Tag der Tiefkühlkost am 6. März – Ronald Reagan 1984

Tiefkühlprodukte werden in Deutschland immer beliebter, ergab eine im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführte Analyse. Das ist z.B. für das Deutsche Tiefkühlinstitut ein Grund mehr, den “Tag der Tiefkühlkost” am 6. März zu feiern. Und was dabei in Vergessenheit gerät, ist dessen prominenter Schöpfer. Nämlich ein gewisser Ronald Reagan, seines Zeichens US-Präsident von 1981 bis 1989. Dieser hatte am 6. März 1984 den “Frozen Food Day” ins Leben gerufen.

Zwischen Schockfrostung und dem Einfrieren zu Hause ist ein großer Unterschied … (Infografik: obs / Deutsches Tiefkühlinstitut)

Tiefkühlprodukte gibt es seit nunmehr gut 85 Jahren in den Geschäften zu kaufen. Den Anfang machte man mit Geflügel, Fisch, Obst und Gemüse. Mittlerweile können die Konsumenten aus über 17.000 tiefgekühlten Lebensmitteln auswählen, wovon auch Gebrauch gemacht wird. Über 43 kg an TK-Produkten verspeist jeder Bundesbürger im Jahr. Die Tendenz ist sogar steigend, denn die Tiefkühlkost hat tatsächlich eine Vielzahl an Vorteilen: So ist etwa deren Konservierung durch Schockfrostung die beste Art der Haltbarmachung, denn die Zugabe von Konservierungsstoffe kann völlig unterbleiben.

Und infolge der schnellen Verarbeitung gleich nach der Ernte bleiben im Obst und Gemüse wesentlich mehr Vitamine und Mineralien bestehen. Zudem lassen sich viele Tiefkühlprodukte je nach Bedarf zubereiten und auch portionieren. Nicht umsonst ist der 6. März auch für Iglo ein „Feiertag für Vitamine, Frische und Geschmack“. Der Lebensmittelhersteller verweist ebenfalls auf „das Geheimnis“ der Schockfrostung. Was etwas “brutal” klinge, sei in Wahrheit aber das genaue Gegenteil: Dank des Verfahrens werde nämlich die Wärme bei minus 40 Grad sehr schnell entzogen und damit der Vitamin- und Aromaabbau komplett gestoppt.

Die Lagerung der TK-Produkte zu Hause samt Zubereitung wirken stärker auf das Klima als die Schockfrostung. (Infografik: obs / Deutsches Tiefkühlinstitut)

Und wie das Deutsche Öko-Institut in einer Studie belegt, würden tiefgekühlte Produkte auch mit ihrer Klimabilanz “überzeugen”. In dem Zusammenhang betont Robert Hienz, Geschäftsführer von E.ON Energie Deutschland: “Wichtig ist die richtige Gefriertemperatur von minus 18 Grad Celsius, um Energie zu sparen.” Jedes Grad kälter würde den Energieverbrauch der Kühlgeräte um gleich 6 % erhöhen. Zudem sollten laut Hienz Gefriergeräte und Kühlschränke regelmäßig abgetaut werden, denn schon eine Eisschicht von 2 Millimetern bewirke 15 % mehr Stromverbrauch. Der Experten-Tipp: Wer seine Tiefkühltruhe an einen kühlen Ort stellt (z.B. Keller), spart bis zu 25 % Energie.

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