Medizinwitz des Tages 19. Juli 2019

Bei einem rückenfreundlichen Rollator spielt ein geringes Gewicht eine große Rolle. Da er im Alltag manchmal angehoben werden muss, sollte er leicht sein und nicht über 11 kg wiegen. Ebenso wichtig ist eine einfache Handhabung: Rangieren in engen Gängen, auf unterschiedlichen Untergründen oder auf viel belebten Plätzen sollte problemlos möglich sein. Zusätzlich sollte der Rollator ohne großen Aufwand zusammenklappbar sein, um ihn bei Bedarf tragen zu können. Um den Rücken zu schonen, sollte die Gehhilfe außerdem individuell auf ihren Besitzer anpassbar sein. Das bedeutet: Höhenverstellbare, ergonomische Handgriffe zum Gehen und eine anpassbare Sitzhöhe, wenn die Sitzfläche genutzt wird. Worauf man sonst noch achten sollte, erfährt man auf …

Aktion Gesunder Rücken am 19.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

1. Ergobus unterwegs in der Schweiz

„Büroarbeiter“ erkranken laut Studien häufiger als Bauarbeiter an Rückenleiden, auch weil schon 2 Stunden sitzen am Tag gesundheitsschädlich sind. In der Schweiz ist darum neuerdings das 1. Ergonomie Präventions-Mobil unterwegs, kurz Ergobus genannt. „Büroarbeitern ist häufig nicht bewusst, wie wichtig der passende Bürostuhl und das Arbeitswerkzeug für ihre Gesundheit sind“, sagt dazu Michael Borloz von ErgoBus.

Der Ergobus von ErgoBus besucht Firmen auf Bestellung … (Foto: M. Borloz)

Der Ergobus kann schweizweit von Firmen zur Aufklärung und persönlichen Sitzanalysetests bestellt werden. Dass er auch sehr wohl nötig ist, ergaben „alarmierende Zahlen“ aus Schweizer Büros. Demnach leiden 57 % der Personen, die am Computer arbeiten, an Rückenschmerzen, 68 % an Schulter- und Nackenverspannungen sowie 30 % an Handgelenks- und Ellbogenschmerzen. Das schmerzt laut Borloz dann auch die Firmen selbst, denn „die Absenzvollkosten machen heute 3 – 4 % eines Unternehmens aus.“