Was taugen Medikamente ?

Medikamente retten im Idealfall Menschenleben. Kosten in der Entwicklung aber auch Millionen. Manche davon schützen sogar vor Krankheiten oder “ermöglichen” chronische Krankheiten. Bitte verstehen Sie das als Fortschritt !! Medikamente bilden darum auch das Rückgrat der kompletten Schulmedizin. Gibt es gegen eine Krankheit kein Medikament, so gilt diese als … unheilbar !

Meine Meinung über Medikamente kennen Sie längst. Lesen Sie oft genug auf dieser Webseite. Doch glauben Sie bitte nicht, dass ich eine Einzelmeinung vertrete oder mir gar einbilde. Die ganze Kritik an den Medikamenten (nur an der Wirkung, noch gar nicht an den Nebenwirkungen !!!) stammt auch nicht von mir allein, sondern ist wissenschaftlich voll und ganz abgesichert. Das sind wirklich keine Hirngespinste (News 03.11.2015), dass

  • Statine zwar eine Milliardendollar-Markt sind, aber lebensgefährlich.
  • Betablocker mehr schaden als nützen.
  • ASS Teufelszeug ist.
  • Blutdrucksenker Volksbetrug sind.
  • Diabetes-Medikamente Krankheit fördern, aber nicht beseitigen.
  • Krebsmedikamente auch Krebs begünstigen.
  • Bei der Einnahme von mehr als 5 Medikamenten Lebensgefahr besteht.
    Usw. usw.

Klar, im Deutsche Ärzteblatt wird man so eine Kritik nie finden. Hingegen sagte schon Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig 2015, seines Zeichens Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft:

Das System der medizinischen Forschung ist längst zu einer Gefahr für die Patienten geworden. Was wissen wir denn wirklich über die Medikamente, die wir verschreiben?

Dieser weise Herr Professor steht also auch auf meiner Seite. Hätten Sie das gedacht ? Und wissen Sie wer noch ? Ein gewisser

Dr. Severin Schwan. Jahrgang 1967 und seit 2008 CEO der F. Hoffmann-La Roche AG mit Hauptsitz in Basel.

Mit einem Jahresgehalt von fast 13 Mio. CHF ist der gebürtige Tiroler Europas bestbezahlter Manager und hat sich als Chef von fast 95.000 Mitarbeitern, wie es heißt, „kompromisslos und leidenschaftlich dem medizinischen Fortschritt und der personalisierten Medizin verschrieben“. Und wenn nun dieser Dr. Severin Schwan etwas behauptet, dann wollen wir das selbstverständlich auch glauben. Selbst wenn es so unglaublich klingt, wie das Folgende (zitiert nach Capital 2/2010, S. 78):

  • Wenn Ihnen der Arzt ein Mittel verschreibt, liegt die Chance, dass es bei Ihnen auch wirkt, im Durchschnitt bei 50 %. Genetisch bedingt fehlen nämlich dazu oft die Rezeptoren an den Körperzellen …
  • Herceptin z.B., unser Arzneimittel gegen Brustkrebs, wirkt nur bei rund 20 % der Frauen. Gemessen am Umsatz ist es dennoch ein Blockbuster (pro Behandlung 40.000 €).
  • Die heutigen Medikamente setzen alle an rund 100 Zielmolekülen an. Gemessen an den über 2 Mio. Proteinen im menschlichen Körper ist das sehr wenig.

Der Dreifach-Staatsbürger Schwan weiß da viel mehr als wir Ärzte. Und wenn die Ärzte das auch wüssten, könnten wohl die Meisten davon nicht mehr schlafen. Denn ein Gewissen haben so ziemlich alle.

Apropos Zielmoleküle: Die Nährstoffe der Natur, nämlich die Aminosäuren, die Vitamine, Mineralien und Omega-3 setzen mit Sicherheit an mehr als nur 100 Zielmolekülen an. Was die Pharmaindustrie da produziert, ist doch eigentlich kläglich. Beschämend, wenn man so will. Wieder ein Beweis, dass die Natur, sprich die

Molekularmedizin der Pharmamedizin tausendfach überlegen ist.

Die nutzt nämlich gleich sehr sehr viel mehr Zielmoleküle im menschlichen Körper. Die begnügt sich nicht nur mit einem winzigen Teil davon, sondern wirkt im Sinne der Ganzkörpergesundheit.

So, jetzt wissen Sie, was Medikamente wirklich taugen ! Da schwören wir Frohmediziner viel lieber auf Bewegung, Ernährung, Denken. In der richtigen Dosis … ebenfalls Medikamente – und ohne Nebenwirkungen.

LV 1871: Österreicher riskieren beim Sport ihre Gesundheit

Um sich fit zu halten für das Alter, setzen mehr als die Hälfte der Österreicher auf einen Mix aus Sport, Ernährung und Entspannung. Also die Frohmedizin – man höre und staune! Das ergab eine Umfrage der Versicherungsplattform livv.at, einer Tochter der LV 1871, zum Weltgesundheitstag 2018. Die Sache habe allerdings einen Haken: Beim Sport wiederum riskieren 64 % ihre Gesundheit, während fast 18 % gar keinen Sport treiben würden.

Infografik: livv.at

Besonders hoch sei das Gesundheitsbewusstsein bei den 20- bis 40-jährigen Österreichern, wobei insbesondere Frauen auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen würden. Zwei Drittel dieses Alters würden auch regelmäßig Sport treiben und dabei laut Umfrage auch gefährliche Sportarten ausüben. Dazu zählen u.a. der Berg- und Wintersport sowie der Motorsport und das Tauchen. „An die Absicherung der Familie usw. z.B. durch eine Ablebensversicherung denkt aber nur die Hälfte aller Österreicher“, wundert sich deshalb Hermann Schrögenauer von livv.at.

Das grenze seiner Meinung nach „an Fahrlässigkeit“, denn gerade in diesem Alter schaffe man sich oft mit einem Partner die Basis für die weiteren Lebensjahre. „Wenn da einer ausfällt, brechen in kürzester Zeit ganze Existenzen zusammen”, weiß Schrögenauer. Während also doch immerhin 51 % der Österreicher eine Ablebensversicherung hätten, so verlasse sich die andere Hälfte leichtsinniger Weise auf Sparguthaben (40 %), Immobilien (25 %), die Unterstützung durch die Familie (19 %) oder auf Wertpapiere (11 %).

Gesundheit ist 31 % der Deutschen „sehr wichtig“

Ein gesundheitsbewusstes Leben ist 31 % der Deutschen „sehr wichtig“, ergab eine Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Weiteren 60 % ist die Gesundheit „wichtig“, wobei die Frauen mit insgesamt 37 % die Männer mit nur 26 % klar übertreffen. Die Aufteilung zwischen Ost und West ist mit 24 zu 33 % ähnlich. Am meisten gesundheitsbewusst ist übrigens die Generation der 56-66-Jährigen mit 39 % und die Jugend von 18-29 Jahren mit 34 %.

Namens des Versicherungskonzerns erinnerte Silke Barth daran, dass der gleichbleibende Lebensstandard im Alter jedoch nur genossen werden kann, wenn man sich auch finanziell abgesichert habe.

60 Jahre Sozialstaat (ASVG) Österreich

Vor 60 Jahren, am 9. Sept. 1955, beschloss Österreichs Nationalrat das geltende Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) und bewirkte damit eine soziale Absicherung der Bürger in sämtlichen Lebenslagen. „Das ASVG ist die wichtigste sozialrechtliche Grundlage unseres Landes, quasi der in Paragraphen gegossene Sozialstaat österreichischer Prägung“, sagte auch Arbeits- und Sozialminister Rudolf Hundstorfer anlässlich des Jubiläums.

Angehörige profitieren ohne Beitragsleistung

„Heutige Selbstverständlichkeiten wie eine Pension im Alter oder die Absicherung im Krankheitsfall und bei Unfällen samt freiem Zugang zu allen medizinisch notwendigen Leistungen wurde im ASVG grundgelegt.“ Das Gesetz sei mit seinem Umlageverfahren „ohne Zweifel“ Ausdruck einer gelebten Solidarität hierzulande und habe seither auch zum ökonomischen Aufschwung beigetragen, so der SPÖ-Politiker. Laut AK Oberösterreich ist die Pflichtversicherung der Ausgangspunkt für die Einhebung der Sozialversicherungsbeiträge.

Schon der Bestand eines Arbeitsverhältnisses über der Geringfügigkeitsgrenze führe zu einer Pflichtversicherung, von der nicht nur Beitragszahler, sondern auch dessen/deren nahe Angehörige profitieren – „und das in der Regel ohne eigene Beitragszahlung“. Für Johann Kalliauer, Oberösterreichs AK-Präsidenten, ist der Leistungskatalog des ASVG jedenfalls klar und transparent gestaltet. „Und weil es sich dabei um öffentlich-rechtliche Ansprüche handelt, können im Streitfall sogar unabhängige Gerichte angerufen werden!“

84 Novellen

Die Leistungen des ASVG würden insgesamt, so der AK-Funktionär, den gesellschaftlichen Wohlstand sichern und Armut vermeidend wirken. „Die Beiträge richten sich jeweils nach der Leistungsfähigkeit der Versicherten.“ Durch jährliche Anpassungen werde die Inflation mitberücksichtigt und so die Kaufkraft erhalten. „Wenn die sozialversicherungsrechtlichen Geldleistungen die Lebenserhaltung nur unzureichend sichern, dann wird aufgestockt“, erklärt Kalliauer. Ein Beispiel sei die Ausgleichszulage oder der Mindestbetrag beim Rehabilitationsgeld. Seit 1955 hätten auch ganze 84 Novellen das ASVG stehts am Puls der Zeit gehalten.