Medizinwitz des Tages 2. Dezember 2019

Immer öfter wenden sich Menschen in Deutschland von der klassischen Schulmedizin ab oder suchen zumindest ergänzend nach alternativen Heilungsansätzen. … Das hohe Maß an Skepsis gegenüber der klassischen Medizin kombiniert mit dem ausgeprägten Glauben an die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden und Nahrungsergänzungsmittel ist eine Bedrohung des bisherigen Verständnisses von Gesundheit.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Kein Mensch, der sich vielfältig und gesund ernährt, braucht im Normalfall Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirksamkeit wissenschaftlich so gut wie nicht nachgewiesen ist. Trotzdem schmeißen sich inzwischen viele Manager vermeintliche Wunderpräparate ein, die allenfalls einen Placeboeffekt erzielen.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Ein einziger kritischer Patient, der auf einer Intensiv- oder Notfallstation behandelt wird, generiert bis zu 100 GB Daten pro Tag. Diese stammen aus der Überwachung des Patienten, aber auch aus Untersuchungen wie Computer- und Magnetresonanz-Tomographien des Gehirns sowie Laborwerten. Aber auch Biosensoren liefern viele Daten. Diese Informationsflut verhindert oft die rechtzeitige Erkennung von Risikokonstellationen und eine rasche Entscheidungsfindung. Zudem lösen herkömmliche Monitoring-Systeme rund 700 Alarme pro Patienten und Tag aus, also rund alle 2 Minuten. Ein beträchtlicher Teil davon sind Fehlalarme.

Schweizerischer Nationalfonds, 02.12.2019

Ohne Grund auf Gluten zu verzichten, das muss eigentlich gar nicht sein. Ernährungswissenschaftler haben sogar festgestellt, wenn man längere Zeit pausiert und dann wieder zu Brot und Nudeln greift, dass es sogar eher zu Problemen im Darm kommen kann. Weil einfach der Verdauungstrakt sich an bestimmte Ernährungsgewohnheiten gewöhnt.

Apotheken Umschau am 02.12.2019

Ein “positives Wartezimmer-Erlebnis” soll der Gewalt in Spitälern entgegenwirken. Damit einher geht auch die Stelle eines Feel-Good-Managers. Dieser hat die Aufgabe, die Kommunikation zwischen wartenden Patienten positiv zu beeinflussen, Patienten auf die Stationen zu begleiten und offene Fragen zu beantworten.

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 02.12.2019

In Österreich sind über 200.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen. 40 % davon können jedoch wegen eines signifikanten Versorgungsengpasses nicht optimal behandelt werden. Diese Unterversorgung gefährdet die Herzgesundheit in Österreich.

zbc3 GmbH am 02.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 24. September 2019

Forschung ist die effizienteste Weise, Krebs die Stirn zu bieten.

MedUni Wien am 24.09.2019

Behandlungsentscheidungen werden manchmal sehr schnell getroffen und nicht immer zum Vorteil der Patienten ! Viele Studien haben gezeigt, dass medizinische Fehler noch immer weit verbreitet sind.

LigneSante am 24.09.2019

Die Stimmung in den Apotheken Deutschlands wird immer schlechter. Und wenn 4 von 5 Apothekenbetreibern für die nächsten Jahre “schwarz” sehen, dann erodiert das Fundament für eine hochwertige und wohnortnahe Arzneimittelversorgung der Menschen.

ABDA am 24.09.2019

Hobbysportler leben gefährlich: Wer zahlt bei Unfällen ?

R+V Versicherung am 24.09.2019

Kritisch sehen die Herausgeber des Arzneiverordnung-Report 2019 auch die Entwicklung der Jahrestherapiekosten bei neuen Arzneimitteln. Denn neben Präparaten mit sehr hohen Jahrestherapiekosten von fast 1 Mio. € können auch Mittel wie Erenumab (Aimovig) mit Jahrestherapiekosten von 12.000 € für die GKV zur Herausforderung werden. Nämlich dann, wenn sie von einem großen Kreis an Patienten gebraucht werden. Aimovig ist zur Migräneprophylaxe zugelassen und kommt  für 2,4 Mio. Patienten in Frage. Erenumab könnte daher rechnerische GKV-Gesamtkosten von unvorstellbaren 30,3 Mrd. € verursachen. Dabei war ein Zusatznutzen nur für eine kleine Gruppe von 14.500 Patienten belegt, die auf keines der verfügbaren Migräneprophylaktika ansprechen.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 24.09.2019

Wenn man in Deutschland eine Gesundheitsversorgung auf Topniveau haben will, dann sollte man moderat ansteigende Arzneimittelkosten endlich als das begreifen, was sie sind: Eine wünschenswerte Investition in Gesundheit und Lebensqualität von Millionen Patienten.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 24.09.2019

67 % der Apothekenbetreiber in Deutschland halten die Homöopathie für eine sinnvolle Ergänzung der Schulmedizin: Deren Präparate jedoch werden nur Frauen angeboten und ganz selten Männern.

Apotheke adhoc am 24.09.2019

Viele vor allem ältere Menschen in Österreich müssen Arzneimittel miteinander kombinieren. In der Altersgruppe über 75 z.B. sind es rund 340.000 Senioren, die an jeweils bis zu 5 Krankheiten leiden und dementsprechend viele Präparate einnehmen. Da steigt dann das Risiko von Wechselwirkungen enorm.

Österreichische Apothekerkammer am 24.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wer kann sich denn alle Nahrungsergänzungen leisten ?

Fragen Sie mich anklagend. Per Fax und per E-Mail. Doch dazu später. Zunächst wollen wir uns einem gesamtgesellschaftlichen Thema widmen, das noch dazu hoch aktuell ist. Denn je reicher Deutschland würde, desto lauter sind auch die Klagen über die Verarmung eines großen Teiles der Bevölkerung. “Immer mehr Kinder leben von Hartz IV” und dgl., heißt es dann in den Medien. Und was schon längst bekannt ist: Arme Menschen seinen (tatsächlich) öfter und länger krank als der Durchschnitt.

Nun gab es schon immer reiche und arme Leute – in allen Kulturen. Aus irgendeinem Grund scheint es der Menschheit nicht zu gelingen, die Millionen und Milliarden an Geld an bedürftige Kranke umzuleiten. Wenn man das einmal verstanden und vielleicht sogar akzeptiert hat, dann denkt man eben weiter. Und kommt schließlich zu der Frage: Wie könnte man den ärmeren Teil der Bevölkerung wenigstens gesund erhalten ? Die Lösung lautet (in aller Bescheidenheit):

Nahrungsergänzungsmittel

NEM sind vom Prinzip her eine ERGÄNZUNG. Das wird von den Kritikern oft missverstanden. “Ergänzung” bedeutet, dass man zunächst möglichst gesund essen sollte. Und nur dann, wenn das nicht geht oder ausreicht, eben ergänzt:

Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Omega-3, Eiweiß usw..

Gemeint ist also nicht statt des Essens, sondern zum Essen dazu. Nur Kritiker tun so, als gäbe es entweder oder. Hingegen wird über Nahrungsergänzungen z.B. in den USA schon sehr offen gesprochen. Und dort fallen dann bei Anhörungen im Parlament auch Sätze wie:

Vitaminempfehlungen haben auch volkswirtschaftliche Gründe. Für Haushalte mit einem niedrigem Einkommen ist es weit billiger, ein Multivitamin-Präparat einzunehmen, als diese Vitamine durch richtige Ernährung zu erhalten.

Das Volk wird wahrscheinlich eher ein paar Tabletten einnehmen als willens sein, Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft, Weizenkeime, Bohnensprossen und buntes Gemüse zu essen.

Ungeachtet der Panikmache durch Massenmedien ist die Einnahme von Nahrungsergänzungen nicht das Problem, sondern eine Lösung.

Die kontinuierliche Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln stellt einen wahren Durchbruch in der öffentlichen Gesundheit dar, vergleichbar mit sauberem Trinkwasser und öffentlichen Abwasserkanälen.

Die Nebenwirkung Nummer 1 von Vitaminen ist das Versäumnis, nicht genügend davon aufzunehmen. Vitamine sind außerordentlich sichere Substanzen. Arzneimittel sind das nicht.

Produkte der Pharmaindustrie verursachen in den USA jährlich 106.000 Todesfälle, auch wenn sie allesamt korrekt verschrieben und korrekt eingenommen würden !

Die Einnahme von NEM der Bürger sollte gefördert werden, nicht gehemmt.

Goldene Worte.

Die in den USA auch Konsequenzen haben. Denn die Menschen dort drüben haben genauso wie die Behörden längst den Segen von NEM erkannt. Sie brauchen nur einmal einen dieser riesigen Vitamin‐Shops in den USA zu betreten …

Und vielleicht sogar noch überzeugender ist deren Rechtsverständnis: Denn gäbe es bei Vitaminen & Co. auch nur das geringste Risiko (einer Überdosis), auch nur rein theoretisch, so würde es förmlich Milliarden‐Dollar‐Klagen regnen gegen die Erzeuger. Die gab und gibt es aber nicht !

Habe ich Sie überzeugt ?

PS I: Und mich erreichen, wie eingangs erwähnt, anklagende Faxe und E-Mails: Lieber Herr Dr. Strunz, wer kann sich denn alle diese NEM leisten ? Was die alle kosten ! … Und das schreiben Sie mir womöglich noch von Ihrem Mobiltelefon aus oder Tablet-Computer. Dabei kann sich günstige Präparate sicher jeder von Ihnen kaufen. Jeder !

PS II: Weil ich mich gerade ärgern muss: Wissen Sie denn nicht, dass es z.B. Vitamin C auch als Billig-Pulver gibt? Oder dass man Arginin gar im Kilo-Beutel kaufen kann? Dass man statt den teuren Omega-3-Kapseln auch Fischöl (per Esslöffel) einnehmen kann usw..

PS III: Weil ich mich noch immer ärgere, wiederhole ich gerne folgendes Zitat: Für Haushalte mit einem niedrigem Einkommen ist es weit billiger, ein Multivitamin-Präparat einzunehmen, als diese Vitamine durch richtige Ernährung zu erhalten.

Nahrungsergänzungen mehr Nahrung denn Ergänzung

Nahrungsergänzungsmittel, kurz NEM, seien überflüssig, teuer und mitunter sogar gefährlich (Stichwort Überdosierung). So lauten die gängigsten Vorurteile gegenüber diesen lebenswichtigen Substanzen und könnten falscher nicht sein! Andererseits werden die Menschen durch Ernährung krank und wollen durch Medizin wieder gesund werden, heißt es im “Mineralien”-Buch (2010) von Dr. Ulrich Strunz und Andreas Joop. “Kein Mensch kann so viel Obst und Gemüse essen, wie man für seine Gesundheit braucht”, versichert Dr. Strunz.

Ernstes Thema

Obst z.B. sei praktisch nur mehr “gefärbtes Styropor” und darum NEM für eine korrekte Ernährung unbedingt nötig! (2013) Wenngleich laut Dr. Strunz “das E” für Ergänzung stehe, halten wir vom Molner Health Center NEM mehr für Nahrung denn Ergänzung. Allerdings gelte es die Stoffe nicht wahllos einzunehmen, sondern (zuerst) deren Gehalt im Blut messen zu lassen. Dr. Strunz weiß darum auch “ganz genau, dass noch so gesunde Ernährung in Deutschland nicht ausreicht”. Der Arzt will damit sagen, dass dieses Thema sehr wohl ernst ist. “Es geht dabei um unser Leben!”

Und dabei gehe es nicht an, so ab und zu halt ein paar Kapseln zu schlucken! (2015) Zumal auch jeder wisse, der NEM in der richtigen Dosis zu sich nimmt, wie drastisch Vitamine & Co. die Gesundheit verbessern. (2013) Besser könne man sein Geld nicht verzinsen als es in regelmäßige Blutanalysen und NEM zu investieren, so Dr. Strunz. (2012) “Wer viel leistet und/oder Stress hat, der braucht NEM. Ob er das nun will oder nicht”, versichert auch Univ.-Prof. Jacob Needleman. (2015)

Überdosieren unmöglich

Beim Thema NEM lacht man in den USA über die Europäer, denn dort werden täglich und massiv Vitamine wie Spurenelemente konsumiert. Und dabei gebe es auch keine Überdosierungen, vor denen in Europa immer gewarnt wird, denn eine Überdosierung von NEM ist im Alltag “praktisch nicht möglich”! (2013) In Europa hingegen ist man regelmäßig müde, oft krank und bekommt irgendwann Krebs, aber über den Nutzen von NEM werde leidenschaftlich gestritten …

Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, frägt (sich) Dr. Strunz, was passiert, wenn man dem Körper nicht die von der Natur “ausdrücklich gewünschte Menge” an diesen essentiellen Stoffen gibt, sondern z.B. nur 20 %? Ist man dann nicht nur ein 20 %-Mensch, nicht krank? (2006) Vielmehr könne man an den im Blut gemessenen NEM-Werten das Todesrisiko feststellen wie auch Krankheiten abwenden. Nahrungsergänzungsmittel seien also – selbst im Labor hergestellt – ein Segen! (2006)

EU-Verordnung 432/2012

Infolge der EU-Verordnung 432/2012 sind aktuell 222 gesundheitsbezogene Auswirkungen von Vitaminen und Mineralien anerkannt und deren Nennung auf Produktverpackungen erlaubt.