Medizinwitz des Tages 19. April 2021

In Deutschland wird über 80 % der Zeit in Innenräumen verbracht.

Fachverband Gebäude-Klima am 19.04.2021

Mehr testen, mehr finden, mehr schließen ? So verzerren Schnelltests die Inzidenz.

Bild.de am 19.04.2021

Täglich erhalten rund 1.400 Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs.

Deutsche Krebshilfe am 19.04.2021

Die Corona-Pandemie ist die größte Bedrohung der Krebsforschung seit Generationen.

Institute for Cancer Research (London) am 19.04.2021

Psoriasis ist eine häufig auftretende, chronische Entzündung der Haut. Der Krankheit liegen noch unzureichend erforschte, genetische Faktoren zu Grunde. … Im Tiermodell linderte eine Hemmung der Signalübertragung durch das Protein “c-Jun” den Krankheitsverlauf.

MedUni Wien am 19.04.2021

Wegen der Corona-Krise rechnet das ICR mit einer 2-jährigen Verzögerung bei neuen Krebstherapien. Schuld seien wegen der Corona-Pandemie verschärfte Auflagen für den Zutritt zu Forschungslaboren. Im jüngsten Lockdown sei die Zahl der Wissenschaftler, die Zugang zu Laboren haben, noch einmal um 30 % gesunken.

Institute of Cancer Research (London) am 19.04.2021

Deutschland braucht jetzt unbedingt eine Kehrtwende der Corona-Lage, sonst geschieht das eigentlich Undenkbare, dass hierzulande nicht mehr jeder einzelne Krebspatient adäquat und zeitgerecht versorgt werden kann.

Comprehensive Cancer Center Deutschland am 19.04.2021

Das stellt eine potenzielle therapeutische Option dar.

MedUni Wien am 19.04.2021

Apothekerinnen und Apotheker haben kein medizinisches Studium absolviert. Sie können daher wichtige Teile des Impfvorganges gar nicht leisten.

Österreichische Ärztekammer am 19.04.2021

ÖBVP begrüßt Gesundheitsminister Mückstein.

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie am 19.04.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 18. November 2020

Der AOK-Bundesverband verweist auf den ungebrochenen Trend von hochpreisigen Arzneimitteln im Patentmarkt. So erreichten die GKV-Nettokosten für patentgeschützte Arzneimittel 2019 einen Höchststand von 21 Mrd. €. Das entspricht einem Ausgabenanteil am Gesamtmarkt von 47,8 %, aber einem Versorgungsanteil von nur 6,5 %. Sechsstellige Arzneimittelpreise für Neueinführungen werden immer öfter ausgerufen.

AOK-Bundesverband am 18.11.2020

Schlaganfälle verursachen in Deutschland alljährlich Kosten von 17 Mrd. €.

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe am 18.11.2020

Alter ist der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall.

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe am 18.11.2020

Es sind u.a. die hohen Preise für neue Arzneimittel, die der Pharmaindustrie ihre hohen Gewinne ermöglichen. Bezahlen muss das alles die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten. Die Pharmakonzerne dürfen in Deutschland für ihre neuen Arzneimittel den Preis im 1. Jahr nach Marktzulassung frei festlegen. Das ist und bleibt der Kardinalfehler des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes.

AOK-Bundesverband am 18.11.2020

Deutschlands Apotheken schauen weiterhin mit Skepsis in die Zukunft: 74 % erwarten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den nächsten 2-3 Jahren.

ABDA am 18.11.2020

D-A-CH: Homeoffice verursacht bei 2 von 3 Arbeitnehmern gesundheitliche Probleme. Am häufigsten übrigens Rückenschmerzen …

Infografik: Aeris GmbH

Aeris GmbH am 18.11.2020

Multiple Sklerose ist eine neurologische Autoimmunerkrankung, die derzeit nicht heilbar ist.

European Multiple Sclerosis Platform (EMSP) am 18.11.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 12. Oktober 2020

In der Schweiz erleidet alle 30 Minuten jemand einen Gehirnschlag (Schlaganfall). 20 % der Betroffenen sterben daran und 33 % bleiben behindert.

Schweizerische Herzstiftung am 12.10.2020

Wer Arzneimittel verschreibt, soll nicht an ihrem Verkauf verdienen. Darum sind die Tätigkeiten von Ärzten und Apothekern in Deutschland auch strikt getrennt. Doch die beiden führenden Versandapotheken schicken sich an, diese Trennung auszuhebeln. Sie beteiligen sich an Anbietern von Video-Sprechstunden oder kaufen die Anbieter ganz.

Apotheke adhoc am 12.10.2020

Jährlich sind in Österreich rund 1.500 Frauen von metastasiertem Brustkrebs betroffen, für den es derzeit noch keine Heilung gibt.

Novartis Austria GmbH am 12.10.2020

Die untersuchte Tinnitus-Therapie basiert auf dem Ansatz der bimodalen Neuromodulation. Dabei kommt das nicht-invasive Stimulationsgerät der Firma Neuromod zum Einsatz, welches gleichzeitig das Gehör auf akustische und die Zunge auf elektrische Weise stimuliert: Kabellose Kopfhörer senden Sequenzen von mit Breitbandrauschen überlagerten Tönen an beide Ohren. Gleichzeitig gibt ein weiteres Gerät sanfte elektrische Impulse über 32 Elektroden an die Zungenspitze ab. Zeittakt, Intensität und Abgabe der Reize werden über ein kleines Steuergerät im Handyformat geregelt. Vor der ersten Behandlung wird das Gerät jeweils für das Hörprofil des Benutzers konfiguriert und die Zungenstimulierung an die Empfindlichkeit des Patienten angepasst. Die gleichzeitige Stimulation des Gehörs und der Zunge aktiviert die Neuroplastizität des Gehirns. Erfolgt dies regelmäßig über einen längeren Zeitraum, gehen die Wahrnehmung des Tinnitus’ und die damit verbundene Beeinträchtigung des Patienten zurück.

Neuromod Deutschland GmbH am 12.10.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 4. September 2020

Immer wieder wird versucht, den großartigen Einsatz der Ärztinnen und Ärzte in Österreich in der Zeit der Covid-19-Pandemie klein zu reden.

Österreichische Ärztekammer am 04.09.2020

Die Ärztekammer für Niederösterreich fordert Gesundheitsminister Anschober auf, nicht ständig öffentlich Ärzte gegen Apotheker auszuspielen, sondern das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen und endlich Möglichkeiten einer gesetzlich sinnvollen Kooperation zwischen den beiden “Gesundheitsplayern” zu ermöglichen.

Ärztekammer für Niederösterreich am 04.09.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 1. Juli 2020

Deutschland altert und immer mehr Menschen erkranken an Demenz. 2050 könnte es dann schon fast 3 Mio. demente Patienten geben. Darauf müssen wir Deutschland vorbereiten und das tun wir mit der Nationalen Demenzstrategie ! Darin wurden auf breiter Basis 27 Ziele formuliert und dazu 160 Maßnahmen vorgeschlagen, um Deutschland demenzfreundlich zu machen. 2026 wird dann erstmals Bilanz gezogen.

Deutschlands Bundesminister Dr. Giffey, Spahn und Karliczek am 01.07.2020

Wenn in Österreich nicht mehr der Arzt entscheidet, welches Medikament der Patient bekommen soll, sondern nur mehr der Wirkstoff verschrieben wird, dann schafft man damit nur eine vermeintliche Flexibilität. Obwohl eine solche Verordnung in vielen anderen Ländern bereits existiert, gefährdet man dadurch in Wahrheit die Therapietreue und das Vertrauen in die Arzneimittel. Generell wird eine Folge davon sein, dass der Wettbewerb unter den Arzneimittelherstellern noch mehr angefacht wird.

Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs am 01.07.2020

Die Aut-idem-Regelung, wonach Apotheken ein anderes als das vom Arzt namentlich verordnetes, jedoch wirkstoffgleiches Arzneimittel abgeben dürfen, bringt mehrere große Sicherheitsprobleme mit sich. Zudem können Apotheken in Österreich mögliche Wechselwirkungen bei der Medikation der Patienten fachlich gar nicht einschätzen.

Österreichische Ärztekammer am 01.07.2020

Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft. Daran müssen alle arbeiten.

Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste am 01.07.2020

Impfen durch Apothekerinnen und Apotheker erfolgt bereits in 13 Ländern Europas und verbessert die Gesundheit der Bevölkerung. … Es muss das Ziel aller Gesundheitsberufe sein, eine höhere Durchimpfungsrate zu erreichen, damit sich die Gesundheit der Bevölkerung verbessert.

Österreichische Apothekerkammer am 01.07.2020

39 % der Österreicher waren in der Vergangenheit oder sind aktuell von einer psychischen Erkrankung betroffen. Für 65 % davon ist eine Behandlung nicht finanzierbar. Das ist erschütternd und zeigt den enormen Aufholbedarf bei der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich.

Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen am 01.07.2020

Eine so große Operation wie der Einsatz eines neuen Hüftgelenks birgt auch das Risiko von Komplikationen oder Spätfolgen. Und Vorsicht: Wer danach seine Prothese überstrapaziert, riskiert, dass sie sich lockert und vorzeitig ausgewechselt werden muss. Lockerungen sind auch der häufigste Grund für einen vorzeitigen Prothesenwechsel. An 2. Stelle kommen Infektionen. So besteht in den ersten 2 Jahren nach der Operation ein erhöhtes Risiko, dass Bakterien das Implantat befallen. Dieses Risiko gilt es möglichst klein zu halten. Z.B können bei einer größeren Zahnbehandlung Bakterien über das Zahnfleisch ins Blut gelangen. Prothesenträger sollten deshalb eine Stunde vor der Zahnbehandlung sicherheitshalber ein Antibiotikum einnehmen. Ein erhöhtes Risiko für einen Keimbefall haben auch Diabetiker mit einem schlecht eingestellten Blutzuckerwert, Raucher und fettleibige Menschen.

Apotheken Umschau am 01.07.2020

Corona-Auswirkungen in Österreich durch mehr Psychotherapie auffangen

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie am 01.07.2020

In nahezu ganz Europa werden Statistiken über Schwangerschaftsabbrüche geführt und darauf aufbauend Überlegungen angestellt und Maßnahmen entwickelt. Nur in Österreich nicht.

Aktion Leben Österreich am 01.07.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …