Die tägliche Handvoll Nahrungsergänzung

Die kann man sehr wohl auf 1 Mal nehmen. Auch wenn jeder Apotheker – der natürlich nie im Blut gemessen hat – das Gegenteil behauptet. Und ich sage Ihnen ganz ehrlich: Diese tägliche Handvoll NEM, diese Nahrungsergänzungen, diese Kapseln … die ist für mich ein Graus. Vielleicht auch für Sie ? Also reiße ich mich irgendwann am Nachmittag am Riemen und schluck das ganze Zeug hintereinander hinunter. Alle in einem Durchgang …

Also selbst ich, der von einer klugen Frau sehr bedachtsam gefüttert wird, ergänze meine (heutzutage leider unvollkommene) Nahrung. Und wie Sie schon wissen, messe ich dazu auch schon seit Jahrzehnten regelmäßig mein Blut. Derzeit monatlich … Und laut diesen Messungen im Blut – zunächst einzelne Kapseln eingenommen, dann alle zusammen eingenommen – findet sich kein Unterschied !

Was wurde nicht schon alles über Nahrungsergänzungen wie die Vitamine, Mineralien, Omega-3 oder das Eiweiß geschrieben und gesagt ? Im Guten wie im Bösen übrigens. Wissen Sie ohnehin selbst am besten. Die seien überflüssig, schädlich, giftig oder gar Wundermittel – auch gegen sämtliche Krankheiten. Meine Meinung dazu kennen Sie (auch längstens).

Nun, was aber stimmt davon ?

Schließlich kann man in der populärwissenschaftlichen Medizin auch immer das vermeintlich richtige Gegenteil (!) lesen. Ich empfehle Ihnen daher folgendes: Glauben Sie Nobelpreisträgern. Z.B. einem Max Karl Ernst Ludwig Planck. Der da, leicht abgewandelt, meinte:

Entscheidend ist die persönliche Erfahrung.

Im Gegensatz zur Schulmedizin lassen wir Frohmediziner diese gelten. Reden diese nicht als „Einzelfälle“ klein. Und so eine persönliche Erfahrung wird mir in der E-Mail von heute mitgeteilt. Eine klare Aussage ohne viel Schnickschnack:

Bereits eine Woche, nachdem ich die von Ihnen verordneten Nahrungsergänzungen eingenommen habe, hat sich mein Schlaf total verbessert und ab dann hatte ich fast nur noch gute und sehr gute Nächte … Ich fühlte mich morgens gut ausgeruht, total fit und leistungsfähig. Dadurch ging ich viel gelassener als bisher an mein Tagwerk. Und das Alles nach 6 Jahren, die für mich der echte Horror waren. Ich habe so wieder meine Balance gefunden !

Das ist doch eine klare Aussage – pro NEM. Oder nicht ? Wer will der Dame nicht glauben ? Und bitte glauben Sie auch mir: Wenn man solche Briefe zu Tausenden bekommen und auch gelesen hat, dann weiß man eines. Dann weiß man, dass diese Handvoll NEM sehr wohl wirkt ! Oder sagen wir es leidenschaftlicher:

Das Leben zum Positiven verändert !

Zum Nachlesen:  Potentiation (News 21.07.2019) , Wer kann sich denn alle diese Nahrungsergänzungen leisten ? (News 04.09.2018)

Krumm oder schief

Ich habe noch nie eine völlig gerade Haltung gesehen, einen völlig aufrecht gehenden, stehenden oder sitzenden Menschen. Allenfalls im Fernsehen. Sie wissen schon, diese Schwarzafrikanerinnen auf dem Weg zur Wasserstelle. Die tragen den schweren Tonkrug auf dem Kopf. Ungestützt ! Müssen federnd dahin schreiten können – in völliger Balance. Folgen also präzise den Vorgaben der Schwerkraft und nichts sonst. Uns soll es hier mal auf das „Sonst“ ankommen.

Wir gehen, sitzen und laufen krumm oder schief. Das können Sie sich auch in einem Spiegel anschauen. Da hängt dann eine Schulter oder das Becken steht schief. Da bewegen sich die Füße unsymmetrisch. Überhaupt scheint das Wort Symmetrie das Geheimnis zu sein. Aber gut, warum gerade krumm ?

Was jetzt folgt, ist ein selbst konstruierter Gedankengang, der Ihnen Ihre alltäglichen Schmerzen erklären soll. Fangen wir so an: Ihr Gestell wird deshalb krumm und unsymmetrisch, weil irgendein Muskel sich zusammenzieht, verkrampft. Z. B. im Gesäß, in der Schulter usw.. Für dieses Verkrampfen gibt’s mehrere Gründe:

  • Stress: Ein uralter Schutzreflex ist das Hochziehen beider Schultern. Das Gegenmittel wäre der sog. Formel 1-Reflex. Wäre ! Also verspannt sich ein Muskel da oben und zieht die Halswirbelsäule zur Seite. Daraufhin bekommen Sie Torticollis (Schiefhals), Schulterschmerzen oder gar ein Ausstrahlen bis in die Arme.
  • Fehlhaltung: Sie sitzen am Schreibtisch nach vorne gekrümmt. Ist schon falsch. Jetzt muss ein Muskel dagegenhalten, sich verkrampfen, verkürzen.
  • Schonhaltung nach Verletzung: Tut Ihnen der linke Fuß weh, so gehen Sie automatisch ein bisschen schief – zur Entlastung. Dann muss aber irgendein anderer Muskel sich zusammenziehen, auf Dauer verkrampfen, verkürzen.
  • Schiefes Becken: Wie sitzen Sie?
  • Krummes Kreuz: Wo steht Ihr Computer, in den Sie stundenlang schauen ? Links oder rechts ? In welche Richtung sind Sie dabei gedreht ?

Kurz und gut: Sie verdrehen oder verkrümmen sich, worauf ein Muskel verkrampft und sich verspannt. Aber jetzt erst kommt‘s: Daraufhin wird ein anderer Muskel, z.B. auf der Gegenseite übermäßig gedehnt. Und dieser gedehnte, unfreiwillig verlängerte Muskel, TUT DANN WEH. Der ist die Ursache Ihrer Schmerzen. Nicht die Bandscheiben oder Ischias oder oder.

Und in Ihrer Not drücken Sie dann auf den schmerzenden Muskel, z. B. an der Schulter. Das bringt zwar für Sekunden Erleichterung, ist aber trotzdem falsch. Denn Sie drücken auf den falschen Muskel. Es geht vielmehr darum, den ursprünglichen, nun verhärteten (verkürzten) Muskel zu finden und …

ZU ENTSPANNEN.

Das ist dann die Kunst der Physiotherapeuten. Auch der Masseure. Auch der Faszien-Therapeuten. Die Ihnen hoffentlich, hoffentlich Hausaufgaben mit nach Hause geben. Soll heißen ganz bestimmte Dehnübungen, die nicht den schmerzhaften, sondern den verborgenen Missetäter ansprechen. Also den verkrampften Muskel, der für die Schiefhaltung verursacht. Da gibt’s dann auch so manchen Wunderheiler. Ich vermute, dass Frau Dr. Helga Pohl ähnlich arbeitet.

Kreuzschmerzen sind überflüssig !

Psychische Erkrankungen: 10 Tipps für Unternehmen zum Gegensteuern

Wegen psychischer Erkrankungen nehmen in Firmen nun schon seit Jahren die Arbeitsunfähigkeitstage zu. Auch die Anzahl an diesbezüglichen Krankenständen hält die GS Consult GmbH für „alarmierend“: Mit mehr als 17 % kamen 2016 nämlich die psychischen Erkrankungen erstmals an 2. Stelle. Nur übertroffen vom Muskel- und Skelett-System mit 22,2 %. Solche Ausfallzeiten sind für Unternehmen natürlich eine hohe finanzielle Belastung.

Foto: obs / GS Consult GmbH / B. Jackson

Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) werden sich bis 2030 die dadurch verursachten direkten Kosten in Deutschland auf rund 32 Mrd. € belaufen. Darum auch sind Firmen seit 2013 ausdrücklich dazu verpflichtet, bei der vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsbedingungen auch psychische Belastungen zu berücksichtigen. Giovanni Sciurba von GS Consult hat für Führungskräfte folgende 10 Tipps für die Praxis im Firmenalltag parat:

(1) Durch eine Verbesserung der Arbeitsabläufe mit klaren Aufgaben lässt sich das Stressempfinden der Mitarbeiter reduzieren. (2) Ein bewusster Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln – wie z.B. Verzicht auf E-Mails nach Feierabend – nimmt ebenfalls Druck. (3) Bei Veränderungsprozessen im Unternehmen sollte stets offen und transparent kommuniziert werden. (4) Voraussetzung für eine gute und konstruktive Zusammenarbeit ist die Wertschätzung der Arbeitnehmer durch eine faire Gehalts- und Personalpolitik sowie einer Kommunikation auf Augenhöhe.

Tipps 5-10

(5) Große Bedeutung für das psychische Wohlbefinden hat die Einbindung in Entscheidungsprozesse. (6) Vorgesetzte sollten die Beschäftigten immer entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten, Stärken und Interessen einsetzen. (7) Das Definieren von Zielen und Perspektiven in Entwicklungsgesprächen erhöht die Motivation der Angestellten. (8) Durch die Personalplanung sollte vermieden werden, dass Beschäftigte oft Überstunden machen müssen. (9) Bei Konflikten sollten Führungskräfte hinhören und zu Lösungen beitragen. (10) Eine ausgewogenen Work-Life-Balance kann die Mitarbeiter langfristig gesund und zufrieden erhalten.