Magnesium gegen Bluthochdruck und Schlaganfall

Sie schlucken Betablocker? Sie schlucken Cholesterinsenker? Dabei beginnt das grandiose Erwachen der Medizin gerade erst. Beginnt mit Entdeckung der Epigenetik. Mit dem wissenschaftlichen Beweis – anders glaubt man es nicht, dass einzig und allein die Lebensführung unseren Gen-Apparat steuert. Also die Tatsache, dass wir laufen oder meditieren oder genug Omega-3 essen. Das versteht man unter Lebensstil.

Daher unterliegt auch eine der häufigsten Molesten, Bluthochdruck, diesen Gesetzen. Waren sie bisher auf Tabletten der Pharmaindustrie angewiesen, so WISSEN wir heute:

Bluthochdruck verschwindet durch den richtigen Lebensstil.

Und wenn Ihnen ein fitter, schlanker Körper unerreichbar scheint (Wieso eigentlich?), wenn ein stressfreies Leben ein Traum bleibt (Wieso eigentlich?), dann haben Sie immer noch die Molekularmedizin. Und die hilft Ihnen wirklich !

Mein Beispiel heute: Magnesium. Das Salz der inneren Ruhe. Beschreibt auch sehr gut den Zustand „Bluthochdruck“. Nämlich die fehlende innere Ruhe. Dass Magnesium auch als Einzelsubstanz wirkt, wurde längst bewiesen. Da hat man z.B. 20 Studien mit 1.120 Patienten zusammengefasst. Die Patienten mit Bluthochdruck bekamen bis zu 1.000 mg am Tag, worauf hin der Blutdruck sank. Sowohl systolisch (1. Wert) um 4,33 mm Hg wie auch diastolisch (2. Wert) um 2,3 mm HG. Das sogar bei nur 250 mg pro Tag.

Bei 1.000 mg waren es systolisch 17 mm Hg, diastolisch 9 mm Hg.

Und das Ganze bei nur einer Substanz, die jeder vernünftige Mensch ohnehin täglich zu sich nimmt. Ich nehme derzeit sogar 3,6 g Magnesium täglich. Innere Ruhe ist bei meiner Lebensweise eine eher seltene Gnade, die mir allerdings die Biochemie schenkt.

Hingegen ist Schlaganfall ein in der Tat brutaler Schlag. Der verändert das Leben dramatisch. Von heute auf morgen … Dabei ist auch Schlaganfall selbstverständlich völlig überflüssig. Abhilfe? Auch hier heißt das Geheimnis Magnesium. Nur eben: Magnesium in der richtigen Menge! Davor schrecken viele von Ihnen zurück. Vor der richtigen Menge …

Wie kommt man darauf, dass Magnesium und Schlaganfall verknüpft sind? Nun, dazu gibt es genügend wissenschaftliche Arbeiten:

  • Magnesium und Bluthochdruck
  • Magnesium und das metabolische Syndrom
  • Magnesium und Typ II Diabetes
  • Magnesium und Blutzucker sowie Blutfett
  • Magnesium und Oxidation von Blutfett

All dies zusammengefasst ließ Forscher 2012 vermuten, dass Magnesium direkt Schlaganfall verhindern könne. Und das haben die auch bewiesen. Wie? Die haben (von 1966-2011) 7 vernünftig durchgeführte Studien mit 241.378 Patienten gefunden und diese zusammengefasst. Das Fazit:

Pro 100 mg Magnesium sank das Schlaganfallrisiko um 8 %.

Das wären dann bei 1.000 mg Magnesium täglich 80 % weniger Schlaganfallrisiko. Da brauchen Sie dann keine Angst mehr zu haben!

Zu erwähnen ist vielleicht, dass Magnesium sehr wohl auch in der Nahrung zu finden ist. Weniger in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Dort sollten Sie es auf jeden Fall ergänzen. Und bitte, ersparen Sie mir künftig eventuelle Durchfallschilderungen. Informieren Sie sich doch bitte vorher: Kennen Sie schon Magnesium als Öl zum Einreiben oder als Fußbad ?