Ketone als 2. Brennstoff

Unser Körper benötigt Brennstoff. Dafür haben wir – heutzutage (!!) – die Kohlenhydrate. Also Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Sog. Sättigungsbeilagen … Und diese Kohlenhydrate werden gemeinhin zu Energie verbrannt. Von dieser Energie leben wir. Klingt alles ziemlich einleuchtend. Das war es auch. Früher ! Einst ! Damals !

Heute jedoch geht es uns in der „westlichen“ Welt leider zu gut. Da werden doch glatt jeden Tag ein bisschen mehr Kohlenhydrate (Zucker) aufgenommen als verbrannt. Die werden dann vom Körper als Fett angelegt. Und damit geht der Ärger geht los: Es entstehen die sog. Zivilisationskrankheiten bis hin zu Krebs !

Unbegrenzt erlaubt. (Bild: no carb smoothies, 2015)

Warum strampeln Babys oft so glücklich ?

Weil Babys in der Ketose leben. Weil die von diesem ganzen Überfluss, diesem Unfug mit den KH nichts wissen. Und wenn ein Mal zu wenig Ketonkörper anfluten, dann machen die sich bemerkbar: Die schreien dann. Kennt und weiß jeder Erwachsene …

Nun, was heißt das ?

Das heißt, dass der Mensch NEBEN DEN KOHLENHYDRATEN noch einen weiteren, einen 2. Brennstoff hat. Zumindest als Reserve. Einen Brennstoff für Hungerzeiten, aber auch für extreme Ausdauerleistungen, UND eben auch – siehe Babys – für den Zustand kompletter Gesundheit. Der da helfen würde, wenn nicht sogar heilen

  • Epilepsie
  • Krebs
  • jede Erkrankung eigentlich !

Zivilisationskrankheiten könnten demzufolge eingedämmt, gebessert, oft genug auch geheilt werden, würde dieser 2. Brennstoff namens KETONE verbrannt. Und eben nicht mehr die Kohlenhydrate (der Zucker). Ist der Mensch krank, gibt es also einen ganz entscheidenden Ratschlag:

Essen Sie für eine gewisse Zeit ketogene Kost !

Also eigentlich Naturkost. Und wenn Sie dann zu überlegen anfangen, was das denn sein könnte, was dabei erlaubt sein könnte, dann kann ich Sie sehr wohl beraten. Habe ich bereits getan (wie so oft … nicht wahr ?):

Lebensmittel “no gos”. (Bild: no carb smoothies, 2015)

In einem Ihnen – leider – unbekannten Büchlein von 2015 finden Sie auf den letzten 7 Seiten praktisch jedes käufliche Lebensmittel angeführt und beurteilt: Kategorisiert mit „Erlaubt“, „weniger erlaubt“, „gar nicht erlaubt“. Haben Sie so etwas nicht schon immer gesucht ? Und hätten es längst finden können !

Als Beispiel hier in diesen News nur 2 Seiten: Die 1. und die letzte dieser Tabellen. Also „unbegrenzt erlaubt“ sowie „No Gos“. Guten Appetit, wünsche ich, und nützen Sie ab und an – über eine gewisse Zeit – doch auch Ihren 2. Brennstoff. Wie hieß der noch mal ?

QUELLE: Das unbekannte Büchlein „no carb smoothies“ (2015). Es wird Ihnen so viel Wissen geboten. Liebevoll. Bitte nehmen Sie es auch an !

Tocotrienole und Krebs

Erinnern Sie sich an “Palmöl”, die News 11.03.2016. Dort hieß es, dass Vitamin E aus 4 unterschiedlichen Tocopherolen besteht und aus weiteren 4 Tocotrienolen. 90 % von Vitamin E im Körper ist Alpha-Tocopherol. Daher werden die meisten Studien auch mit dieser Substanz gemacht. Die Tocotrienole hingegen, eine der besten Quellen ist Palmöl, und erst recht ihre wunderbaren Wirkungen wurden erst spät entdeckt. Eine davon ist: Sie macht Chirurgen überflüssig …, zumindest wenn es um Ablagerungen an der Halsschlagader geht.

Einer speziellen Form des Vitamins E wird derzeit in der Krebsforschung große Aufmerksamkeit geschenkt:

Gamma-Tocotrienol

Üblicherweise ist, wie gesagt, Vitamin E Alpha-Tocopherol. Bekanntlich ein Wundermittel gegen Herzinfarkt (Chaos-Studie Uni Cambridge, 1996, News 04.07.2017). Alpha-Tocopherol verhindert Herzinfarkt um schier unglaubliche 77 %. Hat aber auf die Krebsentstehung und den Krebsverlauf fast keinen Einfluss. Ganz im Gegensatz zu den Tocotrienolen. Deren bislang imposante, nachgewiesene (!) Wirkung:

  • hemmen das Wachstum von Krebszellen
  • töten Krebszellen sogar ab
  • machen Krebszellen für die Strahlen- und Chemotherapie empfindlich
  • hemmen laut Dr. Johannes Coy den unerwünschten Vergärungsstoffwechsel in den Krebszellen
  • fördern die Aktivität der Mitochondrien

Zu den letzten 2 Punkten, von mir eine Anmerkung: Sie, der moderne Mensch, macht jedoch genau das Gegenteil: Er oder sie beleidigt die Mitochondrien, beschädigt und behindert sie so lange, bis die schmollen und die Energiegewinnung auslagern. Nämlich in die Zellsuppe ! Heißt dann Umschaltung auf Vergärung und schließlich Krebsstoffwechsel. So entsteht Krebs. Verstanden ?

Laut Frohmedizin lassen sich also bei weitem mehr als die von der Schulmedizin kolportierten 40 % aller Krebsfälle vermeiden !

Gamma-Tocotrienol aber hat noch folgende weitere, zusätzlich positive Nebenwirkungen:

  • verlangsamt die Alterung (Anti-Aging)
  • hemmt den Haarausfall
  • hemmt Alzheimer
  • schützt die Nerven und Blutgefäße vor Strahlenschäden bei Strahlentherapie
  • steigert die Leistungsfähigkeit von Muskeln und Gehirn

Doch nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung nimmt genügend Vitamin E zu sich. Von dem „Wunderstoff“ Tocotrienol sollte man – wieder eine Empfehlung von dem Krebsspezialisten Dr. Coy –

täglich 50-150 mg einnehmen.

Aber solche Ratschläge lese ich scheinbar ganz anders als Sie, liebe Leser: Für mich heißt das nämlich: Dann nehme ich von dem (besonders wirksamen) Gamma-Tocotrienol täglich gleich 250 mg zu mir. Tocotrienole dann insgesamt also etwa 500 mg. Typisch Dr. Strunz, wenn Sie so wollen. Aber wissen Sie: Ich sehe zu viel Leid bei den Patienten zu viel Leid. Das will ich mir auf jeden Fall ersparen !

Welche Ersparnis ? Welches Leid vermeiden ? Na, dann lesen Sie doch bitte einfach mit:

  • Gamma-Tocotrienol zerstört selektiv Prostata-Krebszellen. (Cancer Research Laboratory in Singapore 2010)
  • Tocotrienole hemmen das Wachstum von Brustkrebszellen und können sogar den vorzeitigen Zelltod auslösen. (Universität Rom)
  • Gamma-Tocotrienol verhindert im Tierversuch die Entstehung von Darm-, Prostata-, Brust- und Lungenkrebs. (Universität New Jersey)
  • Gamma-Tocotrienol sammelt sich in den Krebszellen an und hält dort das Wachstum erheblich auf. (Kyushu University)
  • Gamma-Tocotrienol stoppt die Ausbreitung und Bildung von Metastasen von Magen-Darm-Krebszellen. (Harbin Medical University)
  • Und selbst Krebsstammzellen (die sind entscheidend) werden von Gamma-Tocotrienol gehemmt oder abgetötet. (News 17.06.2017)

Diese Liste überzeugt mich. Und wenn ich ganz ehrlich sein darf, werde ich meine tägliche Dosis an Gamma-Tocotrienol wohl noch steigern – selbstverständlich ohne Angst vor Überdosierung. Diesbezüglich fürchte ich mich vor der Natur überhaupt nicht. Ich weiß nämlich ganz sicher, dass

Vitamine uns schützen und nicht bedrohen !

Und noch ganz wichtig:

Man sollte bei so gut wie allen Ratschlägen immer darauf achten, WER das sagt. Diese News jedenfalls wurden von einem sehr schlanken, sehr drahtigen Menschen verfasst, der täglich Sport treibt, Krafttraining nicht vergisst, außergewöhnlich penibel genetisch korrekt isst und täglich meditiert (sich entspannt). So ein Mensch verleugnet die Natur nicht, sondern lebt im Verbund mit ihr !

QUELLE: „Die 8 Anti-Krebs Regeln“ (S. 53) von Dr. rer. nat. Johannes F. Coy

Über den Stoffwechsel der Carcinomzelle

So lautet der Titel eines berühmten Vortrages von Prof. Dr. Dr. Otto Warburg vom 18. Feb. 1925 vor der Berliner Medizinischen Gesellschaft. Ist abgedruckt in Warburgs Buch „Über den Stoffwechsel der Tumoren“ (1926). Dort bespricht der Biochemiker, Arzt und Nobelpreisträger seine Entdeckung. Ein Prinzip, von dem ich ahne, dass es uns die entscheidende Waffe gegen den Krebs in die Hand geben wird.

Welches Prinzip? Kurz gesagt: Die Krebszelle unterscheidet sich von der normalen Körperzelle und wird dadurch angreifbar. Das war’s auch schon. Wie Warburg darauf kam? Da muss man wirklich erst mal draufkommen: Der gute Mann fand etwas Außerordentliches, nämlich einen Energiesprung bei der Befruchtung der Seeigel, suchte nach Analogien und kommt auf die ungehemmt wuchernde Krebszelle. Zitat:

Dies ist der Versuch, von dem wir ausgingen, und der uns veranlasste, den Stoffwechsel der Carcinomzelle näher zu untersuchen. Dabei ergab sich, dass die Carcinomzelle neben der Sauerstoffatmung eine zweite energieliefernde Reaktion besitzt. Die Carcinomzelle oxidiert nicht nur Zucker, sondern spaltet auch Zucker zu Milchsäure …. Dies bezeichnet man als Glykolyse. Die Carcinomzelle kann sich ihre Energie also aus 2 Reaktionen holen. Auch aus der Spaltung von Zucker zu Milchsäure, zu Laktat.

Die Krebszelle würde diese Art der Energiegewinnung nützen, obwohl sie genügend Sauerstoff bekommt. Laktat entstehe also nicht „notgedrungen“ infolge Sauerstoffmangels – wie in der überforderten Sportler-Muskulatur, sondern diese andere Energiegewinnung sei dabei ein eigenständiger Prozess.

Das war der Beginn: Kann man die Krebszelle an diesem eigenständigen Prozess packen? Laut Dr. Johannes Coy (2005) kann man. Und davor hatte schon Frau Dr. Dr. Dr. Johanna Budwig, eine Chemikerin, längst verstanden und gehandelt. Erinnern Sie sich an die sog. Budwig-Diät aus Eiweiß und Fett? Demnach gelten als besonders wichtig: Quark (Topfen), Hüttenkäse, Leinsamen und kaltgepresstes Leinöl. Eine Antikrebs-Diät.

Warburgs Werk von 1926 wird übrigens von folgendem Satz eingeleitet:

Der wichtigste Schritt für den Fortschritt einer jeden Wissenschaft ist das Messen von Größen.

Goldene Worte, wie ich finde. Ausprobieren ist zwar menschlich und legitim, das Messen ist aber besser. Gibt mehr Sicherheit.

Darum messen wir auch !

PS: Das Büchlein von Warburg verdanke ich Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer in Würzburg. In Wahrheit aber meinem Töchterlein, die das Buch kopieren durfte. Sie hatte kürzlich in Würzburg ihre „Master of Science“-Arbeit eingereicht – zum Thema Krebszellen und Ketose.

Ketogene Ernährung

Die ketogene Ernährung ist eine für den Menschen physiologisch hochwertige Ernährungsform mit zahlreichen Vorteilen. So könnte man diesen Beitrag beginnen oder auch mit: Und Sie essen noch Kuchen?

Leider wird immer noch behauptet, dass der ketogene Stoffwechsel für den Körper eine Belastung darstellt, da ein Fastenzustand – also eine Notsituation – „vorgegaukelt“ würde.

Tatsächlich aber ist die extrem kohlenhydrat-reduzierte Ernährung unser eigentliches Ernährungsprogramm!

Millionen von Jahren lebten die Menschen als Jäger und Sammler ohne Getreide, ohne stärkehaltiges Gemüse, ohne massenhaft Obst und so weiter – bei reichlich Bewegung. Auch unsere ersten Lebensmonate leben wir physiologisch ganz in Ketose: Säuglinge verwerten so die hochwertigen Fette der Muttermilch optimal – es kommt zur Gehirnentwicklung (das Gehirnvolumen verdreifacht sich im 1. Lebensjahr !) sowie zu einer Steigerung der Immunabwehr (!!!).

Die Ketose ist also auch evolutionsbiologisch betrachtet ein völlig natürlicher Zustand!

Bei der ketogenen Ernährung verwendet der Körper zur Energiegewinnung ausschließlich Fettsäuren, die teilweise in Ketonkörper umgebaut werden. Dabei kann der Körper bis zu 4 Mal mehr Energie gewinnen, als aus der herkömmlichen Zuckerverbrennung. Das ist auch der Grund, warum viele Hochleistungssportler sich vermehrt auf die ketogene Ernährung einlassen.

Und für uns Normalbürger ? Welche Vorteile hat die ketogene Ernährung ?

  1. Verminderter oxidativer Stress durch den reduzierten Sauerstoffbedarf bei der Verbrennung von Ketonkörpern.
  2. Geringere Bildung von freien Radikalen bei Verbrennung von Ketonkörpern (sog. saubere Verbrennung).
  3. Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel dauerhaft in der Norm und stabil.
  4. Dadurch weniger Hunger, kein Heißhunger auf Süßes und kein Ab- und kein Aufbau von Fettzellen aus einem Zuviel von Kohlenhydraten.
  5. Verbesserte Gehirnleistung (Ketonkörper liefern der Gehirnzelle 25% mehr Energie als Glukose).
  6. Ketogene Ernährung mit hochwertigen Fetten wirkt entzündungshemmend (Rheuma, Asthma etc.).
  7. Schnellere Regeneration nach Anstrengung und Sport.
  8. Hohes Energiepotential beim Training!!!

Wussten Sie das? Haben Sie das einmal schon so kompakt gelesen? Und Sie essen noch Kuchen?