Silvester: Ärzte warnen vor Kombination “Alkohol und Pyrotechnik”

“Feuerwerke sollte man den Profis überlassen”, findet die Ärztekammer Österreich und warnt gleichzeitig vor der besonders gefährlichen Kombination Alkohol und Pyrotechnik. “Die Folgen können fürchterlich sein”, weiß Unfallchirurg und ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer. In Österreich seien 40 % aller zu Silvester im Umgang mit Böller und Krachern Verletzten zwischen 15 und 24 Jahren alt. 20 % sogar jünger als 15.

Foto: obs / Bundesverband für Tiergesundheit / BfT / A. Klostermann

Schwere Brandwunden, abgetrennte Finger oder ein Knalltrauma werden auch heuer wieder den Jahreswechsel in den Spitälern sehr arbeitsintensiv gestalten. Noch dazu seien die meisten “Opfer” der Silvesterknallerei alkoholisiert. “Und leider können wir Ärzte auch nicht alles wieder reparieren”, so Mayer. Dauerhafte Folgeschäden seien daher nicht selten. Dazu passend vielleicht noch 2 Zahlen aus Deutschland: Dort wurden zu Silvester 2016 insgesamt 137 Mio. € in die Luft gejagt. In München musste die Feuerwehr rund 2.000 Mal ausrücken, in Berlin 1.500 Mal.

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