Covid-19: Man stirbt nicht so einfach

… an einem Schnupfenvirus. Selbst als über 90-Jähriger nicht ! Und selbstverständlich sind manche Artikel im von mir oft kritisierten SPIEGEL sehr lesenswert. Liegt dann meistens an vorzüglichen Autoren. Wie z.B. Jörg Blech. Ein studierter Biologe und Buchautor, wie Sie vielleicht wissen. Sein Enthüllungsbuch „Die Krankheitserfinder“ provozierte unzählige Diskussionen über das Ausufern der Schulmedizin.

Und dieser Herr Blech fasste jüngst im SPIEGEL (Nr. 25 am 13.06. 2020, S. 100) kurz und bündig zusammen:

  • Warum bestimmte Leute am Corona-Virus sterben.
  • Wie man das verhindern kann.

Interessiert sicher die Meisten unter uns. Ich zitiere darum ich einfach die wesentlichen Abschnitte der Reihe nach:

… legen mehrere Forschungsarbeiten nahe“, dass es „auch entscheidend sei, die Abwehrkräfte zu stärken.

Au weia ! Eine doch sehr schwache Einleitung. Mehrere Forschungsarbeiten ? Dabei lässt die Natur den Menschen – schon seit einigen Millionen Jahren – doch nur dank des Immunsystems überleben – auch in Zeiten sog. Pandemien. Aber weiter im Artikel:

Die schwersten Verläufe von Covid-19 sehen wir bei untrainierten, fettleibigen Menschen, die hohen Blutdruck und Diabetes Typ II haben. Das ist ein Weckruf an die Welt, sich darum zu kümmern, schlanker und fitter zu werden.

Das stimmt, doch auch das mit dem „schlanker und fitter“ ist schon ein uralter Hut. Als ob das nicht schon jeder, wirklich jeder Deutsche wüsste. Nur, das wird einem leider nicht „überzeugend und anschaulich“ erklärt wie es denn ginge. Wir tun’s hiermit wieder und empfehlen „forever young – Das Erfolgsprogramm“ von 2014.

Ratschläge, Fettsucht und Diabetes mellitus Typ II zu vermeiden, rieselten bisher auf uns ein und wurden nicht immer ernst genommen. Covid-19 ist da eine Mahnung, den persönlichen Lebensstil tatsächlich zu ändern.

Das meint der Sportbiologe Prof. Dr. Henning Wackerhage von der TUM. Der auch schon mal von München aus kurz mit dem Rennrad um dem Chiemsee fährt. Der kann Lebensstil (wenigstens) veranschaulichen.

Sämtliche Todesopfer durch Covid-19 waren zum Zeitpunkt der Infektion mit dem Corona-Virus schon krank. Sie hatten Bluthochdruck, verkalkte Herzkranzgefäße, Übergewicht oder Diabetes Typ II. Viele von Ihnen waren auch Raucher und hatten vorgeschädigte Lungen.

Eine Feststellung, die ich hier in den News ebenfalls schon besprochen habe. Wie gesagt, man stirbt nicht so einfach an einem Schnupfenvirus, auch als über 90-Jähriger nicht. Einer neuen Studie zufolge erlaubt auch das Körpergewicht eine Prognose über den Verlauf von Covid-19: Die Fettleibigen (BMI über 30) … haben demzufolge eine mindestens doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, als jede mit einem niedrigeren BMI.

Von einer maßvollen Kalorienaufnahme mal abgesehen, gibt es sehr wohl ein natürliches Rezept gegen die gesundheitsschädliche Zuckerkrankheit: Bewegung ! Denn sobald man seine Muskeln einsetzt, beginnen die den Zucker aus dem Blut zu fischen. In Studien hat sich immer wieder bestätigt: Der Muskeleinsatz bei Diabetes mellitus Typ II kann Medikamente überflüssig machen.

Na ja, Herr Blech. Nicht kann, sondern macht er tatsächlich. Nur, man muss den Muskel auch wirklich „einsetzen“. Ein biochemisches Gesetz einfach …

Die Heilkraft der Bewegung reduziert aber nicht nur die Risikofaktoren für Covid-19, sondern verjüngt offenbar auch das Immunsystem.

Wunderschön formuliert. „Forever young“ gilt also auch für das Immunsystem. Dass „forever young“ zudem auch das Gehirn verjüngen kann, hat uns auch schon der Neurophysiologe Prof. Dr. Ulf Eysel erläutert.

… bestimmte Areale des Fettgewebes nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Dadurch sterben ständig Fettzellen ab, deren Überreste von Immunzellen beseitigt werden müssen. Dieser Job bindet einen Teil der Abwehrkraft – Erreger wie das Corona-Virus haben auch dadurch leichteres Spiel.

Ja ja, Fettzellen hängen nicht einfach faul herum, wie man meinen könnte, sondern sind ganz im Gegenteil hochaktiv. Entzünden permanent den Körper und überfordern sogar das Immunsystem dann, wenn sie absterben.

Die Skelettmuskulatur ist ein bedeutendes Organ der Immunregulation und produziert eine Reihe von Proteinen, Myokine genannt, die gegen Entzündungen helfen und das Immunsystem schützen.

Die Muskeln also. Heißt entweder zu Hause die 7 magischen Gymnastikübungen (News 16.03.2017) zu machen oder eben dann im Fitnesscenter. Dabei zählt jeder Tag ! Also auch heute. Schließlich leben Sie schon, hier und jetzt. Nicht erst ab morgen 7 Uhr.

Fettlösliches Vitamin C

Gegen Aids, FSME usw.? Lächerlicher geht‘s wohl nicht mehr. Ich weiß. Wenn es um die Heilung von Krankheiten geht, dann taugt Vitamin C für die Schulmedizin – selbst per Infusion – nur als Lachnummer. Blöd aber auch, dass genau die eingangs erwähnte Wirkung schon an genug Patienten bewiesen wurde. Und zwar vor 34 Jahren (Cathcart 1984).

Vitamin C ist wasserlöslich. Das wissen Sie. Darum kann man mit Vitamin C alles normale Gewebe im Körper „aufsättigen“. Bindegewebe und Organe genauso gut wie Muskeln. Nur eins konnte man nicht: Vitamin C in das Nervensystem einschleusen. Denn Nerven sind von einer fetthaltigen Hülle umgeben. Und das Gehirn z.B. besteht zu 60 % aus Fett. Da konnte Vitamin C also nicht wirksam werden.

Warum das so wichtig ist ?

Na, weil sich Vitamin C als das entscheidende Heilmittel gegen nahezu alle Viren herausgestellt hat. Ist der praktizierenden Schulmedizin aber unbekannt. Und wissen Sie warum? Weil die Forschung dazu

schon vor 50 Jahren

erschöpfend betrieben wurde. Man hat damals die außerordentliche Wirkung von Vitamin C (als Infusion), nämlich der Abtötung von Viren, erforscht an

Polio, Virus/Enzephalitis, Virus-Hepatitis, Herpes, Masern, Tollwut, Mumps und sogar Aids.

Die segensreiche Wirkung von Vitamin C wurde also nicht nur ausführlich studiert, sondern auch in genügend Studien bewiesen. Damals ! Und die gibt’s auch alle noch. Warum das heute keiner mehr weiß, fragen Sie? Ganz einfach: Weil diese Studien nicht in die (deutschen) Lehrbücher für innere Medizin übernommen wurden. Und traditionell wird nur das an den Universitäten gelehrt und später von den Ärzten gewusst, was auch in den Lehrbüchern steht.

Dazu passt „unsere heutige Hilflosigkeit” bei Viruserkrankungen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Entweder man ist rechtzeitig geimpft (Polio) oder man hat … Pech gehabt. Zumal schon bei der 2. Möglichkeit, die da heißt „kompetentes Immunsystem“, die ärztliche Praxis in der Regel streikt. Praktische Hilfe kaum kennt.

Die Wirkung von Vitamin C war bisher durch die Wasserlöslichkeit limitiert. Ein Virus im fetthaltigen Nervengewebe war also selbst vor dem aggressiven Vitamin C sicher. Bisher …

Nunmehr gibt’s Palmitate !

Also fettlösliche Ascorbyl palmitate statt des bisherigen (wasserlöslichen) Ascorbat. Vitamin C als Palmitate wird im Nervengewebe um den Faktor 10 angereichert und kann so auch Viren im Fettgewebe, im Gehirn abtöten.

Ich denke dabei besonders an FSME, übertragen von „bösen“ Zecken. Und sehr wohl auch an Aids. Entsprechende Literatur hatte ich Ihnen auch schon genannt. Sie erinnern sich ?

Entgiftung

Ist ein wunderschönes Beispiel für ein allgemeines Prinzip. Wir haben die Angewohnheit, immer in die falsche Richtung zu schauen. Da draußen zu suchen. Dahinter steckt die Meinung: Die Anderen sind schuld. Nur nicht man selbst. Dabei liegt die Lösung nur bei uns.  Auch in der Medizin. Wir haben uns angewöhnt, verzweifelt und arbeitsintensiv nach Feinden zu suchen. Welches Wetter schuld ist, welche Bakterien schuld sind, welche Viren?

Auf die Idee, dass man selbst schuld sein könnte, dass man sein eigenes Immunsystem vernachlässigt hätte, dass dort die Lösung liegen könnte, auf diese Idee kommen viele Menschen nicht. Und warum? Na, weil man dann selbst etwas tun müsste. Und das sind wir einfach nicht mehr gewohnt … Und bitte überlesen Sie die beiden letzten Sätze nicht, denn dort steht nämlich die Lösung für praktisch jedes Ihrer Lebensprobleme.

Bringt uns wieder zu den Giften. Erstmalig in der Entwicklung der Menschheit sind wir seit Jahrzehnten fremden, neuen wie auch künstlichen Stoffen ausgesetzt. Und zwar tausenden solcher Stoffe. Sie brauchen nur Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind Pestizide, Flammen erstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei, Arsen. Übrigens auch Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. z.B. Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260)

Nun begeben sich Viele von Ihnen jahre- oder sogar jahrzehntelang auf Giftsuche. Ist ein sinnloses Unterfangen. Daher mein Rat:

Nehmen Sie getrost an, ständig und überall vergiftet zu werden …

Sie können sich dem sicher nicht entziehen! Und werden Sie bitte nicht neurotisch. Oder gar psychotisch, weil Sie keinen Ausweg sehen. Denn unser aller Ausweg relativ eindeutig:

Gesunde Mitochondrien !

Die Kraftwerke in unseren Zellen haben auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass Sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Das ist die Lösung! Denn nur gesunde, in meiner Sprache “übergesunde” Mitochondrien können ganz leicht die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen an giftige Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Richtig verstanden und durchgeführt braucht man vor Giften im Körper keine oder fast keine Angst zu haben !

Obwohl diese Gifte natürlich schon Auswirkungen haben. Das wurde insbesondere am Gehirn studiert. Fast jede gehirnorganische Störung wird mit solchen Vergiftungen erklärt. Also:

Nur Mitochondrien, die genügend B-Vitamine, Q10 und Antioxidantien enthalten, können diese Entgiftung effektiv leisten.

Wenn es die Mitochondrien nämlich nicht können, werden die Gifte in unsrem Fettgewebe gespeichert. Selbst im Gehirn, das bekanntlich zu einem großen Teil aus Fett (im Myelin) besteht. Was dann passiert? Viele Enzyme, die für die Entgiftung zuständig wären, werden ihrerseits „vergiftet“. Können also ihre Arbeit nicht mehr leisten. Dann schaukelt sich das Ganze hoch …

Durch den oxidativen Stress bis hin zu Zellschäden, worauf der Körper mehr Zytokine produziert, also Entzündungsstoffe. Und schlussendlich wird der Körper sogar Antikörper gegen sich selbst produzieren. Nennt man dann

Autoimmunerkrankung.

Was Sie hier erneut lernen, ist die Bedeutung gesunder Lebensmittel. Erklärt wieder einmal, warum Sie den scheinbar läppischen Rat von 2 Drittel Salat und Gemüse erst nehmen müssen. Erklärt erneut, weshalb Sie Nahrungsergänzungsmittel (NEM) – unbedingt nach Messung – zu sich nehmen müssen. Bei der täglichen Giftlast, die der Mensch mittlerweile produziert, braucht er, brauchen Sie auch NEM (Vitamine, Mineralien usw.). Um die Sache klar auf den Punkt zu bringen!

QUELLE: Terry Wahls “Minding my Mitochondria” (sogar mit die Entgiftung beschleunigenden Rezepten)