Woher kommt die Müdigkeit am Schreibtisch ?

Fragen Sie sich manchmal, warum Sie als KOPFARBEITER am Schreibtisch sitzend dennoch müde werden ? Obwohl Sie körperlich doch kaum was getan haben ! Na, ganz einfach: Weil man ständig Muskeln anspannt, aber nur zu rund 50 % und sich dadurch verspannt.

Diese rund 50 % Muskelanspannung sind nicht viel, reichen aber aus, um die Muskeln von der Blutzufuhr abzusperren. Die Adern werden zugedrückt. Der Muskel bekommt dann keinen Sauerstoff mehr und wird sauer bzw. produziert Milchsäure.

Die geht ins Blut und ist der stärkste Müdemacher, den der Mensch kennt.

Darum wird der Kopfarbeiter nachmittags um 2 selbst am Schreibtisch sitzend müde. Weil er – völlig überflüssig – seine Müdigkeit durch Milchsäure selbst produziert !

Doch warum tut er das ?

Das ist ein Reflex aus der Steinzeit ! Unter Druck, im Stress verkrampfen wir unsere Muskulatur. Insbesondere die Schultermuskulatur. Ziehen also immer ganz leicht die Schultern hoch. Ein Schutzreflex !

Früher war für den Menschen der Berglöwe das, was heute das Mobiltelefon ist. Ein Stressor. Der Berglöwe sprang den Neandertaler an und versuchte immer, sich in die Halsschlagader zu verbeißen. Die Beute sollte schließlich „ausbluten“. Und dagegen hat sich der Neandertaler instinktiv geschützt, indem er seine Schultern hochzog. Also versuchte, mit den Schulterknochen die Halsschlagader zu schützen. Wie gesagt, ein uralter Reflex.

Den kann man auch beim Autofahren wunderbar studieren. Alle paar Sekunden verkrampfen unsere Oberarme, unsere Schultermuskeln, unsere Nackenmuskeln. Bei schlichtweg jeder Stresssituation. Und sogar schon

beim Gedanken an eine Stresssituation,

verkrampft die Muskulatur und produziert den Müdemacher Milchsäure.

Das erklärt auch, warum man nicht von hier bis nach Sizilien durchfahren kann, ohne müde zu werden. Obwohl doch Autofahren im Grunde eine völlig entspannte Sache sein könnte. Lassen Sie darum in Zukunft

so oft wie möglich die Schultern fallen und … atmen Sie auuus !

Denn eine weitere negative Stressreaktion ist das schnelle Einatmen. Immer wenn man erschrickt oder unter Druck gerät, atmet man ein. Und wenn man den ganzen Tag immer ein bisschen mehr einatmet als ausatmet, dann steigt der pH-Wert im Blut und zugleich sinkt der Kalziumspiegel. Das alles strapaziert dann das Nervenkostüm. Man wird nervös und leicht reizbar !

Gibt’s eine Lösung ?

Ja. Als Lösung schlage ich Ihnen vor, den alten Schutzreflex in einen Entspannungsreflex umzuprogrammieren. Schreiben Sie groß und deutlich auf ein Blatt Papier den Satz:

„Auuuuusatmen und Schultern fallen lassen.“

Kleben Sie das dann an Orten auf, die Ihnen häufig Stress machen. Kommt dann wieder einmal das Gefühl von Stress auf, von Druck oder Ärger, dann werden Sie automatisch daran erinnert, auszuatmen und entspannt die Schultern fallen zu lassen. Geht das ein paar Wochen lang, dann hat man den Schutzreflex in einen Entspannungsreflex umprogrammiert.

Stress kann man also „wegatmen“ ! Das ist äußerst wichtig, denn Dauerstress ruiniert das Immunsystem. Und was ein schwaches Immunsystem letzten Endes bedeutet, wissen Sie bereits: Depression bis hin zu Krebs. Ich, in meiner Praxis, lebe von dem beschriebenen Entspannungsreflex beinahe minütlich …

Medizinwitz des Tages 11. Mai 2020

Die Entwicklung und Herstellung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus ist der Schlüssel für eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalisierung in Deutschland. Die Bundesregierung verstärkt daher mit einem bislang einmaligen Sonderprogramm zur Impfstoffentwicklung von 750 Mio. € ihre Anstrengungen nun noch einmal erheblich.

Bundesministerium für Bildung und Forschung am 11.05.2020

Viele Medikamente, darunter auch rezeptfreie Arzneien, haben Nebenwirkungen, die die Fahrtüchtigkeit einschränken können. Auch an sich unproblematische Arzneimittel können die Fahrtüchtigkeit infolge von Wechselwirkungen beeinträchtigen, wenn sie zusammen mit anderen Medikamenten oder als Kombimittel eingenommen werden.

Apotheken Umschau am 11.05.2020

Autofahrer sollten besonders bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln, bei Antidepressiva und Psychopharmaka aufpassen, bei starken Schmerzmitteln und Codein-haltigen Hustenstillern  – alle diese Präparate können müde und benommen machen. Mittel gegen Bluthochdruck können vor allem anfangs und bei Dosissteigerung den Blutdruck stark absenken und verursachen dadurch Schwindel und Benommenheit. Antidiabetika und Insulin vermindern wegen der Blutzuckersenkung die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen. Allergie-Mittel wie auch einige Erkältungsmittel wiederum können müde machen. Eine Reihe von Medikamenten macht die Augen zudem lichtempfindlich. Und das gefäßverengende Kombipräparat “Pseudoephedrin” steigert die Risikofreudigkeit.

Apotheken Umschau am 11.05.2020

Die Ursachen der Rosacea sind noch unklar, eine erbliche Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen. Rosacea kann auch nicht geheilt werden, aber die störenden, unschönen Symptome können mit der richtigen Behandlung verschwinden ! Neben den vom Arzt verordneten Therapien wie Antibiotika-Cremes und -Tabletten gibt es auch eine rezeptfreie Alternative in der Apotheke.

Industrie-Contact AG am 11.05.2020

Experten-Team der Abteilung für Uroligie und Andrologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wine.

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 11.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 11. Februar 2020

Viele Verkehrsteilnehmer wissen nicht, dass sie nach der Einnahme bestimmter Medikamente nicht mehr fahrtauglich sind. Neben zahlreichen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zählen dazu auch viele frei verkäufliche Medikamente, wie Schmerzmittel, Schnupfenspray, Hustensaft und Appetitzügler. Bei einigen pflanzlichen Medikamenten kommt der beträchtliche Alkoholgehalt noch hinzu, der u.U. im zweistelligen Prozentbereich liegen kann.

Auto Club Europa am 11.02.2020

Österreich erlebt 2020 ein besonders starkes Grippejahr. Aktuell laborieren rund 206.000 Bürger an einer Grippe oder grippeähnlichen Erkrankungen.

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege am 11.02.2020

Keuchhusten-Erreger sind für Menschen in jedem Alter hoch ansteckend. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion. Laut Experten erkranken von 100 Infizierten auch bis zu 90 % daran. Dabei kann sich jeder in seinem Leben mehrfach mit Keuchhusten anstecken. Selbst eine durchlebte Erkrankung bietet keine dauerhafte Immunität. Da im Alter meist das Immunsystem schwächer wird, birgt die Infektionserkrankung vor allem für Menschen ab 60 ein großes Risiko. Schutz vor Keuchhusten kann nur eine Impfung bieten. Erwachsene sollten laut STIKO den Schutz dann einmalig mit der nächstfälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung auffrischen.

GlaxoSmithKline GmbH am 11.02.2020

2020 läuft in Deutschland der Patentschutz für 18 pharmazeutische Wirkstoffe ab. Dadurch wird für den Markteintritt für neue, kostengünstige Generika oder Biosimilars ein Umsatzvolumen von fast 1,13 Mrd. € frei. 4 der Top 5 Wirkstoffe wurden übrigens gentechnisch hergestellt. Allen voran das Zytostatikum Bevacizumab mit über 333 Mio. € Umsatz. 

Insight Health am 11.02.2020

Ein Haar auf dem Kopfkissen, 3 im Waschbecken und 5 in der Bürste: Das ist noch kein Haarausfall, sondern völlig normal. Gehen allerdings täglich über 100 Haare verloren, so spricht man von Haarausfall. Der betrifft etwa 40 % der Männer in Deutschland und 20 % der Frauen.

Südwestrundfunk am 11.02.2020

Der Wirkstoff von ADHS-Medikamenten wie Ritalin zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Genau das macht Ritalin auch für einige Gesunde und Berufstätige interessant, denn es wirkt wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung und fördert die Konzentration. Experten warnen jedoch entschieden vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, weil die Nebenwirkungen des Gehirndopings fatal sind.

ZDFinfo am 11.02.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 3. September 2019

Für Unternehmen gibt es kaum Anreize, Geld in Forschung und Entwicklung von Krankheiten zu stecken, die in erster Linie in Entwicklungs- und Schwellenländer vorkommen.

KfW Bankengruppe am 03.09.2019

Laut der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) gilt bei Migräne eine genetische Veranlagung als gesichert. Insofern ist Migräne eine lebenslange Erkrankung. Dennoch bedarf es meist belastender Ereignisse wie Stress oder Schlafmangel, um eine Attacke auszulösen.

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 03.09.2019

Migräne ist chronisch und nicht heilbar. Aber Linderung ist möglich. Gegen Migräne gibt es wirksame Medikamente. Das Mittel der Wahl bei mittleren bis schweren Migräne-Attacken sind Triptane. Weltweit sind 5 Triptane in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. In Deutschland aber gibt es nur 2 davon.

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 03.09.2019

Medikamente am Steuer vermindern die Fahrtauglichkeit. Rund 2.800 der in Deutschland rund 55.000 zugelassenen Medikamente lassen kein sicheres Autofahren mehr zu. Bedenklich sind vor allem Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel.

Aktion Das Sichere Haus am 03.09.2019

In Österreich werden alljährlich über 1 Mio. Zähne gezogen. Das muss nicht immer sein.

ÖGENDO am 03.09.2019

Eine Heilung von Neurodermitis gibt es bis heute nicht. Mittlerweile werden aber die Ursachen und die entzündlichen Prozesse gut verstanden, sodass ein ganz neuer, innovativer Behandlungsansatz entwickelt werden konnte. Dabei handelt es sich um ein sog. Biologikum, einen Antikörper (Eiweißstoff). Dieser hemmt gezielt die Wirkung bestimmter Botenstoffe und unterdrückt so das Entzündungsgeschehen.

Deutsche Haut- und Allergiehilfe am 03.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 11. Juli 2019

Nach einem langen Sonnenbad ist die Gefahr besonders groß, sich einen Schnupfen zu holen, weil der Körper vollauf damit beschäftigt ist, die Sonnenschäden zu reparieren.

G. Pohl Boskamp GmbH am 11.07.2019

Bei einer HIV-Therapie werden häufig mehrere Medikamente miteinander kombiniert. So wird das Virus unterdrückt. Es ist im Körper zwar noch vorhanden, aber nicht mehr nachweisbar.

Pro Generika am 11.07.2019

Lesen Sie unbedingt im Beipackzettel nach, ob Sie nach der Einnahme eines Arzneimittels am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sind zumeist kein Risiko, Schlafmittel aber schon.

BPI am 11.07.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …