Medizinwitz des Tages 5. Juni 2020

Am 6. Juni ist Tag der Organspende – zum 1. Mal ausschließlich online.

Deutsche Stiftung Organtransplantation am 05.06.2020

Die eigene Krankheit für sich zu dokumentieren und Veränderungen bewusst wahrzunehmen, z. B. mit Hilfe eines Neurodermitis-Tagebuchs, kann eine gute Grundlage für den Arztbesuch sein.

Sanofi Genzyme am 05.06.2020

Während z.B. der Absatz des Immunsuppressivums Adalimumab 2019 in Österreich um 22 % anstieg, erreichten die am Markt befindlichen Biosimilars zusammengenommen nur einen einstelligen Marktanteil. Das liegt daran, dass der Originator noch vor Eintritt der Biosimilars den Preis deutlich senkte und folglich primär das Originalpräparat weiter verschrieben wurde. Das führt jedoch die Preisregelung für Biosimilars ad absurdum. Wenn der Preis des Ursprungspräparates noch vor Eintritt des ersten Biosimilars deutlich reduziert wird, dann ist die Veranlassung der Ärzte das Biosimilar zu verschreiben  nicht mehr gegeben.

Biosimilarsverband Österreich am 05.06.2020

Die Corona-Krise hat gezeigt, …

Beginn der meisten Presseaussendungen in D, A, CH am 05.06.2020

Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die in all ihren Stadien unterschätzt und diskriminiert wird.

Adipositaschirurgie Selbsthilfe Deutschland am 05.06.2020

In Österreich sind erst 24 % des Marktes für Biosimilars ausgeschöpft.

Biosimilarsverband Österreich am 05.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 5. Dezember 2019

Werden Patienten auf dem Papier tatsächlich kränker gemacht als sie sind ? Schreiben Ärzte wirklich Diagnosen auf, die es gar nicht gibt, nur um mehr Geld zu erhalten ? Seit Jahren wird im deutschen Gesundheitswesen über diese Fragen gestritten.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

Das gehört über Weihnachten und Neujahr in die Hausapotheke: Natürlich ein Vorrat an den Medikamenten, die man regelmäßig einnimmt. Dazu noch Präparate gegen Magenschmerzen, Schmerztabletten und Mittel gegen Fieber. Für den Fall einer Erkältung empfiehlt es sich, auch einen Hustensaft und einen Nasenspray zu Hause zu haben.

Diabetes Ratgeber am 05.12.2019

Ein erster Hinweis für die Verschlechterung der Nierenfunktion ist, wenn im Harn Eiweiß gefunden wird. So zeigt sich, dass die Gefäße der Nieren nicht mehr so gut arbeiten. Ab dem Zeitpunkt, in dem Eiweiß im Harn festgestellt wird, wird auch ein Anstieg des Risikos für Herzkreislauferkrankungen beobachtet.

Österreichische Diabetes Gesellschaft am 05.12.2019

Das Dogma in der Diabetestherapie hat sich über die Zeit gewandelt. Früher stand die glukozentrische Sicht im Vordergrund, dann wurde die Bedeutung der multifaktoriellen Therapie mit Beachtung aller bereits genannten Risikofaktoren (Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker, …) auch dank neuer Medikamente wie RAS Hemmer, Gerinnungshemmer, Statine und zuletzt PCSK9 Hemmer erkannt, und heute steht die Medizin tatsächlich am Beginn der personalisierten, individualisierten Therapie mit neuen Antidiabetika mit Zusatznutzen. Nunmehr stehen Diabetesmedikamente zur Verfügung, die nicht nur den Blutzucker senken, sondern gleichzeitig auch günstige Auswirkungen auf Herz, Gefäßverkalkung oder Herzschwäche, und Nieren haben. Das führt erwiesenermaßen zu einer höheren Lebenserwartung und besserer Lebensqualität. Das gilt aber nur, wenn eine Diabeteserkrankung rechtzeitig erkannt und konsequent behandelt wird !

Österreichische Diabetes Gesellschaft am 05.12.2019

Mangelndes Impfbewusstsein in Österreich: Je weniger Menschen geimpft sind, desto größer ist  das Risiko, dass schon ausgestorbene Infektionskrankheiten wieder aufflammen. 

Österreichische Ärztekammer am 05.12.2019

Jeder 4. Österreicher wird im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern entwickeln. Die chronische Medikamenteneinnahme mit Antiarrhythmika hilft den Patienten jedoch nur einem zu geringen Prozentsatz.

Sozialmedizinischen Zentrum Süd – Kaiser Franz Josef Spital am 05.12.2019

Fakt ist: Arzneimittelrabattverträge führen zu Lieferengpässen.

BPI am 05.12.2019

Arzneimittelrabattverträge sind nicht die Ursache für Lieferengpässe. Der wahre Grund für die Desinformationskampagnen der Pharmaindustrie und Apotheken liegt im Erfolg der Rabattverträge. Die Pharmakonzerne wollen nur Profite maximieren.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

Der überwiegende Teil der Generikaproduktion findet auch  in Deutschland statt. Darum sind auch Forderungen nach einer verstärkten Arzneimittelproduktion “Made in Europe” nur Nebelkerzen und darüber hinaus kaum mit dem Europarecht vereinbar, weil es Länder diskriminiert, mit denen Freihandelsabkommen bestehen. Die meisten pharmazeutischen Unternehmer in Deutschland haben noch nie ein Arzneimittel selbst hergestellt.

AOK-Bundesverband am 05.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Kritik an Schweizer Krankenkasse wegen Sport App und Rabattsystem

Grundversicherte in der Schweiz, die der Krankenkasse Helsana mittels einer Gesundheits-App beweisen, dass sie Sport treiben, erhalten Geld aus der Versicherungsprämie zurück. Einer der wohl besten Wege zur Steigerung der Volksgesundheit, möchte man meinen. Doch dagegen regt sich heftiger Widerstand bis hin zum Stopp der Aktion: Solche Prämienrabatte würden das Solidaritätsprinzip der Grundversicherung untergraben, heißt es.

Die Helsana Krankenkasse brennt für das Leben … (Foto: MHJ)

Das Bonusprogramm Helsana+ belohnt gesunde, sportliche und technisch versierte Versicherte mit einer finanziellen Entschädigung. Sie können die Helsana App mit Gesundheits-Apps wie „Google Fit“ oder „Apple Health“ verbinden, welche Herzfrequenz, Schrittzahl, Kalorienverbrauch, Bewegungsdaten usw. erfassen. Doch dadurch würden Kranke und solche Versicherte diskriminiert, die keinen Sport treiben können (wollen), technisch nicht versiert sind oder Wert auf Privatsphäre (!) legen. Das findet eine „breite Koalition“ in einem Protestbrief, denn anders als in der Zusatzversicherung gelte in der Grundversicherung das Solidaritätsprinzip.

In der Kritik von Helsana+ tun sich vor allem auch 3 Nationalräte hervor. Nach deren Meinung sei nämlich denkbar, dass angesichts stetig steigender Prämien viele Versicherte diese nur noch bezahlen können, wenn sie an einem solchen Rabattsystem teilnehmen und ihre Gesundheitsdaten preisgeben. Es sei zudem „äußerst heikel“, wenn man seine Krankenkasse über sportliche Aktivitäten informieren und die Gesundheitsdaten übermitteln müsse. So könnten Krankenversicherungen auch einen sich verschlechternden Gesundheitszustand erkennen und diesen „zum Nachteil der Versicherten“ verwenden …