Medizinwitz des Tages 18. März 2021

Die Mortalität bei Diabetes explodiert in Österreich. Alle 50 Minuten gibt es ein Todesopfer. Auch die Amputationsrate als eine Folge der “Zuckerkrankheit” ist extrem hoch.

OE24.at am 18.03.2021

Immer mehr Menschen in Österreich haben Schlafprobleme.

Berufsverband Österreichischer PsychologInnen am 18.03.2021

Das Problem der Pollenallergie wird immer komplexer und vielfältiger.

MedUni Wien am 18.03.2021

Vom österreichischen Parlament wird die anonyme Erhebung von Schwangerschaftsabbrüchen weiterhin abgelehnt.

Aktion Leben Österreich am 18.03.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 24. Februar 2021

Durch die Covid-19-Selbsttests für zu Hause verlagern wir das Problem von einem generellen Lockdown hin zu einem individuellen Lockdown. Das ist meines Erachtens die richtige Strategie, mit so wenig Lockdown wie möglich ein Höchstmaß an Sicherheit zu haben.

Weltärztebund-Präsident Frank Montgomery am 24.02.2021

Ein Lockdown, bei dem keiner mitmacht, hat wenig Sinn.

Bundeskanzler Sebastian Kurz am 24.02.2021

Bild: Bild.de

Weltweit gibt es 111.440 Apps für Gesundheit und Ernährung, davon sind 8.050 Apps auf deutsch.

Wort & Bild Verlag am 24.02.2021

Es gibt keinen Grund, einen angebotenen Covid-19-Impfstoff abzulehnen.

Österreichische Ärztekammer am 24.02.2021

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 2. Dezember 2019

Immer öfter wenden sich Menschen in Deutschland von der klassischen Schulmedizin ab oder suchen zumindest ergänzend nach alternativen Heilungsansätzen. … Das hohe Maß an Skepsis gegenüber der klassischen Medizin kombiniert mit dem ausgeprägten Glauben an die Wirksamkeit alternativer Heilmethoden und Nahrungsergänzungsmittel ist eine Bedrohung des bisherigen Verständnisses von Gesundheit.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Kein Mensch, der sich vielfältig und gesund ernährt, braucht im Normalfall Nahrungsergänzungsmittel, deren Wirksamkeit wissenschaftlich so gut wie nicht nachgewiesen ist. Trotzdem schmeißen sich inzwischen viele Manager vermeintliche Wunderpräparate ein, die allenfalls einen Placeboeffekt erzielen.

Max Grundig Klinik Bühlerhöhe am 02.12.2019

Ein einziger kritischer Patient, der auf einer Intensiv- oder Notfallstation behandelt wird, generiert bis zu 100 GB Daten pro Tag. Diese stammen aus der Überwachung des Patienten, aber auch aus Untersuchungen wie Computer- und Magnetresonanz-Tomographien des Gehirns sowie Laborwerten. Aber auch Biosensoren liefern viele Daten. Diese Informationsflut verhindert oft die rechtzeitige Erkennung von Risikokonstellationen und eine rasche Entscheidungsfindung. Zudem lösen herkömmliche Monitoring-Systeme rund 700 Alarme pro Patienten und Tag aus, also rund alle 2 Minuten. Ein beträchtlicher Teil davon sind Fehlalarme.

Schweizerischer Nationalfonds, 02.12.2019

Ohne Grund auf Gluten zu verzichten, das muss eigentlich gar nicht sein. Ernährungswissenschaftler haben sogar festgestellt, wenn man längere Zeit pausiert und dann wieder zu Brot und Nudeln greift, dass es sogar eher zu Problemen im Darm kommen kann. Weil einfach der Verdauungstrakt sich an bestimmte Ernährungsgewohnheiten gewöhnt.

Apotheken Umschau am 02.12.2019

Ein “positives Wartezimmer-Erlebnis” soll der Gewalt in Spitälern entgegenwirken. Damit einher geht auch die Stelle eines Feel-Good-Managers. Dieser hat die Aufgabe, die Kommunikation zwischen wartenden Patienten positiv zu beeinflussen, Patienten auf die Stationen zu begleiten und offene Fragen zu beantworten.

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien am 02.12.2019

In Österreich sind über 200.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen. 40 % davon können jedoch wegen eines signifikanten Versorgungsengpasses nicht optimal behandelt werden. Diese Unterversorgung gefährdet die Herzgesundheit in Österreich.

zbc3 GmbH am 02.12.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Medizinwitz des Tages 26. Juni 2019

Interpharma begrüßt die Ablehnung der sog. Tierversuchsverbot-Initiative durch den Bundesrat, denn die Initiative würde den Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz massiv gefährden. Ohne Tierversuche gäbe es heute keine wirksamen Behandlungen gegen schwerwiegende Krankheiten. Besonders im Bereich hoch komplexer Krankheiten des Nervensystems sowie bei Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, aber auch bei Krebs müssen auch künftig Versuche an Tieren möglich sein, damit neue und wirksamere Medikamente und Therapien entwickelt werden können. Zudem sind Tierversuche in vielen Fällen per Gesetz vorgeschrieben.

Interpharma am 26.06.2019

Hautärzte empfehlen nachdrücklich: Lichtschutz, Lichtschutz, Lichtschutz.

Dr. Kurt Wolff GmbH am 26.06.2019

ANMERKUNG: Für einen Medizinwitz des Tages müssen die genannten Fakten nicht unbedingt falsch sein. Es reicht schon, wenn aus Sicht der Frohmedizin die Richtung oder Konsequenz “absurd” ist …

Sativex und Canemes: Bilanz über 1 Jahr Medizinalhanf in Deutschland

Seit dem 10. März 2017 können Ärzte in Deutschland schwerkranken Patienten Cannabisblüten „als Rezepturarzneimittel“ verordnen. Dem haben die Apotheken zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen bislang auch rund 44.000 Mal entsprochen. Dazu wurden 13.593 Anträge auf Kostenübernahme gestellt und auch 61 % davon – mit 10 € Zuzahlung – bewilligt.

Infografik: obs / Leafly Deutschland / Leafly.de

„Deutschland importiert aktuell 700 kg Cannabisblüten aus den Niederlanden. Weitere Blüten kommen aus Kanada. Doch die gelieferten Mengen reichen bei weitem nicht aus den Bedarf zu decken“, weiß Sandrina Kömm-Benson, Chefredakteurin von Leafly.de. Auch die für 2019 geplante Ernte in Deutschland, die durch die Cannabisagentur ausgeschrieben wurde, sei (rechtlich) in weitere Ferne gerückt. „Rund 1,5 Tonnen wurden ausgeschrieben, gebraucht wird aber das Dreifache. Da werden also schon wieder Engpässe programmiert.“

Laut einer Umfrage wurden 2017 am häufigsten (51 %) die Fertigarzneimittel Sativex (vor allem bei Multiple Sklerose) und Canemes (bei Krebs gegen Übelkeit und Erbrechen) verordnet. Am zweithäufigsten wurden Zubereitungen mit dem Wirkstoff Dronabinol verschrieben, hingegen „unverarbeitete Cannabisblüten“ am wenigsten (knapp 1.000 Mal). Die Politik wiederum urteilt bzw. bilanziert zweigeteilt. Während die CDU von einem „sehr wichtigen Schritt in der Versorgung Schwerstkranker“ spricht, ärgert sich die Opposition über die hohen Ablehnungszahlen der Krankenkassen.