Medizinwitz des Tages 8. Juli 2020

62 % der Deutschen ist ein wohnortnahes Krankenhaus sehr wichtig und weiteren 31 % wichtig.

Katholischer Krankenhausverband Deutschlands am 08.07.2020

Beschäftigte in Gesundheitsberufen waren von März bis Mai 2020 in Deutschland am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen.

Wissenschaftliches Institut der AOK am 08.07.2020

Die deutschen Lungenärztinnen und Lungenärzte schafften sich zu Beginn der Corona-Krise teilweise zu Wucherpreisen Schutzkleidung an, auf deren Kosten sie jetzt sitzen bleiben. Denn derzeit ist völlig unklar, wann eine 2. Welle der Pandemie die Lungenarztpraxen erreichen wird. Die fehlende Anerkennung und Unterstützung der intensiven pneumologischen Versorgung während der dramatischen ersten Wochen der Pandemie jedenfalls haben zu Enttäuschung und Frustration geführt.

Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner am 08.07.2020

Die Ärztin Konstantina R. vom LKH Universitätsklinikum Graz behauptet, dass Impfen den „Tatbestand der Körperverletzung“ erfülle. Zudem würden Masken nicht vor der Verbreitung des Coronavirus schützen. Vielmehr gehe es (in der Corona-Krise) darum, einen autoritären Staat zu etablieren. Nun wurde das Mitglied der “Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen” vom Dienst freigestellt.

Krone.at am 08.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 21. April 2020

In Deutschland und der Schweiz liegen erste detaillierte Ergebnisse von Obduktionen an Covid-19 verstorbenen Patienten vor. Demnach litten alle Verstorbenen unter Vorerkrankungen, vor allem an Bluthochdruck, Herzinfarkten, Arteriosklerose oder einer Herzschwäche. 46 Fälle hätten zudem Vorerkrankungen der Lunge gehabt und 28 Fälle andere Organschäden.

NDR/Das Erste am 21.04.2020

Klinische Studien der Phase III sind die ultimativen Wegbereiter neuer Medikamente für die klinische Praxis, doch die MedUni Wien konnte nun auf Basis einer Auswertung von Studien über rheumatoide Arthritis und Psoriasis-Arthritis zeigen, dass bereits klinische Studien der Phase II systematisch oft die Wirkung von Therapeutika überschätzen und es dadurch zu enttäuschenden Ergebnissen in der Phase III kommen kann. Dies kann grundsätzlich auch in vielen anderen Bereichen ebenso der Fall sein.

MedUni Wien am 21.04.2020

Impfungen können nicht alles, sind aber irgendwie Alleskönner. Eine Welt ohne Impfstoffe wäre eine Reise zurück ins finsterste Mittelalter.

Pharma Fakten am 21.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Da lachen doch die Hühner …

Schickt mir ein Leser – per Fax und offensichtlich ganz aufgeregt – die neueste Studie über Omega-3. „Aufgeregt“ schließe ich aus der Beschriftung und dem Kommentar mit dickem schwarzem Filzstift. Krakelig und kaum lesbar. Inhalt:

Omega-3 hilft gar nicht !

Der Herr hat vielleicht ein erhöhtes Herzinfarktrisiko und ist jetzt maßlos enttäuscht. Enttäuscht über das Ergebnis der wohl neuesten Studie 2019 (N Engl J Med. 2019;380(1):23-32). Dort steht: Omega-3-Fettsäuren schützen nicht vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Übrigens auch nicht vor Krebs …

Ja, das steht dort. Und man ahnt es bereits: Totaler Schrott, diese Studie ! Eine der über 90 % schlichtweg falschen Ernährungsstudien. Und dabei – staunen Sie mit mir – sogar mit 25.871 Studienteilnehmern. Ist dennoch Schrott und zwar aus 2 Gründen:

  • Die Dosis war nur 1 g täglich. Also von vornherein sinnlos.
  • Es wurde nicht gemessen. Also noch einmal sinnlos.

Oder glaubt tatsächlich jemand, dass mehr als 20.000 Studienteilnehmer wirklich 5 Jahre lang (Beobachtungszeitraum) täglich entweder Omega-3 oder ein Placebo geschluckt haben ? Da lachen doch die Hühner. Das glaubt doch nicht einmal ein Kleinkind. Und bitte schön,

wo blieb denn die BLUTMESSUNG ??

“Publish or perish”, heißt es an den Universitäten. Als Professor muss man veröffentlichen, sonst verschwindet man im Nirgendwo. Daher gibt es auch solche Schrottstudien. Die sind auch deshalb voll daneben, weil die Wirkung von Omega-3 bereits in 4 Großstudien gemessen wurde. Und dort wurde sehr wohl bewiesen, dass Herzinfarkt (Herztod) VERHINDERT wurde.

Um bis zu 50 % (News 05.08.2014). Es von Prof. John Witte 2009 an der Universität San Francisco bewiesen wurde, dass mit Omega-3 in der noch lange nicht richtigen Dosis Prostatakrebs um 63 % verhindern werden kann. Bei der richtigen (!) Dosis dann um wieviel Prozent mehr ? (News 15.05.2009)

Verstehen Sie das ? Ein dutzendfach bewiesenes

Faktum wird einfach nicht akzeptiert.

Da werden immer und immer wieder methodisch noch schlechtere (Schrott-)Studien nachgeschoben. Den Grund hatte ich oben skizziert … Und es sind wahrscheinlich nur 1 % aller Ernährungsstudien, die man wirklich ernst nehmen kann (News 04.07.2019). Das sind dann jene, in denen auch im Blut nachgemessen wurde. So wie Prof. Robert Superko 2013 in Circulation (2013;128:2154) betonte:

Alle Studien, in denen Omega-3
nicht im Blut gemessen wurde,
sind hinfällig.

Juckt die Wissenschaftler der 2019 veröffentlichten Schrottstudie nicht. Verwundert aber auch nicht … Traurig macht mich nur, dass Sie selbst anno 2019 noch immer darauf hereinfallen. Dass Sie meine News offenbar doch nicht regelmäßig lesen. Folglich auch totalen Unfug als wahr akzeptieren. Denn die GEMESSENEN Beweise für die Wirkung von Omega-3 finden Sie schließlich in diesen News.

Zum Nachlesen: Omega-3 tötet Krebszellen , Mit Omega-3 , Ohne Omega-3 , Omega-3 gegen Herzinfarkt und Depressionen

25 Jahre verzweifelte Schulmedizin

25 Jahre Leid. 25 Jahre Hilfesuche. 25 Jahre von Arzt zu Arzt gepilgert. 25 Jahre … behandelt. 25 Jahre … nicht geheilt. Das ist oft genug die (deutsche) Schulmedizin !

Die zitierte E-Mail von heute ärgert mich dermaßen, dass ich beschlossen habe, ab jetzt sehr viel deutlicher gegen dieses Monster „Schulmedizin“ zu argumentieren. Das die Patienten oft genug täuscht. Oft genug enttäuscht ! Und das aus dem einfachen Grund:

Sie denkt vom falschen Ende her !

Dort beschäftigt man sich mit einer Krankheit und sucht schöne Worte dafür. Gerade die Hautmedizin blüht in Poesie. Und bei den schönen Worten bleibt es dann. Liest man im Pschyrembel nach, findet man bei vielen bedeutsamen Krankheit ein:

Ursache unbekannt, Therapie unbekannt. Was für ein System !

Würde man von der Heilung her denken, von epigenetischen Grundsätzen ausgehen, dann könnte man sich das Suchen nach Diagnosen, nach komplizierten Wortspielen sparen. Man braucht z.B. auch nicht zu wissen, welche Autoimmunerkrankung vorliegt oder welche Untergruppe davon. Man braucht nur die Prinzipien der Epigenetik anzuwenden. Und die Autoimmun-Störung verschwindet. Haben wir mittlerweile hundertfach bewiesen !!

Was macht man in der Schulmedizin ? Man behandelt aufopfernd ! Aber Heilung ?

Aber kommen wir zur eingangs erwähnten E-Mail: Mann, um die 60 Jahre, leidet seit 25 Jahren an Asthma, Bluthochdruck und Nasenpolypen. Asthma und Hypertonie sind für die Schulmedizin chronische Erkrankungen !

Gegen Asthma bekam der Herr (bitte lachen Sie jetzt nicht !) Cortison-Tabletten und einen Cortison-Spray. Hätten Sie’s erraten ? Gegen den Bluthochdruck bekam er schon „viele Tabletten“ (sein Zitat), derzeit Ramipril. Nur ist der Blutdruck mit 170mmHg immer noch deutlich überhöht. Was täten wir bloß ohne Schulmedizin ? Und wegen der Nasenpolypen (eingeschränkte Nasenatmung) wurde der Patient mehrfach operiert. ALLERDINGS … ohne jeden Erfolg. Auch das gibt’s !

Als Medizinal-Assistent habe ich mir mal eine Strichliste angelegt. Dazu habe ich jeden Patienten nach einer Nasenoperation (Septumbegradigung usw.) gefragt, ob er mit der Operation zufrieden war. An die 100 Mal hintereinander bekam ich die Antwort: Nein ! Sehen Sie, so habe auch ich Schulmedizin gelernt. Habe gelernt, was die tatsächlich taugt.

Nun aber kam der besagte Herr zur Blutanalyse. War voller Hoffnung. Ich ebenso, denn ich glaube die genannten Diagnosen von vorneherein nicht. Schon gar nicht, wenn da mehrfach umsonst operiert wurde. Da glaube ich eher an „geschwollene Schleimhaut“. Und die ist der Molekularmedizin durchaus zugänglich. Lesen Sie nun bitte das Ergebnis nach nur 4 Monaten Frohmedizin:

  • Mit Asthma habe ich in der Regel keine Probleme mehr. Ich kann frei atmen und mich bewegen ohne zu husten.
  • Mein Blutdruck sank von 170 auf 120 bis 130 – ohne Tabletten !!!
  • Das mit den Nasenpolypen ist viel besser geworden. Ich habe es geschafft auch ohne Cortison-Kur.
  • Meine Ernährung habe ich umgestellt und auch 10 kg abgenommen.

Davor herrschte 25 lange Jahre das Gegenteil. Gab es 25 Jahre lang „Probleme“. 25 Jahre umsonst gelitten. Kurz: 25 Jahre verzweifelte Schulmedizin, denn das ernsthafte Bemühen kann man vielen meiner Kollegen nicht absprechen ! Die allerdings 25 Jahre lang versuchten das Pferd von hinten aufzuzäumen, statt wenigstens einmal nur

epigenetische Heilprinzipien

anzuwenden. Dann hätten die gleich geheilt. Will heißen: Ernährung umgestellt und deswegen abgenommen (Blutdruck !). Deswegen auch weniger Entzündungsfaktoren im Blut (Kohlenhydrate sind Gift !) und dann noch die Blutwerte normalisiert (Stichwort Aminogramm oder das so entscheidende Vitamin D). Letzteres war mit 23 ng/ml „unterirdisch“ gewesen …

FAZIT: Die Medizin heute könnte so gut wie alles heilen. Wenn die Schulmediziner aber nicht freiwillig umdenken, sich mittels internationaler Studien (die meisten in Englisch) weiterbilden, dann muss man eben mit der Abrissbirne an das gesamte Gebäude der Schulmedizin herangehen (Zitat aus „Zeit der Zauberer“, einem SPIEGEL-Bestseller, der sich zunehmend als Fundgrube entpuppt).

Zum Nachlesen: Das Gebäude Epigenetik (News v. 19.10.2017)

Der rote Faden für Ihr Leben

Immer wieder einmal erreicht mich ein Anruf. DER ANRUF. Stört mich in meinem Rentner-Dasein. Ist der Grund, warum ich täglich 3,2 g Magnesium brauche, das Salz der inneren Ruhe. Der Anruf, der mir zeigt, dass man reden kann so viel man will, schreiben kann so viel man will, manchmal kommt’s einfach nicht an !

Das Anrufmuster ist immer das Gleiche. Da hat jemand vor 4 Wochen sein Blut analysieren lassen (löblich). Hat ausführlich und präzise erklärt bekommen, welche Defizite gefunden wurden und was das für ihn bedeutet. Hat im ersten Satz des Befundes die zentrale Tatsache mitgeteilt bekommen, dass Heilung, also Selbstheilung erst dann möglich wird, wenn

die Blutwerte optimiert sind.

Also in Ordnung gebracht sind – und zwar auf “frohmedizinisches” Niveau. Hat als praktische Hilfe dann auch einen Einnahmeplan für NEM mitbekommen. Damit das Ganze schneller geht … Weil im Prinzip könnte man auch versuchen, die Blutwerte durch geschickte Nahrung zu optimieren, durch Entspannungstechniken (Cortisol) oder mit täglichem Laufen.

Die NEM wurden vom Anrufer auch brav geschluckt, der dann aber enttäuscht registriert: Hat nichts geholfen ! Also lautet der Anruf, dass, obwohl doch alles richtig gemacht wurde:

  • Die Migräne immer noch quält.
  • Die schwere Depression immer noch da ist.
  • Die Schlafstörung sich nicht gebessert hat.
  • Der Blutdruck nicht gesunken ist.
  • Die Multiple Sklerose anhält.

Sie können hier jede andere Krankheit einsetzen. Es geht primär um die Enttäuschung. Und die beruht auf einem Missverständnis !

Ich bin scheinbar kein normaler Arzt. Bei mir regen Sie sich auf. Von der Schulmedizin sind Sie die Unwirksamkeit gewöhnt. Aber von mir ? Wie gesagt, es ist nur ein Missverständnis. Denn meine Antwort auf Ihre Beschwerde ist immer die Gleiche.

Nehmen wir z.B. die Migräne, die leider anhält. Da frage ich Sie, ob Sie Ihr Magnesium im Blut auf über 1,0 mmol/l angehoben haben ? Danach folgt fast immer eine Gesprächspause. Ein Nachdenken, Stottern. Oder es kommt die Antwort: “Woher soll ich das wissen?” Und genau das ist es … das Missverständnis.

Im ersten Satz meines Befundes an Sie steht: Blutwerte in Ordnung bringen. Da steht nicht Magnesium einnehmen oder Arginin (gegen den Blutdruck). Da steht auch nicht Tryptophan (gegen Depression) einnehmen. Ich will sagen: Gegen eine solche Enttäuschung am Anfang hilft einzig und allein

die Laborkontrolle. Das Nachmessen.

Und danach werden Sie fast immer finden:

Blutwerte noch nicht in Ordnung !

Ihr Anruf war also überflüssig. Und das kränkt mich. Ist das Prinzip denn so unverständlich? Molekularmedizin heißt eben nicht das Einwerfen von dutzenden Vitaminen und Mineralstoffen, sondern heißt

Optimierung der Blutwerte.

Erst wenn (nach-)gemessen wurde, kann man sich sicher sein. Die Messung sollte von Stund an der rote Faden in Ihrem Leben sein ! Ständig optimierte Blutwerte garantieren – weitestgehend – Gesundheit, Lebensfreude und Lebensenergie. Dass zur Basis Blutanalyse oben drauf auch die epigenetische Trias erfolgen muss, die da lautet

BEWEGUNG – ERNÄHRUNG – DENKEN,

ist selbstverständlich. Hat sich auch schon herumgesprochen.

Woher ich das weiß? Weil ich über das Laufen nicht sehr häufig in der Praxis sprechen muss. Da hat eigentlich jeder von Ihnen, jedenfalls jeder, der zu mir kommt, von vornherein ein schlechtes Gewissen, wenn er nicht regelmäßig läuft. Dieses, Ihr schlechtes Gewissen, freut mich dann ein bisschen. … Gleicht so manchen Anruf wieder aus !