Adrenalin

Es gab einmal die News 24.02.2013. Da ging es um das Prinzip der Mantra-Meditation, wodurch einem Erfolge gleichsam „zufallen“ würden. Kämpfen jedenfalls solle man keinesfalls, denn das sog. Kampfhormon Adrenalin schlägt einem Kerben in die Blutgefäße. Darum würde man verlieren, selbst wenn man den Kampf gewänne !

Vor langer langer Zeit wiederum konnte man nichts ahnend auf sehr wilde Tiere treffen. Dann hatte man ebenfalls eine maximale Adrenalinausschüttung, weil maximalen Stress. Doch genau dieses Adrenalin verlieh einem dann Flügel – auf der Flucht ! Natürlich rannte man vor einem Säbelzahntiger davon. Drei Kilometer volles Tempo, wenn’s sein musste.

Und jetzt kommt’s:

Auf dieser Flucht wurde das zuvor im Körper ausgeschüttete Adrenalin wieder verbrannt. “Verrannt”, wenn man so will. Man wurde es jedenfalls wieder los ! Und dieser Reflex würde heute noch genauso funktionieren: Da kommt plötzlich der Chef ums Eck oder auch eine bildhübsche Dame (News 09.07.2017) und man hat eine maximale Ausschüttung Adrenalin,

BLEIBT JEDOCH SITZEN.

Ein tödlicher Fehler. Denn das im Körper ausgeschüttete Adrenalin müsste nun „verrannt“ oder wieder abgebaut werden, zirkuliert aber so in Blutgefäßen. Zirkuliert und zirkuliert und zirkuliert. Und – siehe oben – macht die spiegelglatte (!) Gefäßinnenwand rau.

Die Folge: Das Adrenalin lässt die Zellen der Gefäßinnenhaut anschwellen, wodurch die Oberfläche Risse bekommt. Und in diesen Poren lagert sich dann das Cholesterin ab. Kurz gesagt:

Adrenalin schlägt Kerben in die Blutgefäße. Dann beginnt Arteriosklerose !

Dieser böse Umstand erklärt nicht nur den Herztod von Verantwortungsträgern in jungen Jahren, sondern auch die Vergesslichkeit schon mit 30. Stichwort Einkaufszettel. Stichwort To-do-Liste. Alles eine Folge des nicht abgebauten, nicht verrannten Adrenalins. Das schlägt Kerben auch in Gehirngefäße, die daraufhin langsam verfetten, zusehends enger werden und letztlich keinen Sauerstoff mehr ins Gehirn lassen.

Stress macht auf Dauer blöd !

Nun weiß man aber, und Sie sollten es auch längst wissen, dass Stresshormone, die im Blut zirkulieren, durch Laufen verbrannt werden. Somit wird man durch das Laufen cool und entspannt. Das ist umso wichtiger, weil Stress auch abstumpft. Das Gehirn verbraucht dann seine Denkenergie im Kampf gegen den Stress. Ohne Stress, also als Läufer, hat man wieder Ideen. Kommt auf Neues drauf !

Darum auch mein Rat an Sie, täglich – und ich meine wirklich täglich – zu laufen. Oder haben Sie etwa keinen Stress ?

QUELLE: Mein Lieblingsbüchlein. Kennen Sie längst, haben es nur leider nicht …

Bild: www.strunz.com

Probleme im Leben

Die haben wir alle mal. Manche sogar täglich. Die scheinen zum Leben der Menschen dazu zu gehören – oder zum Schicksal. ABER: Na und, wenn schon ! Die Frage ist doch nicht, ob wir Schwierigkeiten haben, sondern

wie gehen wir damit um !

Schon bei Seneca heißt es: Effugere non potes necessitates, potes vincere ! Auf deutsch: Du kannst Schwierigkeiten (Probleme, Zwänge) nicht entkommen, aber … du kannst sie besiegen! Genau, das ist es. Ausweichen oder sie vermeiden wollen, nützt nichts. Die holen uns immer wieder ein. Oder wie ein gewisser Dr. Wladimir Klitschko meint:

Drehe einer Herausforderung nicht den Rücken zu. Man kann zwar Angst haben, aber feige darf man niemals sein !

Dem Chef ausweichen ? … Dem gehört oft die Firma.
Dem Finanzamt ausweichen ? … Steuern zahlen muss man.
Dem lästigen Mitmenschen ausweichen ? … Die sind einfach da !

„Besiegen“ scheint auch mir die richtige Lösung zu sein. Und wann siegt man? Wenn man stärker ist. Der Stärkere ist. Also geht es darum, im Alltag stärker zu werden – als wer oder was auch immer …

Wie man das wird ? Da gab und gibt es bereits viele Versuche des Menschen. Das geht hin bis zum Kokain. Wenn z.B. Künstler ihre Probleme lösen möchten. Nur:  Irgendwann einmal sollte man sich auf die Basis besinnen ! Die Basis der inneren Stärke, der inneren Energie, die wir als Kinder schon alle einmal hatten.

Kennen Kinder denn keine Probleme? Doch. Nur haben die einen zusätzlichen Trick, der uns Erwachsenen nicht gelingt: Kinder blenden aus. Die vergessen oder verdrängen einfach. Lassen sich ablenken. Genial !

Also, wie löst man nun Probleme im Leben ? Dazu 4 Tipps:

  1. Basis muss das optimierte Blut sein: Ohne genügend Testosteron oder mit leerem Eisenspeicher hat man ganz schlechte Karten. Leuchtet ein.
  2. Sauerstoff: Sauerstoff im Gehirn. Heißt: Bewege Dich täglich !
  3. Innere Ruhe. Souveränität, mentale Stärke: Die kann man üben. Kennwort „Meditation“.
  4. Die richtige Ernährung: Die gibt’s. Hat mir auch wieder eine 60-jährige Patientin berichtet: Seit sie in Ketose ist, habe Sie “unendliche Energie”. Viele, viele Problem seien von ihr “abgefallen”.

Das ganze Rezept kann man zusammenfassen mit dem Wort “Frohmedizin”.

Denn die Frohmedizin hat in der Tat – auf dem Umweg Medizin, Krankheiten – ein wirkliches Geheimnis entdeckt:

Ein Leben voller Energie und Freude !

Zum Nachlesen: Der rote Faden für Ihr Leben (News 16.11.2018), Zufrieden oder glücklich (News 18.03.2018), Gibt es zu viel Glück ? (News 10.09.2017)

Testosteron verrät den Lebensstil

Testosteron trägt uns durchs Leben. Auch die Frauen. Testosteron ist unser innerer Antrieb. Ich schätze solche Übersetzungen, weil man spontan Zusammenhänge versteht und sich danach bemüht. Kennen Sie bereits von Magnesium, dem Salz der inneren Ruhe. Oder von Serotonin, dem Glücks- und Chef-Hormon. Und wer möchte nicht glücklich sein? Wer wünscht sich nicht mehr innere Ruhe? Und wer lebt nicht vom inneren Antrieb. Das eigentliche Geheimnis aller erfolgreichen Menschen.

Ihr Testosteron zeigt mir Ihre Entschlusskraft, Ihre innere Motivation, die Tatkraft, Ihr Durchhaltevermögen. Hab ich nun schon so einige 100.000 Mal bei Männern und Frauen gemessen. Lag meistens im unteren Drittel des Normalbereiches. Wenn nicht gar tiefer. Da kommt man dann ins Grübeln …

Denn es hätte Ihnen längst auffallen müssen, mit welchen Ratschlägen ich Ihnen komme, wenn Sie Testosteron steigern möchten. Erinnern Sie sich an … mehr

  • Eiweiß
  • Bewegung
  • Zink
  • Kraftsport
  • Meditation
  • Schilddrüsenhormon.

Nie erwähnt habe ich allerdings den bzw. Ihren Bauchspeck. Ich will höflich bleiben. Bauchfett also, voll mit Aromatase, einem Enzym, das Ihr wertvolles (männliches) Testosteron in (weibliches) Östrogen umwandelt. Bauchfett kann also auch impotent machen. Mediziner sind heute mehr und mehr der Meinung, dass NICHT etwa DER TIEFE HORMONSPIEGEL SCHULD IST an den „Wechseljahres-Beschwerden“ des Mannes.

Also an Erektionsproblemen, Herzrasen, Hitzewallungen, Übergewicht, Depressionen, Gereiztheit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, sondern:

Das Hormon ist vielmehr eine Art Barometer für den allgemeinen Gesundheitszustand des Mannes.

Ist der Mann gestresst, zu dick oder krank, dann sinkt sein Testosteronspiegel. Ist er schlank, sportlich und entspannt, liegt sein Testosteronspiegel im Normalbereich – ganz unabhängig vom Alter. Heißt praktisch: Ihr Testosteronspiegel verrät Sie! Verrät Ihren Lebensstil. Verrät mir, ob Sie eine Gegenstrategie kennen (Meditation). Verrät mir, ob Sie entspannten Ausdauersport treiben oder nicht, ob Sie Kraftsport betreiben oder nicht (was Sie unbedingt sollten). Verrät mir auch, ob Ihr Bauchumfang für Sie zu hoch ist.

Darauf gebracht hat mich der Epidemiologe Robin Haring in seinem Buch „Die Männerlüge“. Kommentiert übrigens in FOCUS 15/2016, S. 75. Und Sie ahnen vielleicht schon, dass die Schulmedizin – künstlich eingeschränkt auf Medikamente – an der Substitution von Testosteron arbeitet. Tatsächlich wurden schon 2014 in Deutschland 3 Mal mehr Testosteron-Präparate verschrieben als noch vor 10 Jahren. Die Frohmedizin hingegen bemüht Ihre Eigenverantwortung …

Wir machen uns Testosteron lieber selbst !

Sie sind der Boss

Sie bestimmen selbst Ihr Schicksal ! Stand schon in den News vom 20.04.2016. Allerdings ruft dieser schillernde Satz bei vielen Menschen sofort Widerspruch hervor. Ja schon, aber doch nicht in jeden Fall, heißt es dann. Lässt aber auch einige Wenige mit dem Kopf nicken. Das sind die Beneidenswerten. Die um die Wahrheit dieses Satzes wissen. Im Guten wie im Bösen.

Woher ich weiß, dass dieser Satz stimmt? Weil er bereits auf molekularer Ebene stimmt. Bereits auf der Stufe der Gene wahr ist. Und weil wir das jetzt schon 65 Jahre lang wissen. Das Wissen ist da, nur die Menschen wissen es nicht. Erinnert mich an das Gebäude der Medizin. Auch hier ist das Wissen da, nur die Menschen leiden weiter.

Also, wie gesagt, Sie bestimmen Ihr Lebensglück. Es geht wieder einmal um Eigenverantwortung. Auch in dem neuen Glück-Ratgeber mit dem Titel „Die Formel für Glück“. Der Autor heißt Mo Gawdat und formuliert ziemlich gnadenlos. Das kritisiere ich als Arzt, obwohl ich völlig seiner Meinung bin. Ich tendiere dann doch zum Mitleid (mit Ihnen).

Wir lesen also dort:

  • Was ist Glück, Herr Gawdat? Glück beginnt mit einer bewussten Entscheidung. Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will.
  • Wirklich so einfach? Warum sind dann so viele Menschen unglücklich? Gegenfrage: Warum sind so viele Menschen übergewichtig?
  • Weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen? Richtig. Und es reicht nicht aus, das zu wissen. Man muss sich auch dementsprechend verhalten. Wenn Sie heute ein Stück Kuchen essen, dann müssen Sie am Morgen danach eben joggen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dann tun Sie das auch. Viele Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil Glücklichsein nicht ganz oben auf deren Prioritätenliste steht.

Finde ich alles richtig, aber dennoch ziemlich gnadenlos. Und die Behauptung: „Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will“ klingt doch recht harsch. Jeder von Ihnen würde sofort Entschuldigungen anbringen dafür, dass er gar keine Wahl hat. Seine soziale Lage. Die kaputte Ehe. Die missratenen Kinder. Der böse Chef. Kurz und gut: Schuld sind immer die Anderen.

Aufwachen ! Einmal sich stolz auf sich selbst besinnen? Das passiert fast nicht. Aber in dem Buch von Gawdat folgen ohnehin noch ein paar andere Bemerkungen:

Wer nach London fährt und Sonnenschein erwartet, ist enttäuscht, wenn es in Strömen regnet. Demjenigen, der einen Regenschirm einpackt, passiert das nicht. Es ist nicht der Regen, der Sie glücklicher oder unglücklicher macht, sondern Ihre Erwartung.

Da hat er Recht, denn:

Glück resultiert nicht aus dem, was das Leben einem gibt. Es ist eine Frage der Perspektive, mit der man an das herangeht, was es einem hinwirft.

Das müsse man erst einmal akzeptieren. Das Leben wirft einem etwas hin. Darüber kann man sich dann freuen oder daran zugrunde gehen. Genial übrigens wie der Autor beweist, dass man wirklich selbst verantwortlich ist. Dass alle Entschuldigungen sinnlos sind. Wie er das schafft?

Er spricht vom inneren Dialog. Dem endlosen Gedankenstrom, der alles, was man tut, kommentiert und kritisiert. Negativ. Lästig. Sogar unsere Gesichtszüge bestimmt. Die Mundwinkel nach unten zieht usw.. Und davon behauptet Gawdat, dass Sie diesen quälenden inneren Dialog abstellen können und es auch sollten.

Frage: Kann ich das einfach so beschließen ?

Aber natürlich ! Oder haben Sie Ihrem Gehirn schon einmal befohlen, die linke Hand zu heben, und es hat geantwortet: „Nö, ich fühle mich heute nicht danach.“ Sie sind der Boss. Sie machen die Ansagen.

Das ist auch der Tenor des ganzen Buches. Sie sind der Boss ! Und keine Ausrede ist erlaubt … Außer vielleicht Ihre 1. Blutanalyse. Aber wirklich nur die Erste !

Souveränität

Ist essbar. Wenn man sich auskennt ! Stand schon in den News vom 16.04.2014. Ist von Biochemikern längst erforscht. Der Wissende hat also nicht nur seine körperliche, sondern auch seine mentale Verfassung selbst in der Hand. Nun ist Souveränität tatsächlich eine beneidenswerte Eigenschaft. Kennen Sie vielleicht schon: Diese Mehrleister, diese Chefs, die sichtbar über den Dingen stehen. Abstand haben. Stets freundlich und hilfsbereit sind …

Wäre ein Ziel? Ein Lebensziel vielleicht sogar, stets souverän zu sein. Souveränität ist biologisch machbar, wie gesagt: Stichwort Tryptophan, Kennwort Serotonin. Und woran erkennt man den souveränen Menschen? Dazu möchte ich Ihnen 7 Sätze ans Herz legen. Vielleicht sogar Merksätze, wenn Sie so wollen:

(1.) Souveräne Menschen glauben immer nur das Beste von sich: Weil man auch immer nur einen Gedanken fassen kann, nicht 2 oder 3 gleichzeitig.

(2.) Souveräne Menschen vergleichen sich nicht: Wir Menschen neigen dazu, bei sich nur die Schwächen sehen und bei anderen nur die Stärken. Lassen Sie das bleiben und glauben Sie an Ihren Stärken.

(3.) Souveräne Menschen genießen ihren Alltag: Der Alltag ist die beste Entspannungshilfe. Nicht gewusst? Alles von Psychologen untersucht: Ein konzentrierter Alltag hat höchsten Entspannungseffekt.

(4.) Souveräne Menschen trennen Beruf und Familie konsequent: Daheim arbeiten verringert Stress nicht. Bewiesen von der Uni Cambridge.

(5.) Souveräne Menschen sind dankbar und können verzeihen: Wer sich auf Dankbarkeit konzentriert und verzeiht, hat messbar weniger Stress (Puls, Blutdruck, Cortisol) als jemand, der Rachepläne schmiedet. Wurde untersucht von der Uni Kopenhagen.

(6.) Souveräne Menschen wollen gut sein, aber nicht super gut: Dazu gibt’s einen einfachen Trick, nämlich 80 %. Die genügen meistens. Es müssen nicht immer 100 % sein. Diese erreicht man in Wahrheit oft viel schwerer und schwieriger als 80 %. So etwa beim Marathon, wenn Sie nicht mehr können. Schalten Sie nur ein bisschen zurück und Sie werden sehen, dass es weitergeht !

(7.) Souveräne Menschen schieben nichts auf die lange Bank, sondern handeln sofort: Etwas hinaus zu zögern ist die Strategie der Gestressten und Verlierer. Denn das Wissen um die aufgeschobenen Arbeit bringt uns zum Grübeln und besetzt den Kopf.

Und vielleicht doch noch ein (8.) Satz: Souveränität ist auch, einmal nicht gleich zu widersprechen, wenn man anderer Meinung ist. Probieren Sie’s aus !