Medizinwitz des Tages 11. Juni 2019

Der Tag des Cholesterins am 14. Juni soll das Bewusstsein für hohe Cholesterinwerte als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Amgen GmbH am 11.06.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder die Konsequenz “absurd” ist …

Halb Deutschland fürchtet den Herzinfarkt, doch hohes Cholesterin allein kein Problem

Mehr als die Hälfte (54 %) der Deutschen fürchtet sich vor einem Herzinfarkt. Darum auch fordern 42 % in einer Umfrage von Amgen größere Anstrengungen zur Verbesserung der Behandlung wie auch der Medikamente. Die größte Furcht vor einer Herzattacke hat übrigens die Generation 60+ mit 61 %. Rund 220.000 Menschen in Deutschland erleiden pro Jahr tatsächlich einen Herzinfarkt. Für 50.000 ist er tödlich …

Infografik: obs / Amgen GmbH

Als ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt das Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL-C), das Ablagerungen an den Arterienwänden fördert. Die Herausforderung bei der Bekämpfung des Herzinfarkts liegt für die Schulmedizin vor allem in der Senkung des Cholesterinwertes, denn nur das schafft sie auch bzw. kann sie vermarkten. Es wird folglich prinzipiell verschwiegen, dass man für einen tatsächlichen Infarkt auch Lipoprotein (a) braucht, einen genetisch fixierten Faktor.

Und es wird von der Schulmedizin auch verschwiegen, dass 95 (!!) % der Menschen selbst mit beiden Fetten nie einen Infarkt erleiden (werden). Oder noch klarer: Ein hoher Cholesterinwert ist zum Vergessen und Cholesterinsenker auch … Hingegen wird von der Schulmedizin nicht verschwiegen, dass z.B. Vitamin E dreimal stärker gegen Herzinfarkt wirkt als Statine. Das weiß sie nämlich gar nicht !

Nieren reinigen täglich 300 Mal das Blut

Rund 80.000 Patienten in Deutschland sind dauerhaft auf Dialyse angewiesen. Eine Aufgabe, die normalerweise die Nieren übernehmen – und zwar 300 Mal am Tag. Darauf macht das Biotechnologie-Unternehmen Amgen anlässlich des sog. Weltnierentag am 8. März aufmerksam. Zudem erfolgen alljährlich rund 2.100 Nierentransplantationen in Deutschland.

sHTP hat Folgen

Die Nieren filtern wie gesagt schädliche Stoffe aus dem Blut, damit diese über den Urin wieder aus dem Körper geschleust werden können. Die Nieren reinigen aber nicht nur das Blut, sondern sie regulieren auch den Wasserhaushalt, den Blutdruck, den Hormonhaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers. Arbeitet eine Niere nicht mehr richtig, so kann das Bluthochdruck, Blutarmut und Knochenerkankungen zur Folge haben.

Eine häufige Begleiterscheinung einer chronischen Nierenerkrankung ist der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT): Nimmt die Nierentätigkeit ab, so wird auch die Regulierung von Vitamin D, Kalzium und Phosphat – alle 3 sind essentiell – beeinträchtigt und in weiterer Folge Kalzium und Phosphat aus den Knochen freigesetzt. Und laut Amgen würden dann mit einer sHPT-Erkrankung verkalkte Gefäße, Herz-Kreislauf-Komplikationen sowie schwere Knochenschäden einhergehen.

Krebs Hauptaufgabe der medizinischen Forschung ?

Krebs löst unter Deutschlands Bürgern die größten Ängste aus. Ganze 75 % der Bundesbürger fürchten sich vor dieser Krankheit. Vor Asthma z.B. nur 21 % und vor Diabetes nur 14 %. Am wenigsten Angst hat man in Deutschland vor Migräne und Bluthochdruck. Das ergab eine Umfrage der Biotechnologen von Amgen. Und dass das Thema Krebs derart ängstigt, dürfte auch daran liegen, dass viele Bürger die Krankheit aus dem Bekanntenkreis kennen.

V i d e o

Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs oder Leukämie – die Ausprägung und die befallene Region im Körper sind verschieden, doch sie alle lösen die gleichen düsteren Vorstellungen aus. Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 480.000 Menschen erstmals an Krebs erkranken. Diese Zahl dürfte bis 2030 sogar „um mindestens 20 %“ noch steigen. Und die Amgen-Studie bestätigt: Fast jeder Zweite (47 %) ist selbst schon an Krebs erkrankt oder kennt jemanden, der mit dieser Krankheit zu kämpfen hatte.

Nur Bluthochdruck ist mit 48 % noch weiter verbreitet. Folglich wünschen sich auch 95 % der Betroffenen und 86 % aller Deutschen, dass die Krebsforschung vorangetrieben wird. Der Studie zufolge ist die Krebsforschung das am wichtigsten eingestufte Forschungsgebiet. Es folgt mit 70 % der Kampf gegen Alzheimer und mit 50 % der Kampf gegen Schlaganfälle. Laut Amgen halten 69 % der Bundesbürger die Ausrottung von Krebs als „die Hauptaufgabe der gesamten medizinischen Forschung“ …