Medizinwitz des Tages 15. April 2021

Chance nutzen: Forschung an Arzneimitteln gegen Covid-19 mehr fördern ! Der Förderansatz des BMBF ist zwar gut, aber das Volumen reicht nicht ansatzweise aus. Es braucht mindestens das Zehnfache, um die Entwicklungsansätze von dringend benötigten Arzneimitteln zum Patienten zu bringen.

BPI am 15.04.2021

Ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie gibt es immer noch zu wenige Arzneimittel um Covid-19 zu behandeln.

BPI am 15.04.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 24. März 2021

Die Therapietreue der Patienten in Deutschland muss dringend verbessert werden, denn die Hälfte aller Patienten wendet die ärztlich verordneten Arzneimittel in der Langzeittherapie gar nicht oder falsch an. Das schadet nicht nur dem Einzelnen, sondern verursacht überdies immense Kosten im Gesundheitssystem.

ABDA am 24.03.2021

Ganz besonders beim Start einer neuen Medikation haben Patienten Probleme: mögliche Nebenwirkungen machen Angst, sodass Therapien gar nicht erst begonnen oder frühzeitig wieder abgebrochen werden. Am Beispiel Blutdrucksenker wird deutlich: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Entscheidender Risikofaktor ist nicht behandelter Bluthochdruck, der aber medikamentös gut gesenkt werden könnte. Dazu müssen die Arzneimittel langfristig und regelmäßig eingenommen werden. Weil aber gerade zu Beginn der Einnahme Schwindel oder Benommenheit als unerwünschte Wirkung auftreten können, brechen Patienten die Therapie häufig wieder ab.

ABDA am 24.03.2021

Ein weiteres treffendes Beispiel für Arzneimitteln, die häufig zu Fehlanwendungen führen, sind Medikamente wie Asthma-Inhalatoren oder Insulinpens.

ABDA am 24.03.2021

Laut EU-Kommission steigen in 19 der 27 EU-Staaten die Corona-Fallzahlen wieder an. Die Lage sei auch wegen der immer stärkeren Ausbreitung von Virusvarianten besorgniserregend.

ORF.at am 24.03.2021

Schon 3 Wochen nach der Verabreichung der 1. Impfdosis ist laut Nationalem Impfgremium eine Schutzwirkung gegen Covid-19 zu erwarten.

Österreichs Gesundheitsminister Anschober am 24.03.2021

In Österreich gelten für die verschiedenen Altersgruppen auch unterschiedliche Bewegungsempfehlungen.

Fonds Gesundes Österreich am 24.03.2021

Infografik: Fonds Gesundes Österreich

Covid-19: Seit Jahresbeginn steigt die Zahl der Berufskrankheiten in Deutschland stark an.

DGUV am 24.03.2021

Trotz oder gerade wegen vielen technischen Geräte, die im medizinischen Bereich eingesetzt werden, hat hochkonzentriertes und lautloses Arbeiten höchste Priorität – ob im Arzt-Patienten-Gespräch, bei der Durchführung von Labortests, der Bewertung von Untersuchungsergebnissen oder bei der Diagnostik mit bildgebenden Verfahren. Zuverlässige und sterile Computer, die durch eine geringe Geräuschemission möglichst nicht von der Arbeit ablenken, sind in Krankenhäusern, Arztpraxen und Laboren und unerlässlich. … Handelsübliche Computer werden in der Regel mit einem Lüfter gekühlt, um stabil zu laufen. Dabei wirkt sich dieses anhaltende Geräusch langfristig auf die Konzentrationsfähigkeit während der Arbeit und das Wohlbefinden der Ärzte und Laboranten aus, die mit einem solchen PC arbeiten. Schlimmstenfalls schleichen sich Fehler ein, die gerade in einem so sensiblen Arbeitsumfeld verheerende Folgen haben und zu Negativ-Erfahrungen führen können.

Silent Systems GmbH am 24.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 2. März 2021

7,6 Mio. Deutsche älter als 65 nehmen täglich 5 oder mehr Arzneimittel ein. Bei den 75-80-Jährigen brauchen 33 % sogar mehr als 8 Medikamente.

ABDA am 02.03.2021

Wenn Patienten dauerhaft viele verschiedene Medikamente einnehmen müssen, so steigt ihr Risiko für arzneimittelbezogene Probleme stark an. Bei älteren Menschen sind bis zu 30 % der Krankenhauseinweisungen auf solche unerwünschten Arzneimittelwirkungen zurückzuführen. Meist stehen diese in Zusammenhang mit einer Polymedikation, also der dauerhaften Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten.

ABDA am 02.03.2021

Viele Medikamente wirken nicht so wie sie sollten, wenn man sie zusammen mit bestimmten Speisen und Getränken einnimmt.

MEDIZIN populär am 02.03.2021

Corona-Selbsttests können die Gesundheitsämter in Deutschland zum erneuten Kollabieren bringen.

CoviMedical GmbH am 02.03.2021

Bei Corona-Selbsttests ist die Fehlerquote höher als bei anderen Testformen. Darum empfehlen wir nach einem positiven Selbsttest einen Antigen-Schnelltest in einem Testzentrum. Sollte dieser ebenfalls positiv sein, so kann man die gleiche Probe durch eine PCR-Analyse im Labor erneut validieren. PCR-Tests sind der “Goldstandard” unter den Corona-Tests und bieten die verlässlichsten Ergebnisse.

CoviMedical GmbH am 02.03.2021

Das Lymphödem ist eine dauerhafte Erkrankung, die nicht geheilt werden kann und daher eine lebenslange Behandlung erfordert.

Essity Germany GmbH am 02.03.2021

56 % der österreichischen Schüler und Schülerinnen leiden unter einer “depressiven Symptomatik”, 50 % unter Ängsten, 25 % unter Schlafstörungen und 16 % haben sogar Selbstmordgedanken.

Donau-Universität Krems am 02.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 25. Februar 2021

Rund 8.000 Seltene Erkrankungen sind derzeit bekannt. Es ist daher kaum zu glauben, dass im Schnitt 6-8 Jahre vergehen, bis Menschen mit einer Seltenen Erkrankung die richtige Diagnose und dann Zugang zu einer angemessenen Therapie erhalten. Bis dahin suchen sie typischerweise mehr als 7 Ärzte auf und rund 40 % der Patienten erhalten in dieser Zeit sogar mindestens 1 Fehldiagnose.

PTC Therapeutics Germany GmbH am 25.02.2021

Für 160 der 8.000 Seltenen Erkrankungen gibt es mittlerweile ursächlich wirkende Therapien.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 25.02.2021

Es ist erfreulich, dass es mittlerweile Arzneimittel gegen viele Seltene Krankheiten gibt. Das zeigt: Die Anreize für deren Entwicklung funktionieren.

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie am 25.02.2021

Die Ursachen für viele chronisch-entzündliche Krankheiten sind noch nicht endgültig geklärt. Man geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken und neben der genetischen Veranlagung auch verschiedene Umweltfaktoren zum Ausbruch solcher Erkrankungen beitragen könnten. Eine große Mehrheit der Bevölkerung sieht daher einen Bedarf für Ursachenforschung und hofft auf Fortschritte in der medizinischen Forschung.

Amgen GmbH am 25.02.2021

Infografik: Amgen GmbH

Bei einer Autoimmunerkrankung machen 32 % der befragten Deutschen fälschlicherweise (!) einen ungesunden Lebensstil und 27 % psychische Ursachen für die Erkrankung verantwortlich. Die meisten chronisch-entzündlichen Krankheiten sind jedoch genetisch bedingt. Das wissen ebenfalls nur 32 % der Deutschen.

Amgen GmbH am 25.02.2021

Die Art und Anzahl der unerwünschten Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe entsprechen bisher den Erfahrungen, die man aus den Zulassungsstudien gewonnen hat. Die häufigsten Impfreaktionen waren Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Kopfweh und Schmerzen an der Injektionsstelle.

AGES Medizinmarktaufsicht am 25.02.2021

Im Durchschnitt dauert es 12 Jahre, bis ein Arzneimittel ausreichend erforscht ist und auf den Markt gebracht werden kann. Bis dahin fließen bis zu 2,6 Mrd. US-Dollar in derartige Projekte. Dabei ist der Erfolg gar nicht garantiert, ganz im Gegenteil. So passiert es leider “sehr oft” so, dass Forschungsprojekte auf den letzten Metern abgebrochen werden müssen, weil sich ein Wirkstoff letztendlich als doch nicht so wirkungsvoll erweist. Oder es treten ernsthafte Nebenwirkungen auf, die eine breite Anwendung nicht rechtfertigen würden. Bei der Entwicklung von Medikamenten ist ein enorm hohes Risiko zu scheitern im Spiel.

Pharmig am 25.02.2021

Weltweit sind 2,1 Mrd. Menschen übergewichtig. Gemessen an einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30 kg/m² haben 671 Mio. davon bereits Adipositas.

MedUni Wien am 25.02.2021

Die bariatrische Operationsmethode dient der nachhaltigen Gewichtsreduktion und ist in vielen Fällen die beste Wahl, um den Übergewichtigen zu helfen. Die Operation zeigt auch nachhaltig positive Folgen: Langzeiteffekte machen den Magenbypass zur effektivsten Behandlung der höhergradigen Adipositas. Selbst 10 Jahre nach dem Eingriff sind die meisten Patienten deutlich leichter als vor der Operation.

MedUni Wien / AKH Wien am 25.02.2021

Versorgungssicherheit und Umweltschutz waren 2 Gründe, warum die AOK-Gemeinschaft 2020 fünf Antibiotika-Wirkstoffe erstmals gesondert ausgeschrieben hatte. Nicht nur der Preis sollte eine Rolle spielen, sondern auch die Lieferkette sowie der Umwelt- und Arbeitsschutz. Doch mehrere Pharmakonzerne gingen rechtlich gegen die Ausschreibung vor und erhielten vor der Vergabekammer des Bundes vorerst sogar Recht.

AOK-Bundesverband am 25.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Februar 2021

Die EU-Kommission hat den Pharmakonzern Aspen Pharmacare dazu verpflichtet, seine Preise für 6 unentbehrliche (!) Krebsmedikamente in Europa um durchschnittlich 73 % zu senken. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete diesen Schritt wie folgt: „Aspen Pharmacare muss seine Preise für 6 Arzneimittel, die für die Behandlung bestimmter schwerer Formen von Blutkrebs wie Myelom und Leukämie unerlässlich sind, in ganz Europa drastisch senken. Dadurch werden die europäischen Gesundheitssysteme viele Dutzend Millionen Euro einsparen. Der heutige Beschluss ist eine klare Botschaft an andere marktbeherrschende Pharmakonzerne, keine missbräuchlichen Preisbildungen anzuwenden, mit denen die Gesundheitssysteme ausgenutzt werden.“

EU Kommission am 10.02.2021

Deutschlands Apotheken plädieren wegen der Virus-Mutationen B.1.351 aus Südafrika und B.1.1.7 aus Großbritannien für eine Verlängerung des sog. Lockdowns.

Apotheke Adhoc am 10.02.2021

Bild: Apotheke Adhoc

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …