Medizinwitz des Tages 17. April 2020

Das Impfen scheitert in der westlichen Welt oft an seinem Erfolg.

Stiftung Gesundheitswissen am 17.04.2020

Die Impfbereitschaft nimmt in Deutschland leicht zu. 2019 sind die Ausgaben der Krankenkassen für Impfstoffe um 16,4 % auf rund 1,5 Mrd. € gestiegen.

ABDA am 17.04.2020

Wegen der Angst vor einer möglichen Corona-Infektion im Spital bleiben die Menschen in Österreich lieber zu Hause, verschlechtern dadurch aber wegen der mangelnden Versorgung ihren Gesundheitszustand bzw. missachten erste Anzeichen einer schweren Erkrankung wie etwa Herzinfarkt.

Ärztekammer Wien am 17.04.2020

Vielen Patienten fällt es schwer, sich selbst ein Medikament ins Auge zu träufeln. Doch mit der richtigen Technik gelingt das ganz einfach. Wichtig ist, vor der Anwendung von Augentropfen unbedingt gründlich die Hände zu waschen. Anschließend in aufrechter Körperhaltung mit Blick nach oben vorsichtig einen Tropfen in den Bindehautsack träufeln. Das Fläschchen dabei senkrecht halten und mit der Spitze nicht die Haut berühren ! Allerdings hat mehr als ein Tropfen nicht Platz. Überschüssiges Arzneimittel wird wegen einer verstärkten Tränenproduktion sofort wieder ausgeschwemmt. Nach dem Einträufeln das Auge für einige Sekunden schließen und eventuell den Tränenkanal im Augenwinkel leicht abdrücken. Kontaktlinsenträger sollten während der Therapie mit Augentropfen vorübergehend auf die Brille umsteigen. … Zu den Pluspunkten von Augentropfen zählt, dass sie ohne den Umweg über Magen, Darm, Leber und Kreislauf direkt am Auge wirken.

Apotheken Umschau am 17.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Määhditation

Wenn Sie sich jetzt fragen, was das denn für komische Überschrift ist, dann sage ich Ihnen gleich, dass es in diesen News um Meditation geht. Hätten Sie wohl auch so erraten. Eine Gebrauchsanleitung. Und um das Schafsein. Damit gemeint ist das putzig, wollige Tierchen …

Schafe zeigen uns, wie man meditiert.

Schauen Sie einmal auf die Augen des Schafs ? Die sind zwar geöffnet, nur sieht man ganz genau, dass das Schaf „nicht da“ ist. Schafe genießen die Sonne und schauen dabei durch die Ferne „hindurch“. Sind im Reinen mit sich. Ihr Fühlen und Handeln ist nicht nur im Einklang, sie sind identisch.

Lebendiges, fühlendes, reines Wohlbefinden.

Schafe sind die pelzigen Sonnenwesen. Aus ihrer Wolle kann Vitamin D gewonnen werden. Ist das nicht irre ? Und Schafe määhditieren natürlich, weil es jeden Tag immer jeweils nur eine Sache tun. Schaf sein. Und Schaf sein, Vitamin D produzierendes Sonnenwesen zu sein, bedeutet:

  • Bewegung
  • täglich richtiges Fressen
  • tägliche Erholung

Bedeutet auf uns Menschen übertragen:

  • täglich laufen
  • Verzicht auf Zucker und Mehl
  • täglich meditieren

Und wollen Sie wissen, wie ein wirklich meditierender Mensch aussieht ? Das wissen Sie bereits (siehe News „Kindliche Fühler“ 25.12.2019). Gucken Sie sich das folgende Bild des Kindes noch einmal an. Achten Sie dabei auf die Hände des Kindes, insbesondere auf die rechte Hand !

Kleiner Tipp: wenn Sie meditieren, wirklich meditieren, wird sich Ihre Hand genauso verhalten. Das kommt wie von selbst. Erzwingen nützt da nichts.

Meditation ist nicht auf ein Sitzkissen setzen und „Auf geht’s Meditation“.

Meditieren bedeutet sich ins Leben einfühlen. Können Sie als Anfänger am besten im Auto beginnen. Beim Autofahren dann nicht öfter als 4 Mal pro Minute atmen. Dann nämlich schießt nach 5 Minuten Ihr Kalzium in die Höhe, das kleine Salz der inneren Ruhe. Und plötzlich regt man sich nicht mehr über Baustellen auf, über die langsamen Mitmenschen auf der Überholspur. Man urteilt nicht länger und kommt garantiert mit Flow-Gefühl effizient in die Arbeit.

Dann, und nur dann, sind Sie ein Mensch. Ein Sonnenwesen ohne Sorgen, das kluge Entscheidungen fällt. Wie von selbst …

Mehr Kraft, mehr Energie, mehr Ausdauer

Hätten Sie alle gern.  Weiß ich. War auch schon Titel der News vom 12.01.2013. Dort ging’s um Molekularbiologie an vorderster Wissensfront. Und auch darum, dass es mehr Kraft, mehr Energie und mehr Ausdauer quasi geschenkt gibt. Von Mutter Natur. Für Marathonläufer genauso wie für Schreibtischtäter. Denn je mehr Mitochondrien Sie haben (bis zu 6 Mal mehr sind möglich), desto mehr Lebensenergie steht Ihnen zur Verfügung.

Den Schweizern z.B. sieht man ihre “Lebensenergie” oft an. Die Art wie sie sich bewegen, der wache Blick, die rasche (witzige) Antwort … Ohne Energie ist das Leben traurig. Das wissen Sie ganz genau aus Zeiten, in denen Sie einmal krank waren. Und die Energie kommt wie gesagt ganz klar und eindeutig

aus den Mitochondrien.

Und ganz besonders aus den Kraftwerken, die sich in Ihrem größten Organ befinden: Den Muskeln. Und da gibt es doch tatsächlich

die 2-Zylinder und die 12-Zylinder.

Will sagen: Es gibt im Muskelgewebe unterschiedliche Mengen an Mitochondrien. Der Unterschied kann bis zum Faktor 6 betragen. Enorm! Und wie verschafft man sich möglichst viele Mitochondrien? Klare Antwort:

Hauptsächlich aus Eiweiß und Fett.

Wenn Sie jetzt aber glauben, dass Sie nach 10 Eiern zum Frühstück plötzlich mehr Energie (mehr Mitochondrien) bekommen, dann täuschen Sie sich ein ganz kleines bisschen. Denn es gehört auch noch Sauerstoff dazu ! Heißt übersetzt: Bewegung, Sport, Durchblutung. Sie müssen Ihr größtes Organ, die Muskeln, nämlich trainieren.

  • Geht am einfachsten durch Laufen. Dabei wird der Muskel bis zu 10 Mal mehr durchblutet. Ein physiologisches Faktum.
  • Geht mit Gymnastik. Z.B. mit 7 magischen Übungen (News vom 16.03.2017).

So entsteht mehr Muskelgewebe und damit mehr Mitochondrien und damit mehr Lebensenergie. Und noch eins: Auch die Mitochondrien sind im Prinzip auf alle 47 essentielle Stoffe angewiesen. Darum: Blutanalyse !

Oder bleiben Sie lieber misstrauisch? Sagen sich: “Ach, der Strunz, mit seinem Eiweiß!” Eine der fittesten (erfreulichsten) Frauen dieser Welt heißt Paula Newby-Frazer. Gewann 8 Mal den Ironman Hawaii. Sie isst täglich 45 % Eiweiß ! Der Durchschnittsdeutsche kommt auf 12 %. Überzeugt ?