ich Butyrate eindosiert und auch perfekt vertragen. Das war wie plötzlich in den Himmel gucken. Angstreduktion funktioniert. Später habe ich noch Propionat hinzugenommen, was auch ein schöner Effekt fürs Nervensystem war. Bei PubMed gibt es auch ein paar Studien, die diese Effekte bestätigen.

Butyrate zum Propionat dazu, ist eine tolle Kombination !

Wichtig: Ketonkörper (Stichwort Neuroprotektion) schützen also die Nervenzellen auch und besonders im Gehirn. Und weil wir wissen (Stichwort: „Schwelbrand im Gehirn“), dass

hinter Depression, Angst, Traurigkeit usw. ein Entzündungsprozess steckt,

der aber durch ein starkes Immunsystem (Aminogramm !!) beeinflusst werden kann, lernen wir hier noch dazu, dass Ketonkörper wie Propionat direkt helfen können.

Ist das nicht großartig ? Man hat noch dazu die Auswahl:

  • Propionat gegen Ängste
  • Propionat für mehr Ausdauer