Corona Virus, Diabetes und Herzkrankheiten

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie das mit dem Corona Virus geht ? Was da bei einer Infektion wirklich passiert ? Ja ? Dann präsentiere ich Ihnen hier gerne ein paar wissenschaftliche Tatsachen. Nicht das allgemeine populistische Gerede ! Also sehr wohl unterschieden in „gestorben an dem Corona Virus“ und „gestorben mit dem Corona Virus“ …

Dann hören wir doch einmal Wissenschaftlern zu, die sich mit der Materie zwangsläufig auskennen, weil Chinesen. Deren Erkenntnisse werden inzwischen auch in der Schweiz (Basel) bekannt:

  • Das Krankheit erregende Corona Virus (die Krankheit heißt SARS-CoV-2) heftet sich an die Körperzelle mit Hilfe eines Enzymes an. Dieses heißt Angiotensin-Converting-Enzyme-2 (ACE2).
  • Dieses ACE2 gibt‘s auf den oberflächlichen Zellen (Epithelzellen) der Lunge, des Darmes, der Nieren und Blutgefäße – hauptsächlich aber in den Lungenbläschen. Darum kommt das Corona Virus in 1. Linie als Lungenentzündung zum Ausdruck.
  • Und leider gibt es Menschen, die von diesem Enzym deutlich mehr auf ihren Körperzellen aufweisen als andere Personen: Mehr von diesem Enzym, mehr von diesem Rezeptor findet sich dann bei

Diabetes
Bluthochdruck
Herzkrankheiten.

  • Jetzt weiß man auch, warum hauptsächlich (sehr) alte Menschen an SARS-CoV-2 sterben. Sehr viel mehr als junge Menschen. Diabetes, Bluthochdruck oder Herzprobleme haben 18-Jährige selten.

Und jetzt kommt’s:

  • Dieses Bindungsenzym ACE2 nimmt noch einmal zu, nimmt weiter zu, wenn man mit typischen Blutdruck- oder Herz-Tabletten behandelt wird. Damit gemeint sind ACE-Hemmer wie „Ramipril“, „Captopril“, „Enalalpril“ oder auch sog. Sartane wie „Losartan“.

Wir lernen also, dass gut gemeinte Tabletten besonders empfänglich machen für das Corona-Virus und einen anschließenden Tod !

Das sind nur ein paar Fakten und Wissenschaftlern natürlich bekannt. Aber Ihrem Internisten, Ihrem Kardiologen wahrscheinlich nicht. Der hat Sie vielleicht sogar heute noch mit Blutdrucktabletten versorgt ? Zu seiner Entschuldigung: Meint es aber gut mit Ihnen. Der bemüht sich und hält sich streng an die Leitlinien.

Nur ist das diesem Virus völlig egal. Das setzt seine Interessen gnadenlos durch. Wird schließlich auch schon seit Hunderttausenden Jahren von uns „Säugetieren“ bekämpft und von unserem Immunsystem besiegt. Von nichts sonst !

Für die Gesundheit des Menschen erklärt sich im Allgemeinen nicht die Politik zuständig, sondern die Ärzteschaft. Im Besonderen kranke Menschen erhalten dann Medikamente. Welchen Schluss ziehen Sie daraus, wenn das in die sprichwörtlichen “Hosen” geht ?

Quellen:  Nature Reviews Cardiology , THE LANCET Respiratory Medicine

Sie sind der Boss

Sie bestimmen selbst Ihr Schicksal ! Stand schon in den News vom 20.04.2016. Allerdings ruft dieser schillernde Satz bei vielen Menschen sofort Widerspruch hervor. Ja schon, aber doch nicht in jeden Fall, heißt es dann. Lässt aber auch einige Wenige mit dem Kopf nicken. Das sind die Beneidenswerten. Die um die Wahrheit dieses Satzes wissen. Im Guten wie im Bösen.

Woher ich weiß, dass dieser Satz stimmt? Weil er bereits auf molekularer Ebene stimmt. Bereits auf der Stufe der Gene wahr ist. Und weil wir das jetzt schon 65 Jahre lang wissen. Das Wissen ist da, nur die Menschen wissen es nicht. Erinnert mich an das Gebäude der Medizin. Auch hier ist das Wissen da, nur die Menschen leiden weiter.

Also, wie gesagt, Sie bestimmen Ihr Lebensglück. Es geht wieder einmal um Eigenverantwortung. Auch in dem neuen Glück-Ratgeber mit dem Titel „Die Formel für Glück“. Der Autor heißt Mo Gawdat und formuliert ziemlich gnadenlos. Das kritisiere ich als Arzt, obwohl ich völlig seiner Meinung bin. Ich tendiere dann doch zum Mitleid (mit Ihnen).

Wir lesen also dort:

  • Was ist Glück, Herr Gawdat? Glück beginnt mit einer bewussten Entscheidung. Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will.
  • Wirklich so einfach? Warum sind dann so viele Menschen unglücklich? Gegenfrage: Warum sind so viele Menschen übergewichtig?
  • Weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen? Richtig. Und es reicht nicht aus, das zu wissen. Man muss sich auch dementsprechend verhalten. Wenn Sie heute ein Stück Kuchen essen, dann müssen Sie am Morgen danach eben joggen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dann tun Sie das auch. Viele Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil Glücklichsein nicht ganz oben auf deren Prioritätenliste steht.

Finde ich alles richtig, aber dennoch ziemlich gnadenlos. Und die Behauptung: „Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will“ klingt doch recht harsch. Jeder von Ihnen würde sofort Entschuldigungen anbringen dafür, dass er gar keine Wahl hat. Seine soziale Lage. Die kaputte Ehe. Die missratenen Kinder. Der böse Chef. Kurz und gut: Schuld sind immer die Anderen.

Aufwachen ! Einmal sich stolz auf sich selbst besinnen? Das passiert fast nicht. Aber in dem Buch von Gawdat folgen ohnehin noch ein paar andere Bemerkungen:

Wer nach London fährt und Sonnenschein erwartet, ist enttäuscht, wenn es in Strömen regnet. Demjenigen, der einen Regenschirm einpackt, passiert das nicht. Es ist nicht der Regen, der Sie glücklicher oder unglücklicher macht, sondern Ihre Erwartung.

Da hat er Recht, denn:

Glück resultiert nicht aus dem, was das Leben einem gibt. Es ist eine Frage der Perspektive, mit der man an das herangeht, was es einem hinwirft.

Das müsse man erst einmal akzeptieren. Das Leben wirft einem etwas hin. Darüber kann man sich dann freuen oder daran zugrunde gehen. Genial übrigens wie der Autor beweist, dass man wirklich selbst verantwortlich ist. Dass alle Entschuldigungen sinnlos sind. Wie er das schafft?

Er spricht vom inneren Dialog. Dem endlosen Gedankenstrom, der alles, was man tut, kommentiert und kritisiert. Negativ. Lästig. Sogar unsere Gesichtszüge bestimmt. Die Mundwinkel nach unten zieht usw.. Und davon behauptet Gawdat, dass Sie diesen quälenden inneren Dialog abstellen können und es auch sollten.

Frage: Kann ich das einfach so beschließen ?

Aber natürlich ! Oder haben Sie Ihrem Gehirn schon einmal befohlen, die linke Hand zu heben, und es hat geantwortet: „Nö, ich fühle mich heute nicht danach.“ Sie sind der Boss. Sie machen die Ansagen.

Das ist auch der Tenor des ganzen Buches. Sie sind der Boss ! Und keine Ausrede ist erlaubt … Außer vielleicht Ihre 1. Blutanalyse. Aber wirklich nur die Erste !