Medizinwitz des Tages 29. Mai 2020

Dramatischer “Bild”-Appell von Deutschlands Gesundheitsminister Spahn: “Geht zum Arzt, BITTE !”

Bild.de am 29.05.2020

In 12 EU-Staaten wie auch in den USA, Canada und Neuseeland gehört das Impfen in der Apotheke zum Alltag.

Österreichische Apothekerkammer am 29.05.2020

Die nächste Influenza-Welle steht unweigerlich vor der Tür und wird dem österreichischen Gesundheitssystem eine zusätzliche Belastung bescheren, die nicht notwendig wäre.

Österreichische Ärztekammer am 29.05.2020

In Deutschland sind es nur noch 30 Weizensorten, die an Klima und Boden angepasst sind. Und in Österreich gibt es auch nur mehr 500 verschiedene Apfelsorten.

Verein Arche Noah am 29.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 17. Januar 2020

Hinzu kommt, dass durch die ausgelaugten Böden heute in vielen Nahrungsmitteln deutlich weniger Vitalstoffe stecken als früher.

Protina Pharmazeutische GmbH am 17.01.2020

Impfen ist die einfachste und wirksamste Methode, um Infektionskrankheiten vorzubeugen – und das keineswegs nur bei Kindern.

HausArzt am 17.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Essen und entgiften

Einige Wirtschaftsnobelpreisträger und Armutsforscher wollen neu über die enorme Bedeutung der Böden nachdenken: Armut, so meinen die Experten, bekämpft man mit dem Ausmerzen von Kindersterblichkeit und Mangelernährung. Also mit Essen, das angefüllt ist mit allem, was der Mensch braucht: 47 essentielle Nährstoffe (News 23.03.2018). Das wäre endlich mal eine konkrete Anleitung gegen Armut vorzugehen !

Und von wo würden diese Nährstoffe herkommen ? Aus dem Boden, ganz richtig. Geerntet von Bauern. Der erst kürzlich erfolgte Aufmarsch von 10.000 Bauern in München untermalt mir die wahren Machtverhältnisse. Man könnte sonst – infantil – glauben, wir leben von Aldi & Lidl … Wozu braucht man Bauern ?

Doch Essen kommt nun mal aus dem Boden. Ob Pflanzen oder tierische Nahrung (News 21.09.2015). Und um das Bestellen des Feldes kümmert sich – der Bauer ! Aber auch viele Tiere fressen, was aus der Erde kommt. Ob die auch wissen, dass z.B. Jod, Selen oder Magnesium kaum mehr in unseren Böden vorkommt, das weiß man nicht wirklich. Wir Menschen jedoch könnten und sollten das ausgleichen, was in unserer Nahrung nicht mehr erhalten ist

Zum Glück gibt es NEMs. NEMs sind Glück !!!

Mehr und mehr werden aber auch Dinge zum Thema, die in unseren Böden nicht so gesund sind. Dass uns sozusagen nicht alles „aus dem Boden“ weiterhilft: Schwermetalle, Plastik und Giftstoffe werden durch den sog. Fortschritt des Menschen seit jeher in das Wasser und damit in die Nahrung eingeschleust.

Die Römer hatten sich einst bzw. im Laufe ihres zivilisatorischen Fortschritts noch durch Blei vergiftet. Heute haben wir aber Angst vor neuen bösartigen Giften, und das zu Recht. Da braucht man z.B. nur Nabelschnur-Blut oder Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind dabei Pestizide, flammenerstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei und Arsen. Übrigens Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. z.B. Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260). So was aber auch !! Mehr dazu steht in den News 15.11.2017.

Die gute Nachricht lautet: Trotz der Gifte, denen man kaum entkommt, kann man sich schützen. Besser gesagt: Könnte ! Denn dazu braucht man seine

Mitochondrien.

Diese Kraftwerke in unseren Körperzellen haben nämlich auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Und das ist auch die Lösung: Denn nur gesunde, in meiner Sprache übergesunde Mitochondrien können die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen leicht an diese giftigen Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Laut Frohmedizin also – richtig verstanden und durchgeführt – braucht man vor den Umweltgiften fast keine Angst zu haben. Was man aber sehr wohl braucht, das sind

  • Antioxidantien
  • B-Vitamine
  • Selen (für die Schwermetalle)
  • Zink (für die Leichtmetalle)
  • und Aminosäuren.

Um das zu verstehen, braucht man keinen Nobelpreis. Und bitte lassen Sie sich nicht zusätzlich auch noch von den Angstparolen der Medien oder so mancher Experten einschüchtern. Die Stichworte lauten Orthorexia nervosa oder warum selbst gesunde Ernährung krank machen kann. Wir zitieren stattdessen lieber Herrn Kant mit „Sapere aude !“ Habe den Mut, selbst zu denken …

Zum Thema passend:  Was soll man essen ? (25.01.2018),  Selen hilft phänomenal (News 12.12.2017),  Entgiftung (News 15.11.2017)

Fleischatlas 2018: Böll Stiftung fordert dringenden Umbau der Nutztierhaltung

“Ein zentrales Problem der industriellen Tierhaltung ist auch die exorbitante Güllebelastung der Böden und des Grundwassers”, betont Barbara Unmüßig von der Heinrich Böll Stiftung. Dagegen könne nur eine Abgabe auf Stickstoffüberschüsse und eine konsequente Begrenzung der Tiermengen pro Hektar helfen. Der Richtwert dürfe 2 Großvieheinheiten pro Hektar nicht überschreiten, was 2 Rinder oder 10 Schweinen entspricht.

Bild: obs / BUND / Art-Direktion E. Stockmar

“Qualvoll, umweltschädlich, ungesund und billig – das charakterisiert heutzutage die industrielle Tierproduktion. Das muss sich dringend ändern”, so die Expertin. Zudem trage kein anderer Sektor so massiv zum Verlust der Artenvielfalt, zur Zerstörung des Klimas, zur Überdüngung und zur Gefährdung unserer Gesundheit bei wie die industrielle Fleischproduktion. Laut Schätzungen dürfte die Nachfrage nach Fleisch bis 2050 um noch weitere 85 % steigen.

“Ohne Umsteuern, vor allem in den Industrieländern, ist dies ein Garant fürs weitere Aufheizen der Atmosphäre, für globale Ungleichheit, Hunger und Tierleid. Es ist höchste Zeit, dass politisch etwas getan wird”, warnt Unmüßig. Ein Hebel dazu sei eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik, denn die EU gebe jedes Jahr knapp 60 Mrd. € für agrarpolitische Maßnahmen aus. Dieses Geld sollte zukünftig besser in eine ökologischere und tiergerechtere Landwirtschaft fließen, findet die Böll Stiftung.

Jodmangel

Ob Sie sich rastlos, überreizt oder schlapp und leer fühlen, fast immer hat die Schilddrüse, unsere Energiezentrale, ihre Finger mit im Spiel. Mit hochwirksamen Schilddrüsenhormonen reguliert sie das Energieniveau jeder Zelle. Jod ist der zentrale Baustein dieser Hormone. Unser Leben könnte so einfach energiereicher sein, wenn wir uns nur genügend Spurenelemente einschließlich Jod gönnen würden. Doch allen Aufklärungskampagnen zum Trotz isst kaum ein Deutscher genug von diesem Zündbotenstoff.

Sie erinnern sich vielleicht an die News vom 18.06.2016. Dort stand, dass manche Völker tausendmal mehr Jod zu sich nehmen als wir. Heißt also 50 mg Jod täglich. Derweilen haben 90 % von uns einen Jodmangel. Soll an den ausgelaugten Böden liegen – zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darum gab’s dort auch lange Zeit ein sogenanntes Kropfband. Ein geschmücktes Halsband also, was den Kropf verdecken soll. Und Kropf nennt man die geschwollene Schilddrüse …

Der Körper bekommt zu wenig Jod und produziert zu wenig Schilddrüsenhormon. Schreit dann die Schilddrüse an und die vergrößert sich, um so wenigstens noch ein bisschen mehr zu produzieren. Eine solche Unterfunktion der Schilddrüse, so lese ich, haben 20 Mio. Deutsche. Ist also Alltag.

Jodmangel führt aber auch zu

  • Schlafstörungen,
  • depressiver Stimmung,
  • andauernder Erschöpfung,
  • Antriebslosigkeit,
  • Haarausfall,
  • unerfülltem Kinderwunsch,
  • Regelschmerzen sowie
  • Brustzysten.

Und man liest mit Staunen, dass etwa in Japan die tausendfache Menge Jod konsumiert wird. Spätestens hier bin auch ich aufgewacht. Habe mich mit Jod ganz anders beschäftigt und griff natürlich auch zu Kyra Hoffmanns inzwischen berühmten Jodbuch. Was man da alles lernen kann. Scheint unglaublich!

Dieses Jod-Kochbuch ist eine gar elegante Lösung um mehr Jod zu essen. Mit delikaten Mahlzeiten. Das Rezeptbuch überzeugt. Wir sollten wirklich der Natur (normalem Essen) den Vorzug geben vor neuen Tabletten, auch wenn es NEM sind. Diese sollten eigentlich und ursprünglich die Nahrung auch nur ergänzen, nicht ersetzen.