Medizinwitz des Tages 17. Februar 2021

Würde der Patentschutz aufgehoben, so würde keine einzige Dosis an Corona-Impfstoffen zusätzlich produziert werden. Der Patentschutz ist vielmehr die Grundlage dafür, dass laufend medizinische Innovationen auf den Markt gebracht werden. Ohne den Patentschutz hätten wir keine Covid-19-Impfstoffe oder Therapien, über deren Produktion und Verteilung wir jetzt so heftig streiten. Der Patentschutz wirkt als Treiber bei jedweder Forschung. Öffentliche Gelder, die in den Arzneimittelbereich fließen, erfüllen ebenfalls eine wichtige Anreiz- und Beschleunigungsfunktion.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 17.02.2021

Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, hält die Forderung von Weltärzte-Präsident Prof. Dr. Montgomery für “völlig unangemessen”, den Impfstoff von AstraZeneca nicht beim medizinischen Personal einzusetzen.

WELT Nachrichtensender am 17.02.2021

Dass bei 70 % der geimpften Menschen die Infektion vermieden werden kann und aber 30 % der Geimpften sich danach doch noch infizieren können, das ist im Übrigen eine ähnliche Quote wie bei den Influenza-Impfstoffen, die seit vielen Jahrzehnten alljährlich verimpft werden. Da ist die Rate in etwa gleich hoch !

BÄK-Präsident Reinhardt am 17.02.2021

Die Zahl an Personen, die wegen dem Coronavirus im Krankenhaus behandelt werden müssen, wird nach Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT überschätzt: Bis zu 30 % der offiziell in der Statistik geführten Menschen sind nicht wegen Corona in stationärer Behandlung, sondern wurden zufällig positiv getestet.

Die Zeit am 17.02.2021

Auch die Barmer-Krankenkasse beobachtet im Falle von Corona “einen nennenswerten Anteil von Krankenhausfällen”, die ursächlich wegen einer anderen Erkrankung behandelt wurden, jedoch in der Statistik als “Corona-Patient” geführt werden.

Die Zeit am 17.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Rauchen Sie gerne ?

… oder sind Sie schon süchtig ? Das ist eine durchaus ernst gemeinte Frage, denn das Zigarettenrauchen hat auch Vorteile. Deshalb wird es gemacht ! Es erfrischt, motiviert und beschleunigt das Denken. Das ist nicht nichts … alles nur wegen des Noradrenalins. (News 02.06.2018) Die Medizin hingegen sieht die Sache – ebenfalls natürlich – ganz anders. Dort heißt es: Rauchen erzeugt Krebs !

Die Schulmedizin warnt also – vor der Katastrophe. Vor dem Krebs. Und was bringt’s ? Hat der erhobene Zeigefinger schon jemals etwas bewirkt – vor allem langfristig ? Folgerichtig liest man Jahr für Jahr, dass die Zahl der vom Rauchen verursachten Krebstoten in Deutschland erneut angestiegen ist. Auf jetzt über 42.000 Menschen pro Jahr.

Einem Frohmediziner fällt dazu folgendes ein:

  • Jede Sucht kann (nur) durch eine andere Sucht ersetzt werden. Intelligent wäre eine gesunde Sucht wie z.B. das Laufen.
  • Oder man besinnt sich auf die Natur ! Die hilft dem Menschen auch dann, wenn er sich noch so blöd benimmt … Und schluckt Vitamine. Das ist die einfachste Lösung. Die Natur schützt vor Krebs. Ist alles wissenschaftlich erforscht und längst bewiesen. (News 01.12.2004)

Schützt auch den Raucher. Dabei kommt der gefürchtete Lungenkrebs erst am Ende des (Leidens-)Weges. Tatsächlich passiert schon bei jedem Zug vorher etwas:

Sofort verengen sich sämtliche Blutgefäße um 40 %. Es erfolgt also nur mehr die halbe Durchblutung !! Gleichzeitig erhöht sich im Blut die Anzahl der freien Radikale und deshalb auch die Anzahl der weißen Blutkörperchen. Pro Zug an einem Glimmstängel saugt man 500 Billionen freie Radikale in den Körper. Das macht pro Zigarette 10 Billiarden freie Radikale im Blut. Und die aktivieren ROS direkt an der Innenseite der Blutgefäße. ROS ist das schlimmste Dauergift, das der Körper kennt …

Man kann den negativen Effekt des Rauchens sogar an den Telomeren festmachen. (News 29.05.2013) Telomere sind ein Maß für die Jugend und die Gesundheit des Körpers (Nobelpreis 2009, Blackburn). Und da wurde gemessen und bewiesen (Am J Ther 2011, Nov; 18(6):e209), dass

Zigarettenrauchen die Verkürzung der Telomere beschleunigt.

Nun ist Rauchen zwar schlimm, aber es gibt noch Schlimmeres: Übergewicht ! (News 19.03.2009) In der dort zitierten Studie heißt es, dass 10 Zigaretten am Tag genauso wie Übergewicht die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Todes jeweils verdoppelt. ABER:

Erstaunlicher Weise war bei übergewichtigen Nicht-Rauchern die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Todes genauso hoch wie bei übergewichtigen Rauchern.

Folglich sollte man zuerst abspecken und dann erst mit dem Rauchen aufhören !

Zum Nachlesen: Rauchen und problemlos aufhören (News 13.09.2016)

Heilung kann man beschleunigen

Gebrochene Rippen können wochenlang weh tun. Beim Atmen, bei jeder Bewegung. Schon die Erschütterung beim Joggen … Oder auch Golfen: Mit gebrochenen Rippen kann man Golfen vergessen. Die Schwungbewegung probiert man genau ein Mal … Das war „Normalmedizin“. Kommen wir jetzt zur Frohmedizin …

Eine junge Dame hat sich bei einem Sturz Rippen gebrochen und möchte wissen: „Was kann ich tun, um die Heilung zu beschleunigen?“ Nach 2,5 Wochen jubelt dieselbe Frau:

Dank Ihnen, Herr Dr. Strunz, kann ich nach 2,5 Wochen schon wieder Golf spielen, obwohl sogar mehrere Rippen gebrochen waren !

Kann man das glauben ? Orthopäden oder Chirurgen würden darüber nur ihren Kopf schütteln. Aber, wir lesen weiter:

Auf Ihren Rat hin habe ich 2 Mal Orthomolar sowie Zink morgens und abends genommen … und es hat geklappt. Sie sind einfach der Beste !

Danke, aber ich habe auch das nur selbst erlebt und ausprobiert. Bei einem Duathlon war ich nach dem 1. Lauf von 10 km so dermaßen fertig, dass ich beim Aufstieg auf das Rad umgekippt bin. Ergebnis: Bruch von 2 Rippen und 2 Fingern …

Ich möchte Ihnen hiermit etwas vermitteln: Es gibt immer einen Weg der Heilung. Auch bei Knochenbruch. Nicht nur bei Multipler Sklerose, auch bei handfesten – mechanisch bedingten – Schmerzen. Und weil irgendwann einmal ohnehin alles verheilt, geht es primär eigentlich um die Geschwindigkeit der Heilung. Kurz und gut:

Man kann die Heilung wirklich immer beschleunigen ! Neben dem Rezept oben gibt es noch viel mehr Tricks.

Dieses neue Denken – ist in meiner Praxis Alltag – heißt nicht mehr: Eine Diagnose finden. Ein Wort dafür finden, was Sie mir schildern, um irgendwelchen geheimen Ursachen auf die Spur zu kommen. Da verirrt sich die Schulmedizin schon seit Jahrzehnten. Wir fangen von der anderen Seite an:

Wir heilen lieber gleich !

Dazu müssen wir gar nicht so ganz genau wissen, was bei Ihnen los ist. Wir sehen ohnehin, welche Blutwerte „falsch“ sind. Und die reparieren wir. Wir sehen ohnehin, ob Sie sich täglich bewegen oder nicht. Ob Sie täglich meditieren oder nicht. Ob Sie Kohlenhydrate futtern oder nicht. Und dann handeln wir lieber gleich genetisch korrekt. Das beschleunigt in der Regel die Heilung !

Die Innovative Medicines Initiative der EU als PPP-Modell

Innovative Medicines Initiative (IMI) ist seit 2017 ein sog. Public Private Partnership-Modell von EU und der europäischen Pharmaindustrie mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Pharmafirmen, Hochschulen, öffentlichen Forschungsstätten, KMUs, Behörden und Patientenorganisationen zur Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen. Dazu wurden natürlich etliche Forschungsprojekte auf die Beine gestellt.

ELF, K4DD und HARMONY

ELF (European Lead Factory) z.B. ist seit 2013 ein Projekt von 7 Pharmafirmen, mehreren KMUs sowie akademischen Institutionen mit dem Ziel, die Entwicklung von Arzneimitteln zu beschleunigen. Dazu schufen die Teilnehmer eine riesige, gemeinsame „Substanzbibliothek“, die nach 5 Jahren bereits über 500.000 Moleküle zur Wirkstoffforschung umfasste. Das Projekt K4DD untersucht erstmals in großem Maßstab das Phänomen der “Bindungskinetik”, also wie lange ein Wirkstoff auf sein Zielprotein einwirkt.

IMIDIA wiederum steht für „Innovative Medicines Initiative for Diabetes” und soll den Trend zu immer mehr Diabeteserkrankungen stoppen helfen. Dass sich die WHO mehr Antibiotika wünscht, ist bekannt. Das Projekt DRIVE-AB hat über 3 Jahre lang geforscht, wie die Entwicklung neuer Antibiotika stimuliert werden könnte. Am Ende schlugen die Autoren 4 Anreize vor. HARMONY schließlich möchte die Behandlung von Blutkrebskrankheiten verbessern und setzt dabei auf Datenverarbeitung in großem Stil.