Medizinwitz des Tages 23. Juni 2020

Über das Krankheitsbild Diabetes wird hauptsächlich problemorientiert gesprochen.

Österreichische Diabetes Gesellschaft am 23.06.2020

Wenn vegane Patienten eine medikamentöse Therapie ablehnen, so ist das zwar ethisch verständlich, kann medizinisch allerdings zum Problem werden. Denn eine nicht erfolgte Medikamenteneinnahme kann den Behandlungserfolg beinträchtigen und sogar die Erkrankung verschlimmern.

Vitalfunktion GmbH am 23.06.2020

Viel Bewegung auf einmal ist nicht automatisch besser.

Institut für Biomedizin des Alterns (Universität Erlangen) am 23.06.2020

Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland und bei 25 % der Arbeitnehmer bereits chronisch. Zudem fühlen sich 86 % der Angestellten im Arbeitsalltag gestresst.

pronova BKK am 23.06.2020

Fit für den Alltag: Schon ganz wenig Bewegung hilft. Auf Dauer tragen nämlich schon kleine “Bewegungshäppchen” dazu bei, die körperliche Fitness zu erhalten. Das kann ein kurzer Spaziergang um den Häuserblock sein, ein bisschen Gartenarbeit oder auch Geschirrspülen.

Senioren Ratgeber am 23.06.2020

Rechtzeitig erkannte und ausreichend dermato-chirurgisch entfernte Melanome (Exzision) können eine vollständige Heilung bedeuten.

Österreichische Krebshilfe Steiermark am 23.06.2020

Nur 25 % der deutschen Männer über 50 wissen, wozu die Prostata dient. Das ist bedenklich. … Insbesondere die chronische abakterielle Prostatitis ist für viele Männer ein unbekanntes Leiden.

Ifemedi am 23.06.2020

“Pure Encapsulations” erzeugt seit rund 30 Jahren hochwertige Reinsubstanzen und gilt damit als das Original purer Mikronährstoffe.

pro medico Handel GmbH am 23.06.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 8. Januar 2020

Laut Deutschem Krankenhausinstitut finden aktuell 75 % der fast 2.000 Kliniken in Deutschland keine Mediziner für ihre freien Stellen.

Jofofodo AG am 08.01.2020

Trotz allen Geredes über den Bürokratieabbau geschieht in Österreich praktisch jeden Tag das Gegenteil. Ständig neue Gebote und Verbote engen den Handlungsspielraum der Hausärzte immer mehr ein. Diese verbringen mittlerweile mindestens genauso viel Zeit mit Bürokratie wie der medizinischen Betreuung von Patienten. … Österreichs Hausärzte leben in einem System absoluter Leistungsfeindlichkeit, das von denen zäh verteidigt wird, die am meisten davon profitieren. Konkret bedeutet dies, dass man bei höheren Fallzahlen und der Bereitschaft mehr zu arbeiten auch noch durch signifikante Honorarabschläge bestraft wird.

Österreichischer Hausärzteverband am 08.01.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 10. Dezember 2019

Globale Lebensmittelsysteme verursachen versteckte Kosten in Höhe von 12 Bill. Dollar im Bereich von Umweltschäden bis hin zur Volksgesundheit.

Barilla Foundation am 10.12.2019

23 % der Österreicher nehmen täglich 5 oder mehr Medikamente ein.

Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger am 10.12.2019

Deutschlands Arbeitnehmer haben im Vorjahr rund 4,5 Mrd. € verschenkt, weil sie auf einen Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse verzichteten.

Check24 GmbH am 10.12.2019

36 Mrd. € jährliche Wertschöpfung durch Zahnarztpraxen in Deutschland. Und jeder Arbeitsplatz in einer Praxis schafft 0,6 weitere Arbeitsplätze außerhalb.

Bundeszahnärztekammer am 10.12.2019

Werbeverbote für Tabakprodukte und E-Zigaretten sind ein gesundheitspolitischer Rückschritt.

Deutscher Zigarettenverband am 10.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Witz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Täglich 2,5 mg Lithium

Lithium ist ein faszinierender, lebenswichtiger Nährstoff. Den habe auch ich erst spät entdeckt. Ich meine: für mich persönlich. In meiner medizinischen Ausbildung nämlich war Lithium etwas für schwer Kranke. Depressive. Das hat sich geändert …

Tatsächlich wissen wir, dass Menschen mit ungenügender Versorgung an Lithium erhöhte Raten aufweisen an

  • Neurosen
  • Schizophrenie
  • Psychosen
  • bipolarer Störung
  • schwerer Depression
  • Selbstmord.

Ein völlig anderer Aspekt ergab sich, als man die Langlebigkeit der Japaner mit dem Lithiumgehalt ihres Leitungswassers assoziierte. Mehr Lithium bedeutet eine längere Lebensdauer. Dieses Muster konnte man auch bei Würmern nachvollziehen und beweisen.

Nach heutigem Wissen ist Lithium in einer niedrigen Dosierung, nämlich ungefähr 3 mg pro Tag, außerordentlich gut für die Gesundheit. Auch für die seelische Gesundheit! Die selbstverständlich auch mich interessiert. Wie übersteht man sonst das tägliche, manchmal erschütternde Leid, dass Sie auf meine Seele häufen, wie übersteht man das mit gesundem Geist? Das können auch Sie sich fragen, wenn Sie am Arbeitsplatz gemobbt werden, wenn Ihr Chef Sie nicht mag, wenn das neue Datenschutzgesetz Sie vor kaum lösbare Aufgaben stellt …

3 mg pro Tag ist viel, viel weniger als die Dosen, die zur Behandlung bipolarer Störungen verabreicht werden. Da werden 100 bis zu mehreren 1.000 mg pro Tag gegeben. Und da gibt es dann schwere Nebenwirkungen. Die habe ich persönlich erlebt und erlitten. Die möchte ich Ihnen gar nicht beschreiben. Ganz anders jedoch in der oben genannten, niedrigen Dosierung.

Die meisten Menschen – vor allem die, deren Trinkwasser wenig Lithium enthält – könnten von einer niedrig dosierten Supplementierung Lithium profitieren. Nach heutigem Wissen sollten aber die etwa 2,5 mg pro Tag (als NEM) nicht überschritten werden.

Und vielleicht haben Sie schon gegoogelt: Die am niedrigsten dosierten Ergänzungsmittel (Lithium-Orotat) enthalten 5 mg Lithium pro Tablette. Vernünftig wäre daher eine 5-mg-Tablette zu teilen und dann jeden Morgen (!) 2,5 mg einzunehmen. Womit wir wieder bei den NEM wären …

Aber eigentlich hoffe ich, Sie haben bereits einmal ein Fläschchen “Heppinger” vor sich hingestellt und gelesen, dass der Liter 0,84 mg Lithium enthält. 3 Liter dieses Heilwassers würden Sie demnach auf die empfohlenen 2,5 mg Lithium täglich bringen.

Tut der Seele gut !

Sie dürfen mir glauben. Oder auch der „New York Times“ vom 13.09.2014.

19 Tage Krankenstand in Deutschland – Pendeln belastet die Psyche

Mit der Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz steigt die Wahrscheinlichkeit psychischer Erkrankungen, ergab eine Fehlzeitenanalyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Demnach sind die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen bei Pendlern mit einem Arbeitsweg von über 50 km um 15 % höher als bei einer Wegstrecke von unter 10 km.

Wohnortwechsel angebracht

„Wird die Distanz zum Arbeitsort durch einen Wohnortwechsel verkürzt, kann die Wahrscheinlichkeit von Fehltagen sogar um bis zu 84 % reduziert werden”, weiß Helmut Schröder vom WIdO. Bei fast 58 % der über 13 Mio. AOK-Mitgliedern lag der Arbeitsplatz aber innerhalb der 10 km. Diese hatten 2017 dann im Schnitt 11 Arbeitsunfähigkeitsfälle pro 100 Mitglieder wegen psychischer Erkrankungen, jene ab 50 km 12. „Nicht nur die Anzahl der Krankschreibungen, auch die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen steigen dabei von 2,9 auf 3,4 Fehltage pro AOK-Mitglied“, so Schröder.

Deutschlandweit blieben die Krankenstände 2017 mit durchschnittlich 19,4 Tag aller bei der AOK-versicherten Beschäftigten konstant. „Hingegen nehmen die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen in den letzten 10 Jahren zu und dauern mit 26,1 Tagen je Fall auch mehr als doppelt so lange wie der Durchschnitt mit 11,8 Tagen“, berichtet der Experte. Der genannten WIdO-Analyse liegen übrigens die Daten von 13,2 Mio. Versicherten zugrunde, die 2017 in über 1,5 Mio. Betrieben beschäftigt waren.