Medizinwitz des Tages 11. März 2021

Die Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Lebensmittelverband Deutschland am 11.03.2021

Die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ist multikausal bedingt. Die einseitige Fokussierung auf den Konsum bestimmter Lebensmittel ist nicht zielführend und wissenschaftlich belegt der falsche Weg.

Lebensmittelverband Deutschland am 11.03.2021

Ein Werbeverbot für einzelne Lebensmittel macht die Menschen nicht schlank. Lebensmittel sind nicht per se gesund oder ungesund, vielmehr finden alle Lebensmittel in einer ausgewogenen Ernährung ihren Platz.

Lebensmittelverband Deutschland am 11.03.2021

Vertrauen ist die wichtigste Währung in der Beziehung zwischen Arzt und Patient.

Socialwave GmbH am 11.03.2021

Cannabis ist kein Wundermittel !

Universität Bremen am 11.03.2021

Kinder in Deutschland sehen pro Tag im Schnitt 15 Werbespots oder Werbeanzeigen für ungesunde Lebensmittel. Durchschnittlich 92 % der Lebensmittelwerbung, die Kinder in Internet und TV wahrnehmen, beziehen sich auf ungesunde Produkte wie Fast Food, Snacks oder Süßigkeiten (TV 89 %, Internet 98 %). Das ist erschreckend !

AOK-Bundesverband am 11.03.2021

Über 15 mal am Tag werden Kinder von der Industrie dazu animiert, mehr Zucker, Salz und Fett zu essen. Das macht alle Bemühungen der Eltern für eine gesunde Ernährung zunichte und darf nicht weiter toleriert werden.

Deutschen Diabetes Stiftung am 11.10.2020

88 % der deutschen Zahnärzte sprechen rauchende Patienten auf dieses Thema an und 47 % sogar konkret auf einen Rauchstopp. Die Rauchstoppmethoden allerdings, die Zahnärzte dann am häufigsten empfehlen, sind Willenskraft (von 62 % genannt), Akupunktur / Hypnose (45 %), Nichtraucherkurse (42 %), Verhaltenstherapie (40 %) und Nikotinersatztherapie (38 %). Das Konzept der Schadensminimierung beim Rauchen durch einen kompletten Umstieg auf schadstoffreduzierte Produkte wie E-Zigaretten und Tabakerhitzer kennen 86 % der Zahnärzte nicht. 

Philip Morris GmbH am 11.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 2. Januar 2020

Genetische Eingriffe als radikales Mittel gegen von Insekten übertragbare Krankheiten ?

UNESCO Lehrstuhl für Bioethik der MedUni Wien am 02.01.2020

Der Clou des neuen WW-Programms: Jeder kann damit genau so abnehmen wie es am besten zu ihm passt. Motsi Mabuse z.B. liebt “Lachs morgens aufs Roggenbrot und abends zu Nudeln”.

WW Deutschland am 02.01.2020

Das Besondere an meinWW ist der individuelle Ernährungsplan nach Vorlieben, Essgewohnheiten und Lebensstil als Basis: (1) Der grüne Plan mit mehr als 100 ZeroPoint Lebensmittel und die meisten täglichen SmartPoints. (2) Der blaue Plan mit mehr als 200 ZeroPoint Lebensmittel und mindestens 23 täglichen SmartPoints. (3) Der lila Plan mit über 300 ZeroPoint Lebensmittel, dafür die wenigsten täglichen SmartPoints. (4) Die WWApp als wichtiges “Erfolgstool” beinhaltet u. a. 10.000 Rezepte, 80.000 Lebensmittel sowie 5.500 Restaurant- und Fast-Food-Gerichte inklusive SmartPoints Werte.

WW Deutschland am 02.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Freie Ärzteschaft betont Unterschied zwischen Arztpraxis und McDonald‘s

Deutschlands Freie Ärzteschaft (FÄ) kritisiert in einer Aussendung ein neues Geschäftsmodell der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (kurz Apobank). Diese wolle sich nämlich mit sog. “Franchise-Praxen direkt in den Gesundheitsmarkt einklinken“. “Die Apobank besitzt weder medizinische Kompetenz noch ist sie zur vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt”, protestiert dagegen der FÄ-Vorsitzende Wieland Dietrich.

Einmischung in Gesundheitsmarkt

Besonders befremdlich findet Dietrich das angedachte Franchise-Modell, wie es etwa Fast-Food-Ketten und Coffee-Shops betreiben. “Arztpraxen sind nicht McDonald’s oder Starbucks.“ Und dass die Apobank überhaupt auf solche Geschäftsideen komme, sei vermutlich „ihrer betriebswirtschaftlichen Einsichten in puncto Praxisfinanzierungen“ geschuldet. Doch nicht nur das ärgert den FÄ-Vorsitzenden. „Der Ideenvorstoß der Apobank ist auch ein Affront gegen die ärztliche Unabhängigkeit und die kritische Diskussion über die Kommerzialisierung im Gesundheitswesen.“

Bei den jüngsten Deutschen Ärztetagen sei nämlich sehr deutlich geworden, dass Renditeorientierung und ökonomische Fremdbestimmung in der Medizin nichts zu suchen hätten. Die Freie Ärzteschaft fordert daher ärztliche Mandatsträger im Aufsichtsrat der Apobank auf, sich von dort zurückzuziehen, sollten derartige Geschäftsideen weiter verfolgt werden. Auch alle Ärzte seien aufgerufen, ihre Geschäftsbeziehungen mit der Apobank zu prüfen. Denn „als Kapitalunternehmen mit eigenen Praxen“ würde (1.) ein unfairer Wettbewerb angestoßen und (2.) würden sich vielleicht “auch andere Banken in den Gesundheitsmarkt einmischen“ wollen.