Immer noch höhere Forschungsausgaben

„Die unbedingt nötige Forschung“ fordert der Heidelberger Prof. Dr. Hugo Kattus, seines Zeichens Chef der Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Er hält die (verbesserte) Forschung im Fach Herzkrankheiten für nötig, denn schließlich müsse “die DGK der Motor für den Fortschritt in der klinischen und experimentellen Herzmedizin sein“ (Zitat Dtsch Arztebl 2017; 114(16): A-803 / B-679 / C-665). Das auch weil,

  • die Zahl der Herzkranken in Deutschland weiter ansteigt. Laut neuestem Herzbericht waren es 2017 schon 1,7 Mio. Krankenhaus-Einweisungen.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Infarkt, Schlaganfall) weiterhin Todesursache Nummer 1 sind in Deutschland (jährlich 338.000 Menschen). Zum Vergleich: Im selben Jahr starben 228.000 Menschen an Krebs.

Doch während Krebs von den Ärzten wie auch der Bevölkerung „als Schicksal“ sozusagen akzeptiert wird und die Onkologie ohnehin mit allen Kräften zur Verbesserung der Lage beitragen würde, ist die Lage bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine ganz andere:

  • Die Medizin weiß ganz genau, dass dabei nichts Schicksalhaftes vorliegt, sondern dass die zunehmende Gefäßverkalkung hausgemacht ist. Ratschläge dazu gibt es bereits jede Menge. Ich erinnere nur an Prof. Martin Halle, TU München, der so konsequent ist und täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt.
  • Die Medizin weiß, wie man Cholesterin in den Griff bekommen könnte. Eben nicht durch die Einsparung tierischer Fette, sondern durch „no carb“. War die Zufallsentdeckung einer Frau Professor an der Berliner Charité, die MS-Kranken helfen wollte … (News vom 19.12.2013)
  • Und wir wissen, dass das schädliche Cholesterin deutlich absinkt dann, wenn man täglich läuft. Oder noch besser rennt. Die amerikanische Diabetesgesellschaft spricht bereits von 1 Stunde laufen täglich.
  • Und last but not least könnte man in dem neuen Buch „77 tipps für ein gesundes herz“ nachlesen, dass man seine Blutgefäße – mit zugegeben einiger Anstrengung – ewig jung halten könnte. Das „ewig“ dürfen Sie ruhig streichen.

Es kommt nur darauf an, dass Ihre Blutgefäße Sie überleben. Das genügt !

Aber kommen wir zurück zu Prof. Kattus und seiner Forderung nach höheren Forschungsausgaben. Ganz so, als ob man die Lösung nicht schon längstens und ganz genau wüsste. Wenn nicht, könnte man auch Prof. Halle fragen. Was muss denn da noch erforscht werden ? Die Forderung nach mehr Geld ist vielmehr Augenwischerei. Heißt nichts weiter, als die bekannte Lösung des Problems weiter … auf die lange Bank zu schieben. Typisch für unsere Gesellschaft ?

Man bräuchte doch nur das bestehende und auch bekannte Wissen tatsächlich anwenden. Auch in der Herzmedizin !!

Zum Nachlesen: Stents oder … (News v. 09.02.2019), Vitamin K2 verhindert Verkalkung (News v. 16.12.2018), Neues zu Lipoprotein (a) (News v. 15.08.2018)

Vitamine sind sicher und effektiv

Ist ein Zitat, das Prof. Dr. Andrew Saul vor dem kanadischen Senat sprach. Da ging es darum, ob auch in Canada so riesige „Vitamine Shops“ wie in den USA eröffnet werden sollen. Daraufhin wurden sie eröffnet. Warum das so wichtig ist?

Na, dann zitieren wir doch einen zweiten berühmten Arzt, nämlich Sir William Osler (nach dem Krankheiten benannt sind). Der meint: „Eine der ersten Pflichten eines Arztes ist es, den Massen beizubringen, keine Medizin zu nehmen.“ Auch wenn sich jetzt gerade bei meinen Kollegen, besonders in den Krankenhäusern, die Haare sträuben. Nur eine Frage: Sind die auch so berühmt wie Sir Osler?

Aber in der Tat ist vom guten Zureden oder Anpusten eine Krankheit noch selten verschwunden; und wenn der Arzt keine Medizin verschreiben sollte, was denn dann? Die ganz einfache Antwort: Vitamine & Co. Aber die seien doch gefährlich, heißt es vielerorts …

Woher kommt diese Meinung eigentlich? Wunderschön einfach hat darüber der Chemiker Dr. Dirk Klante geschrieben. Darf ich?

  • Vitamine gehören zu den sichersten und preiswertesten Heilmitteln überhaupt. Sie sind viel sicherer als die von den Pharmakonzernen angepriesenen Medikamente. Deswegen sind sie so beliebt und so gefürchtet zugleich …

Wie sicher Vitamine sind, möchte ich Ihnen nun erklären:

  • Wir essen täglich Kochsalz (Natriumchlorid). Kochsalz ist um ein Vielfaches giftiger als Vitamin C. Werden Sie nun auf Salz verzichten, weil es giftig ist? Vermutlich nicht. Sie werden es ganz einfach weiterhin vernünftig dosieren.
  • Auch das allseits bekannte Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) ist verglichen mit Vitamin C ausgesprochen toxisch. Es genügen 10-20 g ASS, um einen erwachsenen Menschen zu töten. Dieselbe Menge Vitamin C kuriert eine beginnende Erkältung oder führt höchstens zu Durchfall. Werden Sie nun auf ASS verzichten? Vermutlich nicht. Sie werden es bedachter dosieren.
  • Ein weiteres „beliebtes“ Schmerzmittel ist Paracetamol. Wussten Sie, dass eine zu hohe Paracetamol Einnahme die häufigste Ursache für akutes Leberversagen ist? Dafür genügen mitunter schon 4 g. Wer weiß schon, dass dieses Schmerzmittel bestens durch Boswellia und Weidenrinde ersetzt werden könnte?
  • In den USA sterben in Krankenhäusern jährlich über 100.000 Menschen an den Nebenwirkungen von „vorschriftsmäßig“ eingenommenen Medikamenten und weitere fast 90.000 an Infektionen (Null 2005).
  • Verglichen mit Vitaminen ist die „normale“ Medizin 400.000 Mal tödlicher!

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, warum man diese wunderbaren Natursubstanzen überhaupt verteidigen muss? Sogar als Arzt verteidigen muss gegen Kollegen, die Medien, die Pharmaindustrie usw.. Eine Erklärung: Es geht um Forschungsgelder, Werbeeinnahmen und z.B. 2016 allein in Deutschland rund 33 Mrd. € Verkaufserlösen aus Medikamenten !