Medizinwitz des Tages 6. Oktober 2020

Beim Essen, dessen Auswahl oder Zubereitung geht es nicht nur um Wissen und Können. Auch soziale, ökologische und ökonomische Aspekte sowie Kultur und Gesundheit sind Faktoren, die zusammenspielen und zu berücksichtigen sind. Daher sind auch Normen und Werte zu reflektieren und vermutlich neu zu kalibrieren. Wichtig ist auch eine Abkehr von einfachen Antworten, denn sie verleiten häufig dazu, dass Menschen ihr Verhalten ändern – aber die einfachen Antworten stimmen eben oft nicht und so erzielt auch die Verhaltensänderung keinen oder zumindest nicht den gewünschten Effekt.

forum. ernährung heute am 06.10.2020

Menschen sind komplexe Systeme und deren Ernährung ebenso.

Complexity Research e.U. am 06.10.2020

Jede 2. Klinik in Deutschland klagt über offene Arztstellen. Betten bis hin zu ganzen Abteilungen müssen deshalb stillgelegt werden.

Jofodo AG am 06.10.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Wann haben Sie gelebt ?

Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens, die kann ich Ihnen sagen. Gründet auf einer höchst hinterhältigen Frage, gewachsen aus den Büchern des Russen P. D. Ouspenskys, einem Schüler von G. I. Gurdjieff. Beides Vertreter einer exklusiven esoterischen Gemeinschaft. Und diese Frage lautete:

Was haben Sie am 24.05.2003, nachmittags, gemacht ?

Die Antwort ist dann zumeist: „Also hören Sie mal, das weiß ich doch nicht mehr. Das hab‘ ich doch längst vergessen.“ Einverstanden. Nun könnte man aber auch noch Hunderte andere Nachmittage abfragen, die Antwort wird wohl immer dieselbe sein.

Jetzt wieder Ouspensky: „Sie erinnern sich nicht ? Der Nachmittag war also völlig unwichtig ? Es ist also völlig egal, ob Sie damals am Leben waren oder nicht, oder?“

Das provoziert natürlich Widerspruch. Kein Mensch kann sich Jahrzehnte zurück an bestimmte Vor- oder Nachmittage seines Lebens erinnern …  „Ja eben !“, würde Ouspensky entgegnen. “Ihr ganzes Leben war offenbar nicht wichtig, sinnlos, umsonst. Anderenfalls würden Sie sich doch erinnern !”

DOCH jetzt kommt die wirkliche Gemeinheit. Ouspensky würde Sie sehr richtig darauf hinweisen, dass

… es einige wenige Momente in Ihrem Leben gibt, vielleicht 10 Augenblicke, die sich Ihnen unauslöschlich eingeprägt haben. Die Sie jederzeit abrufen könnten. Und zwar komplett abrufen – nicht nur das Bild, das Erleben, sondern auch den Duft, den Geschmack, das Glücksgefühl des damals Erlebten.

Unbestreitbar gibt es im Leben eines jeden Menschen solche Momente. Die fallen einem auch spontan ein ! “Sehen Sie”, würde Ouspensky sagen, “in diesen seltenen Momenten haben Sie gelebt. Waren präsent. Haben etwas erlebt, an das Sie sich noch Jahre später erinnern. Werden es vielleicht auch nie mehr vergessen.

Das Geheimnis des Erinnerns ist laut Ouspensky

LEBEN.

Und alles Andere daher ein (fremdbestimmtes) Vor-sich-hin-Dösen. Ein „Leben“ als Maschine. Als austauschbarer Roboter ? Da könne man es gleich sein lassen, denn jetzt die 2. Gemeinheit:

Warum sind Sie nicht ständig „am Leben“ ? Warum erinnern Sie sich nicht ständig an alles? Sind präsent und machen jeden Augenblick bedeutsam ?

Ouspensky behauptet, das könne man lernen. Darum auch diese ganze esoterische Schule. Hat mir damals mit 18 Jahren sehr eingeleuchtet. Nur, der Weg zu diesem Lebensverständnis war mir nicht gangbar. Hat etwas zu tun mit Kloster, jahrzehntelanger Meditation und so weiter zu tun. Das liegt mir nicht … Also habe ich den Gedanken damals abgeschlossen und vergessen.

Bis zum Abend des 09.03.1989. Da lag ich nach meinem 1. Ironman auf Neuseeland im Bett und … verstand Ouspensky ganz plötzlich. Denn ich konnte die ganzen 12 Stunden des Wettkampfes Minute für Minute abrufen. Mir wieder erzählen. Sie durchleben. Kurz gesagt: Ich konnte mich ERINNERN !

Bis zum heutigen Tage. Das heißt, Ouspensky hat recht. Man kann sich sehr wohl erinnern. Oder anders gesagt: Dazu braucht es keine esoterische Schule und jahrzehntelange Bemühungen, sondern dazu genügt ein

Ironman.

Warum ? Weil man in diesen Stunden tatsächlich oder sogar “endlich” lebt. Dahinter steht das Wort „Flow“. Das sollten Sie inzwischen kennen. Dieses unbedingte Fokussieren, die gänzliche Auflösung in der Tätigkeit, das Verschmelzen mit der Welt. Und dann die Erinnerung. Ewig ! Aus dieser Einsicht übrigens, entstand dann mein Rezept: Wie mache ich Flow ?

Medizinwitz des Tages 4. April 2020

Politik, Wirtschaft und Bevölkerung in Deutschland halten den Atem an: Wie schlimm wird die Corona-Krise Deutschland treffen ? Wie lange hält die Pandemie an, welche Opferzahlen sind zu befürchten und welche Zukunft hat die deutsche Wirtschaft ? Antworten auf diese Fragen gibt es bisher nicht. Neben einer schnellen Kontrolle der Krise ist auch ein Worst Case-Szenario mit über 1 Mio. Toten denkbar.

aposcope am 04.04.2020

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Dermaleinst

Es gab in Google tatsächlich lange Zeit den Sucheintrag „Ulrich Strunz gestorben“. „Ulrich Strunz Herzinfarkt“ gibt’s übrigens immer noch.

Aber wenn es Sie eines Tages wirklich nicht mehr gibt, Herr Dr. Strunz: Was machen wir dann ? Wohin soll man sich dann wenden ?

Diese Fragen stellen Sie mir im Sprechzimmer mittlerweile täglich. Nun, Sie sollten mich inzwischen kennen ! Selbstverständlich ist die Lösung, die Antwort auf diese Frage, längst vorgedacht und auch vorbereitet.

Zwar gucke auch ich jeden Tag in den Spiegel, dem Exitus nahe sehe ich mich aber keineswegs. Dass ich seit meinem Unfall erhebliche Probleme mit meinem Körper habe, ist zwar richtig, doch darüber hinaus auch einzigartiges Wissen, wie Sie wissen. Und da möchte ich in diesen News gleich auf den wichtigsten Punkt meiner Philosophie kommen. Den erklärte jemand von Ihnen besonders hübsch in den News 28.06.2011.

Die Zuschrift sei hier ganz bewusst noch einmal wiedergegeben, denn es ist immer wieder faszinierend mitzuerleben, wie Mitmenschen aufwachen. Wie sie ahnen, dass es da vielleicht doch noch eine andere Welt gibt. Eine Welt (ich zitiere) „der Leichtigkeit, wo Menschen gewinnen, ohne sich anzustrengen“.

Also:

Ich war laufen … und da war es mir wieder einmal eingefallen. Als kleines Kind hatte ich Jahre lang eitrige Mandeln. Eines Tages wieder. Der Arzt kommt und sagte, beim nächsten Mal werden wir die Mandeln rausnehmen. Das wollte ich aber nicht. Ich hatte nie wieder eitrige Mandeln !
Danach, später hatte ich 2 Jahre lang üble Magenschmerzen. Der Grund, weiß ich heute: Zu viel Stress und zu wenig Vitamin D. Ich ging zur Magenspiegelung und es wurden 3 von selbst verheilte Magengeschwüre festgestellt. „Da kann man nichts machen,“, hieß es. „Ein Leben lang Medikamente schlucken oder die Probleme werden immer wieder kommen.“ Das wollte ich aber nicht. Ich hatte nie wieder Magenprobleme.
Das waren 2 unterbewusste “Wunder”. Und Sie, Dr. Strunz, schreiben, es ist möglich, das Ganze bewusst zu machen. Das ist sensationell und zugleich unfair ! Sie haben uns gelehrt, Sport zu treiben. Sie haben uns gelehrt, wie man sich richtig ernährt. Und nun lehren Sie uns doch noch bitte (!!!), wie man das macht. Ich habe zwar von Meditation und Yoga gehört, aber nicht sooo ernst genommen. Wie wohl die Meisten…

Ach, lieber Freund !

  • Habe ich nicht Jahre lang Meditationsseminare gegeben. Ganztägig an vielen Wochenenden. Wo waren Sie da?
  • Dann habe ich die Technik auch hingeschrieben. Ganz genau und in ihrer Einfachheit einmalig, wie ich glaube.
  • Danach entstand eine DVD zum Thema. Haben Sie die ? Also, besorgen Sie sich bitte die DVD und genießen Sie:

LINK: https://ifg-fortbildung.de/ueberuns/dvdsetbestellen.html

Leichter geht es wirklich nicht !

Doch eines wundert mich bis heute: Da haben Hunderttausende Menschen erfahren, dass Laufen das Leben verändert. Haben erfahren, dass das Weglassen überflüssiger (schädlicher) Kohlenhydrate den Körper heilt (z.B. Asthma beseitigen). Haben also erfahren, dass diese meine 2 Ratschläge sensationell wirken und gerade BEIM WICHTIGSTEN RATSCHLAG – der MEDITATION – hören die Meisten wieder weg ! Nehmen den „nicht so ernst“.

So, und jetzt noch zur Auflösung der eingangs gestellten Frage: Was tut die Menschheit (sorry, kleine Übertreibung !), wenn es mich einmal nicht mehr gibt ? Kurze Antwort, dann ausführlich erklärt:

Dr. Ulrich Strunz jun. wird Dr. Ulrich Strunz nachfolgen !

In meinen täglichen News, über 400 (!) jedes Jahr, finden Sie mein gesamtes medizinisches Wissen. Meine komplette Lebensphilosophie. Die kennt mein Sohnemann inzwischen in- und auswendig. Nennt man eidetisches Gedächtnis.

Der hat gerade auch ein Meditationsbuch („Arsch hoch beginnt im Kopf“) veröffentlicht. Kennt sich also schon aus ? Und lernt zudem wortwörtlich (!) meine Seminar-Texte. Er wird ebenfalls Vorträge halten wie schon der Papa. Und soll dermaleinst meinen Platz einnehmen !

Zum Thema passend: Werden Sie Frohmediziner ! (News 26.11.2018)

Souveränität

Ist essbar. Wenn man sich auskennt! Stand schon in den News vom 16.04.2014. Ist von Biochemikern längst erforscht. Der Wissende hat also nicht nur seine körperliche, sondern auch seine mentale Verfassung selbst in der Hand. Nun ist Souveränität tatsächlich eine beneidenswerte Eigenschaft. Kennen Sie vielleicht schon: Diese Mehrleister, diese Chefs, die sichtbar über den Dingen stehen. Abstand haben. Stets freundlich und hilfsbereit sind …

Wäre ein Ziel? Ein Lebensziel vielleicht sogar, stets souverän zu sein. Souveränität ist biologisch machbar, wie gesagt: Stichwort Tryptophan, Kennwort Serotonin. Und woran erkennt man den souveränen Menschen? Dazu möchte ich Ihnen 7 Sätze ans Herz legen. Vielleicht sogar Merksätze, wenn Sie so wollen:

(1.) Souveräne Menschen glauben immer nur das Beste von sich: Weil man auch immer nur einen Gedanken fassen kann, nicht 2 oder 3 gleichzeitig.

(2.) Souveräne Menschen vergleichen sich nicht: Wir Menschen neigen dazu, bei sich nur die Schwächen sehen und bei anderen nur die Stärken. Lassen Sie das bleiben und glauben Sie an Ihren Stärken.

(3.) Souveräne Menschen genießen ihren Alltag: Der Alltag ist die beste Entspannungshilfe. Nicht gewusst? Alles von Psychologen untersucht: Ein konzentrierter Alltag hat höchsten Entspannungseffekt.

(4.) Souveräne Menschen trennen Beruf und Familie konsequent: Daheim arbeiten verringert Stress nicht. Bewiesen von der Uni Cambridge.

(5.) Souveräne Menschen sind dankbar und können verzeihen: Wer sich auf Dankbarkeit konzentriert und verzeiht, hat messbar weniger Stress (Puls, Blutdruck, Cortisol) als jemand, der Rachepläne schmiedet. Wurde untersucht von der Uni Kopenhagen.

(6.) Souveräne Menschen wollen gut sein, aber nicht super gut: Dazu gibt’s einen einfachen Trick, nämlich 80 %. Die genügen meistens. Es müssen nicht immer 100 % sein. Diese erreicht man in Wahrheit oft viel schwerer und schwieriger als 80 %. So etwa beim Marathon, wenn Sie nicht mehr können. Schalten Sie nur ein bisschen zurück und Sie werden sehen, dass es weitergeht !

(7.) Souveräne Menschen schieben nichts auf die lange Bank, sondern handeln sofort: Etwas hinaus zu zögern ist die Strategie der Gestressten und Verlierer. Denn das Wissen um die aufgeschobenen Arbeit bringt uns zum Grübeln und besetzt den Kopf.

Und vielleicht doch noch ein (8.) Satz: Souveränität ist auch, einmal nicht gleich zu widersprechen, wenn man anderer Meinung ist. Probieren Sie’s aus !