Schulmedizin aktuell am 30. Dezember 2019

Welt

“Veganuary” ist eine Initiative, die jährlich weltweit an Bedeutung gewinnt. Dabei motivieren sich Menschen überall auf der Erde gegenseitig, im Januar – und darüber hinaus – eine vegane Lebensweise zu führen und durch den gänzlichen Verzicht auf tierische Produkte einen nachhaltigen Beitrag zum Schutz des Planeten zu leisten. (Golden Chlorella SA, 30.12.2019)

Deutschland

Gesetze, die in die Praxisabläufe eingreifen, eine Reform des Honorarsystems ohne mehr Geld – und eine stetig steigende Bürokratielast: Die niedergelassenen Ärzte Deutschlands haben derzeit wenig Grund für Optimismus. Das prägt offenbar auch die Einschätzung für 2020: Fast 80 % der befragten Ärzte glauben, dass das neue Jahr eher negative Veränderungen für den eigenen Berufsstand bringen wird. Das ist ein neuer Negativrekord. (änd Ärztenachrichtendienst Verlag AG, 30.12.2019)

Zu Neujahr werden in Deutschlands Apotheken die Medikamente Ibuprofen (90 %) und ASS (59 %) am häufigsten gekauft. “Ibu” wird bereits vor der Silvesternacht am weitaus häufigsten verlangt. (aposcope, 30.11.2019)

Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, tut etwas für seine Gesundheit: Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigen und das Krankheitsrisiko sinkt. Körperlich aktive Menschen erkranken nachweislich seltener an Tumoren des Dickdarms, der Brust und der Gebärmutterschleimhaut. Beispielsweise sinkt das Dickdarm- und Brustkrebsrisiko um 20-30 % bei täglicher Bewegung von mindestens 30 Min.. Bei weiteren Krebsarten wird ein Zusammenhang angenommen. Wissenschaftler vermuten verschiedene Einflüsse: Im Körper werden durch körperliche Aktivität chronische Entzündungsprozesse gehemmt, das Immunsystem gestärkt und Verläufe unterstützt, durch die der Körper Schäden am Erbgut reparieren kann. (Deutsche Krebshilfe, 30.12.2019)

Zudem regt regelmäßige Bewegung den Stoffwechsel an und erleichtert die Gewichtskontrolle. Körperliche Aktivität hilft jedoch nicht nur, das Krebsrisiko zu senken, sondern Bewegung und Sport helfen auch in der Phase der Krebstherapie oder im Anschluss an die Behandlung. Sich regelmäßig bewegen steigert die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebspatienten, stärkt ihr Immunsystem und reduziert das Fatigue-Syndrom. Bei vielen Patienten verringert sportliche Betätigung signifikant die Therapie-Nebenwirkungen. Studien weisen zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität die Tumorabwehr von Krebspatienten anregt und somit das Rückfall-Risiko reduzieren kann. (Deutsche Krebshilfe, 30.12.2019)

Seit über 4 Jahren gibt es die “Pille danach” inzwischen rezeptfrei in den deutschen Apotheken. Die Befürchtung, Frauen könnten diese Notfallkontrazeption als Verhütungsmittel missbrauchen, bejahen immerhin 47 % des Apothekenpersonals. (aposcope, 30.12.2019)

Nur wer seine Ernährung langfristig umstellt, kann die frustrierenden Jo-Jo-Effekte vermeiden. Und dabei geht es nach Stand der Wissenschaft nicht um das Kalorienzählen, sondern um eine clevere Zusammenstellung der Ernährung, die den Stoffwechsel ankurbelt und hilft, gesundheitliche Risiken zu vermeiden. (Apotheken Umschau, 30.12.2019)

Österreich

Egal ob werktags, feiertags, ob in der Früh, am Abend oder in der Nacht: Patienten werden in Österreichs Spitälern rund um die Uhr behandelt. (Österreichische Ärztekammer, 30.12.2019)

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