Mineralien machen basisch

2008 hatte ich mich noch gewundert. Ja, über Sie, lieber Leser. Über Sie alle, die Sie das Buch “mineralien – das erfolgsprogramm” nicht regelmäßig und immer wieder studieren. Das verstand ich wirklich nicht, denn es ist spannend. Welches Medizinbuch kann das noch von sich behaupten? Es ist auch unterhaltsam und zugleich lernt man außergewöhnlich viel. Das lässt sich dann auch gleich im täglichen Leben ein- und umsetzen. Kurz gesagt:

Das Buch motiviert sein Leben zu ändern.

Lesen Sie bitte nur mal die faszinierende Statistik über Selen. Der Beweis, dass Selen vor Krebs schützt. Wer das einmal verstanden hat …

Doch nunmehr ist das Werk von Andreas Joop und meiner Wenigkeit in der 9. Auflage erschienen. Es scheint also doch sehr beliebt geworden zu sein ! Auch zum in die Hand nehmen. Ein sog. haptisches Vergnügen. Das liegt auch an dem farbenfrohen Umschlag samt fester, wasserabweisender Folie. Als würde man einen Kinderpopo streicheln. Bitte, verstehen Sie mich richtig !

Und, was man so gerne anfasst, will man auch aufmachen. Heißt bei Büchern aufschlagen … und kann dann u.a. lesen: Macht Übersäuerung wirklich krank ? Die klare Antwort: Nein !

Es sind die fehlenden Mineralstoffe, die uns krank machen.

Alle industriell hergestellten Nahrungsmittel mit wenig Mineralien „übersäuern“ den Körper, weil sie keine Säurepuffer mitbringen. Selbst Eiweiß wird von mancher Seite zu einem Säuren-Sündenbock gemacht. Dabei übersäuert das lebenswichtige Eiweiß überhaupt nicht, wenn man genügend Obst und Gemüse isst und damit „mineralstoffgepuffert“ ist. Der Steinzeitmensch aß viel Fleisch, aber eben auch noch viele mineralstoffreiche Pflanzen zum Abpuffern.

Eine klare Aussage: Mineralien machen den Körper basisch.

Sich entsäuern kann man in wenigen Stunden !

Und genau von denen handelt das erwähnte Buch. Da findet man dann auch 2 so (seltsame) Sätze wie:

  • Mineralstoffe entsorgen schädliches Blei, Kadmium, Quecksilber und andere Schwermetalle aus dem Körper. Das heißt: Man kann auf die risikoreiche Chelat-Therapie verzichten.
  • Jeder 3. Deutsche hat einen Kropf. Der Jodmangel in Deutschland kostet 1 Mrd. € pro Jahr. Macht aber nichts oder ?

“mineralien – das erfolgsprogramm” gibt’s nun also in der 9. Auflage. Bei HEYNE. Wann greifen Sie zu ?

Entgiftung

Ist ein wunderschönes Beispiel für ein allgemeines Prinzip. Wir haben die Angewohnheit, immer in die falsche Richtung zu schauen. Da draußen zu suchen. Dahinter steckt die Meinung: Die Anderen sind schuld. Nur nicht man selbst. Dabei liegt die Lösung nur bei uns.  Auch in der Medizin. Wir haben uns angewöhnt, verzweifelt und arbeitsintensiv nach Feinden zu suchen. Welches Wetter schuld ist, welche Bakterien schuld sind, welche Viren?

Auf die Idee, dass man selbst schuld sein könnte, dass man sein eigenes Immunsystem vernachlässigt hätte, dass dort die Lösung liegen könnte, auf diese Idee kommen viele Menschen nicht. Und warum? Na, weil man dann selbst etwas tun müsste. Und das sind wir einfach nicht mehr gewohnt … Und bitte überlesen Sie die beiden letzten Sätze nicht, denn dort steht nämlich die Lösung für praktisch jedes Ihrer Lebensprobleme.

Bringt uns wieder zu den Giften. Erstmalig in der Entwicklung der Menschheit sind wir seit Jahrzehnten fremden, neuen wie auch künstlichen Stoffen ausgesetzt. Und zwar tausenden solcher Stoffe. Sie brauchen nur Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind Pestizide, Flammen erstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei, Arsen. Übrigens auch Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. z.B. Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260)

Nun begeben sich Viele von Ihnen jahre- oder sogar jahrzehntelang auf Giftsuche. Ist ein sinnloses Unterfangen. Daher mein Rat:

Nehmen Sie getrost an, ständig und überall vergiftet zu werden …

Sie können sich dem sicher nicht entziehen! Und werden Sie bitte nicht neurotisch. Oder gar psychotisch, weil Sie keinen Ausweg sehen. Denn unser aller Ausweg relativ eindeutig:

Gesunde Mitochondrien !

Die Kraftwerke in unseren Zellen haben auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass Sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Das ist die Lösung! Denn nur gesunde, in meiner Sprache “übergesunde” Mitochondrien können ganz leicht die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen an giftige Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Richtig verstanden und durchgeführt braucht man vor Giften im Körper keine oder fast keine Angst zu haben !

Obwohl diese Gifte natürlich schon Auswirkungen haben. Das wurde insbesondere am Gehirn studiert. Fast jede gehirnorganische Störung wird mit solchen Vergiftungen erklärt. Also:

Nur Mitochondrien, die genügend B-Vitamine, Q10 und Antioxidantien enthalten, können diese Entgiftung effektiv leisten.

Wenn es die Mitochondrien nämlich nicht können, werden die Gifte in unsrem Fettgewebe gespeichert. Selbst im Gehirn, das bekanntlich zu einem großen Teil aus Fett (im Myelin) besteht. Was dann passiert? Viele Enzyme, die für die Entgiftung zuständig wären, werden ihrerseits „vergiftet“. Können also ihre Arbeit nicht mehr leisten. Dann schaukelt sich das Ganze hoch …

Durch den oxidativen Stress bis hin zu Zellschäden, worauf der Körper mehr Zytokine produziert, also Entzündungsstoffe. Und schlussendlich wird der Körper sogar Antikörper gegen sich selbst produzieren. Nennt man dann

Autoimmunerkrankung.

Was Sie hier erneut lernen, ist die Bedeutung gesunder Lebensmittel. Erklärt wieder einmal, warum Sie den scheinbar läppischen Rat von 2 Drittel Salat und Gemüse erst nehmen müssen. Erklärt erneut, weshalb Sie Nahrungsergänzungsmittel (NEM) – unbedingt nach Messung – zu sich nehmen müssen. Bei der täglichen Giftlast, die der Mensch mittlerweile produziert, braucht er, brauchen Sie auch NEM (Vitamine, Mineralien usw.). Um die Sache klar auf den Punkt zu bringen!

QUELLE: Terry Wahls “Minding my Mitochondria” (sogar mit die Entgiftung beschleunigenden Rezepten)