Photodynamische Therapie ein nächster Versuch gegen Krebs

Die Photodynamische Therapie (PDT) ist eine neuartige Form der Krebstherapie unter Verwendung von Licht. Mit ihrer Hilfe lassen sich bösartige Tumore sehr gezielt behandeln. Sie hat sich bislang schon bei vielen Krebsformen bewährt – wie bei Hautkrebs, Blasen-, Lungen- und Gallengangskarzinomen. Auch bei Brustkrebs und Gehirntumoren sind Behandlungserfolge bekannt. Bislang gab es keine Möglichkeit, diese spezielle Form der PDT auch bei Prostatakrebs einzusetzen. Doch an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie wird das Verfahren weltweit erstmals mit einer besonderen photoaktiven Substanz, dem Chlorin E6, eingesetzt.

Chlorin E6 Trinatriumsalz

Das Chlorin E6 Trinatriumsalz (kurz Ce6) , gehört zur Gruppe der sog. Photosensibilisatoren, die sich insbesondere in Tumorzellen anreichern. Das Chlorin E6 hat in der Prostatakrebs-Therapie 2 Funktionen: Es hilft, die Tumorzellen optisch zu markieren und ist zugleich entscheidend beim Kampf gegen jede einzelne Krebszelle. In der Dermatologie werden Photosensibilisatoren äußerlich angewendet und als Salben auf die erkrankten Stellen aufgetragen. Dann wird diese Stelle von außen mit besonderem Laserlicht bestrahlt, was zu einem Absterben der Tumorzellen führt.

Bei der Behandlung von Prostatakrebs ist das Vorgehen etwas komplexer. Dem Patienten wird ein Medikament mit einer photoaktiven Substanz, wie dem Chlorin E6 injiziert. Diese Substanz reichert sich in Tumorgeweben 20-fach stärker an als in gesunden Zellen. Der Grund: Tumorzellen haben einen intensiveren Stoffwechsel. In gesunden Zellen wird Chlorin E6 als Fremdstoff erkannt und rasch wieder ausgeschieden.

Bei der Photodynamischen Therapie mittels Chlorin E6 werden die Tumorzellen mit rotem Laserlicht bestrahlt, das zu einem Absterben der Tumorzellen führt. (Foto: Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg)

Werden die Tumorzellen nun mit monochromatischem, rotem Laserlicht einer Wellenlänge von 665 Nanometern beleuchtet, wird durch Chlorin E6 eine photochemische Reaktion ausgelöst. Die Substanz gibt die vom Laserlicht absorbierte Energie an die umliegenden Sauerstoffmoleküle ab. Dabei entsteht sog. Singulett-Sauerstoff. Dieses Sauerstoff-Molekül ist hoch reaktiv und reagiert mit allen biologischen Bestandteilen in der Tumorzelle wie Zellkern, Mitochondrien und Zellmembran. Die Tumorzelle verliert ihre Struktur und stirbt ab – ähnlich wie bei einer Chemotherapie, nur sehr viel gezielter.

In der Klinik für Prostata-Therapie arbeitet man zeitgleich mit bis zu 4 Lasersonden, die über biopsieähnliche Nadeln und einer Metallschablone (“Template”) in die Prostata geführt werden. Die Nadeln selbst sind hohl und lichtdurchlässig. Nachdem sie in der Prostata platziert sind, werden zunächst Sonden eingeführt, die über ein Spektrometer die Regionen mit höchster Chlorin E6-Konzentration messen. Signalisiert das Spektrometer einen Peak, ist demnach dort die größte Konzentration an Chlorin E6 und damit auch an Tumorzellen.

Neue Behandlungsfelder

Im nächsten Schritt wird die Sonde gegen die hochdünne Laser-Faser getauscht. Diese sendet dann rotes Laserlicht aus, das zur beschriebenen chemischen Reaktion mit dem Singulett-Sauerstoff führt. Die Krebszelle stirbt ab. Damit eröffnen sich nun ganz neue Behandlungsfelder. Beispielsweise konnte in bestimmten Fällen, bei denen der Blasen-Schließmuskel von Tumorzellen befallen war, die Funktion dieses Schließmuskelt erhalten werden, weil nur die Tumorzellen abgetötet wurden und nicht die für die Funktion notwendigen Muskelzellen.

“Im Gegensatz zu operativen, chemo- oder strahlentherapeutischen Verfahren stellt die Photodynamische Therapie die deutlich geringere Belastung für den Patienten dar”, erklärt der Urologe Dr. Martin Löhr, der mit Dr. Thomas Dill die Heidelberger Privatklinik leitet. Die grundsätzliche Wirksamkeit der Methode sei schon länger für bestimmte Hauttumoren untersucht und der Erfolg der Methode belegt. Ferner sei die Methode, so der Urologe, für im schulmedizinischen Sinne austherapierte Patienten eine echte Chance, das Tumorwachstum in der Prostata zu verlangsamen oder gar zum Stillstand zu bringen.

Herz, Prostata, Trigeminus und ALS

Ein Sammelsurium quer durch den Körper. Der Alltag eines Hausarztes. Erst darf er die Migräne behandeln, dann den Fußpilz. Wie außerordentlich und allumfassend die Ausbildung eines Arztes wohl sein muss ? Und dann noch einmal weitere 6 Jahre bis zum Facharzt !! Man kann also nur staunen, wie wenig die so gründlich gelehrte Schulmedizin den Patienten nützt.

Dass das auch anders gehen könnte, das spricht sich sehr wohl herum. Darum gibt es die wachsende Zahl an Heilpraktikern. Die eben nicht einfach Pharmatabletten verteilen (streng nach Leitlinien !). Sozusagen automatisiert: Bluthochdruck ? Tabletten. Diabetes ? Tabletten. Migräne ? Tabletten. Sodbrennen ? Tabletten. Asthma ? Tabletten.

Wie gesagt, es geht auch anders. Darf ich Ihnen das in 3 kurzen Absätzen illustrieren ? Für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind das vielleicht fast normale Erfolgsmeldungen. Für die meisten Ärzte in Deutschland hingegen … kaum zu glauben bis hin zu unverständlich.

Herz

Magnesium hilft bei Herzrhythmusstörungen. Das wollte selbst eine Kollegin von mir nicht glauben, fand dann aber sogar günstiges Magnesium und siehe da, das Flimmern und die Angst gingen vorüber.

Jedes Lehrbuch der Biochemie weiß darüber Bescheid. Nur die meisten Kardiologen nicht. Seltsam. Wirklich seltsam !

Prostata

Ich hatte im Laufe der Jahre Probleme beim Wasserlassen bekommen und das als Alterserscheinung abgetan. Aber nun läuft es wieder richtig gut. Ich traue mich auch wieder in öffentliche Toiletten hinein. Ihren Einnahmeplan habe ich befolgt und noch um 2 g Vitamin C und Arginin ergänzt. Mir geht es in der Tat auch immer besser!

Trigeminus

Eine ältere Dame mit Trigeminus Neuralgie besuchte mich in der Praxis und weinte gar. Im Buch „Mikronährstoffe“ von Uwe Gröber aber gibt es Informationen, welche Nährstoffe helfen (können). Darunter vor allem Omega-3, Vitamin B12 und Vitamin C. Diese Woche besuchte mich die Dame erneut und war laut eigener Aussage “überglücklich”.

(Alltägliche !?) Erfolgsmeldungen, die auch Ihnen Mut machen sollten. Die Molekularmedizin als Basis der Frohmedizin kann immer helfen. Wirklich immer ! Selbst in hoffnungslosen Fällen. Allein schon dadurch, dass sie Ihre Einstellung, Ihre Stimmung ändert …

ALS

Oder nehmen wir das Beispiel einer weiteren Dame – mit ALS. Selbst in meinen Augen unheilbar. Dennoch konnte die Frohmedizin ihr Leben völlig verändern. ALS heißt Amyotrophe Lateralsklerose und ist eine Motoneuronenerkrankung. Sprich fortschreitende Lähmung. Ihnen bekannt vielleicht von Stephen Hawking. Abhilfe – wie gesagt – unbekannt. Also wieder so eine Resignationskrankheit ! Da kann man sich nur wünschen, niemals davon betroffen zu sein.

Doch so erging es einer jungen, schlanken, immer gesunden Dame, die seit 2,5 Jahren am linken Bein eine fortschreitende Lähmung bemerkte. Ihr Neurologe sprach zunächst von Fußheberschwäche. Eine erkennbare Ursache sah er nicht. Typisch in der Aussage und wenig erheiternd. Die Dame begann dann mit Bewegung auf dem Heimtrainer dagegen anzukämpfen. Die Wadenmuskulatur verkümmerte dennoch im Laufe der Jahre total. Dann begann auch die Oberschenkelmuskulatur zu verschwinden.

Sie ging also erneut zum Neurologen, worauf der „Polyneuropathie oder Störung der Neuronen“ vermutete und ein Krankenhaus empfahl. Doch dann dachte sich die Patienten völlig richtig:

Wenn es für diese meine Krankheit in der Schulmedizin keine Therapie gibt, dann verzichte ich doch gleich auf ein Krankenhaus.

Unausgesprochen stand da schon „ALS“ im Raum. Und dagegen, so erzählte man der Dame, könne man ohnehin nichts machen. Darum schließlich sei sie auch zu mir nach Roth gekommen ! Von ALS jedoch, einer wirklich schweren Krankheit, habe ich aber eine genaue Vorstellung. ALS ist eine freie Radikalen-Erkrankung. Ganz einfach. Also sollte man sich tunlichst und schleunigst belesen und sich auch ganz praktisch mit Antioxidantien beschäftigen !

Es kam dann folgende Antwort per E-Mail:

Ich habe vor 3 Wochen mit der Einnahme der ersten Präparate begonnen. Inzwischen sieht mein linker Unterschenkel in der Form fast genauso aus wie mein rechter. Zudem brodelt in mir eine unglaubliche Energie. Würde ich das nicht selbst erleben, ich würde es nicht glauben.

Ärzte-Kollegen, die mir auch Briefe schreiben, glauben das ebenfalls oft nicht. Doch ich glaube sehr wohl meinen Patienten, was sie sagen. Die würden sich sehr wahrscheinlich (weiterhin) beschweren, tun sie aber nicht. Gerade im Gegenteil !

Doch was hier über die genannten Krankheiten steht, ist eigentlich unglaublich. Sogar einigermaßen ungeheuerlich. Ich würde zwar niemals behaupten, dass ALS heilbar ist. Aber ganz offensichtlich kann man zumindest gegen die Folgen etwas tun. Oder sagen wir es so: Das Wort “austherapiert” kennen nur die Ärztekammern !

“Austherapiert” als Todesurteil

„Austherapiert“ ist ein offizieller Begriff der Schulmedizin. Durfte ich soeben in einer Mitteilung meiner zuständigen Ärztekammer lesen. Austherapiert heißt: Da kann man nichts mehr machen. Der Patient ist sozusagen zum Tode verurteilt. Schlicht Menschen verachtend. Da erheben sich Ärzte zu Göttern in Weiß und bestimmen über Leben und Tod.

Universitätsmedizin, wie ich sie 17 Jahre erlernt und mitgetragen habe, rühmt sich eines wissenschaftlichen Gedankengebäudes. In den letzten Jahren geronnen und zementiert in Leitlinien. Vorschriften, nach denen wir Ärzte die Behandlung auszurichten haben. Vorschriften, die sich stützen auf unzählige (Schrott-)Studien.

Solche (evidenzbasierten) Leitlinien sind zur Basis der deutschen Medizin geworden. Der Universitätsmedizin. Einer Resignationsmedizin? Jeder Arzt bekommt solche Gebrauchsanleitungen in die Hand, wie er die Therapie zu gestalten hat. Bringt allerdings Rechtssicherheit bei juristischen Klagen. Die Leitlinien gelten!

Leider sind diese Leitlinien aber so grauenvoll falsch !

So eindeutig unrichtig. Lassen den Menschen oft nicht einmal die Chance einer Spontanheilung. Sogar diese wird dem Patienten weggenommen: „Sie sind austherapiert“ steht für tiefste Hoffnungslosigkeit. Beispiel gefällig? Schreibt mir eine Patientin, die eine tiefere Einsicht hat als offenbar viele behandelnden Ärzte:

Sehr verehrter Herr Dr. Strunz ! Ich durfte von Ihnen schon sehr viel lernen und konnte meinen Mann, dank Ihnen, sehr gut durch einen Schlaganfall bringen. Die Ärzte im Krankenhaus meinten: Austherapiert, da geht nichts mehr ! Das war 2007. Mein Mann saß im Rollstuhl und hatte arge Depressionen … Heute ist er wieder ein quietschfideler Mensch, energiegeladen und durch und durch aktiv. So viel zu austherapiert.

„Austherapiert“ ist wohl das Schlimmste, was Ärzte den leidenden Mitmenschen antun können. Ist Resignationsmedizin und per Eid schlichtweg verboten. Die Schulmedizin tut’s trotzdem. Hab’s schriftlich vor mir liegen …