Medizinwitz des Tages 2. Juni 2020

Ein erheblicher Magnesiummangel liegt nur bei rund 10 % der Bevölkerung vor.

Cassella-med GmbH am 02.06.2020

Häufig lässt sich für wiederkehrende nächtliche Wadenkrämpfe kein eindeutiger Auslöser finden, was zu hoher Frustration und Resignation bei den Betroffenen führen kann.

Cassella-med GmbH am 02.06.2020

Die frühen Symptome einer Leukämie, zu denen z.B. Blässe, Müdigkeit oder häufige Erkältungen gehören können, sind oft sehr unspezifisch und treten auch im Zusammenhang mit deutlich harmloseren Krankheiten auf.

DKMS gemeinnützige GmbH am 02.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 6. April 2020

Malaria-Medikament lässt auf Wirksamkeit bei Patienten mit Covid-19 hoffen.

Pharmig am 06.04.2020

Die Corona-Pandemie führt schonungslos vor Augen, dass Gesundheit ein globales Thema ist. Deutschland muss sich daher auch für eine angemessene und verlässliche Finanzierung von globaler Gesundheit einsetzen.

action medeor am 06.04.2020

Vorsicht Zecken ! Die fast unsichtbare Gefahr kann u.a. Borreliose übertragen. Vor allem in Süddeutschland kann ein Zeckenbiss eine Frühsommerenzephalitis auslösen und zu einer Gehirnhautentzündung führen. Aber auch bundesweit sind viele Zecken mit Borreliose-Erregern unterwegs.

Deutscher Jagdverband am 06.04.2020

Beim Abbau von körpereigenem Fett bilden sich sog. Ketosäuren. Diese hemmen den Stoffwechsel, der Fettabbau wird ausgebremst und es kommt zur bekannten Diätkrise, bei der man sich müde und schlapp fühlt.

Protina Pharmazeutische GmbH am 06.04.2020

Einigkeit herrscht unter den Experten, dass bei neuen und hochpreisigen Medikamenten wie Therapien der Patientennutzen in alle Entscheidungen zu integrieren ist und das österreichische solidarische Gesundheitssystem beibehalten werden muss.

Praevernire Gesellschaft am 06.04.2020

Der Besuch eines Supermarktes während der  Corona-Krise löst bei 41 % der Österreicher ein mulmiges Gefühl aus. Man macht sich Sorgen, infiziert zu werden … Die Konsumenten fühlen sich beim Einkaufen wie in einer Geisterbahn: Ein vertrauter Ort wird plötzlich unheimlich, weil man nicht weiß, wo Ansteckungen lauern könnten.

BB Research Affairs GmbH am 06.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 3. September 2019

Für Unternehmen gibt es kaum Anreize, Geld in Forschung und Entwicklung von Krankheiten zu stecken, die in erster Linie in Entwicklungs- und Schwellenländer vorkommen.

KfW Bankengruppe am 03.09.2019

Laut der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) gilt bei Migräne eine genetische Veranlagung als gesichert. Insofern ist Migräne eine lebenslange Erkrankung. Dennoch bedarf es meist belastender Ereignisse wie Stress oder Schlafmangel, um eine Attacke auszulösen.

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 03.09.2019

Migräne ist chronisch und nicht heilbar. Aber Linderung ist möglich. Gegen Migräne gibt es wirksame Medikamente. Das Mittel der Wahl bei mittleren bis schweren Migräne-Attacken sind Triptane. Weltweit sind 5 Triptane in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. In Deutschland aber gibt es nur 2 davon.

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller am 03.09.2019

Medikamente am Steuer vermindern die Fahrtauglichkeit. Rund 2.800 der in Deutschland rund 55.000 zugelassenen Medikamente lassen kein sicheres Autofahren mehr zu. Bedenklich sind vor allem Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel.

Aktion Das Sichere Haus am 03.09.2019

In Österreich werden alljährlich über 1 Mio. Zähne gezogen. Das muss nicht immer sein.

ÖGENDO am 03.09.2019

Eine Heilung von Neurodermitis gibt es bis heute nicht. Mittlerweile werden aber die Ursachen und die entzündlichen Prozesse gut verstanden, sodass ein ganz neuer, innovativer Behandlungsansatz entwickelt werden konnte. Dabei handelt es sich um ein sog. Biologikum, einen Antikörper (Eiweißstoff). Dieser hemmt gezielt die Wirkung bestimmter Botenstoffe und unterdrückt so das Entzündungsgeschehen.

Deutsche Haut- und Allergiehilfe am 03.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Hyponatriämie: Viele Auslöser von zu wenig Natrium im Blut

Hyponatriämie ist kein harmloser Laborbefund, sondern kann lebensgefährlich werden. Darauf will man bei Otsuka Pharma mit einem Aufklärungsvideo aufmerksam machen. Hyponatriämie bedeutet zu wenig Natrium im Blut. Natrium ist einer der 47 lebenswichtigen Nährstoffe und gemeinhin als Kochsalz (Natriumchlorid) bekannt.

VIDEO

Laut Otsuka findet man bei jedem 3. Krankenhauspatienten eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Hyponatriämie. „Zeigt ein Patient Symptome wie Übelkeit, unsicheren Gang oder Desorientiertheit, wird oft nicht an eine Hyponatriämie als Ursache gedacht. Und das, obwohl diese sog. Elektrolytstörung den Spitalssaufenthalt der Patienten verlängern oder schlimmsten Falles tödlich enden. Als Ursache liege bei 33 % der Hyponatriämiefälle eine “Überwässerung” vor.

Dabei bestehe eigentlich kein Mangel an Natrium, sondern ein Zuviel an Wasser. Der häufigste Grund hierfür ist ein SIADH, will heißen „ein Syndrom der inadäquaten Sekretion des antidiuretischen Hormons“. ADH, das antidiuretische Hormon, bremst nämlich die Wasserausscheidung über den Urin und hält damit die Menge des Gesamtkörperwassers gleich.

SIADH

Beim SIADH kommt es zu einer überschießenden Ausschüttung von ADH oder zu einer unverhältnismäßigen Reaktion des Körpers auf dieses Hormon, sodass dann die Wasserausscheidung gedrosselt wird. „Das Gesamtkörperwasser steigt an und die Konzentration von Natrium im Blutserum sinkt.“ Viele Erkrankungen könnten so ein SIADH auslösen, u. a. Krebs, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Gehirnhautentzündung, Schlaganfall, Aids – aber auch eine Vielzahl an Medikamenten !!!

Neujahrsvorsätze richtig formulieren – 5 Zielarten

Neujahrsvorsätze gibt es viele, jedoch eingehalten werden sie zumeist nicht lange. Das kann auch an ihrer Formulierung liegen, glaubt man Prof. Dr. Georg Adlmaier-Herbst, seines Zeichens auch Academic Head bei karriere tutor. “Denn schon wie wir unsere Ziele formulieren, beeinflusst stark, ob wir sie erreichen und dauerhaft umsetzen”, weiß der Experte und unterscheidet auch zwischen Annäherungszielen, Vermeidungszielen, Ergebniszielen, Verhaltenszielen sowie Mottozielen.

Foto: obs / karriere tutor GMBH

Annäherungsziele beschreiben positiv, was man tun möchte. Vermeidungsziele hingegen würden sogar negativ beschreiben, was man künftig meiden wolle. Also könnte sich Z.B. jemand, der abnehmen möchte, das Annäherungsziel setzen “Ich will gesund und fit sein, um wieder meine Lieblingsjeans tragen zu können. Oder man kann sich das Vermeidungsziel setzen “Ich möchte nicht mehr dick sein”. Für den Experten ist die Erfolgswahrscheinlichkeit der 1. Variante deutlich höher, weil “uns Vermeidungsziele ständig den negativen Ist-Zustand vor Augen führen”. Daher sein Tipp: “Formulieren Sie Ihre Vorsätze stets positiv als Annäherungsziel.”

Ergebnisziele wiederum legen konkret und messbar fest, was man erreichen will. Z.B. 10 Kilo abnehmen. Wie man das erreicht, würde man mittels Verhaltenszielen festlegen. Dazu könnte ein Verhaltensziel sein, “2 Mal pro Woche 1 Stunde Sport zu treiben”. Das geht laut Adlmaier-Herbst noch einfach, sei aber beim Wunsch nach einer besserer Work-Life-Balance oder überhaupt einer gesünderen Lebensweise schon schwieriger. Hierzu böte das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) der Psychologin Maja Storch und des Arztes Frank Krause von der Universität Zürich eine Lösung.

Mottoziele

Die beiden Forscher entwickelten sogenannten Mottoziele, welche die Haltung zur Umsetzung komplexer Ziele beschreiben. Dazu werde, so Adlmaier-Herbst, mit Bildern gearbeitet. Man sucht sich zunächst ein Bild oder Foto, das besonders gute Gefühle auslöst. Danach wird es mit positiven Assoziationen verbunden wie etwa Aufbruch oder Freiheit. Aus beiden zusammen entsteht dann das Mottoziel, dessen nachgewiesene Wirkung Storch so erklärt: “Unsere Studien zeigen, dass durch Mottoziele das Unbewusste angesprochen werden kann, in dem die Motivation sitzt. So kann man sogar zu einer unangenehmen Pflicht positive Einstellungen mit angenehmen Gefühlen entwickeln”.