Medizinwitz des Tages 30. Juli 2020

Die Reaktivierung von Telomerase ist ein Schlüsselmechanismus für das unbegrenzte Wachstum von Krebszellen.

MedUni Wien am 30.07.2020

Im Alltag öffnen wir täglich Türen, drücken Schalter und Knöpfe oder nutzen Tastaturen wie an Bank- oder Fahrkartenautomaten. Alles Flächen, die von vielen Menschen berührt werden und so zwangsläufig Bakterien und Viren übertragen. Mit dem neuen hygienischen Fingerschutz “HI Safe Touch” der Koziol GmbH lässt sich nun ein direkter Kontakt mit diesen Oberflächen vermeiden.

koziol ideas for friends GmbH am 30.07.2020

Mit präklinischen Daten konnte gezeigt werden, dass “Carragelose” das Potenzial hat, das Risiko an Covid-19 zu erkranken zu reduzieren.

Sigmapharm Arzneimittel GmbH am 30.07.2020

Der ideale Sonnenschutz ist von Mensch zu Mensch verschieden. In den österreichischen Apotheken gibt es je nach Empfindlichkeit und Beschaffenheit der Haut, nach Strahlungsintensität der Sonne am Urlaubsort und nach persönlichen Vorlieben eine Vielzahl an hochwertigen und besonders gut verträglichen Sonnenschutzpräparaten zu kaufen. … Besonderen Schutz vor der Sonne benötigen auch Menschen, die gewisse Arzneimittel einnehmen bzw. anwenden.

Österreichische Apothekerkammer am 30.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 17. April 2020

Das Impfen scheitert in der westlichen Welt oft an seinem Erfolg.

Stiftung Gesundheitswissen am 17.04.2020

Die Impfbereitschaft nimmt in Deutschland leicht zu. 2019 sind die Ausgaben der Krankenkassen für Impfstoffe um 16,4 % auf rund 1,5 Mrd. € gestiegen.

ABDA am 17.04.2020

Wegen der Angst vor einer möglichen Corona-Infektion im Spital bleiben die Menschen in Österreich lieber zu Hause, verschlechtern dadurch aber wegen der mangelnden Versorgung ihren Gesundheitszustand bzw. missachten erste Anzeichen einer schweren Erkrankung wie etwa Herzinfarkt.

Ärztekammer Wien am 17.04.2020

Vielen Patienten fällt es schwer, sich selbst ein Medikament ins Auge zu träufeln. Doch mit der richtigen Technik gelingt das ganz einfach. Wichtig ist, vor der Anwendung von Augentropfen unbedingt gründlich die Hände zu waschen. Anschließend in aufrechter Körperhaltung mit Blick nach oben vorsichtig einen Tropfen in den Bindehautsack träufeln. Das Fläschchen dabei senkrecht halten und mit der Spitze nicht die Haut berühren ! Allerdings hat mehr als ein Tropfen nicht Platz. Überschüssiges Arzneimittel wird wegen einer verstärkten Tränenproduktion sofort wieder ausgeschwemmt. Nach dem Einträufeln das Auge für einige Sekunden schließen und eventuell den Tränenkanal im Augenwinkel leicht abdrücken. Kontaktlinsenträger sollten während der Therapie mit Augentropfen vorübergehend auf die Brille umsteigen. … Zu den Pluspunkten von Augentropfen zählt, dass sie ohne den Umweg über Magen, Darm, Leber und Kreislauf direkt am Auge wirken.

Apotheken Umschau am 17.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Migräne und Magnesium

Bei Migräne handelt es sich um wiederkehrende Anfälle von pulsierenden, meist einseitigen Kopfschmerzen, die häufig mit Übelkeit und Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche, Düfte oder Berührung einhergehen. Woher die kommen, weiß (auch) die Schulmedizin nicht. Lange Zeit galt das Zusammenkrampfen und überschießende Sichweiten von Blutgefäßen als Grund. Das ist heute aber nur die Folge und nicht die Ursache.

Derzeit spricht man von sich wellenförmig im Gehirn ausbreitenden elektrischen Störungen. Die könne man auch messen, nicht aber einen eindeutigen Zusammenhang mit den Schmerzen herstellen. Nix Genaues weiß man also nicht. Und da helfen auch nicht die mindestens 7 Gene, die mit der elektrischen Erregbarkeit der Nervenzellen zu tun haben.

Nun könnte einem die Erklärung von Migräne ja völlig egal sein, wenn sie nur aufhören würde. Um es kurz zu machen: Ich kenne 3 sichere Wege, Migräne loszuwerden. Waren die News vom 10.09.2013, wenn Sie nachlesen wollen. Und über die sicherste Methode, nämlich genug Magnesium, kam mir jetzt sozusagen exotisches Wissen unter.

Demnach hatten Ärzte das Rückenmark von Migränepatienten angebohrt und bewiesen, dass deren Rückenmarksflüssigkeit deutlich weniger Magnesium enthielt als von normalen Menschen. Oder wussten Sie, dass man mit speziellen Kernspin‐Untersuchungen den Magnesiumgehalt von Gehirnzellen bestimmen kann? Und siehe da: Migränepatienten hatten prompt deutlich weniger Magnesium in Gehirn als ihre Mitmenschen?

Mir z.B. fehlte solch ein exotisches Wissen. Stattdessen hatte ich einfach Migräne. Über 30 Jahre lang. Bis ich Magnesium nahm.

Und die Migräne war weg !

So schlicht und praktisch dachte auch Dr. Pines, der schon 1933 (!) Migräne mit Injektionen von Magnesiumsulfat einfach wegzauberte. Dann auch ausführlich darüber geschrieben hat. War daraufhin Deutschland migränefrei? Natürlich nicht. Deshalb hat Dr. Alexander Mauskop 1996 das wiederholt …

Ist Deutschland seither migränefrei? Natürlich nicht. Man will der Natur einfach nicht glauben, sondern sucht sein Heil verzweifelt lieber in immer moderneren Pharmaprodukten. Hier also mein Tipp: Migräne verschwindet bei

über 1,0 mmol/l liegen (normal 0,7 – 1,1 mmol/l) Magnesium im Blut.

Und warum Ihnen Magnesium in der richtigen Menge (deshalb oft per Infusion) die Migräne vertreibt, das kann man heute wissenschaftlich genau sagen. Ist meinen Patienten aber völlig gleichgültig. Die wollen nur schmerzfrei sein. Ich übrigens auch.

Zum AUSPROBIEREN: Omega-3 und Curcumin als elegantem Ausweg bei Migräne (News vom 18.06.2017)