Medizinwitz des Tages 29. Mai 2020

Dramatischer “Bild”-Appell von Deutschlands Gesundheitsminister Spahn: “Geht zum Arzt, BITTE !”

Bild.de am 29.05.2020

In 12 EU-Staaten wie auch in den USA, Canada und Neuseeland gehört das Impfen in der Apotheke zum Alltag.

Österreichische Apothekerkammer am 29.05.2020

Die nächste Influenza-Welle steht unweigerlich vor der Tür und wird dem österreichischen Gesundheitssystem eine zusätzliche Belastung bescheren, die nicht notwendig wäre.

Österreichische Ärztekammer am 29.05.2020

In Deutschland sind es nur noch 30 Weizensorten, die an Klima und Boden angepasst sind. Und in Österreich gibt es auch nur mehr 500 verschiedene Apfelsorten.

Verein Arche Noah am 29.05.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 25. September 2019

Die Apotheken in Deutschland sind es, die den Patienten in einem fast komplett durchökonomisierten und durchbürokratisierten System das Gefühl geben, willkommen zu sein als kranke Menschen und mit ihren Leiden.

ABDA am 25.09.2019

Das hauteigene Sonnen-Kontingent, das höchstens 50 Stunden im Jahr betragen sollte, ist nach einem langen Sommer locker aufgebraucht.

Apotheken Umschau am 25.09.2019

Wir appellieren an alle Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen oder Bluthochdruck sich gegen Grippe impfen zu lassen. Es ist nur ein kleiner Stich, aber mit großer Schutzwirkung vor einer schweren und gefährlichen Krankheit.

Bundesverband Niedergelassener Kardiologen am 25.09.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wem glauben wir ?

Frau Dr. Terry Wahls litt an Multiple Sklerose und saß bereits im Rollstuhl. Aufgegeben von der Schulmedizin. Die Ärztin aus Iowa hat sich dann aber selbst geholfen! Hat noch einmal studiert – u.a. Biochemie. Hat trainiert, sich anders ernährt und letztlich auch ihre Mitochondrien verwöhnt. Darüber dann auch noch ein Buch geschrieben … Das führt mich zu der Frage, wem hören wir eigentlich zu, wenn es um die Gesundheit geht ?

Auch wenn Einige von Ihnen schlechte Erfahrungen gemacht haben, so steht an 1. Stelle der Arzt. Aber welcher? Ein junger Arzt ohne viel Erfahrung? Eher nicht. Dann doch lieber ein 65-jährigen Landarzt aus dem Bayerischen Wald. Sie verstehen mich. Und ziemlich sicher besonders wertvolle Ratgeber sind jene Ärzte, die selbst eine oder mehrere Krankheiten mitgemacht haben.

Die können dann auch wirklich mitreden. Genau so eine Ärztin ist Frau Dr. Terry Wahls. Und die Dame fährt inzwischen wieder Rad und reitet sogar. Ihr Rezept hat sie in dem Buch „Minding my Mitochondria“ veröffentlicht, das mir leider etwas zu dick ist. Also versuche ich, Ihnen einen ganz kurzen Einblick in die Gedankenwelt dieser herausragenden ärztlichen Persönlichkeit zu geben:

Multiple Sklerose gilt als Autoimmunerkrankung. Also habe man sich lange auf den Entzündungsprozess konzentriert. Inzwischen glaubt man aber sehr viel mehr an Neurodegeneration, also den Untergang von Zellen. Und arbeitet daran, diesen Untergang aufzuhalten. Zu verzögern, vielleicht sogar umzukehren.

Frau Wahls schlägt dazu vor TRAINING. Einschließlich Elektrostimulation. Denn dies würde Stoffe wie

  • den Nervenwachstumsfaktor (NGF),
  • den im Gehirn entstehenden Neurotrophen Wachstumsfaktor (BDNF),
  • den Insulinähnlichen Wachstumsfaktor (ILGF)
  • und den Wachstumsfaktor für die Gliazellen (GGF)

stimulieren. Zusätzlich auch das Immunsystem stärken. Sie hat bewiesen, dass dieser Weg zum Erfolg führt.

Und sie schlägt vor ERNÄHRUNG. Denn, wenn da neue Zellen wachsen sollen, wenn da neue Nervenzellen sich vernetzen sollen, braucht das Wachstum Nährstoffe. In erster Linie Omega-3, Vitamin D und Vitamin B12.

Dabei gehe es ihr ganz besonders um die Mitochondrien. Die uns, wenn richtig ernährt, auch entgiften. Also sollten wir denen zumindest helfen! Weil diese Kraftwerke auch Energie produzieren. Sie wissen doch: Je besser Sie ihre Mitochondrien ernähren, desto mehr ATP wird gebildet. Je mehr ATP Sie haben, desto besser können Sie trainieren. Je mehr Sie trainieren, desto mehr Energie haben Sie. Da greife dann Ernährung und Training ideal ineinander.

Dazu nennt Frau Wahls die B-Vitamine und Q10 besonders wichtig. Dadurch würde nämlich der oxidative Stress in den Mitochondrien gesenkt und diese stabil bleiben.

Und schließlich noch ihr APPELL an die vermeintlich chronisch Kranken:

Da wisse man aus bereits tausenden Studien, dass mehr Gemüse und Obst bei praktisch jeder chronischen Erkrankung hilft. Sei es Bluthochdruck, Herzkrankheit, Asthma, Arthritis oder Diabetes. Bis hin zu jeder Form von Krebs, so Dr. Wahls. Schon Hippokrates hätte Recht gehabt: Die Nahrung sollte unsere Medizin sein !

Und dann wird sie persönlich (Zitat): „Ich wünschte, dass mehr Ärzte, Lehrer, Krankenschwestern, Ernährungsberater lernen würden, wie die Mitochondrien unsere Energie (ATP) erzeugen. Und wie sehr dieser Prozess von unserem Essen abhängt. Wir können durch genetisch korrekte Kost mehr erreichen, was unsere Gesundheit und Lebensenergie angeht, als jeder Arzt, der (nur) Medikamente verschreibt.“

Laut Frau Dr. Wahls ist es tatsächlich möglich, den Schaden, den wir unserem Gehirn, den wir unserem Rückenmark zugefügt haben, aufzuhalten und sogar wieder gut zu machen !

ÖÄK: Neue Regierung muss Probleme des Gesundheitssystems lösen

Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) fordert von der neuen Bundesregierung “die Probleme des Gesundheitssystems zu beheben”. Zu den “offenen Großbaustellen” zählt ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres  den sich verschärfenden Ärztemangel, volle Ambulanzen sowie das Ärztesterben am Lande. “Alarmierend” sei auch die Tatsache, dass Österreichs Gesundheitsversorgung im internationalen Vergleich “abgestürzt ist”.

Die Spitze der ÖÄK mit der scheidenden Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner. (Foto: ÖÄK)

Szekeres bezeichnet die Ärzte “als erste Experten für Gesundheitspolitik” und freue sich daher auf eine enge Zusammenarbeit mit der neuen Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein. Zudem appellierte der Ärtzekammerpräsident an die neue Regierung aus ÖVP und FPÖ, dem Thema Gesundheit dieselbe Priorität einzuräumen wie anderen Bereichen, die “für die Zukunft des Standorts Österreich von essentieller Bedeutung” seien. So würden etwa Deutschland oder die Schweiz im Verhältnis zum BIP mehr Geld für Gesundheit ausgeben.